..einigen wir uns auf "es schadet nicht den Sender zu terminieren".
Welcher Optokoppler für DMX
-
-
Sender sollte terminiert werden.
Nach dem mir vorliegenden Draft zu DMX512-A des USITT (Version CP/1998-1031r3) sind folgende Receiver zulässig:
isolated
floatingIch habe mich aus bereits genannten Gründen für floating entschieden - halte aber auf Experimentalebene (wildes Verdrahten, Basteln) Carstens Variante für sehr gelungen. Bei größeren Systemen bin ich aus bereits genannten Gründen nicht überzeugt.
Wann hilft eine Trennung?
Wenn ein Device nicht floaten darf (Verbindung zum Netz, Gehäuse, etc.) können Brummschleifen oder unerwünschte Potentialdifferenzen auftreten. Hier sperren OKs.
Ein floatendes Device wird durch Eindringen von Netzpotential nicht zerstört: Sämtliche Spannungen sind GND-bezogen. Wenn GND nun einen Sinus mit 300A-Amplitude darstellt, interessiert das nicht weiter (es sei man packt an...)
Sobald allerdings irgendwo ein anderes Bezugspotential herrscht (z.B. PE auf Grund Erdung) wird es kritisch... (Dies ist der fall bei PC-Komponenten: Transmittern, etc.)Hat man seine Potentiale im Griff, ist eine Trennung überflüssig.
Zu Dimmern: Wenn Komponenten des Dimmers (Lastteile, Detections, Shunts für Current-Monitoring) nicht selbst galv. getrennt sind, muss man natürlich das komplette Gerät trennen. Da die meisten von uns aber alle diese Komponenten trennen (sinnvoll, um die Triacs in den optimalen Quadranten zu zünden...) hat auch hier wohl die DMX-Trennung eher psychologische Gründe. (Sehr nett finde ich dann auch nicht getrennte ISP-Schnittstellen bei diesen Geräten - da schepperts dann auch gleich richtig im PC...)
Ich werde also wahrsch. für mein richtig übles Gebastel eine kleine Huckepack-Platine aus Carstens Schaltung designen, die ich in den DIP8 des Wandlers stopfe - ansonsten die finger aber davon lassen.
carsten:
Den Weg geht SLH auch. ist aber sicher gut gemeint, da das Signal aufbereitet und vestärkt wird - solange die Schaltung Saft hat
-