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  5. Messtechnik

behringer deq2496 und sennheiser k6/me66 ??

  • hörnix
  • 7. Mai 2007 um 21:37
  • hörnix
    Beiträge
    623
    • 7. Mai 2007 um 21:37
    • #1

    hallo, ich weiss, behringer hat unter messtechnik bestimmt nicht wirklich was verloren. haben wir damit geklärt, oder?

    folgendes:

    1.) kann ich sinnvollerweise die rta oder pegelfunktion z.b. des deq2496 (müsste ja analog auch für andere rta gelten) mit einem supernieren-mikro wie dem me66 nutzen, oder braucht es dafür zwingend eine kugelcharakteristik bzw. ein dezidiertes messmikrofon (welches bezahlbare einsetzen? das behringer-mikro?)?? hat vielleicht die superniere sogar vorteile im sinne einer konzentration auf direktschall?

    2.) der deq2496 fragt zur anpassung des verwendeten mikrofons nach der empfindlichkeit in dBV/Pa - wer kann sie mir angeben? mikro wäre me66 auf k6, also wahlweise mit AA-batterie oder phantomspeisung, die aber meines wissens beim behringer nur 15V sind (welchen modus einsetzen??).

    3.) für versierte deq2496-user die bonus-frage: das utility-menu bietet unter dem punkt "RTA/MIC-Input" drei einstellungen an, MIC-Level, LINE-Level und MIC-Level +15dB. welche will ich??

    vielen dank für eure nachsicht mit meiner ahnungslosigkeit.

    there is no sweet spot.

    HINWEIS: hÖrnix und hOErnix hören zwar beide nix, sind aber zwei verschiedene User.

  • ukw
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.566
    • 8. Mai 2007 um 00:02
    • #2

    zu 1: Superniere oder andere Mics gehen zwar, aber Du solltest aufpassen. Beim Pegel musst Du mal in's Datenblatt des verwendeten Mics guggen ob es denn noch zuverlässig bei höheren Pegel arbeitet. Ich würde da mal mit einem halbwegs amtlichen Schallpegelmesser gegen checken. Dazu ist es fraglich wie linear das Supernieren Micro im oberen und oder unteren Freqenzbereich ist.

    zu 2: Hab ich keine Lust in's Datenblatt zu schauen - das kannst Du ebenso gut wie ich. 15 Volt reichen MmE völlig aus.

    zu 3: Wenn Dich der absolute Pegel beim RTA interessiert bzw um Clipping im Messvorgang zu vermeiden kannst Du die Empfindlichkeit des Eingangssignals beim RTA Prozess für Line oder für's Mic einstellen.

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • hörnix
    Beiträge
    623
    • 8. Mai 2007 um 21:38
    • #3

    danke, einerseits.

    andererseits ist es nicht meine art, direkt zu fragen und nicht zu suchen - ich habe in dieser einheit keine angabe gefunden, trotz ausführlicher netzsuche.

    im datenblatt finde ich die angabe

    "Freifeldleerlauf-Übertragungsfaktor
    50 mV/Pa ± 2,5 dB bei 1 kHz"

    aber zum umrechnen in dBV/Pa bin ich zu blöd - ernsthaft (der einstellbereich geht dann von ca. -40 bis -6 dBV/Pa).

    frequenzbereichstechnisch hast du natürlich ziemlich recht, habe in geistiger umnachtung auf den frewuenzschrieb des k6 gekuckt - der ist linealgerade...kunststück. beim me66 sieht das garnicht so geil aus!

    siehe http://www.sennheiser.com/sennheiser/icm.nsf/root/03284#

    und zum letzten punkt: meint, bei verlangen nach realen pegelmesswerten stelle ich auf MIC-Level, und zum messen in leiser umgebung auf MIC+15db?

    please clarify, danke.

    there is no sweet spot.

    HINWEIS: hÖrnix und hOErnix hören zwar beide nix, sind aber zwei verschiedene User.

  • ukw
    Verifiziert
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    6
    Beiträge
    1.566
    • 8. Mai 2007 um 22:39
    • #4
    Zitat von "hörnix"


    und zum letzten punkt: meint, bei verlangen nach realen pegelmesswerten stelle ich auf MIC-Level, und zum messen in leiser umgebung auf MIC+15db?

    please clarify, danke.

    Du kannst ja SPL messen (da kannst Du Peak und RMS wert ablewsen und schauen wieviel Crest das Signal hat ;) )
    oder
    ein RTA machen - vom Micro oder vom In-Signal oder vom Out-Signal

    für SPL Messung muss natürlich MIC Level stehen, da das sonst ein Zufallsgenerator ist.

    Für RTA in leiser Umgebung / Studio oder Hifi kann + 15 dB vorteilhaft sein - probier es aus.

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 9. Mai 2007 um 08:07
    • #5

    hörnix
    Um abstandsunabhängige Messungen zu machen, ist ein Richtmikrofon weniger geeignet.
    Optimal ist ein freifeldentzerrtes (Kondensator-) Kugelmikrofon. Schon die "preiswerteren" Teile messen i.d.R. im unteren F-Bereich recht zuverlässig ... erst ab etwa 4 ... 5 kHz trennt sich dann die Spreu vom Weizen.

    Ansonsten (Lesetipps):
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=24263&start=0
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=27772&start=0
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=32597&start=0

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