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Neue Anlage nach behringer - was bietet sich an?

  • flikka
  • 3. Juli 2010 um 20:02
  • flikka
    Beiträge
    73
    • 3. Juli 2010 um 20:02
    • #1

    Hallo an das Forum,

    seit mehreren Jahren bestreite ich meine Muggen (innen, aussen, Zelt) mit einer Kombination von 4x 18"-Bässen (B 1800) und 2x Tops (B 1520) aus dem Hause Behringer.

    Vor allem, weil ich mir einen besseren Klang der Hoch/Mitten-Topteile (auch allein für kleinere Veranstaltungen) und einen druckvolleren Bass wünsche, mache ich mir seit längerem Gedanken, wie ich mein Setup verändern oder umbauen könnte.

    Preislich fällt es mir schwer, mich konkret auf Vorstellungen festzulegen ... ich benötige keine Prestige-Anlage, wichtig sind Klang und Handling und eine Verbesserung zum bisherigen.

    Nun gut, in mein Sichtfeld kam immer mal wieder HK, welche ebenso 15"-Tops und 18"-Bässe anbieten. Wäre denn diese Kombination mit bereits 2 Bässen besser i. S. meiner Vorstellungen als mein bisheriges System?
    Was gibt es denn für Alternativen oder wo könnte ich mir einen eigenen Eindruck verschaffen. Mir ist kein richtiger Laden (ausser Oschatz in meiner Nähe), welcher mehrere PAs zum testen vorhält.
    Hier wären mir eben eure Erfahrungen wichtig.

    Fraglich ist derzeit auch, was mache ich mit dem vorhandenen Equipment? Im Gebrauchtverkauf wird sicherlich nicht viel bei herauskommen. ??

    Vielen Dank für Eure Unterstützung.

    Grüsse flikka

  • studi
    Beiträge
    776
    • 3. Juli 2010 um 20:48
    • #2

    Ich würde mich, da du keine Preiskategorie genannt hast, mal bei Audio-Zenit und v. a. auf dem Gebrauchtmarkt umschauen. Die von dir erhofften Verbesserungen sind im Bereich dessen, was sich viele wünschen... Vlt. tut es schon eine PS12 mit 4 Thomas-Subs, vlt. meinst du aber auch mehr in Richtung einer PS 15 mit Subs... Da brauchen wir ne Aussage zum Budget. Ich nehme aber mal an, der Zwang zum neuen Material ist nicht so stark, sonst hättest du es schon getauscht.

    Zu der Firma HK: An was dachtest du? Die Pro-Serie? Dann muss ich dich enttäuschen - da kommt auch nicht wirklich viel mehr raus, als aus den Ohringern. Meinst du dagegen was in Richtung VT112 und HL 18, dann sieht die Welt anders aus - da kommt Freude auf, böse Zungen würden sagen, die Boxen stammen aus den Zeiten, als HK noch vernünftige Boxen baute. Gebraucht auch "günstig" zu haben.

    Resteverwertung: Verkaufen, wenn nicht mehr einsetzbar/lagerbar. Evt. als Drum-Monitor oder Infill, vlt. lässt es sich in eine Low-Budget-Schiene abschieben, wenn du diesen Markt auch bedienst.

  • flikka
    Beiträge
    73
    • 3. Juli 2010 um 21:14
    • #3

    danke dir erst einmal.

    zu HK höre ich immer, dass diese nicht so toll sein sollen ... wirklich nicht besser als Behringer, bei dem Preis? (gemeint sind die PR:O)

    Audio-Zenit sagt mir bisher nichts, werde ich mal googlen

    Was ist denn von Thomanns Achat-PA zu halten?

  • Jan Horick
    Beiträge
    109
    • 3. Juli 2010 um 21:41
    • #4
    Zitat von "flikka"

    danke dir erst einmal.

    zu HK höre ich immer, dass diese nicht so toll sein sollen ... wirklich nicht besser als Behringer, bei dem Preis? (gemeint sind die PR:O)

    Audio-Zenit sagt mir bisher nichts, werde ich mal googlen

    Was ist denn von Thomanns Achat-PA zu halten?

    Naja ich würde sagen bei HK Pr:o oder Achat würde sich eine Umstellung meiner Meinung nach nicht lohnen, da sich die "Verbesserung" dabei doch sehr stark in Grenzen halten würde.

    Ohne jetzt dein Budget zu kennen kann ich dir auf jeden Fall die KME Versio Sachen empfelen, das wäre schon eine gute Verbesserung die sich aber Preis-Mäßig trotzdem noch in Grenzen hällt, gleiches gillt auch für Audio-Zenit... Nach Oben hin gibt´s natürlich wie immer keine Grenzen, kommt halt drauf an was du ausgeben willst/kanst und was sich für dich rentieren würde...

    http://www.DJM-Events.de

  • uchris
    Verifiziert
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    4
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    951
    • 3. Juli 2010 um 22:04
    • #5

    Ich habe mir vor 2 Jahren auch die Frage gestellt, worein ich investieren soll. Ich habe auch mal mit Überlegungen über T.Box Sachen, dann hin zu HK:Pro, LD Systems, PS12, Jobsti MT bis hin zur Kategorie Audio Zenitz ND-Serie gespielt. Jetzt habe ich in diese Serie investiert und bin mir sicher: Hätte ich HK:Pro oder etwas des anderen Materials gekauft, hätte ich mich spätestens jetzt geärgert und wäre wohl doch in der KategorieAudio Zenit ND/Fohhn XT/ Acousicline TSM ... gelandet.

    Wieso ist es jetzt letztendlich Audi Zenit ND geworden? Naja, ich bin in einer ähnlichen Situation wie du: Es muss keine Prestige Anlage sein, es muss kein "oh ich habe eine teure edele Marke" Namen drauf stehen. Und da ist Audio Zenit wirklich der Hersteller, der am meisten Klang/Qualität für das Geld bietet (Zumindest von den oben genannten). Und es ist wirklich entspannend den Fader einfach hoch zu ziehen und dann einen wirklich "natürlichen" klang zu hören. Nicht agressiv und trotzdem sehr direkt und durchsetzungsstark. Klingt angenehm wie Hifi, aber ohne Sprachverständlichkeit oder ähnliches zu verlieren. Ich würde dir echt empfehlen das mal anzutesten.

  • flikka
    Beiträge
    73
    • 3. Juli 2010 um 22:32
    • #6

    habt beide Dank für eure Erfahrungsweitergabe.

    Bei Audio-Zenit habe ich inzwischen reingesehen, die ND- und die CD-Serie unterscheiden sich offensichtlich in Gewicht, Belastbarkeit (und Preis).

    Auf den ersten Blick: was spricht für ND bzw gegen CD?

    KME ist auch eine feine Sache, aber preislich auch nicht zu verachten.

    Btw: schön zu hören finde ich, dass ein Aufstieg zu Achat bzw HK keinen wirklichen Gewinn darstellen würde.

  • rene classen
    Beiträge
    897
    • 4. Juli 2010 um 09:03
    • #7

    Als die Frage bei mir aufgekommen war, bin ich bei der db fifty-line gelandet. Jetzt wäre es eher die flexsys als concert.

  • flikka
    Beiträge
    73
    • 4. Juli 2010 um 10:03
    • #8

    Nach Sichtung von Audio-Zenit und KME empfinde ich es derzeit durchaus gewinnbringend, erst einmal die Topteile (bisher Behringer B 1520) gegen KME Versio VL 12 zu tauschen.

    Klanglich müsste vor allem im Mittenbereich eine Steigerung unüberhörbar werden, oder überschätze ich hierbei etwas?

  • uchris
    Verifiziert
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    Beiträge
    951
    • 4. Juli 2010 um 11:37
    • #9

    Das sollte schon einen großen Fortschritt bedeuten. Leih sie dir doch einfach mal (Alternativ Audio Zenit CD12 ND - sollte in einer sehr ähnlichen Liga spielen) und guck mal ob du damit wirklich zufrieden bist. Wenn dir das reicht, bekommst du in beiden Fällen schon recht viel fürs Geld.

  • studi
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    776
    • 4. Juli 2010 um 12:33
    • #10

    Zum Unterschied ND - CD Serie AZ: Die ND ist wesentlich belastbarer, lauter und auch ne Ecke besser im Klang, v. a. der Mittelton profitiert bei der ND 15 vom 1,4" Hochtöner. Das ist dann auch ne ganz andere Hausmarke als die von dir angedachte KME. Nachteil: ND ist rel. klirrfrei, hört sich nicht so laut an, wie manche Rotzlöffel-Box mit nem rassigen 2"-er.
    Auf jeden Fall ist die KME mal ein guter Anfang, hat auch nen gewissen Markennamen, die CD 12 von AZ gibt es immer mal wieder gebraucht hier im Forum. Wobei mich mal ein Shoot-Out der KME mit der hier so beliebten PS12 interessieren würde.
    Und noch ein Nachtrag zur HK Pro 12: Zum Geldverdienen dank Markenname im Kleinverleih gar nicht so schlecht, aber nur im Kleinbeschallungsbereich (Hochzeit...). Fordert man die Kisten richtig, wars das schneller als man glaubt. Der Hochton neigt bei allen Kisten schnell zum Kreischen.

    Einmal editiert, zuletzt von Studi (4. Juli 2010 um 13:01)

  • flikka
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    73
    • 4. Juli 2010 um 12:58
    • #11
    Zitat von "Studi"

    Zum Unterschied ND - CD Serie AZ: Die ND ist wesentlich belastbarer, lauter und auch ne Ecke besser im Klang, v. a. der Mittelton profitiert bei der ND 15 vom 1,4" Hochtöner. Das ist dann auch ne andere Hausmarke als die von dir angedachte KME...

    nun ja, die KME kostet dabei aber ca die Hälfte der Audio-Zenit, welche wiederum mehr Leistung verkraftet und verarbeitet

    momentan sind mir die 2000 € für 2 Tops ohne Amping dann doch etwas viel, KME werde ich mir aber mal anhören ... habt ihr dafür eine Adresse, ausser KME selbst kommen zu lassen?

  • studi
    Beiträge
    776
    • 4. Juli 2010 um 13:07
    • #12

    noch ein Nachtrag: sehe grad 2 CD 12 für 550 € im Biete-Brett...
    Zu den ND 15: Manchmal kriegt man für 1500 € 2 gebrauchte. Da würde ich, wenn ich vor der Überlegung wie du stünde, ins Grübeln kommen.

  • flikka
    Beiträge
    73
    • 4. Juli 2010 um 13:21
    • #13
    Zitat von "Studi"

    noch ein Nachtrag: sehe grad 2 CD 12 für 550 € im Biete-Brett...
    Zu den ND 15: Manchmal kriegt man für 1500 € 2 gebrauchte. Da würde ich, wenn ich vor der Überlegung wie du stünde, ins Grübeln kommen.

    ins Grübeln ... in welcher Hinsicht?

    Lieber 2 ND 15, als die "billigen" CD 12??

    Am Ende wäre es aber besser, zu den ND 12 zu gehen, die sollen als Top besser geeignet sein, als 15-Zöller

    Diese CD 12 sind vergleichbar mit den KME Versio VL 12? Oder gibt es da einen "Besseren"?

  • uchris
    Verifiziert
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    4
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    951
    • 4. Juli 2010 um 13:26
    • #14
    Zitat von "flikka"


    nun ja, die KME kostet dabei aber ca die Hälfte der Audio-Zenit, welche wiederum mehr Leistung verkraftet und verarbeitet

    Die VL 12 von KME kann man aber eher mit der Audio Zenit CD12 vergleichen.... 555 Euro gegen 559... naja so groß ich der Unterschied dann nicht.

    Zitat von "Studi"

    Zu den ND 15: Manchmal kriegt man für 1500 € 2 gebrauchte. Da würde ich, wenn ich vor der Überlegung wie du stünde, ins Grübeln kommen.

    Das war mit ein Grund wieso ich mir die damals geholt habe.

    Zitat von "Studi"

    Nachteil: ND ist rel. klirrfrei, hört sich nicht so laut an, wie manche Rotzlöffel-Box mit nem rassigen 2"-er.

    Die Erfahrung durfte ich auch machen. Bei der Vorführung wollte ich mitteilen, ob man die nicht mal lauter machen könnte.. naja... ich konnte mich selbst mit schreien kaum noch mitteilen ;) Man vermisst anfangs dieses kreischen etc.
    Dennoch ist es kein Nachtteil, eher ein riesiger vorteil. Stimmen klingen nach Stimmen. DU merkst nicht dass die Stimme über ne PA so verstärkt wird, sondern es wirkt so, als ob der Sänger einfach unglaublich laut singt. Es klingt einfach natürlicher. Inzwischen habe ich mit dem meisten PA-Material (auch teure Marken) manchmal echt probleme damit einen zufriedenstellenden SOund hin zu bekommen, weil man es einfach nicht so natürlich bekommt.
    Beispiel: Versucht man bei einer kreischenden (verzerrenden Box) die nervenden Frequenzen weg zu filtern, hürt man manchmal keine Gitarre mehr oder die STimme dringt nicht mehr durch, weil man es ja halt weggefiltert hat. Das heißt man sucht nen Kompromiss aus möglichst nicht ganz so schmerzend und trotzdem noch durchsetzungsfähig. Daher verwechseln viele auch Durschstzungsfähigkeit mit Verzerrungen. Bei anderen Boxen z.B. die ND zieht man den Fader hoch und es nervt nicht, weil es nicht verzerrt. Die Frequenzen sind aber da und man hört alles sehr direkt.

    So, das driftet nun aber ab.

    Generell bin ich mir sicher, dass du mit VL12 und CD12 oder ähnlichem deutlich zufriedener sein wirst als mit den Behringer. Da ist schon nen deutlicher Unterschied. Wenn du dich später noch weiter verbessern möchtest, kannst du die immer noch gut als Monitore oder so einsetzen.

  • Andi Groß
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    539
    • 4. Juli 2010 um 13:28
    • #15

    Da würde ich einfach mal beide zum Vergleich kommen lassen.
    Thomann macht das umsonst *evilgrin*, AZ müsstest du anfragen.

  • nils kristiansen
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    1.641
    • 4. Juli 2010 um 14:08
    • #16

    Eine generelle Frage: kommt für dich Selbstbau (oder fertiges Selbstgebautes) in Frage? Bei den Tops wurden hier ja schon die PS12 (zu deren zufriedenen Nutzern auch ich gehöre) genannt, aber gerade bei den Bässen würdest du einiges an Kosten einsparen können. Darüber hinaus gibt es, momentan auch glaube ich, oft günstige Angebote für gebrauchte Selbstbaubässe.

    PS: Selbstbau klingt möglicherweise nach billig und unwertig - dem ist in den meisten Fällen jedoch nicht so, da es sich entweder um kostenlose, aufwendig berechnete Baupläne oder Nachbauten bekannter Bässe handelt.

    Demnach könntest du einiges an Geld einsparen, wenn du auf einen Markennamen (jedoch nicht auf gleichwertige Qualität!) auf deinen Boxen verzichten kannst.

    Gruß,
    Nils

    Account selten genutzt -> Party PA

  • flikka
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    73
    • 4. Juli 2010 um 15:33
    • #17

    Selbstbau: bei den Bässen würde ich mir soetwas sicher antun, es kommt halt darauf an, was für ein konkreter Sparfaktor dadurch entsteht.
    > woher bekommt man denn Bausätze etc, habe soetwas bisher nicht verfolgt?

    Gibt es Händler, welche Audio-Zenit vermarkten oder läuft dies nur über den Hersteller selbst.
    Zu KME würde ich ja hinfahren oder mir dies beim DJLaden anhören, zur Not bei T bestellen :)

    Ein kostenneutraler Vergleich wäre das Optimum.


    Habt Dank für eure bisherigen Hilfen!

  • Andi Groß
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    • 4. Juli 2010 um 15:47
    • #18
    Zitat

    Selbstbau: bei den Bässen würde ich mir soetwas sicher antun, es kommt halt darauf an, was für ein konkreter Sparfaktor dadurch entsteht.
    > woher bekommt man denn Bausätze etc, habe soetwas bisher nicht verfolgt?


    Bei den Bässen ist es Enorm. Wenn du deine Zeit nicht mit einrechnest, bist du locker über 50% Kostenreduktion, wenn du deine Zeit einrechnest oder bei einem geeignetem Schreiner fertigst, sind es immer noch meist über 30%. Wenn du gebraucht kaufst, ist es noch günstiger, der Markt an Gebrauchtbässen ist grad überbedient.

  • flikka
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    73
    • 4. Juli 2010 um 16:06
    • #19

    Habt ihr mal Bezeichnungen von Selbstbausätzen oder fertigen Boxen, so dass ich eine Recherche anstrengen kann?

  • Andi Groß
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    539
    • 4. Juli 2010 um 16:24
    • #20

    PS-Bass
    AW-Audio
    Speakerplans.com / Rog mogale
    Jobst-Audio ( Der MBH118 ist Grad günstig zu haben weil viele auf Größere/Kleinere Systeme umsteigen)
    http://www.speakerstore.nl/ unter Constructies
    Diverse Threads im Selbstbaubrett
    Limmer-Bass
    Ofiizielle 18-Sound Kits
    Thomas/Schrecki-Sub

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