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  5. Strom

Herdanschlussdose als Drehstromabnahmepunkt

  • Thomas Koch
  • 6. September 2005 um 19:55
  • Thomas Koch
    Gast
    • 6. September 2005 um 19:55
    • #1

    Hallo,

    ich hab da mal ein kleines Problem. Und zwar soll ich Samstag Strom für ein Kindergartenfest legen.

    Benötigt werden:
    - 1-2 Kochplatten
    - 3-4 Waffeneisen
    - 1 große Kaffeemaschine
    - 1 so ne komische Getränkepanschanlage

    Da ich die Leistungsdaten nicht kenne, lege ich für jedes Gerät eine eigene Steckdose. Es gibt einen CEE-konformen Drehstromabnahmepunkt ausserhalb der einzeln abgesichert ist. Da der Kindergarten aus guten Gründen nicht so viele Steckdosen hat, benötige ich noch einen zweiten Abnahmepunkt für Drehstrom. Nach einer weiteren Begehung ist mir aufgefallen, das es zwei E-Herde gibt, die einzeln abgesichert sind. Es ist auch abgesprochen, das ich den einen Herd temporär begrenzt abklemmen darf.

    Meine Fräge: Darf ich an die freiwerdene Herdanschlussdose einfach ein Kabel mit einem CEE dranhängen? In wie weit ist das für einen Betrieb von max. 8h zulässig?

    Es wird alles vor Inbetriebnahme von einem E-Meister abgenommen.

    Eine andere Möglichkeit, die ich nur als Notlösung nehmen würde, ist Sicherungskasten auseinander nehmen. Die Schukoeinzelversion fällt ganz weg, weil ich dann Kabeltrommeln besorgen müsste und die dann zum größten Teil aufgerollt bleiben würden.

    Alle Dosen sind mit 16A abgesichert und es werden auch die entsprechenden 16A CEE-Stecker genutzt.

  • Hitower
    Verifiziert
    Beiträge
    1.457
    • 6. September 2005 um 23:06
    • #2

    Hi

    Habe es schon für 3 LAN-Partys in Gebäuden mit Küchen machen dürfen! Hausmeister und Elektormeister (von dem ich Kabel und Verteiler bekommen habe) hat es angeschlossen beim 1. male und ich habe es beim 2. und 3. Male alleine machen dürfen!

    Hat tadellos geklappt!

    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • Thomas Koch
    Gast
    • 6. September 2005 um 23:31
    • #3

    Danke für die Antwort.

    Wenns der E-Meister macht hört sich das schonmal gut an. Mir geht es darum, ob es mit oder ohne Normen zulässig ist. Mein E-Meister hat auch nix dagegen, bloß der hat noch die Normen aus der Zeit, als es noch massig Zechen gab.

  • Hitower
    Verifiziert
    Beiträge
    1.457
    • 6. September 2005 um 23:51
    • #4

    Hi

    Bei mir war halt schon nen Steckdose (16A CEE) vorhanden und ich konnte mich direkt anschließen!

    Selbst einen musste ich nicht anschließen/lassen!

    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • Thomas Koch
    Gast
    • 7. September 2005 um 00:41
    • #5

    Ich hab ja auch eine, bloß brauch ich noch ne zweite, da ich nicht weiß, mit was für leistungen die da ankommen. Wenn ich das wüste, würde ich mit einer Leitung auskommen und vllt 1-2 Schukokabeln. Bloß da müsste ich schon massig einschränken.

    Und da der Kindergarten noch stehenbleiben soll, geh ich dieses Risiko nicht ein. Sonst ist meine Tante wieder arbeitslos.

  • kater
    Beiträge
    2.304
    • 7. September 2005 um 01:49
    • #6

    Wie schaut denn der Hardanschluss aus? Du willst doch nicht etwa ein fliegend verlegtes Kabel mit Lüsterklemmen am Herdanschluss anzapfen?

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • Apostoli
    Profi
    Beiträge
    653
    • 7. September 2005 um 02:54
    • #7

    Wieso soll er keine flexibele Leitung an einer Herdanschlussdose anschließen? Genau dazu ist sie doch gedacht... allerdings würde ich die Leitung mit dem CEE am ende noch zusätzlich zugentlasten. nicht dass irgendwer darüber stolpert....


    mir gehen nur einige fragen durch den kopf:

    - gibt es einen FI 30mA für diesen Stromkreis?
    - sind die Automaten für die drei Außenleiter mechanisch verbunden?
    - welche Netzform herrscht vor Ort?

  • kater
    Beiträge
    2.304
    • 7. September 2005 um 02:58
    • #8
    Zitat von "Apostoli"

    Wieso soll er keine flexibele Leitung an einer Herdanschlussdose anschließen? Genau dazu ist sie doch gedacht... allerdings würde ich die Leitung mit dem CEE am ende noch zusätzlich zugentlasten. nicht dass irgendwer darüber stolpert....

    wo bitte hab ich was von "flexibel" geschrieben?

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • Apostoli
    Profi
    Beiträge
    653
    • 7. September 2005 um 03:05
    • #9

    "flexibel" hast du nirgendwo geschrieben.. aber alles andere wäre ganz großer Schrott... es sei denn, er bohrt Löcher in die Wand und installiert eine CEE16 Dose fest und nutzt die Herdanschlussdose nur als Verbindungsdose...

    Aber da es sich scheinbar um eine temporäre Installation handelt wird er wohl mit einigen Metern H07RN-F 5G2,5 anrücken .. Natürlich vergisst er nicht Aderendhülsen aufzupressen und die Wirksamkeit der Schutzmaßnahme nachzuweisen und zu protokollieren....

  • Thomas Koch
    Gast
    • 7. September 2005 um 07:44
    • #10

    Herdanschlussdose ist ja sogesehen nix anderes als ne große, 5 polige Lüsterklemme, die fest in der Wand ist und mit einer Abdeckung geschützt wird.

    Das Kabel ist tatsächlich HO5RN-F 5G2,5mm². Das kommt Andie Dose und der Herd wieder vor die Dose. Aderendhülsen (hochoffizielle Bezeichnung) hab ich schon vor Ort genau so wie Werkzeug.

    Zitat von Apostoli

    allerdings würde ich die Leitung mit dem CEE am ende noch zusätzlich zugentlasten. nicht dass irgendwer darüber stolpert....


    Deiner Aussage nach müsste ja jedes Kabel was keine Zugentlasstung hat, eine aktue Stoplerfalle sein. Jedoch stolpere ich auch sconmal über meine Kabel mit Zugentlasstung.

    FI 0,03A - ja
    Automaten verbunden - nein, da übereinander
    Netzform - TN-S

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas Koch (13. September 2005 um 22:40)

  • chris216
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    • 7. September 2005 um 10:14
    • #11

    Zugentlastung: Es geht hier doch nicht darum, dass man zwingend über das Kabel stolpert, wenn keine Zugentlastung da ist! Sondern darum, was passiert, wenn tatsächlich einer drüber stolpert. Wenn du das Kabel auf dem kürzesten Weg ohne jede Zugentlastung an der Dose anschliesst, und jemand stolpert drüber, reißt er dir bzw. dem Kindergarten u.U. die Dose aus der Wand, das Kabel aus der Dose etc. Eher schlecht! :)
    Wenn du zB das Kabel mit Kabelbindern an dem Herd(bein?) befestigst, so dass noch, sagen wir, ein Meter "zu viel" Kabel zwischen Herd und Dose bleibt, muss derjenige, der über das Kabel stolpert, erst den Herd um einen Meter bewegen, bevor das Kabel an der Dose Zug erfährt. Sinnvoll, oder? Und soo einfach :)

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • Thomas Koch
    Gast
    • 7. September 2005 um 11:48
    • #12

    Meine Ausführung über Zugentlasstung und stolpern waren auch eher ironisch gemeint.

  • Apostoli
    Profi
    Beiträge
    653
    • 7. September 2005 um 13:34
    • #13

    ich hab dich schon verstanden.. :D

    es war halt schon reichlich spät, als ich diesen post verfasst habe... :D


    Aaaber.. Eine Herdanschlussdose ist weit mehr als eine fest installierte Lüsterklemme... aber das hatten wir ja schonmal. :)

    dass die LS übereinander angeordnet sind spricht für eine recht alte installation.

    solange der FI aber tatsächlich für diesen Stromkreis zuständig ist (bitte überprüfen) ist die forderung nahc allpoliger abschaltmöglichkeit erfüllt. Wenn alles ordentlich ausgeführt wird, dann sehe ich kein problem bei der ganzen angelegenheit.

  • Thomas Koch
    Gast
    • 7. September 2005 um 13:42
    • #14

    Die Installation ist so ein Mittelding. Bis auf ein paar (3) Automaten sind die Schutzelemente recht neu, Zählerkasten ist auch neu, Zähler selbst auch. Es gibt nur 3 Sicherungen, die älter erscheinen (lange Bedienhebel, kackweiß und recht tief), FI werde ich testen *Wo ist mein Schuko mit den Brücken hin*. Ich melde mich gleich nochmal, wenn ich wieder da bin.

  • Apostoli
    Profi
    Beiträge
    653
    • 7. September 2005 um 15:41
    • #15

    zum FI testen würd es schon reichen den fi auszuschalten und dann an der heranschlussdose nochmal nachzumessen, ob noch spannung anliegt... :D

    besser wär ein installationstester.. ProFItest von gmc z.B.

  • Thomas Koch
    Gast
    • 7. September 2005 um 16:31
    • #16

    Fuck, das hab ich vergessen. Das mit dem FI sollte man machen. Daran erkennste aber nur ob der FI schaltet und nicht ob er wirklich schützt. Herd ist abgeklemmt, CEE ist dran. Bevor isch den Herd aber wieder anschließe, kommen an das Kabel Aderendhülsen.
    Alles mit Steinel Master Check 2 getestet (ja, ich nutze keinen Duspol) und da Kindergarten, komplett spannungsfrei.

  • Apostoli
    Profi
    Beiträge
    653
    • 7. September 2005 um 18:09
    • #17

    schuko mit brücken klingt einfach nihct besomders gut...

    von wo nach wo brückst du da?!


    Wenn der FI auslöst, sobald auf di eTesttaste gedrückt wird und bei ausgelöstem FI die Herdanschlussdose spannungsfrei ist, dann ist das schon die halbe miete. Alles andere macht man mit einem dafür gedachten messgerät. alles andere ist käse.

  • Thomas Koch
    Gast
    • 7. September 2005 um 19:07
    • #18

    Das mit dem Schuko ist auch nur Spaß. Ich hatte mal vor mir einen zu bauen. Einfach alles mit allem Brücken, damit ich nicht erst suchen muss, wie rum der reinmuss. Ansonsten verbindeste N mit PE und das macht keinen Spaß.

  • da_user
    Beiträge
    844
    • 8. September 2005 um 19:23
    • #19

    dann kann man auch gleich testen was zuerst auslöst...

    der FI oder der LS, oder gibts dafür auch ne bestimme Norm (wundern würds mich nicht)

    rechtschriebfehler sind bugs im board

  • Apostoli
    Profi
    Beiträge
    653
    • 8. September 2005 um 21:07
    • #20

    der FI löst zuerst aus... <200ms

    der LS darf sich bis zu 4 sekunden zeit lassen...

    und natürlich gibt es dafür normen...

    aber die idee mit dem stecker ist ganz ganz übel...

    stichwort lichtbogen....

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