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Max. dB SPL bei Echo 2004 Verleihung

  • hermste
  • 4. April 2004 um 18:58
  • hermste
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    • 4. April 2004 um 18:58
    • #1

    Hallo!

    Ich las im Production Partner 4/2004 las, dass beim ECHO 2004 für gewisse Acts 108 dBA SPL zugelassen waren gab mir das zu denken.
    Dies war angeblich "nur" für die härteren Acts gedacht. Gerade die härteren Acts haben ihren Grundtonbereich von Gitarren und Bass relativ tief.
    Das bedeutet, dass die A-Gewichtung, die Bässe absenkt, "beschönend" ist. Meine Erfahrungen zeigen zwischen dBA und dBC ca. 12-15dB Unterschied.
    Mal rechnen: 108 + (seien wir nett) 10 = 118 dBA SPL!!!

    Ich weiß, für einen gewissen Zeitraum ist das erlaubt (Stichwort LEQ), allerdings würde ich den Saal verlassen, wenn nach einer Moderation mit schätzungsweise 80-85dBA SPL auf einmal ein 20-25dB Sprung stattfindet.

    Wie seht ihr das?

    Grüße,
    Hermann

  • Oliver Derks
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    • 5. April 2004 um 15:06
    • #2

    Du solltest bedenken, dass es nicht die Bassfrequenzen sind die zum Gehörschaden führen!

  • Stocki
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    • 5. April 2004 um 20:17
    • #3
    Zitat von "Oliver/ RodeVT"

    Du solltest bedenken, dass es nicht die Bassfrequenzen sind die zum Gehörschaden führen!

    Hallo,

    ab wo geht es denn so ca. los?

    Ich mag Bässe sehr gern und übertreibe es manchmal auch ein bischen.
    Bin aber vor ca 1 - 2 Jahren optimal bei Hörtest durchgekommen.

    Kann mir das jemand erklären mit "A" und "C"?
    Habe ein sehr preiswertes Messgerät!

    Gruß Stocki

    Bass, Bässer, am Bässten

  • hermste
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    • 5. April 2004 um 20:21
    • #4

    Hallo Stocki!

    Hier hast Du eine Übersicht über die verschiedenen Bewertungskurven:
    http://www.sengpielaudio.com/Bewertungsfilter.pdf

    Grüße,
    Hermann

  • Stocki
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    77
    • 5. April 2004 um 20:35
    • #5

    Das ging ja schnell. :mrgreen:

    Danke

    hab schon ein Stück geslesen in anderen Beiträgen.

    Stocki

    Bass, Bässer, am Bässten

  • guessi
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    896
    • 6. April 2004 um 00:52
    • #6

    wieso nur halte ich das für falsch: ?!?

    Du solltest bedenken, dass es nicht die Bassfrequenzen sind die zum Gehörschaden führen!

    weil:

    - die Sinneshärchen für tiefe Frequenzen befinden sich am Ende der Ohrschnecke und bei einer Anregung mit tiefen Frequenzen bewegt die Flüssigkeit im Ohr auch die Härchen für hohe Frequenzen... (?)
    (wie in einem anderen Thema erwähnt, bin ich leider immernoch nicht wieder über die quelle zu dieser theorie gestolpert)

    - gegen tiefe Frequenzen kann man sich nicht schützen. ohrstöpsel können gegen die körperschallübertragung nunmal nicht viel ausrichten...

    ...???

  • hermste
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    • 6. April 2004 um 09:55
    • #7

    Das klingt logisch... ich weiß es allerdings nicht.

    Mit Ohrstöpseln (professionelle Etymotic Research z.b. -25dB Filter) schützt Du Dich zwar auch im Bass-Bereich effektiv, allerdings vor Körperschall nicht.

    Unabhängig vom Gehörschutz dachte ich mir auch: Wieso sollte man von lauten tiefen Frequenzen nicht genauso taub werden?

    130dB SPL (unbewertet!)= Schmerzgrenze

    Damit sehe ich auch verbunden: EGAL welche Frequenz. Verstehe ich das falsch?

    Eine A-Bewertete SPL Angabe bei z.B. 50Hz ist um -34dB geringer als bei linearer Angabe (!). Und ich halte 50Hz bei Live-Musik (Schwermetall) für realistisch: entweder man mixt dort den Bass, Kick oder/und Floor-Toms rein.

    Also bitte kritische Berichte mit Quellenangaben.

    Grüße,
    Hermann

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