Moin,
http://www.gitarrenelektronik.de/
Kapazität ist eine Maßeinheit, die nicht das geringste mit Preis oder Qualität zu tun hat, und bei Gitarrenkabel alleinig über den Klang des Systems entscheidet. Gitarrentechnik fällt als Einziges mir bekanntes Tonübertragungssystem durch grobe, und gröbste Fehlanpassungen auf. An zweiter Stelle kommt dann audiophiles Equipment mit esotherischen Schaltungen, die eine Anpassung des Übertragungswegs unmöglich machen. Doch seit der Entwicklung der leitungsgebundenen Telefonie sind die Zusammenhänge bekannt und werden in der professionellen Tontechnik erfolgreich angewandt. So ist eine Übertragungsbandbreite von 20-20k bereits über ein simples ungeschirmtes Aderpaar eines gewöhnlichen Telefon Straßenkabels über sehr viele Kilometer möglich, praktisch ohne Latenz :grin: ("Wetten das", Sendung 100, für Insider).
Wer also Gitarrenkabel vergleicht sollte die Kapazität kennen, selbst primitivste Rollenware hat eine Kapazität, und die entscheidet. Der Leitungswiderstand ist dank (technisch blödsinniger) hoher Quell, und Last-Impedanzen irrelevant. Praktisch alle Gitarrenkabel haben eine Kapazität um 90pF - je Meter, daher entscheidet die Länge ;-). aber es gibt auch:
http://www.sommercable.com/1__produkte/1__1_f_mw.html
>>: Videokabel 0,75/3,4 PUR
An einem guten Gitarrenverstärker mit hochwertigem Koppelkondensator ist auch ein primitiv aufgebautes Kabel nicht mikrofonisch. Simple, oder gealterte Koppelkondensatoren isolieren jedoch die Gleichspannung nicht ausreichend, und verwandeln das unschuldige Kabel in ein Kondensatormikrofon.
Gruß