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Peavey-PV-Amps -- Oder: D. seltsame Verhalten der Amp-Käufer

  • kater
  • 17. Oktober 2004 um 00:03
  • kater
    Beiträge
    2.304
    • 17. Oktober 2004 um 00:03
    • #1

    In der aktuellen Tools4Music wurde der Amp-Test vom letzten Jahr ( es ging um Endstufen aus dem unteren Preissegment ) um einige Modelle erweitert. Den test vom letzten Jahr kannte ich noch nicht, kann man sich aber im Archiv auf der Hompage der Zeitschrift finden. Der Gewinner des letzten Jahres war der "Peavey PV-1500". Auch von den diesjährigen Kandidaten konnt ihn keiner vom 1. Platz verdrängen.

    Der Peavey PV-1500 leistet 500 Watt an 4 Ohm und kostet 479 Euro ( ich nehme mal die Preise von Thomann ).

    Sein abschneiden bei diesem Test ist in Anbetracht des Preises meiner Meinung nach wirklich gut.....

    Der vergleichbare T.AMP ist der TA1050 II kostet 248 Euro.

    Ok, der Peavey kostat fast das doppelte, aber 479 Euro ist ja auch noch nicht die Welt.

    Was ich nicht verstehe, bzw. was ich im Titel mit "seltsames Verhalten" meine: eines der Top-Themen hier sind die T.AMPs, aber in letzter Zeit geht es doch immer mehr darum wie sich die Qualität verschlchter hat, und was alles schief geht, aber trotzdem fragt ständig irgendwer ob den ein T.AMP nicht doch für seinen Einsatz genügt etc. ABER über den Peavey ist hier quasi nichts zu finden....... klar, er kostet ne Ecke mehr, aber ist immer noch ein wriklich günstiger Amp, aber irgednwie interessiert das viele weniger als zu testen ob sie nun einen guten T.AMP oder einen Montags-Amp geschickt bekommen......

    Worum es eigentlich geht: Ich trage mich immer noch mit dem Gedanken eine wirklich günstige PA für die Produktionen bei denen mal wieder alles so billig wie möglich sein muss anzuschaffen........ bzgl. Boxen ist die Wahl eigentlich schon gefallen, aber mit den Endstufen bin ich mir noch nicht sicher, auf der einen Seite hab ich natürlich keine Lust bei solchen LowBudgetJob´s wirklich gutes/teueres Amping hinzustellen was mir genauso wenig bezahlt wird wie ne amtlichere PA, auf der andere Seite hab ich auch keinen Bock drauf mich mit beschis**** Amping rumzuärgern.

    Gibt es Erfahrungen zu Peavey PV-Endstufen?

    Mich würden vor allem ( wenn auch immer subjektiv ) klangliche Eindrüche interessieren, dazu wurde im Test nichts gesagt.....

    Auch freuen würde ich mich wenn sich "derautor" welcher auch der Autor des Tests ist ;o) dazu äussern würde...........
    Und Frank: ist der PV-1500 nun 2Ohm-tauglich oder nicht? Im est habt ihrs stehen, bei Thomann und auch bei Peavey auf der HP ist davon nichts zu lesen.....

    und was sagt eigentlich TBF zu diesem Amp? ( scheint ja den Schaltplan von jedem exstierenden Amp im Kopf zu haben ;o)

    und ansonsten: schöner Sonntag.....!

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • kater
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    • 17. Oktober 2004 um 00:09
    • #2

    Noch was an die Moderatoren: Bitte nicht in Einsteiger-PA verschieben auch wen der Amp dort auch passen würde.

    Ich suche zwar einen günstigen Amp, aber für gewerblichen Einsatz und nicht für´s Wohnzimmer...... klar ein wenig vermessen von einem 500Euro-Amp Amtliches zu erwarten, aber manchmal bekommt man nicht mehr bezahlt, und da hab ich keinen Bock was amtliches hinzustellen, und unterm Strich rechnet sich solch ein Amp auch mehr, auch wenn er nach 2 Jahren nicht mehr mag wie er soll.............

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • Demtröder
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    • 17. Oktober 2004 um 00:14
    • #3

    Ich kann sagen, dass die PV 900 im 4Ohm Bridge Mode lange und stabil läuft.

    Sonnige Grüße aus Frankfurt

  • druid314
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    • 17. Oktober 2004 um 01:25
    • #4

    Naja, das sind Crest-Endstufen, absolut, JA, ABSOLUT baugleich. Noch Fragen ?

  • Clyde
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    • 17. Oktober 2004 um 10:23
    • #5

    Hi,

    ich kann hier mal ein paar Bilder vom Innenleben der PV2600 liefern für interessenten.
    Mich würd mal der Vergleich mit der Crest CPX2600 interessieren ob der wirklich gleich ist...

    Nur 4 Transenpaare pro Kanal und dann noch 2Ohm tauglich obwohl die Transenbestückung mit der TA2400 identisch ist? Wer weiß wie das geht?

    ftp://paforum@ftp.noetec.at/images/clyde/Peavey%20PV2600/

    Gruß
    Clyde

  • Kracky
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    • 17. Oktober 2004 um 10:44
    • #6

    Wie du liest hier nie etwas von Peavey PV? Grundsätzlich jede Amp Empfehlung in der Low Buget Liga von mir sind die PV Amps. Über 2 Ohm stabiel und 4 Ohm Brücke könnten wir jetzt streiten, die Amps machen das werden dabei aber richtig warm. Aber alles andere, kein Thema. Und wer am Newbie Day aufgepasst hat, es waren ja leute da die sich voll auf mein Urteil verlassen, und auch die haben ein Rack voll PV Endstufen und sind damit sehr glücklich.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • kater
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    • 17. Oktober 2004 um 16:27
    • #7

    Kracky

    ich hab die PV´s auf den Bildern vom NewbieDay gesehn, wusste aber nicht ob es deine waren.

    Hast du deine schon mal längere Zeit unter hoher Last bei 2Ohm laufen lassen?

    Subjektives Empfinden zum Klang der Endstufe? Klangverfärbung durch den Amp? Basstauglich?

    Hattest du schon mal einen Defekt?

    Clyde

    Das sieht doch so auf den ersten Blick ganz gut aus......... Epoxy-Platinen, saubere Kabelführung, Epoxy zur Isloation da wo die Kable über die Kühlkörper laufen......

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • Kracky
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    • 17. Oktober 2004 um 17:02
    • #8

    Ja, wir haben damit mal ne ganze Nacht lang zwei Bässe an 4 Ohm Brücke gefahren, gemessen an der gleichstarken KME SPA 1600 an den anderen Bässen war sie nicht ganz so leistungsstark und auch schon einiges früher im DDT Limiter. Aber das Ergebnis ansich war ok bis auf die starke Wärmeentwicklung, da war die KME um Nummern überlegen mit ihrer doppelten Kühlung. Die ist auch 100% 2 Ohm tauglich, die PV kann es zwar wird aber wie gesagt recht warm dabei.

    Ansonsten kann ich nur sagen, Preis/Leistung dieser Endstufen sind sehr ok und ich habe bisher noch nie wirklich Probleme mit diesen Endstufen.

    Waren nicht alles meine, hab nur eine, die anderen waren von einem anderen User der die vor einer Weile auf meine Empfehlung gekauft hat.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Clyde
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    • 17. Oktober 2004 um 18:09
    • #9

    Hi,

    ich würde auch nie behaupten das sie Schlecht wäre und miserabel vom Aufbauf. Im Gegenteil! Und an meinen Bässen tut sie richtig gut und besser als Tamp!
    Sieht auch aufgeräumter auf wie Tamp und klingt auch bässer.

    Nur 2 Ohm traue ich mich nicht wirklich mit dem Teil. Deswegen würde mich ja mal das innenleben der CPX interessieren, da diese 2Ohm kann...

  • derautor
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    • 20. Oktober 2004 um 14:24
    • #10

    So, ich musste erst mal meine Unterlagen sortieren, um mich wieder an die Details des letztjährigen Tests zu erinnern.

    Zitat

    Mich würden vor allem ( wenn auch immer subjektiv ) klangliche Eindrüche interessieren, dazu wurde im Test nichts gesagt.....

    Ziel unserer beiden Tests war es, die Endstufen anhand von optisch wahrnehmbaren (Stabilität, Verarbeitung ect.) und messtechnisch ermittelbaren (Leistung, Ratio Leistung/Gewicht ect.) Fakten zu bewerten und einzustufen, so dass der potenzielle Käufer über diese Qualitäten einen entsprechenden Überblick erhält.

    Klangliche Aspekte haben wir nicht berücksichtigt - diese sind von der Anwendung und ganz besonders von der/den verwendeten Box(en) abhängig. Hier ergeben sich rasch hunderte von Kombinationsmöglichkeiten (welche Box(en) mit welchem Amp in welcher Location?). Selbst wenn man nur eine "Best of"- bzw. Favoriten-Auswahl von Boxen benutzt, ist das im Rahmen eines solchen Tests einfach nicht machbar. Zumal eine klangliche Bewertung selbst durch mehrere Testhörer immer subjektiven Charakter besitzt und manchmal auch stark untereinander differiert, wie z.B. der Line Array-Hörtest in Bengen neulich erst wieder gezeigt hat.

    Mit allgemeinen Aussagen wie "klingt gut" und ganz besonders "klingt besser..." per Zeitschrift hilft man den Leuten nicht weiter - hier wird in vielen Printmedien (besonders Richtung Hifi) und auch der Werbung viel zu viel Schindluder getrieben.
    Letztlich muss der potenzielle Käufer selber ran und seine Erfahrungen machen, da führt leider kein Weg dran vorbei: die favorisierte Endstufe mit den jeweils favorisierten Boxen im Rahmen der geplanten Anwendung ausprobieren. Und/Oder per Forum nach Gleichgesinnten zwecks Erfahrungsaustausch suchen.

    Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: Selbstverständlich habe ich alle Endstufen nacheinander angehört, immer auf den gleichen Boxen, mit gleichem Tonmaterial und unterschiedlichen Leveln. Erwartungsgemäß hat keins der Geräte völlig klanglichen Mist abgeliefert, und so war das Thema "Klang" für den Test aus obengenannten Gründen keine Kategorie mehr.

    Wegen der 2 Ohm-Tauglichkeit der Peavey PV 1500: Hierbei handelt es sich um eine Herstellerangabe aus den Unterlagen, die wir messtechnisch nicht überprüft haben (alle Messungen und auch der Belastungstest wurden mit je 4 Ohm/Kanal durchgeführt). Dennoch erscheint sie uns glaubhaft, weil das Gerät unseren (nicht unumstrittenen) 74-Minuten-Härtetest mit Sinus-Volllast ohne zwischenzeitliches Abschalten bestanden hat. Siehe dazu auch den Post von Kracky.

    Warum ist der T-Amp so ein Thema und die PV nicht? Nun, Big T hat schon vor ein paar Jahren die Zeichen der Zeit erkannt und es wie kein anderer Händler verstanden, sich mit Hausmarken wie eben dem T-Amp entsprechend am Markt zu platzieren. Und 248 Euro (T-Amp) gegenüber 479 Euro (PV 1500) sind für viele Anwender offensichtlich Grund genug, Argumente wie 5 Jahre Garantie, besseres Gewicht/Leistungsverhältnis und bessere Verarbeitung beiseite zu wischen. Traurig, aber wahr!

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • kater
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    • 20. Oktober 2004 um 16:29
    • #11

    Danke Frank,

    in den Test gehören keine Aussagen wie z.B. Klang....... das ist klar, aber ich nehme an du hast dir trotzdem was dabei gedacht als du die Enstufen gehört hast, daher die Frage.

    Ich werde zwar wenns geht den amp nochmal kurz mit den Boxen Probehören, aber ansonsten steht fest was ich kaufen werde: Peavey!

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • kater
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    2.304
    • 28. Oktober 2004 um 05:42
    • #12

    sagt mal wenn die schon baugleich sein soll mit Crest, hat denn die niemand mal dirket zum vergleich mit ner Crest gehört? Kam mir jetzt grad so.....

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

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