Ich bastel gerade an einem neuen Top. Da es da drin sehr eng zu geht, sind die Magneten der Treiber schon so dicht beieinander, dass sie sich ein wenig anziehen. Hat irgend jemand Erfahrungen (praktischer natur), in wie weit sich das klanglich auswirkt?
LS ziehen sich an!
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Hallo Volker,ich würde Dir ja im Forum antworten, aber ich bin nicht Profi genug, um da schreiben zu dürfen.
Was ich weiß, ist, daß ein zweiter Magnetring auf der hinteren Polplatte, der sogenannte Doppelmagnet, die Empfindlichkeit eines Systems etwa um 1 dB erhöhen kann, also ein Kalotten-Hochtöner mit ca. 90dB hat dann ca.91-92 dB. Kommt auch auf die schon vorhandene Feldstärke an.
Das liegt an der besseren Bündelung des Magnetfelds im Eisen durch den zweiten Ring. Soviel Effekt in positiver oder negativer Richtung wirst Du aber niemals durch bloße Annäherung auf ca. 10 Zentimeter bekommen.
Oder kommst Du noch dichter zusammen?
Gruß:
Win
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Wir hatten im Visatonforum mal eine Frage diesbezüglich. Die Antwort der Technik war:Das hat minimale auswirkungen. die Feldstärke im Luftspalt wird nur sehr minimal beeinflusst.
-> es hat auswirkungen, aber unhörbare
(ich hätts im Forum geschrieben, darf ich aber nicht. Egal. Wenn da die profis unter sich sein wollen....)
farad
Danke Euch beiden für die PN's! (Anscheinend haben die "Profis" hier dazu keine Idee
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Die Kompensationsmagnete senken die Güte um etwa 15-20% und sorgen durch den besseren Antrieb für etwas mehr Wirkungsgrad.
Falschrum aufgelegt ( so, dass sie sich sofort anziehen, sie müssen sich bei richtiger Montage zunächst abstossen ) wird der Antrieb jedoch auch schwächer (wieviel habe ich nicht untersucht, weil uninteressant ). Daher dürfte die Lage der Magnete ( wenn überhaupt ) eine Rolle spielen. Systeme, die spiegelbildlich Magnet an Magnet angeordnet sind sind daher unkritisch, da sie, sollten sie sich beeinflussen, das Feld eher verstärken. -
Moin,
da die magn. Feldstärke sehr schnell mit der Entfernung abnimmt sollte das keine Auswirkungen auf das Feld im Luftspalt (worauf es ankommt) haben.
Allerdings könnten sich Auswirkungen ergeben wenn die die Treiber rücken an rücken (also ein horn nach vorn und eines nach hinten und dann dicht zusammen) liegen, was allerdings bei Dir sicher nicht der Fall ist.
Eine mess- oder hörbare Beeinflussung durch einen dicht daneben liegenden Magneten halte ich für unwahrscheinlich.
Rein physikalische Überlegung (vermutung) habe leider keine praktischen Erfahrungen damit.
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Zitat von "Volker Holtmeyer"
Anscheinend haben die "Profis" hier dazu keine Idee

Du hattest nach praktischen Erfahrungen gefragt, nicht nach Ideen.
Andernfalls hätte ich Dir gesagt, dass Du darüber nicht nachdenken brauchst.Adam
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... ob die Nähe eines weiteren LS Auswirkungen hat, muß erst mal grundsätzlich mit JA beantwortet werden - ABER: die Auswirkungen werden (meine Meinung) vermutlich so gering sein, daß dies praktisch keine Bedeutung hat.
Wenn die Magnete direkt in Kontakt kommen, hat es Auswirkungen auf die Sensitivity - bei bloßer Annäherung wird wohl nur der Verlauf der Feldlinien außerhalb der Magnete geändert.
Wenn ich ein (unmagnetisiertes) Stück Eisen in die Nähe eines Magneten halte, ändert sich der gesamte magnetische Fluß nicht - die Flußdichte im Bereich des Stück Eisens wird dann aber größer (Fokussierung der Feldlinien).
Bei zwei Magneten wird der magnetische Fluß sich außerhalb der beiden Magnete insgesamt auch nicht verändern - er wird in einigen Bereichen größer - in anderen geringer werden (je nach Lage beider Magnete).
Da die Flußdichte im Luftspalt um mehrere Größenordnungen stärker als außerhalb der Magnete ist, wird der Einfluß von zwei LS-Magnete auch bei einigen Zentimetern Abstand praktisch total zu vernachlässigen sein. Daß sich die Symmetrie (Verzerrungen ...) dadurch verschiebt, würde ich aufgrund der viel höheren hohen Flußdichte im Luftspalt ausschließen.
Viele Grüsse sendet