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Geldfrage zur Festinstallation!

  • stagecrew sasse
  • 24. Januar 2007 um 10:21
  • stagecrew sasse
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    476
    • 24. Januar 2007 um 10:21
    • #1

    Hallöchen liebe Kollegen der Branche,

    da es bei uns im Winter eher weniger zu tun gibt, freuen wir uns mal wieder über eine Festinstallation!
    Da es aber bei diesem Projekt nicht um 5000 Euro geht, und wir durch diverse "WM 2006 Veranstalter" geprellt worden, die jetzt leider verharzt sind....
    Können wir nun den ganzen Batzen nicht vorfinanzieren! Wie macht ihr das bei solchen Situationen, habt ihr eine korrekte Hausbank die euch kurzzeitig hilft, oder wie schauts aus? Ich denke das sich Kunden immer schwer tun für etwas zu bezahlen was sie noch gar nicht haben!

    Ich möchte mich schon im voraus für eure Mühen in die Tastatur zu kloppen, bedanken.


    Mfg

  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 24. Januar 2007 um 12:07
    • #2

    Hallo Kollege!

    Ist der Kaufvertrag bereits durch den Kunden unterzeichnet? Dann sollte es doch kein Problem sein, eine Zwischenfinanzierung von der Bank Deines Vertrauens zu bekommen. Wobei eine langfristige Partnerschaft zur Bank und insbesondere eine persönliche / vertrauensvolle Beziehung zum Bankberater da ebenfalls Gold wert ist. Dann gehen manchmal auch Sachen, die eigentlich nicht gehen.

    Und wie sieht's mit Eurem Lieferanten aus? Finanziert der? Okay, kommt Euch teurer im Einkauf, aber dafür müsst Ihr nicht gleich alles auf den Tisch des Hauses legen. Falls Ihr dort einen persönlichen Ansprechpartner habt, gilt dasselbe wie mit der Bank - manchmal gehen Sachen, die eigentlich nicht gehen!

    Was ist mit Kauf auf Kreditkarte - da zahlt man bei geschicktem Timing auch erst vier bis sechs Wochen nach dem Kauf.

    Schlussendlich der Kunde: Macht ihm ein super Angebot, jetzt zahlen, fünf Prozent sparen o.ä.

    Oder eine Kombination aus allen genannten Methoden mit geregelten Zahlungszielen nach Abnahme durch den Kunden. Lote einfach mal alle Richtungen aus, und falls Du das nicht bereits hast, bau ein Vertrauensverhältnis zu DEINEM Bankberater auf.

    Und wenn Dir DAS ALLES nicht reicht, dann verkauf' ich Dir Business-Coaching bei meiner Frau, dann musst Du in Zukunft nie mehr solche Fragen stellen! 'Nuff said!

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • mringhoff
    Profi
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    6
    Beiträge
    5.262
    • 24. Januar 2007 um 13:09
    • #3

    Also ich würde versuchen, auf alle Fälle eine Anzahlung zu erhalten, das ist durchaus üblich und sollte eingentlich keinen Kunden verwundern.
    Die Anzahlung bringt Euch für die Vorfinanzierung auf einen besseren Zweig und sichert Euch zudem noch einen Teil der Zahlung ab.
    Wir verlangen je nach Kunde 30-50% des Materialkaufpreises oder 20-40% der Pauschalsumme...

    Danach würde ich versuchen, ein sehr kurzes Zahlungsziel zu vereinbaren. (8 Tage etc.) und Zwischenabrechnungen vorbehalten. Bei einem längeren Projekt könnt Ihr das Zahlungsrisiko und die Vorfinanzierungskosten durch Zwischenrechnungen minimieren.
    Und falls das Geld nicht kommt, wird nicht weitergearbeitet. Du glaubst nicht, wie schnell das dann läuft :)

    Wenn Ihr das aber schon mit dem Kunden so vereinbart habt, daß er erst alles nach 1-2 Monaten zahlen darf, dann würde ich mir auf alle Fälle eine Bankbürgschaft über diesen Betrag geben lassen (und zwar bevor beim ersten Lieferant bestellt wird).
    Damit habt Ihr nicht nur eine Zahlungssicherheit, sonder auch wesentlich bessere Karten bei Eurer eigenen Bank, falls Ihr einen kurzfristigen Kredit beantragen wollt.

    Erster Ansprechpartner ist natürlich immer Deine Hausbank, die kann Dich von normalen Kontoverkehr besser einschätzen als Fremdbanken, welche zunächst mal Vorbehalte haben...

    Eine ganz andere Alternative ist das Leasinggeschäft. Wir haben da zwar eine Erfahrung damit, aber ein Kollege schwärmt davon:
    Du kaufst die Ware und verbaust sie, Deine Rechnung geht an die Leasinggesellschaft und Dein Kunde schliesst mit dieser einen Leasingvertrag ab. Du bekommst das Geld von der Leasinggesellschaft und damit also keinerlei Zahlungsrisiko mehr.
    Hier ist dann natürlich Eure Bank auch viel kooperativer, etwas zwischenzufinanzieren.

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • djobi
    Verifiziert
    Reaktionen
    85
    Beiträge
    5.132
    Marktplatz Einträge
    1
    • 24. Januar 2007 um 16:44
    • #4

    Möglich wäre z.B. auch die Ware direkt bei Lieferung zu berechnen und je nach Aufwand zwischenzeitlich Abschlagszahlungen für geleistete Installationsarbeiten. So bezahlt der Kunde auch nur was er schon hat: die gelieferte Ware und die bereits geleistete Arbeit!

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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