BELL VPS 500 T ist ein absolut funktionierendes Linearray,
nach Aussgaen von allen Kollegen, die darauf bisher gearbeitet haben und Erfahrungen u.a. mit Nexo GeoT/S, Vertec, VRX sowie Martin haben
BELL VPS 500 T ist ein absolut funktionierendes Linearray,
nach Aussgaen von allen Kollegen, die darauf bisher gearbeitet haben und Erfahrungen u.a. mit Nexo GeoT/S, Vertec, VRX sowie Martin haben
Zitat von "Peerless"Was mit den Teilen von Alcons ? Hier bilden die Magnetostaten doch sowieso in sich eine Zylinderwelle ? Sollte doch also auch im Array funktionieren ?
abhängig von der gesamtlänge des arrays natürlich. ein linienstrahler mit 30cm länge erzeugt mal genau gar keine zylinderwelle, also zumindest nicht in sinnvollen frequenzbereichen, vielleicht mal so ab 5 kHz....
Schalldruck: Interferenz der vertikal untereinander angeordneten Punktschallquelen ist das Geheimnis, das aus vielen Punktschallquellen eine Linienschallquelle macht. Ohne Interferenz geht's gar nicht. Und 12zöller oder 15zöller als Punktschallquellen zu betrachten ist auch weit von der theorie entfernt.
Und übrigens nein: die Einzelelemente eines Line-Arrays strahlen nicht vertikal mit 15°, 10°, oder noch weniger ab. Da muß man nur mal ein einzelnes nehmen und sich anhören. Das ganze funktioniert nur im Array (relevanter Länge, also irgendwie >3m) durch Interferenz. Da hat sich ja auch inzwischen der Begriff "Scheiben" eingebürgert. "Ich häng da mal 4 Scheiben untereinander". Bei nur 4 Elementen funktioniert da gar nichts als Scheibe, würd ich mal sagen. dann noch schön aufgecurved, fertig ist der Kugelwellenstrahler.
@ tonzwerg: Von der Physik her absolut richtig, warst wohl auch in dem netten Vortrag auf der Cavis? ![]()
Komischerweise gibt es Arrays (Nexo, dVDosc, BELL), bei denen zumindest gehörmäßig (und auch meßdatenmäßig) "sowas wie ein LA-Effekt" auch schon bei 4 oder 5 Tops entsteht über einen relativ weiten Frequenzraum (in best. Frequenzbereichen tuts das sowieso, denn der Effekt entsteht bekanntlich bei entsprechendem Verhältnis von Arraylänge zur Wellenlänge)
Zitat von "tonzwerg"
Und übrigens nein: die Einzelelemente eines Line-Arrays strahlen nicht vertikal mit 15°, 10°, oder noch weniger ab. Da muß man nur mal ein einzelnes nehmen und sich anhören.
Doch, das tun sie. Und das kann man auch durchaus hören.
Hier mal das vertikale Abstrahlverhalten eines weit verbreiteten Line-Arrays in der Isobarendarstellung.
(Mir liegt es auf der Zunge, Dieter Nuhr zu zitieren ...!)
naja, aber halt irgendwo ab 2kHz aufwärts. das hat mich jetzt auch nicht gewundert.
Darunter muss die Abstrahlung auch gar nicht so eng sein, da hier die Wandler entsprechend nahe beieinander liegen.
Die Kunst besteht eben darin, eine möglichst stetige Einschnürung zu hohen Frequenzen hinzubekommen. Daran kann man "funktionierende" Line-Arrays auch erkennen ...
das kriegt man aber auch mit hörnchen hin. interessant wäre ein la, das dann einfach mal in 100m auch noch definierten grundton macht. besser noch 200m. das volle klangbild bis 20m und danach nur noch konsonantengezischel, wer braucht denn sowas ?
Dafür braucht es halt viele Elemente. Dadurch nimmt die Bündelung dann auch im Tieftonbereich zu.
(Das ist unter anderem auch ein Grund dafür, warum immer wieder die Aussage auftaucht: "Ein Line-Array geht erst ab 4 Boxen" ... Ein weiterer Grund ist, dass man mit 10° vertikaler Abstrahlung beim Einsatz eines einzelnen Elementes eben nicht sehr viel anfangen kann.)
meine rede. womit wir wieder beim anfang der diskussion wären...übrigens nicht ab 4 boxen sondern ab 4m und dann gelten auch die 10° wieder (für relevante frequenzen). danke und gute nacht.