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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Weiche reparieren

  • Kadara
  • 31. Oktober 2004 um 17:40
  • Kadara
    Beiträge
    243
    • 31. Oktober 2004 um 17:40
    • #1

    Hallo, habe folgendes Problem. Ich hab bei meinen Boxen die Weichen verblasen, und wollte die Bauteile tauschen. Nun sind aber auf den Bauteieln nur minimale Angaben, und da ich nicht sehr belesen bin auf dem Gebiet, kann ich damit nich wirklich viel anfangen.
    Auf der Spule steht nur 0,22
    Welchen Typ von denen hier soll ich da nehmen?
    Auf dem großen Kondensator steht nur 6,8µf aber nicht ob MKT/MKP Folienkondensator, oder Electrolykondensator.
    Dann sind noch 2 Weitere kleinere Kondensatoren verbaut. Auf einem stehen genügend Angaben, aber auf dem anderen steht wiederum nicht der Typ drauf. Ein wiederstand ist drauf, der ist aber auch ausreichend bezeichnet. Jetzt würde ich gerne die Bauteile so dimensionieren, das die Weiche mehr Leistung verkraftet und mir nicht wieder abfackelt. Geht das ohne weiteres, oder ändert sich da auch der Klang der Box.
    Hoffe ihr könnt mir da helfen .

    Grüßle

    Kadara

  • F.A.Bi.A.N.
    Verifiziert
    Reaktionen
    130
    Beiträge
    5.286
    • 31. Oktober 2004 um 18:03
    • #2

    für die spule einen typ mit 0,22mH (milli- Henry). je nachdem was original verbaut wurde, eine luftspule oder eine mit kern oder oder....

    zum kondensator: wenn du einen höher belastbaren c haben willst, nimm eine 400v- version (z.b. intertechnik q4- serie). das sind mkp´s. elkos gar nicht verwenden! diese haben nicht nur geringe belastbarkeiten, sondern auch weitaus höhere toleranzen (im gegensatz z.b. zum q4, diese haben nur +/- 5%!) - nicht grade "audiophil" :wink: !

    zum widerstand: wo sitzt der denn?
    solls bombensicher sein (in der impedanzlinerasierung beispielsweise), nimm eine 50W- aluversion und tu noch einen schönen kühlkörper mit wärmeleitpaste dran.
    ansonsten (im hochtonbereich zum beispiel) teilst du den widerstandswert durch zwei und nimmst 2x 20W- zementwiderstände (jeweils mit der hälfte des widerstandes also) und schaltest diese parallel.

    wenn dir genau geholfen werden soll, stell doch mal den weichenplan ein und sag, was gebrutzelt wurde...
    tschö, fabian

  • vsvo82
    Profi
    Beiträge
    1.914
    • 31. Oktober 2004 um 18:11
    • #3

    Hallo,
    zuerst würde ich mal die Einzellautsprecher testen. Meist ist es so, daß die zuerst sterben und danach die Weiche ( unbedämpfter Schwingkreis)
    0,22 bedeutet millihenry bei der Spule. Kondensator kannst Du MKP oder MKT nehmen,
    Zur Belastungserhöhung
    ---Bei der Spule höhere Drahtstärke
    --- Beim Kondensator höherer Spannungswert ( mindestens 250V)
    ----Beim Wiederstand höhere Belastbarkeit
    Mehr kann ich Dir leider ohne genauere Angaben nicht sagen

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • Kadara
    Beiträge
    243
    • 31. Oktober 2004 um 22:31
    • #4

    Danke für die Anworten, damit krig ich das schon wieder zusammen gewurstelt. :D
    Naja so viiiieeeel Leistung krigt die Weiche auch nicht, das ich da so groß dimensionieren muß, mit Kühlkörper und so. Is nur ne kleine 0815 Box, die max 400 RMS abbekommt.
    vsvo82
    Pappen sind alle noch heile, hab ich schon getestet. Da hab ich nochma glück gehabt. :D

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 1. November 2004 um 08:33
    • #5
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    für die spule einen typ mit 0,22mH (milli- Henry). je nachdem was original verbaut wurde, eine luftspule oder eine mit kern oder oder....

    ... 0,22 mH-Spulen mit Kern ? Schwer vorstellbar.

    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    ... zum kondensator: wenn du einen höher belastbaren c haben willst, nimm eine 400v- version (z.b. intertechnik q4- serie). das sind mkp´s ...

    ... zum widerstand: wo sitzt der denn?
    solls bombensicher sein (in der impedanzlinerasierung beispielsweise), nimm eine 50W- aluversion und tu noch einen schönen kühlkörper mit wärmeleitpaste dran.

    Sollte nicht erstmal geklärt werden, warum die Bauteile kaputt gegangen sind und welche Bauteile (und: welche Box ist es denn ???) eingebaut waren.

    Welchen Drahtquerschnitt hatte die 0,22 mH-Spule ? Da sie vermutlich im HT-Zweig eingesetzt wurde, wird eine 1 mm -Variante i.d.R. ausreichen.

    Wenn eine Spule z.B. schmilzt, liegt die Ursache oft nicht in einer Unterdimensionierung, sondern sowas passiert einfach, wenn das Horn aussteigt und keine ausreichende resisitive Bedämpfung durch die Schwingspule mehr da ist.

    Welche Belastbarkeit hatte die Box denn ?
    Ich kenne LS-Systeme mit 250.V-Kondensatoren, die große Events mit mehreren tausend Zuhörern beschallt haben, OHNE daß etwas kaputt geht !

    Impedanzlinearisierung: Wieviel Leistung wollt Ihr eigentlich in der Weiche verbraten (... noch dazu in einer - wie ich mal annehme - PA-Box) ???

    Alles schon sehr merkwürdig ...

  • Kadara
    Beiträge
    243
    • 1. November 2004 um 14:57
    • #6

    Also.
    Es handelt sich lediglich um eine Uralte Hughes & Kettner 12/2 Box, mit 200 Watt RMS belastbarkeit, also wie gesagt einfach ne 0815 Box. Habe damit ne kleine Afterhour beschallt und hab etwas mit der Leistung übertrieben, die Box lief etwa mit 350 Watt für etwa 14 Stunden. Haben sich aber auch nie angestrengt angehört, bis eine Box zu rauchen begann. Dachte erst ne Pappe is am brutzeln, waren dann aber 2 Kondis auf der Weiche. Habe die Pappen und die HT`s an ner anderen weiche mal vorsichtig getestet, scheinen alle heil zu sein. Nun denke ich mal das es der Weiche einfach zu viel war. Weil wegschmeißen will ich die Boxen jetzt auch nich, wegen der Weichen. Also wenn es nicht an den Weichen liegen würde, dann würd ich die Dinger eh nicht mehr fit machen. Lohnt nimmer. Aber ich dachte halt mal die paar Euro für die Bauteile tun auch nich weh, wenn es doch was anderes sein sollte.

  • hörnix
    Beiträge
    623
    • 1. November 2004 um 18:25
    • #7

    fabian (punkte nach wahl einfügen:.......) schrieb:

    Zitat

    ansonsten (im hochtonbereich zum beispiel) teilst du den widerstandswert durch zwei und nimmst 2x 20W- zementwiderstände (jeweils mit der hälfte des widerstandes also) und schaltest diese parallel.

    wenn ich nicht gerade völlig auf der leitung stehe, würde ich eher dazu raten, den widerstandswert MAL 2 zu nehmen und zwei solche dann parallel zu schalten.

    gruss.

    there is no sweet spot.

    HINWEIS: hÖrnix und hOErnix hören zwar beide nix, sind aber zwei verschiedene User.

  • Fabs
    Beiträge
    465
    • 1. November 2004 um 18:33
    • #8

    ich les auch grad den text von fabian und merke irgendwas stimmt nicht... in physik nicht aufgepaßt? aber wie mein vorredner schon sagt bei parrallelschaltung wiederstandswertx2!

    bei der hälfte hättest du am ende 1/4 des originals... hochtöner viel zu laut oder gar übern jordan? wer weiß :D

    Fabian

  • vsvo82
    Profi
    Beiträge
    1.914
    • 1. November 2004 um 18:35
    • #9

    .....oder wie Fabian: x1/2, dann aber seriell

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • Fabs
    Beiträge
    465
    • 1. November 2004 um 18:37
    • #10

    richtig :D

  • Kadara
    Beiträge
    243
    • 1. November 2004 um 19:10
    • #11

    So weit würd ich das auch noch hinkrigen, ganz verschlafen hab ich den Physikunterricht damals auch nicht :wink: . Aber in meinem Fall reicht es wohl wenn ich einfach nen belastbareren nehme, Wobei der eingebaute eigentlich auch gehalten hat, der is nur angebrutzelt vom Kondi. Aber der größere kostet ja gerade mal 20 cent mehr pro stück, da is die Entscheidung einfach.

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