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Surround Sound im Tossehof

  • dave
  • 11. Dezember 2006 um 12:37
  • gezz-abba
    Gast
    • 13. Dezember 2006 um 01:18
    • #21

    moin karel,
    Pink Floyd hatten damals ein selbst entwickeltes joystickartiges System, um das Signal frei im Raum anzusiedeln... Diskret und Analog. Irgendwo im internet hate ich das mal gefunden. Es gibt da eine Seite, die den gesamten Technikaufwand sehr gut beschreibt. Das wurde meiner dunklen erinnerung nach auch schonmal hier im forum angemerkt..

    gruss,
    arnt,

    der leider an dem abend woanders arbeiten musste...

  • Marcel
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    2.348
    • 13. Dezember 2006 um 15:41
    • #22
    Zitat von "mediennutte"

    das reizt mich ja jetzt doch noch, eine drehung nicht nur frequenzabhängig, sondern völlig frei durchführen zu können, und dafür ein digitalpult zu programieren ist doch wahrlich zu schnöde

    Wenn ich die Kisten richtig verstanden habe, so sollte sich schon mit einem DM 1000 das Signal frei im Raum verschieben lassen über den eingebauten Joystick - beim 01V96 fehlt dieser und da geht es wohl nur wenn man die vorgegebenen Figuren aufruft oder das Ganze per Midi automatisiert.

    Aber die PC- & Programmierfreaks könnten doch mal eine Lösung entwickeln bei der man die Befehle eines normalen Joysticks in Midibefehle wandelt (oder gibts schon Midi-Joysticks?) und so die Bewegung auch in Echtzeit machen kann - oder wär sowas zu utopisch?

  • karel noon
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    • 13. Dezember 2006 um 17:01
    • #23

    am schönsten wären eigentlich 4 vca's, gesteuert über die signale eines analogen joysticks...

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • oton
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    • 13. Dezember 2006 um 17:06
    • #24
    Zitat von "mediennutte"

    am schönsten wären eigentlich 4 vca's, gesteuert über die signale eines analogen joysticks...

    Es gibt im Netz einige freie Programme, die die Bewegungen eines Joysticks in Midi-Controllerdaten umwandeln können. Damit sollte sich so etwas wie ein Joystick der Gruppenfader bewegt durchaus realisieren lassen.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • kalledingdong
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    49
    • 13. Dezember 2006 um 21:36
    • #25
    Zitat von "mediennutte"

    zwei dinge noch kurz: erstens hat der abend gezeigt das man auch ohne den 32er EQ auf 5 kanälen ein brüllend lautes monitoring hinbekommt, dafür noch mal danke an karsten (ich hoffe er meldet sich hier auch noch zu wort), und das mit SRM450ern 8)

    Hallo erstmal, dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben.
    Und ich hatte gehofft, nach meinem Diplom keine großen Abhandlungen mehr schreiben zu müssen.

    Es war eher LowBudget (was keine Wertung darstellen soll).
    Es standen zur Verfügung Yamaha GA32/12 sowie 5 der o.g. AktivBoxen, wobei der Drumfill noch nen Bass hatte.

    Fazit: Unglaublich, welchen Pegel diese Schreihälse bringen bei absoluter (zumindest bei mir) Feedbackunanfälligkeit. Ok, die Raumdecke begünstigte dieses. Holzdecke.

    Ich hatte nur einen parametrischen EQ in den Ausgängen am Pult.
    Pult, ach ja, ... unglaublich viel Mat. für verhältnissmäßig wenig Geld. (Ich hatte es zum ersten mal.) Macht man den Monitormix POSTFADE, so wie ich es am liebsten mache, hat man 6, PREFADE 10 Ausspielwege, wobei es noch die Stereosumme gäbe, somit 12.
    2 Dinge sind mit allerdings negativ aufgefallen.
    - Es gibt keinerler Pultlampe. (sehr blöde)
    - Die Beleuchung der Bedieneinheiten könnte besser sein. Es gibt ne Bridge für aus Ausspielwege und PFL. Weder ON, MUTE oder PFL haben eine Bestätigungs-LED. Lediglich neben o. g. Brigde gibt es noch Peak-LED's.

    Was den Sound im Saal angehr, kann ich fast gar nichts sagen.
    Wenn man mit den FX'en ohne Lärm äh Pardon Band gehört war es ganz nett. Nur, ich hatte halt bedanken, dass sich die Effekte nicht durchsetzen können.
    Dazu gäbe es ja 2 Optionen:
    Suroundboxen lauter machen. Empfinde ich nicht als elegant und Gehörfreundlich, besonders bei eh schon hohen RNR-Pegeln.
    Entsprechende Frequenzen wählen, die der Frontsound noch nicht komplett nutzt. => Setzt aber nen sehr gutes Gehör, oder nen RTA und vor allem EQ's für die Effektausspielwege vorraus. Dies war im Tossehof ebenfalls nicht gegeben..

    CAVE:
    Dies waren allerdings nur meine Gedanken und Eindrücke vor dem Konzert.
    Wie es mit Musike.. äh Künstlern und einem entsprechend hohem Pegel war, muss Karel beschreiben und analysieren.

    Greetz
    Karsten

  • tufkaklto
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    • 23. Dezember 2006 um 21:20
    • #26

    Soda, werde jetz nach gelungener Veranstaltung eine Beschreibung derer abgeben.
    Hoffe, nicht zu langatmig zu werden. :oops:

    Also es handelte sich um eine OPEC Veranstaltung in einem Palais, wo auf Wunsch mehrerer Arab. Künstler eine Mehrkanal Surround Beschallung realisiert werden sollte.
    Es war nicht angedacht , eine 5.1 oder ähnlich Effektsurround, sondern einen richtig räumlichen Eindruck zu vermitteln.

    Der Raum ist ca 14 M Breit und ca 35 M Lang und sehr hoch ( 20 M ? )

    Als Anlage habe ich Main L/R C7 Stacks ( 1 Top, 2 Bässe pro Seite) verwendet, die anderren Boxen waren Max auf stativen.
    Dann waren hinten Maxen nach vorne gerichtet und seitlich je 2 Maxen nach innen in den Raum gerichtet.
    Im Nachhinein habe ich dann noch die Hausanlage eingebunden, das waren 6ST Martin 12/2 Boxen, die in 6 M Höhe montiert siind und nach unten spielen.
    Innsgesamt 9 Wege post Fade auf Auxen als Ausspielwege ( Pult war ein M7CL. Damit hatte ich immer volle Kontrolle über die Gesamtlautstärke eines Kanals, und überr die Aux habe ich die Anteile in die jeweiligen Wege geroutet.
    Die seitlichen ( je 2 / Seite ) Speaker wurden um ca 10 M delayed. Was absolut wichtig war, weniger vom Messergebnis, als vom Höreindruck. Die Signale waren sonst viel zu Direkt.
    Ausgiebiger Soundcheck mit den Bands, zu dem Zeitpunkt stand das Pult in der Mitte des Raums, später mußte ich ins letzte Eck ( eh klar, Gala )
    Auf dem Weg von Oben kam das Signal mit relativ viel Hallanteil/ Reflections, alle Anderen Signale waren Teils mit Autopanner oder Reverbs belegt.
    Die Beiden Bands mit Arab. Musik und deren Instrumenten kamen mir da sehr entgegen.
    Es war wirklich ein Höreindruck, als ob man "mitten in der Band" sitzen würde. 8)
    Richtig aufgefallen ist das später, da kam eine 4. Band mit eigenem Techniker, der wollte sich nicht mit dem Routing über die Auxe auseinandersetzen und ich hab ihm dann nur die Auxe für die Main PA aufgemacht. Da hat man dann einfach den Unterschied zu dem klassischen L/R von Vorne gemerkt. :shock:
    Alles in allem ein gelungener Versuch.
    Werde mich damit sicher mehr auseinandersetzen.
    PS, die Subs kamen trotz Vielpunkt praktisch nur von "Vorne". Das war voll OK. Fairerweise muß gesagt werden, das diese Art von Musik nicht "Subheavy" ist :D

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