Zitat von "LUX"
Was wäre der sinnvollste Weg "nach oben"- also nicht als ewiger Kistenschubser tätig zu sein?
Eine gute Kombination von fachlicher/theoretischer Qualifikation und praktischer Erfahrung.
Nicht zu vergessen sind die "Soft-Skills" wie Teamfähigkeit, Flexiblität, Kommuniktionsfähigkeit, Bereitschaft zur Mehrarbeit, Zuverlässigkeit und selbständiges Arbeiten.
Wenn einer gut in seinem Job ist (und das nicht nur behauptet), der bekommt mit der Zeit anspruchsvollere Aufgaben.
Ein weiterere Voraussetzung für Weg "nach oben" sind die persönlichen Netzwerke / Bekanntschaften etc., die man sich im laufe der (Praxis!)-Zeit erwirbt. Irgendwann kommt mal einer auf einem zu und fragt mal an ob, man nicht Lust hätte dies und das zu machen....
Der Beruf ist sehr facettenreich. Ob als Freelancer oder Fester Mitarbeiter, ob auf Tour oder in festen Einsätzen, ob im Ausland oder am Heimatort, ob Licht oder Ton oder Video oder Projektleiter etc. Was man am besten kann oder was einem am besten Spass macht, weiß man erst nach einiger Praxiszeit...
Die laufende Fortbildung sollte man trotz gut gebuchten Terminkalenders nicht aus den Augen verlieren. Nach der Ausbildung als Fachkraft gibt es viele Bereiche, sich zu spezialisieren (meist Kurse/Scheine von privaten Organisationen) oder weiterzuqualifizieren (z.B. Meister).
Zitat von "LUX"Eine weitere Aspekt, der mir in gewisser Weise Kopfzerbrechen bereitet ist der Verdienst, der mich später erwarten würde. ...
Ist diese Befürchtung begründet oder handelt es sich um unbegründete Behauptungen?
Gut, wegen des Verdienstes selbst macht man den Job sicherlich nicht.
Aber am Hungertuch muss auch keiner nagen. Es ist wie in allen sonstigen Lebensbereichen. Die, die gut sind - und sich gut verkaufen können - bekommen schon ihr Geld.
Die Arbeitszeiten, die Flexibilität/Mehrarbeit sind natürlich nicht immer optimal, wenn man das nur von den monetären Gesichtspunkten her sieht.
In der Branche tummeln sich häufig selbstständige Fachkräfte (Freelancer). Eine Festanstellung bieten nur größere Firmen und staatliche Einrichtungen.
Mehr Chancen, einen Job zu bekommen, hat man derzeit sicherlich als Freelancer.