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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Sperrkreis richtig berechnen.

  • audio-pip
  • 5. April 2006 um 11:32
  • audio-pip
    Beiträge
    1.412
    • 5. April 2006 um 11:32
    • #1

    Hallo,

    suche Formeln für Sperrkreisberechnung über -3dB.
    Folgende Formel habe ich schon gefunden:

    Gehe ich ersteinmal richtig in der Annahme das C den Anfang und L das ende des Sperrkreises bestimmen und R die Absenkung?
    Wenn es soweit richtig währe, könnte ich ja durch vergrößern von R eine größere Absenkung erzielen :roll: nur bei meinen Messungen war das nie 100%ig der Fall. Teilweise Lagen die Absenkungen wo ganz anders als ich berechnete...

    Bitte um etwas nachhilfe in Physik. Natürlich wäre mir eine fertige Folmel lieber... :wink:

    ... Sebastian

  • ukw
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.566
    • 5. April 2006 um 13:30
    • #2

    Eine Absenkung von 375-1300 Hz? Ist das ein Teil (mittelton) einer passiven Box?
    Wie sieht der Impedanzverlauf des Chassis indiesem Bereich aus?

    Ich würde einen Saugkreis verwenden, der parallel zum Treiber geschaltet ist. Dein RCL Glied arbeitet in Reihe zum Treiber.

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • tufkains
    Beiträge
    1.342
    • 5. April 2006 um 18:51
    • #3

    ----

    2 Mal editiert, zuletzt von tufkains (29. September 2008 um 17:12)

  • tufkains
    Beiträge
    1.342
    • 5. April 2006 um 18:52
    • #4

    ----

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (29. September 2008 um 17:15)

  • audio-pip
    Beiträge
    1.412
    • 5. April 2006 um 19:26
    • #5

    Das Bild idt nur ein Beispiel aus dem Netz, ich arbeite nicht direkt an so einem Fall, es interessiert mich nur im allgemeinen.
    Kann jemand sagen in wie weit die aufgeführten Formeln korrekt sind?
    In wie weit muss ich den Impentanzverlauf bei der berechnung mit beachten bzw. einbringen? :roll:

    ...Sebastian

  • audio-pip
    Beiträge
    1.412
    • 6. April 2006 um 16:45
    • #6

    Kann es sein das ich etwas angebrochen habe was den "Geheimnischarakter" hat wo man besser im stillen kämmerchen in Büchern sucht? :roll:

    ...Sebastian

  • druid314
    Beiträge
    902
    • 6. April 2006 um 16:54
    • #7

    Nein, überhaupt nicht, nur so macht man keine Weichen.

    Lade dir ein Simulationsprogramm ( http://www.pvconsultants.com/audio/crossover/pcd.htm oder http://people.freenet.de/not0815/reload.html?WBS.html), importiere dir deine Messkurven und dann siehst du erst, was passiert.

    Alles andere ist fischen im Trüben 8)

  • audio-pip
    Beiträge
    1.412
    • 6. April 2006 um 17:01
    • #8

    Dank dir!

    Ich werde mir das mal zu gemüthe ziehen. Bist du mit WINBOXSIMU gut vertraut? Also sollte ich Fragen haben...

    Sebastian

  • druid314
    Beiträge
    902
    • 6. April 2006 um 17:04
    • #9

    Nein, ich arbeite mit der Excel-Lösung (PassiveCrossover Designer), das geht wirklich sehr gut damit.

    Was für Messprogramme verwendest du ?

  • audio-pip
    Beiträge
    1.412
    • 6. April 2006 um 17:16
    • #10

    Ich messe mit Hobbybox.
    Gut wenn die Excel lösung so gut ist, bei der habe ich aber noch weniger durchgesehen als bei winboxsimu.

  • druid314
    Beiträge
    902
    • 6. April 2006 um 17:31
    • #11

    Winboxsimu ist zwar sehr schön gemacht, mir persönlich sind zuviele Untermenüs wo wesentliche Funktionen ziemlich versteckt sind, dafür kann es wirklich alles.

    Deshalb benutzte ich den PCD, ich brauche nur ein Weichenrechnenprogramm.

    Interessant ist nach Berechnung mit PCD die Sachen in Winboxsimu reinzuklopfen, ob da Gleiche rauskommt. War bis jetzt immer der Fall 8)

  • fks
    Beiträge
    354
    • 7. April 2006 um 16:51
    • #12

    Hier die Schwingkreis-Formel:

    H = 1 geteilt durch Resultat von (2PI x freq.) x (2PI x freq.) x F

    F = 1 geteilt durch Resultat von (2PI x freq.) x (2PI x freq.) x H

    H = Induktivität - F = Kapazität - muß dann jeweils nach mH und uF umgerechnet werden - PI = 3,14

    Man unterscheidet zwischen Parallelschwingkreis (in Reihe zum Lautsprecher) und Reihenschwingkreis (parallel zum Lautsprecher) - letzterer funktioniert nur zwischen vorgeschalteter Weiche und Lautsprecher.
    Mit entsprechendem Widerstand läßt sich der Schwingkreis dämpfen

    Die Bandbreite bestimmt sich jeweils durch entsprechende F bzw. H Werte
    (x F) bzw. ( x H)

  • fks
    Beiträge
    354
    • 7. April 2006 um 23:09
    • #13

    Zum besseren Verständnis ein Beispiel - mind. 10-stelliger Taschenrechner notwendig !
    Lästiger Peak eines Treibers bei 7000 Hz soll linearisiert werden - also eher schmalbandig - sinnvoll wäre hier ein Reihenschwingkreis (Kondensator - Spule - Widerstand) parallel zum Treiber und zwar zwischen Weiche und Treiber
    Bandbreite beim Reihenschwingkreis: je höher die Induktivität (Spule - mH) und je kleiner die Kapazität (Kondensator - uF) desto geringer die Bandbreite (= schmalbandig)

    Berechnung: 6,28 (2PI) x 7000 (freq.) = 43960 x 43960 = 1.932.481.600 x 0,022 H (= 2,2 mH) = 42.514.595
    1 geteilt durch 42.514.595 = 0,000000023 F = 0,23 uF (naheliegenster Normwert = 0,22 uF) - theoretisches Ergebnis: 0,22 uF + 2,2 mH in Reihe - parallel zum Treiber - hiermit hätte man jetzt aber wahrscheinlich statt eines Peak eine Kerbe im Frequenzgang - die Wirkung des Schwingkreises (quasi Equalizer) muß also bedämpft werden - mit einem Widerstand z.B. ca. 6,8 Ohm etc. - abhängig vom Peak

    Bedingt durch div. Abhängigkeiten lassen sich die Bauteilwerte eines Schwingkreises nicht konkret theoretisch berechnen - sondern nur in Verbindung mit einem geeigneten Lautsprecher-Mess-System

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