Dortmunder verunglückt tödlich
Tragischer Unfall am Donnerstagabend in der Oberhausener Luise-Albertz-Halle. Zwei Stunden nach dem Ende einer Fachmesse verunglückte bei den Abbauarbeiten ein 31-jähriger Dortmunder tödlich.
Die Mannschaft einer Messebau-Firma aus Düsseldorf war gegen 20 Uhr damit beschäftigt, einen ihrer Bühnentechnik-Türme zu demontieren, als dieser plötzlich umstürzte und auf zwei Mitarbeiter fiel. Der Dortmunder erlitt schwere Kopfverletzungen und verstarb noch an der Unglücksstelle.
"Nach den ersten Ermittlungen gehen wir von einem Unfall aus", erklärte Uwe Weighardt, Sprecher der Oberhausener Polizei. Bislang ist noch nicht genau geklärt, warum der Bühnenturm umstürzen konnte. Deshalb wurde ein Gutachter zur Klärung des Unfalls hinzugezogen. Die Ermittlungen dauern noch an. ok
Messe-Mitarbeiter tödlich verunglückt
Ein tragischer Unfall ereignete sich am vergangenen Donnerstagabend in der Luise-Albertz-Halle. Rund zwei Stunden nach dem Ende der Fachmesse Eventica verunglückte bei den Abbauarbeiten ein 31-jähriger Mann aus Dortmund tödlich.
Die Mitarbeiter eines durch den Messeveranstalter beauftragten Unternehmens aus Düsseldorf waren gegen 20 Uhr damit beschäftigt, einen ihrer so genannten Tower - das sind spezielle Bühnentechnik-Türme - zu demontieren, als dieser plötzlich umstürzte und auf zwei Mitarbeiter fiel. Wie die Polizei mitteilte, zog sich dabei der 31-jährige Dortmunder schwere Kopfverletzungen zu und starb noch an der Unglücksstelle. Der zweite Messe-Mitarbeiter, ein 38-jähriger Düsseldorfer, wurde indes schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert.
"Nach den ersten Ermittlungen gehen wir von einem Unfall aus", erklärte Polizeisprecher Uwe Weighardt. Am gestrigen Freitag untersuchte überdies das Amt für Arbeitsschutz die Unglückstelle.
Bislang ist noch nicht genau geklärt, warum der Bühnenturm umstürzen konnte und ob möglicherweise erforderliche Sicherheitsvorkehrungen nicht getroffen worden waren. Die Polizei hat deshalb einen Gutachter zur Klärung des Unfalls hinzugezogen. Die Ermittlungen dauern noch an.
Bestürzt reagierten am gestrigen Freitag Jörn Raith, Geschäftsführer der Luise-Albertz-Halle, und LAH-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Loege auf den tragischen Unfall.
Veranstaltungen mussten in dem Kongresszentrum Oberhausen wegen des Unglücks nicht abgesagt werden. Der Freitag war noch als Abbautag für die Messe reserviert."Nach ersten Ermittlungen gehen wir von einem Unfall aus"
Quelle: Beides http://www.waz.de
Datum der Meldungen: 18.11.05
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