Hi,
Wir haben seit Jahren ein Problem in einem Karnevalszug, vielleicht kann ja hier jemand helfen...
Wir fahren mit drei Großwagen auf denen jeweils eine eigene PA incl. Mischer etc. vorhanden ist. Seit einigen Jahren nun wird vom Veranstalter immer mehr verlangt, dass die Abstände zwischen den Fahrzeugen kürzer werden. Da nun auf jedem Wagen andere Musik läuft kommt man sich da selber ins Gehege.
Wir wollen nun für´s nächste Jahr versuchen die einzelnen Wagen durch eine Funkstrecke etc. zu verbinden. Ein Versuch in diesem Jahr mit einem Drahtlossystem aus dem HIFI Zubehör ist leider in die Hose gegangen. (Schlechter Klang und Zeitverzögerungen).
Ich hatte jetzt überlegt einen Drahtlos - Gitarrensender zu nehmen, dort mit dem Signal des ersten Pultes komplett reinzugehen, den Empfänger in das zweite Pult zu legen, aus dem wieder mit einem zweiten Sender raus, und Empfänger in das dritte Pult.
Nun zur Frage:
Klappt sowas? Hat schonmal jemand diese Lösung probiert? Gibt es preiswerte Systeme (man sollte bedenken, dass bei einem Karnevalsverein nur ein ziemlich kleines Budget für solche Sachen zur Verfügung steht und die Teile maximal einmal im Jahr gebraucht werden)
Oder hat jemand eine andere preiswerte Idee?
Danke im Voraus...
Drahtlose Übertragung in Karnevalszügen
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Wenn ich das richtig verstanden habe:
Es soll in Zukunft von allen drei Wagen die selbe Musik kommen?
Dann ist das überhaupt kein Problem. Stereo sollte beim Umzug eh kein Thema sein, also könntest Du Dir sogar zwei der Pulte sparen:
Wagen 1: Musikquelle (Pult, CD-Spieler, wasauchimmer, ...), Sender A, PA
Wagen 2: Empfänger A, PA, Sender B
Wagen 3: Empfänger B, PA
(Wenn der Abstand nicht zu groß ist, könnte es evtl. sogar mit nur einem Sender klappen, der beide Wagen versorgt, dann evtl. vom mittleren Wagen aus nach vorn und hinten).
Technisch machbar ist das mit ganz einfachem Wireless-Equipment. Du solltest nur darauf achten, dass die Sicht- und somit die Funkverbindung nicht abreißt (also besser die Antennen nach oben). Gegen die Zeitverzögerungen bist Du machtlos, Schallgeschwindigkeit ist nun mal Schallgeschwindigkeit.
Ich habe da eine gewisse Hoffnung in die neuesten Forschungen der Boxen-Bastler-Fraktion, wo ja mit Hochdruck an den neuesten Überschall-Waveguides gearbeitet wird. Dann fällt endlich mal das lästige Auf- und Einstellen der Delaylines weg, wenn sich der Schall mit Überschallgeschwindigkeit ausbreitet ... wurde auch mal Zeit.
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Jeremy -
Hi
Was ist denn bitte ein Überschallwaveguide. Wie soll denn der Schall auf Überschallgeschwindigkeit kommen?
Mfg
David -
Warum nicht einfach nächstes Jahr besseres Equipment zumieten, wenn das sowieso nur einmal im Jahr gebraucht wird? Zwei Sender mit verschiedenen Frequenzen auf den mittleren Wagen und dann mit zwei hoch befestigten Richtantennen nach vorne und hinten funken müsste problemlos klappen, wenn nicht gerade die Zugnummer davor oder dahinter dieselben Frequenzen benutzt
.es grüßt
derautor
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Zitat von "dave"
Wie soll denn der Schall auf Überschallgeschwindigkeit kommen?
Natürlich nach den gleichen physikalischen Prinzipien, mit denen die Elektronen in den Hifi-VooDoo-Lautsprecherkabeln durch die linksdrehenden positronenarmen handgezogenen Drähte, ummantelt von einem Spezialgewebe aus nordchinesischer Seide und über dem Schenkel einer Jungfrau bei Vollmond weichgeknetetem Naturkautschuk in die Lautsprecher kommen. :twisted:
Das mit den unsichtbaren Ironie-Tags war doch keine so gute Idee ...
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Jeremy -
also einen satz funkstrecken und ein paar adapterkabel um an die bisher verwendetete pa anzuschließen sollte doch im lokalen verleih für eine summe zu mieten sein, die selbst ein karnevalsverein aufbringen kann.
ich würde auch nur mit einem sender arbeiten, auf dem mitleren wagen, und dann die antenen ab nach oben. aud dem vorederen und hiteren wagen jeweils ein empfänger und schon spielt das ganze. für ein paar euros mehr kommt bestimmt jemand auch eine halbe stunde vorbei und schließt das an.irgendwelche experimente mit gitarrensendern, die man möglicherweise irgendwo her bekommt würd ach auch erstmal lassen, da weiß man nie was es ist.
laßt euhc doch von profis helfen, das klappt meistens am besten. -
Hallo
OK. Ich bin beruhigt. Ich dachte ich hätte eine so wichtige Neuerung einfach nicht mitbekommen und in der Physikvorlesung wohl die Formeln doch nicht so ganz verstanden. So ein gemeiner Schreck. :wink:
Mfg
david -
Hallo,
borgt euch für den Zweck ein InEar- System mit zwei Empfängern und alles wird gut, dann geht es sogar Stereo, wenns sein muß.
Gruß Jörg
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Hi,
danke erstmal für die Tips,
aber wo ist der Unterschied zwischen einer Funkstrecke und Gitarren/Basssendern?
Dachte bisher immer, das wäre eins?
Ausleihen von Profiequipment war auch voriges Jahr ein Thema, lag aber insgesamt bei 800 Euronen, und das war leider zuviel des Guten für 3 Std. Gebrauch :cry:
Weiß jemand in welcher Preislage die Funkstrecken liegen, oder was empfehlenswert ist, also immer im Hinblick auf den Nutzungsbereich (ohne Stereo, Klang nicht überwichtig, Hauptsache Druck) -
So ganz spontan halte ich die Lösung mit InEar Sender auf dem mittleren Wagen und 2 InEar Empfänger vorne und hinten für die einfachste und beste.
Vorteil gegenüber Funkstrecken mit Taschensender und 2 Empfängern: das wäre sogar Stereo (obwohl nicht wirklich wichtig in dieser Anwendung).
So ein InEar Set sollte für maximal 150-200 Euro am Tag zu haben sein. Vielleicht kann Dir einer der hier Teilnehmenden per PN ein Angebot machen.
Bei Tohmann kann man sowas für knapp 1200 Euro kaufen, daher ist ein Mietpreis von 800 Euro (wer weiss für was) etwas hoch angesetzt.Marcus
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Zitat von "sandydiddi"
aber wo ist der Unterschied zwischen einer Funkstrecke und Gitarren/Basssendern?
Vom Grundsatz her garkeiner - es kommt nur drauf an, ob Du auf der Senderseite ein Mikrofon oder einen Taschensender (=Beltpack) mit Klinkenkabel zum Bass bzw. Minikabel zum Lavaliermikrofon/Headset verwendest. Dem "Funk" selber ist es relativ egal, was da übertragen wird.
Bei billigen Gitarrenteilen würde ich zwar meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass die außerhalb des von Gitarren üblicherweise genutzten Frequenzbereiches noch was sinnvolles übertragen, aber wir reden ja hier vom Karnevalsumzug und nicht von der audiophilen Geschichte im mucksmäuschenstillen Konzerthaus.
Der Vorschlag mit der In-Ear-Geschichte ist absolut sinnvoll.
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Jeremy