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Antari Z 1000 X Nebelmaschinenpumpe defekt

  • morn
  • 8. Juli 2005 um 16:31
  • morn
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    • 8. Juli 2005 um 16:31
    • #1

    Hi Leute

    Ich schlage mich schon seit einigen Tagen mit einer Antari Z 1000 X Nebelmaschine rum. Die Pumpe in dem Gerät arbeitet zwar (macht krach, vollführt Hubbewegungen) zieht allerdings keine Flüssigkeit an. Was könnte da loß sein?

    Dann noch für den Fall, dass die Pumpe irreparabel ist...wo bekomme ich günstigen Ersatz dafür her...auf dem Autofriedhof gibs nur 12V Pumpen (die Antaripumpe benötigt 230V) im Zoogeschäft nur ungeeignetet Pumpen, die nicht ausreichend Druck aufbauen, oder halt zu teuer sind (c.a.60€)
    Eine Orginalpumpe von Antari kostet schätzungsweise ähnlich viel, wenn nicht mehr, kommt also auch nicht in Frage. Ich bin mit meinem Neblerlatein am Ende... :cry:

    ...Don't worry, buddy. I already fucked up bigger shows than yours!!!...

  • Mechwerkandi
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    • 8. Juli 2005 um 19:36
    • #2

    So ein "ratterndes" Geräusch?

    Könnte sein, das Teil zieht Luft oder das Ventil hält nicht mehr dicht.
    Lässt sich aber reparieren.

  • morn
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    • 8. Juli 2005 um 20:20
    • #3

    Jo, rattern tut sie.

    Also ich hab eine Dichtung aus dem inneren der Pumpe rausgenommen, da diese die Bewegung des Kolbens lustigerweise verhinderte. Mit Dichtung keine Bewegung, ohne Dichtung Bewegung. Aber ob mit Dichtung oder ohne, saugen tut sie nicht. Hab die jetzt mal über Nacht in Essiglösung eingelegt um eventuelle Verkaltungen durch die Unhebenheiten entstanden sein können entfernt werden....hoffentlich löst sich die Pumpe nicht ganz auf. :wink: Die Zuleitung sollte aber dicht sein, da ich Flüssigkeit bis in die Pumpe blasen kann, ohne auf dem Weg dorthin irgendwie offensichtlich in die Maschine zu kleckern.


    P.S.: Gibt es eine Möglichkeit Schrift und Bild in den Forumsignaturen zu zentrieren? HTML ist ja deaktiviert....

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  • Mechwerkandi
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    • 9. Juli 2005 um 13:00
    • #4

    Auch hier wieder der Tipp des Monats:

    Maschine einschalten, aufheizen, Pumpe starten.

    Aus einer kleinen Spritzkanne etwas Fluid von aussen auf die saugseitigen Anschlusse und Fitings träufeln.
    Ändert sich das Geräusch, Fehler gefunden. :wink:

    Ist da alles dicht, liegt der Fehler in der Pumpe.
    Zentrifugalpumpen durch VDO Ersatzteil ersetzen, reparieren geht meist nicht.
    Kolbenpumpen zerlegen, Ventil (ferderbelastete Kugel) auf Funktion/Beschädigung/Dichtheit prüfen.

  • morn
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    • 11. Juli 2005 um 06:29
    • #5

    Anschlüsse/Fittings sind in Ordnung, Kolbenpumpe zerlegt. Dichtungen sind in Ordnung, wenn ich Ausgang zu halte und durch den Eingang reinpuste findet kein Luftaustritt an anderer Stelle statt. Kolben vollführt die durch den Magneten erzeugten Hubbewegungen aber denoch entsteht kein Sog. Nur ordentliche Rappelgeräusche. :)

    Allerdings habe ich heute erfahren, dass jemand versucht hat die Maschine mit Salzsäure zu reinigen. :shock:
    Befinden sich in der Nebelmaschine (explizit in der Pumpe) Teile, die in Salzsäure lößlich sind?

    Für den Fall, dass ja: Wie müsste eine neue Nebelmaschine für eine 80cm² Tanzfläche dimensioniert sein? (Leistung, Ausstoßvolumen, Reichweite etc...)
    Gibts da irgend einen Richtwert o.ä. für?

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  • Mechwerkandi
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    • 11. Juli 2005 um 08:57
    • #6
    Zitat von "Morn"


    Allerdings habe ich heute erfahren, dass jemand versucht hat die Maschine mit Salzsäure zu reinigen. :shock:
    Befinden sich in der Nebelmaschine (explizit in der Pumpe) Teile, die in Salzsäure lößlich sind?


    Ja, reichlich...

  • morn
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    • 11. Juli 2005 um 09:09
    • #7

    Also das Metall und die Dichtungen haben es scheinbar ausgehalten. Ist sonst noch irgendwas in so einer Pumpe drin? (Sorry, ist meine erste Nebelmaschinenkolbenpumpe die ich von innen sehe)

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  • Mechwerkandi
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    • 11. Juli 2005 um 15:35
    • #8

    Scheinbar ist der richtige Ausdruck.

    Wenn der Kolben nicht mehr abdichtet, oder der Ventilsitz beschädigt ist, lässt sich da auch nix mehr sinnvoll reparieren.
    Mit 'reinpusten lässt sich da auch nicht recht was testen, es sein denn, Deine Lunge schafft 4 bar.. :D

    Wenn die Pumpe allerdings gar nix mehr fördert, auch wenn Fluid drinsteht, würde ich eher auf das Ventil tippen.

  • morn
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    • 11. Juli 2005 um 17:20
    • #9

    Natürlich schaff ich 4 Bar. Ich bin Nichtraucher. :D
    Ich hab damit nur überprüft, ob die Pumpe irgendwo Luft rauslässt, außer am Eingang. Die Funktion und Dichtigkeit der Innereien, kann man damit natürlich nicht checken.
    Ich geh mal davon aus, dass die Pumpe hinüber ist. Welche Möglichkeit habe ich diese günstig zu tauschen (Pumpenstromzufuhr liefert 230V also Scheibenwaschanlagenpumpe kommt nicht in Frage)

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  • Mechwerkandi
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    • 12. Juli 2005 um 16:33
    • #10

    Definiere "günstig". :D

    Günstige Lösung ist Party-Fogger für 25,- kaufen und den Rest wegschmeissen.
    Ich hatte irgendwo mal den Link zu dem chin. Pumpen-Hersteller, aber der liefert erst ab 1000 Stck. :wink:

    Oder 'ne gebrauchte Espresso-Maschine ausschlachten, sind die gleichen Pumpen drin...

    Obwohl ich bei einer eigenen Maschine eher auf eine VDO Gleichstrom-Pumpe gehen würde, mit etwas basteln kriegst Du bei reduzierter Förderleistung fast Dauer-Nebel... :D

  • morn
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    • 13. Juli 2005 um 01:21
    • #11

    Hey...geile Idee mit der Kaffeemaschine...da hätte ich auch drauf kommen können...bin aber kein Kaffeetrinker...
    Hatte schon daran gedacht eine Pumpe aus 'nem alten Kühlschrank zu nehmen, aber die hat nicht ins Gehäuse gepasst. :D
    Ich werde gleich morgen mal auf dem Wertstoffhof anrufen und checken was der so hergibt...

    VDO Gleichstompumpe ist eine die in z.B. einer Scheibenwaschanlage eingesetzt wird?
    Ich müsste also nur so einen 10 Euro Conrad Trafo (230V/AC-->11,5V, 60VA) an den Nebler und die VDO Pumpe an den Traffo anschließen und voilà? Klingt auch nach einer praktikablen Alternative...

    Wenn das klappt, muss ich nur noch den Verdampfer freikriegen...kann ich den über Nacht in Essiglösung einlegen, oder sind da irgendwelche Bauteile, die auf Dauerfeuchtigkeit allergisch reagieren...sollte eigentlich nicht, oder?

    Aber auf jedenfall schonmal vielen vielen Dank für die wertvollen Tipps...ich wollte die Hoffnung schon aufgeben...*freu*

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  • Mechwerkandi
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    • 13. Juli 2005 um 08:50
    • #12

    VDO Pumpe, ja, richtig, wenn es am Ort einen grösseren Händler für Autoersatzteile gibt, wo auch Werkstätten einkaufen, da mal fragen, sonst hilft google...
    Bei Martin laufen 24V VDO Pumpen (LKW) auf 12V Versorgung, unkaputtbar.

    Preiswerte Lösung für die Pumpen-Stromversorgung sind Halogen-Netzteile 11,2 V. Einen Gleichrichter dahinter, für die Pumpe reichts allemal.

    Ich würde das gerne mal mit Dimmer davor probieren, weiss aber nicht, ob das dann tatsächlich regelbar wird?

    Was hat das Teil für einen Verdampfer?
    Ist der zerlegbar? Sonst schick mal ein Bild...

  • morn
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    • 18. Juli 2005 um 03:39
    • #13

    Hmmm...also der Tipp mit der Espresso Maschine war irgendwie leider ein Reinfall. Hab mir eine besorgt, leider hat die überhaupt keine Pumpe. Der Druck wird im Wassertank durch übles erhitzen der Flüssigkeit aufgebaut. Ist quasi so eine Art Boiler... Und ich hab mich erst gewundert warum die vermeindliche Pumpe 800W Strom zieht. :D

    Ein Gleichrichter ist quasi ein AC->DC Wandler nehme ich mal an?

    Der Verdampfer ist in einem schwarzen Gehäuse mit massenhaft Isolierwolle drumherum. Wenn du das Zeugs alle entfernst, dann hast du einen Metallklotz mit 2 Kontakten für die Stromversorgung des Heizelements, eine Gewindebohrung zum reinschrauben des Temperatursensors und natürlich an beiden Seiten 10mm Gewinde zum aufschrauben der Düse bzw. des Metalrohrs, mit welchem dem Verdampfer die Flüssigkeit zugeführt bekommt.
    Das ganze Ding besitzt keinerlei Schrauben, Ösen, Laschen o.ä. Alsogehe ich davon aus, dass es nicht zerlegbar ist...
    Ein Photo kann ich leider nicht davon machen, da ich keine DigiCam besitze :(

    Ich denke ich werd den ganzen Verdampfer einfach mal ein paar Tage in Essiglösung einlegen.

    Obwohl ich auch schon die Idee hatte einen "Kärcher auf 10mm Gewinde" Adapter zu bauen und den Verdampfer direkt an einen Hochdruckreiniger anzuschließen. :lol: Wenn der dann nicht sauber wird, dann hilft nix mehr *ggg*

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  • Mechwerkandi
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    • 18. Juli 2005 um 08:30
    • #14

    Axo, ja, schade, die Dinger kann man nicht zerlegen.
    Bzw. zur Reparatur... :D

    Espresso gibt's verschiedene Systeme!
    Du hast eine von den ganz einfachen erwischt, bei den besseren wird das heisse Wasser mit der Pumpe durch den Kaffee gepresst, wg. gleichmässigem Druck.

    Gleichrichter ist ok, die Halos laufen auf AC, und meist mit 10% Unterspannung, wg. der Lebensdauer.
    Schad aber nix...

    Entkalken geht auch mit dem Zeugs von Schlecker für Haushaltsgeräte (Zitronensäure)
    Gut spülen!

  • morn
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    • 19. Juli 2005 um 17:30
    • #15

    Beim Verdampfer ist vorne unter der Düse so eine schwarz, sandige Schmocke drin, die wohl das Ende des Heizelements abdeckt ( Es steht aber nicht über den Heizblock hinaus). Was hat es denn damit auf sich? Warum ist es nicht, wie der Rest des Neblers ebenfalls gegossen?

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  • Mechwerkandi
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    • 20. Juli 2005 um 10:58
    • #16

    Hmmm, das könnte eine Glimmer-Isolierung sein.
    Bei der Herstellung wird eine Nut gefräst quer und zwei Löcher längs gebohrt, da dann das U-förmige Heizelement durchgesteckt.

    Manchmal ist diese Nut durch ein aufgeschraubtes Blech abgedeckt.

    Leider hat es da in der Mitte des Heizelementes einen hot-spot, und diese Glimmerpampe ist auch kein besonders guter Wärmeleiter, weswegen da regelmässig die Heizelemente durchbrennen.

    Na ja, soll ja auch nicht ewig halten... :wink:

    Würde aber auch bedeuten, das man das eigendliche Heizelement ausbauen kann.

  • morn
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    • 21. Juli 2005 um 02:28
    • #17

    Jo...ist auf jedenfall so ein schwarzes Glimmergranulat. Fackelt mir das Heizelement die Isolierwolle an wenn das fehlt? Der ganze Heizblock ist nämlich in Essiglösung baden gegangen und die Glimmerisolierung ist logischerweise jetzt weg. Wenn die doch zwingend notwendig sein sollte, womit kann ich die ersetzten??

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  • Mechwerkandi
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    • 21. Juli 2005 um 10:15
    • #18

    Ich glaub' nicht, das da was ansengelt, dafür fehlt der Kontakt.
    Aber:
    Der Wärmeübergang Heizung-Verdampfer ist jetzt natürlich noch schlechter, das Heizelement wird noch eher den Hitzetod sterben.

    Ersatz?
    Hab' ich selber noch nie gebraucht, weil ich das U-förmige Heizelement im Servicefall durch zwei gerade ersetze, parallel geschaltet.

    Man bräuchte etwas mit leidlich guter Leitfähigkeit und Temperaturbeständigkeit ~ 300°.

    Vielleicht etwas Leichtmetall-Druckgussschrott in die Suppenkelle, einschmelzen und ausgiessen?
    Das wär' aber eine recht finale Lösung... :wink:

  • Steffen
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    1.817
    • 16. Oktober 2005 um 18:37
    • #19

    Äh, Leute,

    wenn ich das richtig mitbekommen hab reden wir hier von ner Antari Z-1000, also nem Nebler für so ca. 175 EUR. Ich würde mir da überlegen, ob eine Reparatur überhaupt Sinn macht (mit gerechneten Arbeitsstunden mit Sicherheit NICHT)

  • mirkot
    Profi
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    1.404
    • 16. Oktober 2005 um 21:03
    • #20

    Es geht bei Reperaturen ja nicht immer um den Sinn.

    Finde das auch immer eine gute Möglichkeit sich mit der Funktionsweise von Geräten auseinander zu setzen - kaputtmachen kann man eh nix mehr - es kann nur noch besser werden.

    Also ich habe mittlerweile 2 Nebelmaschinen bei denen es sich definitiv nicht mehr gelohnt hat wieder zum Leben erweckt, die sind mir beide sehr dankbar und tun ihren Dienst ohne zu zicken - und wenn an denen wieder was dran ist weiß ich wo ich suchen muss.


    Als Austauschpumpe würde ich z.Z. die ULKA EX5 empfehlen - gibts bei Ebay teilweise für unter 20€, läuft an 230V, ist kompakt und funktioniert gut.
    Das mitgelieferte Rohrstück mit Überdruckventil sollte man allerdings entfernen wenn man nicht die ganze Suppe in der Maschine haben will :D

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

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