Habe heute zur Reparatur eines Gerätes ein neues Steckernetzteil zugesendet bekommen, entspricht zwar nicht dem Original aber die Werte stimmen. Nun wollte ich dieses an das Kabel des Geräts anschließen und habe es dazu geöffnet um mich nach einer Schrecksekunde dazu zu entscheiden, das löte ich nirgends an. Der Deckel des Steckernetzteils ist der komplette Unterbau incl. der beiden Schukopins, der Leistungsteil ist im oberen Teil des Gehäuses und die übertragung des Stroms der beiden Schukopins auf den Leistungsteil erfolgt über je drei ganz feine Federblechlaschen die dann im zusammengeschraubten Zustand auf zwei mit Lot überzogenen Flächen aufliegen.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das dieses so ok ist. Zum einen Lötstellen bei 230V Verbindungen, zum andern wirklich nur 3 winzige Federblechlaschen (ich schätze mal je 1mm breit, 0,5mm stark) die den Stron auf den Leistungsteil führen. CE Zeichen ist keines auf dem Netzteil. Nun die Frage, mache ich mir umsonst Sorgen oder würdet ihr das auch so sehen und lieber was anderes bestellen.
Steckernetzteil CE?
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Nun, aus deinem Posting kann man nicht wirklich erkennen wie das Teil aufgebaut ist. Du hast ja noch nicht mal geschrieben, obs ein normaler Trafo oder ein Schaltnetzteil ist.
ZitatZum einen Lötstellen bei 230V Verbindungen
Wo ist da das prinzipielle Problem? Ach ja, da hat hier ja jemand mal was von Problemen mit verzinnten Drähten in Schraubklemmen erzählt, also Schlussfolgerung -> Löten bei Netzspannung geht ja mal gar nicht... :roll:Zitatzum andern wirklich nur 3 winzige Federblechlaschen (ich schätze mal je 1mm breit, 0,5mm stark) die den Stron auf den Leistungsteil führen.
Wieviel Kilowatt hat das Steckernetzteil denn? Vielleicht müssen da ja gar keine zig Ampere durch und soweit ich weiß sind die Elektronen der Netzspannung auch nicht dicker als die anderen.Sorry für die etwas überspitzte Antwort, aber dieses Posting lädt einfach gerade so dazu ein, also nich ganz so Ernst nehmen...
ZitatCE Zeichen ist keines auf dem Netzteil.
Das sollte ehr den Hersteller/Importeur stören als dich, denn eine Aussage über die Sicherheit des Gerätes macht das Zeichen nicht, es ist allerdings Pflicht, wenn man was in der EU verkaufen will.[/code] -
Zitat von "Michael D"
Nun, aus deinem Posting kann man nicht wirklich erkennen wie das Teil aufgebaut ist. Du hast ja noch nicht mal geschrieben, obs ein normaler Trafo oder ein Schaltnetzteil ist.
Wo ist da das prinzipielle Problem? Ach ja, da hat hier ja jemand mal was von Problemen mit verzinnten Drähten in Schraubklemmen erzählt, also Schlussfolgerung -> Löten bei Netzspannung geht ja mal gar nicht... :roll:
Wieviel Kilowatt hat das Steckernetzteil denn? Vielleicht müssen da ja gar keine zig Ampere durch und soweit ich weiß sind die Elektronen der Netzspannung auch nicht dicker als die anderen.Sorry für die etwas überspitzte Antwort, aber dieses Posting lädt einfach gerade so dazu ein, also nich ganz so Ernst nehmen...

Das sollte ehr den Hersteller/Importeur stören als dich, denn eine Aussage über die Sicherheit des Gerätes macht das Zeichen nicht, es ist allerdings Pflicht, wenn man was in der EU verkaufen will.Zuersteinmal es ist vollkommen egal ob das Netzteil Trafo oder Schaltnetzteil ist, es geht hier einzigst und alleine um den Übergang der 230V Netzspannung auf die Platine.
Dann sage ich dir genau wo ich das Problem sehe, im Übergangswiederstand. Ich glaube nicht das diese Verbindung mit diesen billigen Federblechkontäktchen soweit schlüssig ist und auch in Zukunft bleibt das hier keine Übergangswiederstände entstehen und vermute das evtl. die Lötstellen samt Netzteil schmelzen können.
Und zum Schluß, im Fall von Übergangswiederständen steht dem Netzteil die volle Versorgungsspannung von 230V an 16A zur Verfügung, eine Absicherung dazwischen gibt es nicht, das sollte ausreichen um sogar das komplette Netzteil zum brennen zu bringen.
Ist nun bewußt warum ich hier nachfrage?Im übrigen freut es mich wenn ich zu deiner Belustigung beigetragen habe, vielleicht kommt ja noch jemand der das Thema etwas ernster angeht.
P.S.: Mir ist schon klar das man eine 230V Verbindung problemlos Löten kann wenn diese schlüssig ist, aber darum geht es hier nicht.
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Zitat
Zuersteinmal es ist vollkommen egal ob das Netzteil Trafo oder Schaltnetzteil ist, es geht hier einzigst und alleine um den Übergang der 230V Netzspannung auf die Platine.
Nein ist es nicht, z.B. stand in deinem ersten Posting gar nichts von einer Platine. Wie sollen wir uns den Aufbau des Netzteils vorstellen wenn du darüber keine Informationen gibst?
(Sorry, aber als Moderator solltest du wissen, dass eine genaue Beschreibung des Problems sehr wichtig ist. Du fragst doch hier, weil dir selbst nicht alles klar ist, also kannst du auch nicht wissen welche Informationen wichtig für uns sind um deine Frage nach bestem Wissen zu beantworten)
Ok, zurück zum Thema:ZitatIch glaube nicht das diese Verbindung mit diesen billigen Federblechkontäktchen soweit schlüssig ist und auch in Zukunft bleibt das hier keine Übergangswiederstände entstehen und vermute das evtl. die Lötstellen samt Netzteil schmelzen können.
Deswegen wäre z.B. die Leistung des Netzteils mal sehr interessant
. Wenn es z.B. 23W zieht sind das gerade mal 100mA und damit wohl ehr unproblematisch.ZitatUnd zum Schluß, im Fall von Übergangswiederständen steht dem Netzteil die volle Versorgungsspannung von 230V an 16A zur Verfügung, eine Absicherung dazwischen gibt es nicht, das sollte ausreichen um sogar das komplette Netzteil zum brennen zu bringen.
Ich weiß jetzt nicht genau was du damit meinst. Wenn "Übergangswiederständen" eigentlich "Defekt" heißen soll, dann machts Sinn.
Aber was für ein Defekt könnte das sein, der genau 16A zieht? Sowas halte ich für ziemlich unwahrscheinlich bis ausgeschlossen. Wenn ein Defekt auftritt der sagen wir mal 10A Stromfluss verursacht, wird es an dieser Stelle ziemlich heiß -> entweder brennt was durch und es fließt kein Strom mehr oder es kommt zu einem richtigen Kurzschluss bei dem ein vielfaches der 16A fliessen und die Sicherung auslöst. Ich hab auch noch kein Steckernetzteil mit Trafo gesehn, was ne Feinsicherung hatte, dann ehr ne Termosicherung. Bei Schaltnetzteilen is ne Feinsicherung allerdings in der Regel drin.
Ich halte kleine Federkontakte ehr für unkritisch, gerade wenn sie sehr klein sind, denn dann können sie kaum genug Wärme erzeugen, so dass das Gehäuse anfängt zu kokeln bevor die selbst verglühlt sind. Was ich z.B. als viel kritischer betrachte: Einen Kurzschluss auf der Sekundärseite des Trafos, das kann nämlich langsam aber sicher den ganzen Trafokern so stark aufheizen, dass das Gehäuse schmilzt. -
Steckernetzteile sind üblicherweise so aufgebaut. Viele sind zudem verschweißt so das man das Grauen garnicht sieht ohne das Gehäuse zu zerkloppen.
Wenn Du wirklich sicher gehen willst hilft wohl nur Selbstbau - Ein Leergehäuse, nen gescheiten Trafo rein usw.
Ansonsten mit dem China-Schrott leben und wenns wieder mal kaputt geht wieder neu kaufen - so solls ja auch sein.
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Ich habe diese Art von Kontakten bei Steckernetzteilen schon
sehr oft gesehen. Die deutsche Firma Friwo macht das z.B. sehr gerne
und oft. Kracky, bist du sicher, das die Kontaktflächen mit Lot überzogen
sind, oder sind die eventuell versilbert?Ich würde mir da keine Sorgen machen, denn bei einem Schalter ist das
vom Prinzip her nicht viel anders. Wenn man sich so manchen Schalter
ansieht, der für hohe Ströme ausgelegt ist, würde man doch auch nicht
immer glauben, das der mehr als 10 Schaltvorgänge hält.Im übrigen gibt es ja auch diese Steckernetzteile, bei denen man das
Steckerteil gegen ein anderes, zu einem anderen Stecksystem passendes, z.B.
für die Schweiz, austauschen kann. Und da wird der Kontakt auf die
gleiche Art und Weise hergestellt.Noch ein Beispiel: Steckklemmen im Bereich der Netzspannnung.
Diese werden mittlerweile auch im Bereich der Hausverteilungen
für Ströme bis 16 A genutzt. Schau dir da mal die Größe der
Kontaktflächen an. Auch die steckbaren Dosenklemmen sind nach
dem gleichen Prinzip aufgebaut. Bis jetzt hatte ich damit noch nie Probleme. -
Ja, fast jedes Steckernetzteil ist so aufgebaut. Ich sehe da auch kein Problem.
Klemmen für Schaltschränke gibt es mittlerweile übrigens auch für mehr als 16A. -
Na also, das sind doch Aussagen mit denen ich leben kann, somit denke ich werde ich das ganze dann doch wohl verwenden, mir war eben nur nicht wohl bei dem Gedanken und darum wollte ich mich absichern.
P.S. michael, ich hätte auch lieber bilder rein gestellt zu Erklärung aber hatte gerade keinen Foto zur Hand und ich dachte aus meiner erklärung könnte man gut das Problem mit dem Übergangswiederstand ableiten.