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Mehr als 16 Funkkameras gar nicht möglich ?

  • bartolo
  • 3. April 2006 um 20:35
  • bartolo
    Beiträge
    1
    • 3. April 2006 um 20:35
    • #1

    Hallo,

    bei den Funksystemen zur Videoübertragung war die maximalste Anzahl an Kanälen die ich gesehen habe 16 Stück.

    Woran liegt es das es auf diese paar begrenzt sind ?

    Wenn man z.B. bei der Tour de France oder der Formel 1 alle Rennfahrer (sagen wir mal es sind 50 Stück) mit einer Funkkamera ausrüsten wollte, damit der Zuschauer Zuhause Live aus den Perspektiven der Fahrer sehen kann, würde das garnicht realisierbar sein ?

    Oder wenn mehrere Fernsehteams vor Ort sind und jeder hat eine Funkkamera dabei, wären die Kanäle ja auch schnell belegt.

    Worauf ich eigentlich hinaus will ist, warum man das heutzutage nicht per W-Lan macht, wo man die einzelnen Kameras dann durch IP`s zuordnet, von denen es ja genug gibt.

  • Hitower
    Verifiziert
    Beiträge
    1.457
    • 3. April 2006 um 22:07
    • #2

    Denke bei Sportübertragungen im Stadion wird auch Richtfunk eingesetzt! Das geht ja evtl. Aber Kabel liegen dort ja Haufenweise (denke ich mal)

    W-Lan? Ich glaube nicht! Die Reichweite ist arg begrenzt und Störanfällig durch den Frequenzbereich. Du weißt garnicht was sich da alles tummelt....

    Überschlag auchmal die Zahl von Funkmikrofonen... da sind auch nicht unendlich viele möglich...

    Und diese paar? 16 Cams sind schon derbe...

    Gruß Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • jochri
    Beiträge
    44
    • 4. April 2006 um 13:49
    • #3

    Wo hast du den die Info her das nur 16 Kanäle zur verfügung stehen?
    Ich denke bei entsprechend guter Frequenzplanung ist es durchaus möglich auch mehr Strecken zu Betreiben. Stellt sich nur die Frage wo man die dann her nimmt und wer es bezahlt.

    Klar kann man bestimmt was mit W-Lan machen. Aber wie ausfallsicher das ganze dann ist? Es kommt ja auch darauf an mit welchem System man Arbeitet. Bei den Formel 1 Rennwagen werden ja auch keine Richtfunkstrecken eingesetzt sondern Rundstrahlantennen. Hier kommt es vor allem darauf an einen lückenlosen Empfang zu gewähleisten.

    Wie willst du also z.B. den Empfang bei W-Lan gewährleisten? Überall Acces Points um die Strecke herum verteilen? Und was ist wenn sich dann einer in deine Kamera einhackt und die resetet :twisted:

    http://www.tandbergtv.com/newproducts/CT2100.pdf

    Die haben wir im Einsatz und sind sehr zufrieden. 8)

    Es gibt kein Problem
    Es gibt nur kleine und GRÖßere Herausforderungen!

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 19. April 2006 um 22:10
    • #4

    Die Anzahl der möglichen Videofunkkanäle ist sicher nicht fest auf 16 begrenzt. Aber Tatsache ist, dass so ein Videostream (vor allem analog) recht viel Bandbreite benötigt und wann mal diese dann 16 mal braucht... Man kann ja auch nicht überall einfach rumfunken. WLAN löst das Problem auch nicht, auch da ist die Bandbreite begrent, die Anzahl der IP Adressen ist das kleinste Problem und hat nichts mit diesem Problem hier zu tun.

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • Labian
    Verifiziert
    Beiträge
    243
    • 25. April 2006 um 10:53
    • #5

    Das mit 16 Kameras mag sich auf analoge Videoübertragungen beziehen, aber selbst dass ist nicht richtig, denn beispeilsweise bei der Formel 1 werden mehr Kameras mit analoger Übertragung eingesetzt.
    Es ist eine Frage der Größe des Frequenzfensters.
    Springt man auf Digitale Übertragung (wie mit dem Tandberg Voyager schon angedeutet) tun sich beipielsweise mit der Quadraturamplitudenmodulation und mepg schon gewaltig andere Möglichkeiten auf.

    Beispiel: Terestrisches Fernsehn vor DVB-T und mit DVB-T...

    Viele Grüße

    Labian

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