Will auch mal wieder was sagen,
Grundsaetzlich fehlen an einem RTA (nicht nur beim Ohr) zwei wichtige komponenten. Das ist die Zeitachse und der Vergleich mit dem Original.
Ne gut eingestellte PA ist ja nicht wirklich flat sondern reproduziert im idealfall das eingespielte Signal 1 zu 1.
Um das zu erreichen sollte man Programme wie Sat live oder Smaart zur Hand nehmen. Durch die 2 Kanalversion ist ein direkter Vergleich sozusagen Original und Faelschung moeglich.
Ein grosses Problem stellen in der Tat die Reflexionen da, welche natuerlich bestandteil des gesamtklangs sind, sich aber dummerweise nicht konstant verhalten. Will sagen der RTA sieht die nicht richtig.
Sagen wir mal wir haben eine Reflexion welche sich im Bassbereich abspielt, diese kann sehr schnell zeitlich so versetzt ankommen das sie im RTA als Einbruch dargestellt wird. Der RTA gibt dann ordentlich Dbs dazu und dann kommt Publikum rein und es klingt wie nen Reggae Gig. Nur noch Bass.
Bei der 2 Kanalversion kann man sowas im Vorfeld schon mal sehen und eventuell besser reagieren.
Noch was zur Auswahl der Mikros und deren Position.
Das Analysermikro sollte schon so linear wie moeglich sein, und am besten ne Kugel. Dadurch vermeidet man Phasenausloeschungen und Ueberhoehungen. Nen Gesangsmikro ist da nicht das richtige.
Die Position sollte so gewaehlt werden das man den groessten Teil des Publikums representiert. Also in der Mitte am FOH ist nicht richtig da hier ja die wenigsten Leute stehen.
Aus der Mitte und so halb zwischen FOH und Buehne ( Kurz vorm Moshpit
).
Mit anderen Worten ich waere mit so einer Autoeq funktion sehr vorsichtig.
Beste Gruesse