Ja, jetzt kommen wir der Sache langsam näher.
0,2 Ohm mehr Widerstand bei einem Basschassis, das einen R DC von 5,8 Ohm hat und einen Frequenzabhängigen Widerstand von locker 80 Ohm um und bei der Reso bis zu knapp 10 Ohm bei 120 Hz geht.
Ok meine Spule bringt gewaltige 0,2 Ohm dazu. das sind im Falle der 10 Ohm genau 2% um die hier geredet wird. Bei 45 Hz sind es genau 0,25 % erhöhter Widerstand. Soviel zur Relevanz.
Natürlich ist es richtig, das ein aktives Setup den dynamischen Innenwiderstand desVerstärkers unmittelbarer an die Schwingspule des Lautsprechers wirken lässt. Die Verbesserung der Regelschleife führt jedoch nicht zu gewaltigen Verbesserungen des Klanges, sondern kann unter umständen etwas besser sein als eine passive Weiche. Grundvoraussetzung ist dazu die richtige Einstellung eines Controllers.
Die ist nicht Gott gegeben, sondern setzt mindestens genau so viel Fachwissen voraus, wie zur Erstellung eines Passiven Weiche nötig ist.
Der große Vorteil eines digitalen Controllers liegt in der Geschwindigkeit, mit der man auf unterschiedliche Lautsprechersetups und Beschallungssituationen eine angemessenes Filterwerk erstellen kann.
Das ist bei tomfly's Zimmerbeschallung aber weniger der Fall. Darum bin ich der Meinung das ein passives Setup wesentlich kostengünstiger ist und nicht unbedingt schlecheter sein mus.
Weiterführende Threads :
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=36417&highlight=stromkopplung
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=24954&postdays=0&postorder=asc&start=0
PS. Beim ersten Link schalten die Entwickler einfach Widerstände von mehreren Ohm vor das Chassis ! und erzielen eine Verbesserung der Belastbarkeit und des Wirkungsgrades.
Beim zweiten Link werden fast wortwörtlich die gleichen Argumente gebraucht, die ich auch in's Spiel gebracht habe.