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Open Air Veranstaltung mit Bühnendach

  • nic@evt
  • 23. April 2007 um 13:51
  • mringhoff
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    • 23. Mai 2007 um 14:43
    • #21

    Wobei man aber die Argumentation durchaus verstehen kann. Da ist einerseits das Budget knapp und muss in preiswerte Lichttechnik aufgehen, anderseits steht da ein ordentliches Bühnendach rum.
    Als Dienstleister kann man da sicher mal einen gut gemeinten Ratschlag an den Veranstalter geben, ob er das Konzept diesbezüglich nochmal überdenken will, aber mehr steht uns da auch nicht zu. Wenn der Kunde das so will, das Material da ist und es sonst auch niemanden gefährdet, dann warum nicht?
    Mir sind schon viele seltsame Kundenwünsche (vor allem von so manchen Eventagenturen) über den Weg gekommen, da klingt eine Tanzflächenüberdachung noch relativ normal...

    Nebenbei finde ich das Dach mit 7,5m Oberkante (lichte Höhe ca. 6,5-7m oder?) etwas zu hoch. Für eine adequate Tanzflächenbeschallung und -beleuchtung in der Größe von lediglich 8x7m (der Rest ist ja DJ-Platz) reicht doch eine lichte Höhe von rund 5m aus. Oder ist das ein Giebeldach?
    Je höher das Dach, desto weniger nützt es wiederum dem eigentlichen Zweck als Regenschutz, oder sind da noch seitliche Gaze vorgesehen?

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  • tufkawila
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    • 23. Mai 2007 um 15:01
    • #22

    Was hast du gegen eine Europalette ? Ich liebe diese Holzteile, einfach praktisch und immer zur Hand wenn man welche braucht :D

    Ich mache hier niemanden schlecht, damit das klar ist :evil:
    Ich gebe lediglich nur mein Bier dazu und meine Ideen da ich genug Disco-Open Airs hinter mir habe und aus Erfahrung sagen kann wie sowas nunmal hinter den Kulissen aussieht.
    Die DJ bzw. Die Stars kosten viel Geld, der Veranstalter möchte an jeder Ecke sparen, verlangt aber die tollste Technik. Also liegt es an uns mit dem kleinen Budget das Beste draus zu machen.
    Aber bei vollem Respekt : Hast du eine bedachte Tanzfläche von
    25m x 25m, dann nenne ich sowas " Veranstaltung " aber bei 10m x 8m wo der DJ da schon 6m x 3m braucht nenne ich sowas " Party " :wink:

  • timotimo
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    • 24. Mai 2007 um 00:17
    • #23
    Zitat von "willaudio"


    Bei uns wird nur die DJ Bühne bedacht, ein kleines offenes Zelt was halt auf Paletten steht um ein wenig höher zu stehen als die Leute oder eine Plane übers Truss, nur da wo der DJ steht, der Rest steht halt im Freien.

    Das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder? :shock:

  • mringhoff
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    • 24. Mai 2007 um 09:26
    • #24

    naja, nur so verstehe ich auch seine Kalkulation:

    Zitat von "willaudio"

    Für 6000 Euro rufe ich meinen Kollegen an, pack den LKW voll und fahre sogar die ganze Strecke von Belgien für die Kohle !!!
    Bei uns in Belgien bekommst du mal gerade 2000 Euro für so einen Job


    Es ist halt alles eine Frage des Anspruchs und vor allem auch der Sicherheit.

    Gut, es kommt auch stark auf den Kunden an. Ein Feldwaldundwiesen-Disco-Openair auf dem Land von ein paar jungen Partyveranstaltern organisiert hat natürlich ein anderen Anspruch als eine Firmenveranstaltung. Problematisch wird es nur, wenn das zulasten der Sicherheit geht. Ein Zelt auf Holzpaletten aufgebaut oder eine übers Truss abgespannte Plane zeugen nicht gerade von extremen Sicherheitsbewusstsein (eher von einer lässigen "das-wird-schon-klappen"-Mentalität)

    Zitat von "willaudio"

    ... der Veranstalter möchte an jeder Ecke sparen, verlangt aber die tollste Technik. Also liegt es an uns mit dem kleinen Budget das Beste draus zu machen.


    oder wir überzeugen den Veranstalter von unserem sicherheits- und qualitätsbewußtem Arbeiten, weisen ihn darauf hin, daß er als Veranstalter voll haftbar gemacht werden kann, wenn etwas passiert und erzählen ihm, daß mit einer (auch optisch) professionellen Technik ein gewisses Niveau erreicht, das sich auch auszahlen kann...
    Aber ich weiß, nicht jeder Veranstalter (vor allem die mit den Zahlungsproblemen) lässt sich davon überzeugen...
    Bleibt dann die Frage, ob Du als Firma das dann noch mitmachen willst, schliesslich sehen potentielle Kunden Deine entsprechenden Ausführungen vor Ort und leider kann man da kein Schild anbringen wie z.B. "Der Veranstalter hatte ein geringes Budget, normalerweise können wir es besser"

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  • derronald
    Beiträge
    18
    • 28. Mai 2007 um 06:15
    • #25

    Würde mich anschliessend mal interessieren wie es gelaufen ist, sprich in Bildern

    Gute Musik genießt man mit geschloßenen Augen........................... Licht geht nicht, Ton schon, grins

  • fschleif
    Beiträge
    950
    • 29. Mai 2007 um 16:15
    • #26

    Vielleicht sollte hier jetzt odchmal mehr auf die anfängliche Frage eingegangen werden:

    Also, mein Senf dazu:

    Beschallungstechnisch hab ich wenig bedenken (8 18er sind zwar eher Untergrenze, ein paar mehr wären schön, muss aber nicht zwingend)

    Beim Licht würde ich etwas umkonzeptionieren, ohne das Budget zu überlasten. Die 250er sind zwar nicht super hell, sie hängen aber auch nicht sehr hoch. Licht wirkt daher eh erst im Dunkeln, daher dann kein Untershcied zu einer Indoor VA. Wenn man davon auzsgeht, dass die MHs nur auf die Tanzfläche gerichtet werden passt das.
    Ich würde aber die Würfelei mit den PARs lassen und auf einheitlich 6er Bars PAR 64 setzen. Das macht selbst bei Dry Hire bei dem Auftragsvolumen kaum etwas aus, mahct aber einen durchdachten Eindruck. Damit würde ich die Truss "zuhauen", einige davon dann auch in den Aussenbereich richten. So ist die Tanzfläche mit hohem Pegel und entsprechender Beleuchtung genau definiert...

    DJ Bühne: Die könnte auch meiner Meinung nach kleiner ausfallen. 6*3 Meter sind schon recht viel. 3 Meter Tiefe ist wünschenswert, zur Not muss der Mesiter mit 2 Metern auskommen. Aber 6 Meter Breite, bei einem Setup was so um 1,5m breit ist, halte ich für übertrieben...

    Allgemein:
    Ich hab gerade bei Open Air Disco-VAs festgestellt, dass es sehr sinvoll ist, heir auch einen externen FOH einzurichten. Von dort kann zum einen das Licht gemacht, zum andern die Lautstärke viel besser reguliert werden. Der FOH kann in einen kleinen Pavillon ausserhalb der Tanzfläche, so dass er keinen Platz wegnimmt.


    Das würde mir so als Verbesserungen einfallen...

    Gruss

    Frank

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