Hallo!
Ich las im Production Partner 4/2004 las, dass beim ECHO 2004 für gewisse Acts 108 dBA SPL zugelassen waren gab mir das zu denken.
Dies war angeblich "nur" für die härteren Acts gedacht. Gerade die härteren Acts haben ihren Grundtonbereich von Gitarren und Bass relativ tief.
Das bedeutet, dass die A-Gewichtung, die Bässe absenkt, "beschönend" ist. Meine Erfahrungen zeigen zwischen dBA und dBC ca. 12-15dB Unterschied.
Mal rechnen: 108 + (seien wir nett) 10 = 118 dBA SPL!!!
Ich weiß, für einen gewissen Zeitraum ist das erlaubt (Stichwort LEQ), allerdings würde ich den Saal verlassen, wenn nach einer Moderation mit schätzungsweise 80-85dBA SPL auf einmal ein 20-25dB Sprung stattfindet.
Wie seht ihr das?
Grüße,
Hermann