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Startschwierigkeiten: DEQ 2496 bootet nicht mehr

  • ukw
  • 23. November 2006 um 22:52
  • ukw
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    1.566
    • 23. November 2006 um 22:52
    • #1

    Mein DEQ 2496 bootet nicht mehr bzw schaltet immer wieder off - on - off - on .
    Die LED's der Eingangsanzeige (links) leuchten dann von oben rot (limit) langsam abwärts - erst der linke dann der rechte Kanal. Zum Schluss alle (auch ohne Eingangssignal)

    Die Funktions LED's (GEQ FBD DYN DEQ PEQ usw) leuchten langsam einer nach dem anderen auf. Nach 20 Minuten und wiederholtem selbsttätigem Ein und Ausschalten läuft die Kiste dann und das auch stundenlang ohne Probleme.
    Ist er "warm", so kann ich ausschalten und wieder einschalten und er ist sofort da.

    Das Gerät ist von Nov. 2003 und läuft mehrere Stunden (6-16 h ) täglich.

    :roll:

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • Michael D
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    • 23. November 2006 um 23:09
    • #2

    Könnte ein defekter Kondensator in nem Schaltregler/Netzteil sein.

    http://www.digital-enlightenment.de/
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  • ukw
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    • 23. November 2006 um 23:32
    • #3
    Zitat von "Michael D"

    Könnte ein defekter Kondensator in nem Schaltregler/Netzteil sein.

    Respekt :D das war nicht schlecht... auf Anhieb 100 Punkte :idea:

    Kondensator hatte dicke Backen gemacht. Hitzeeinwirkung des SNT am Deckel des UC zu sehen. Brauner Fleck oben auf dem gewölbten Deckel. Ein Kondensator mit ähnlichen Werten und einer Größe die knapp passt hatte ich glücklicherweise in meinem Sortiment - ersetzt durch 1000µF 35V (temperaturbereich weiß ich grad nicht).
    25 Ct und 10 min Arbeit. Ultra Curve funzt wieder.

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • Michael D
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    721
    • 23. November 2006 um 23:47
    • #4

    Er sollte auf jedenfall auch 105Grad sein, und LowESR (aber das sind die 105 Grad Typen eigentlich immer). Und am Besten tauschste die anderen Elkos im Netzteil auch noch aus.

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  • ukw
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    • 24. November 2006 um 00:04
    • #5

    Gleich alle tauschen ?
    Könnte ich machen.
    Low ESR ?
    muß das wirklich Low ESR sein?

    Meine Idee: alles so lassen wie es jetzt ist und weiter Erfahrungen sammeln. Es dürfte einer der Geräte mit den höchsten Betriebsstunden sein. Mich interessiert, ob es ein Einzelfall ist oder ob die jetzt reihenweise sterben. Das Gerät steht in meinem Büro Ausstellungsraum - muß kein Geld verdienen :wink:
    In gleichem Schaltnetzteil einer DCX 2496 habe ich vor einem Jahr den 400 V 450µF tauschen müssen (war ausgelaufen) mit gleich hohen Betriebsstunden wie der DEQ .

    Langzeit Zuverlässigkeitstest :wink:

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • Michael D
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    • 24. November 2006 um 00:33
    • #6

    Gerade die Elkos in Schaltnetzteilen werden stark beansprucht und trocknen dann mit der Zeit aus. Wenn einer schon kaputt ist sind die anderen vielleicht auch nicht mehr weit davon entfernt, muss aber nicht, aber wenn mans schonmal auf hat...
    Low-ESR ist wichtig, oder frag halt nach 105 Grad Typen, das is mehr oder weniger dasselbe. Ich hab in solchen Netzteilen zwar noch nie nen normalen Kondensator reingelötet, aber der wirds sicher nicht allzulange machen und außerderm könnte es eventuell sein, dass die Ausgangsspannung nicht so gut geglättet ist und die weitere Elektronik stört.
    Wenns dir auf die Zuverlässigkeit nicht ankommt, dann tausch die anderen erstmal nicht, aber den Low ESR Tausch würd ich schon noch machen.

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  • partymucke
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    • 24. November 2006 um 08:46
    • #7

    nette idee, mit dem Langzeit-Tesz, aber:
    Du hattest jetzt den ersten defekt, weil das netzteil ausgelutscht ist.
    Eine ORDENTLICHE Reparatur umfasst einen Tausc aller stark beanspruchten Elkos im SNT.

    Wenn Du das nicht machst un das Gerät wieder (womöglich mit Folgeschäden) ausfällt, wirft das ein falsches Licht auf Behringer.
    Bei RS z.B. bekommst Du übrigens low esr von Panasonic. Laufen bei mir im Server zuverlässig.

    Grüße
    Matthias

    ***
    Meine Beiträge sind in der Regel freundlich, sachlich richtig, ernst gemeint und kompetent sowiso. Ausnahmen dienen zur Bestätigung der Regel.
    ***

  • Michael D
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    • 24. November 2006 um 15:08
    • #8

    Wäre das Licht für Behringer besser, wenn er das Teil nicht einfach stillschweigend repariert sondern jetzt überall erzählt, das ist Schrott, läuft nur 2 Jahre? ;)

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  • partymucke
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    • 24. November 2006 um 15:36
    • #9

    ich glaube wir verstehen uns fallsch.

    Fakt ist dass das Ding nach 2 Jahren nun kaputt ist. Aber die Elkokur ist eine Reparatur und dann hätte er sicher wieder für eine weile Ruhe. Wenn er die Elkos einzeln ersetzt, ist das Gerät natürlich viel häufiger kaputt.

    Bei Behringer würde man Ihm sicher auch das ganze Netzteil ersetzen, was der Elko-Kur gleichkommt.

    Nur eben ein bisschen teurer :grin:

    Grüße
    Matthias

    ***
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  • ukw
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    • 24. November 2006 um 15:44
    • #10
    Zitat von "Partymucke"

    ich glaube wir verstehen uns fallsch.

    Fakt ist dass das Ding nach 2 Jahren nun kaputt ist.

    :shock: 3 Jahre hat er gehalten ... 7 Tage Woche bei einem 10-12 Stunden Arbeitstag.

    ... for a few dB's more . . .

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  • Michael D
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    • 24. November 2006 um 16:28
    • #11

    Leute, warum müsst ihr euch immer über jeden Mist so viele Gedanken machen... Wenn er testen will wie lange die anderen Kondensatoren noch halten ist das doch seine Sache, das geht uns doch gar nix an. Irgendwo is doch auch mal gut mit dem Vorschreiben was andere zu tun haben...
    Wenn ich ein Gerät kaufe dann darf ich doch wohl selbst entscheiden, ob und wann ich's repariere... :roll:
    Außerdem bringt sowas Erfahrungswerte, z.B. welche Kondensatoren im Netzteil stärker als anderen betroffen sind usw...
    Behringer tauscht das ganze Netzteil, weil das billiger ist als einzelne Kondensatoren zu suchen und auszutauschen.

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