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kühlflüssigkeit als nebelfluid?????

  • peet82
  • 25. Juli 2007 um 11:08
  • hell&dunkel
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    • 27. Juli 2007 um 13:26
    • #21

    Wenn die Gefahren hier nicht so drastisch dargestellt werden, kommen die Kiddies auf die Idee, "daß das ja alles nicht so schlimm sein kann".
    Dann werden zuerst die Kumpels bei der Kellerparty mit Kühlerfrostschutznebel vergiftet...

    Lassen wir das Glykol außer acht, bleiben uns immer noch die Additive.
    Es gibt Stoffe, die ich grundsätzlich nicht in verdampfter Form einatmen will...

    Armin

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • yamaha4711
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    • 27. Juli 2007 um 14:21
    • #22

    MAK Werte sind ja schön und nett, nur bitte dann auch die richtigen zitieren bzw. auslesen.

    Die 26 g/m³ sind in Wirklichkeit 26mg/m³ !!!!!!!! Das ist Faktor 1000!!!!!
    Außerdem handelt es sich um einen Nebel (Tröpfchen in Gas) und dann sind das eben kurzerhand 10ppm - also 10ml/m³ (wie schon richtig zitiert wurde -> 10 Teile auf eine Million Teilchen). Das ist dann schon recht wenig. Wenn man eine entsprechende Ladung abbekommt ist das nicht gerade gesundheitsförderlich und man könnte von fahrlässiger Körperverletzung reden.
    Nur mal so ein Zitat aus dem Roempp zum Reinstoff Ethylenglycol:
    MAK-Wert 10 ppm (MAK-Werte-Liste 1996) WGK 0; LD50 (Ratte oral) 4700 mg/kg, Emissionsklasse III (TA Luft 3.1.7). Als mittlere letale Dosis gelten 1,4 mL/kg Körpergewicht.

    Dies gilt aber nur für den Reinstoff. Da bei dem Vernebeln durch die Wärmeeinwirkung Abbauprodukte entstehen, die mitunter noch geringere MAK Werte aufweisen ist damit absolut nicht mehr zu spassen.

    Mal nur so am Rande die zwei potentesten Nebenprodukte:
    Formaldeyhd: MAK-Wert 0,5 ppm; LD50 (Ratte oral) 100 mg/kg, wassergefährdender Stoff WGK 2, Emissionsklasse I (TA Luft 3.1.7). Es besteht mitunter auch die Gefahr, daß sich ein Lüngenödem bilden kann.

    Kohlenmonoxid hat eine höhere Affinität zum Hämoglobin als Sauerstoff und bindet daher schneller an die roten Blutkörperchen. Damit wird die Aufnahme von Sauerstoff blockiert, was letztendlich zu einer inneren Erstickung führen kann.

    Letztendlich heißt das:
    Finger weg von irgendwelchen nicht freigegeben Stoffen, die man einfach aus Dummheit in eine Nebelmaschine oder sonst wo reinpackt.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • tufkacaho
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    • 27. Juli 2007 um 14:55
    • #23

    war das nicht von anfang an der konsens?

    mfg

  • Christian Engel
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    • 27. Juli 2007 um 15:48
    • #24

    Carlo, deine Postings wirken auch auf mich so ein wenig wie "ist doch nicht so schlimm". So sollte man imho Beiträge zu diesem Thema nicht verfassen. Es geht um eine leichtsinnige Gesundheitsgefährdung der eigenen Person und Anderer. Man sollte sich fragen, welcher verantwortungsbewusste Techniker, DJ oder Musiker so handeln würde... Keiner!
    Dein MAK-Wert ist leider falsch. Man schaue bitte nicht bei Wikipedia nach sondern in geeigneter Literatur oder Datenbanken!
    Als Grenzkonzentration sind 26mg/m³ angegeben. Und auf einmal ist dieser Wert gar nicht mehr so unerreichbar! Außerdem ist diese MAK-Angabe eigentlich uninteressant, denn das Ethandiol wird verdampft und zersetzt sich in Stoffe, über deren potentielle Gefährlichkeit mein Vorschreiber schon berichtet hat!

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • tufkacaho
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    • 27. Juli 2007 um 20:59
    • #25

    Zersetzt es sich in der Tat? Zu was denn? Also sollte es sich thermisch zersetzen, würde wohl Wasser und CO2 draus werden. Was anderes könnte ich mir grade nicht vorstellen. Diese sind in der Tat äusserst schädlich.

    Ich will nichts verharmlosen, nur finde ich solche Sachen doch wesentlich unerheblicher als andere sachen, wo dann über nen ratschgurt, der nicht kaschiert ist und evtl nen firmen namen verrät im bild ist... aber ich schweife ab. Der Konsens war, es ist nicht gut, so etwas als nebelfluid zu verwenden. Ob es, wie ich meine, relativ ungefährlich ist, oder wie ihr meint, eine Stufe unter reinem Zyankali steht, ist ja irrelevant. Nur wollte ich betonen, dass mit Übertreibung hier nix gewonnen wird.

    mfg

  • Christian Engel
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    • 27. Juli 2007 um 21:16
    • #26
    Zitat von "Carlo Hohmann"

    Zersetzt es sich in der Tat? Zu was denn? Also sollte es sich thermisch zersetzen, würde wohl Wasser und CO2 draus werden. Was anderes könnte ich mir grade nicht vorstellen.

    Würde ich evtl. nochmal drüber nachdenken :roll:

    Zitat von "Carlo Hohmann"

    Nur wollte ich betonen, dass mit Übertreibung hier nix gewonnen wird.

    Mit Sarkasmus sicherlich noch weniger...

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Tobias Zw.
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    • 27. Juli 2007 um 21:38
    • #27
    Zitat von "Carlo Hohmann"

    Zersetzt es sich in der Tat? Zu was denn? Also sollte es sich thermisch zersetzen, würde wohl Wasser und CO2 draus werden.

    Und ich mache noch Witze über Leute, die nicht richtig lesen...

    Die Antwort stand in dem Post, auf den Du Dich bezogen hast!

    MfG TZw

    Nachtrag: Ja, als Meister kenne ich mich ein ganz klein wenig mit dem Thema aus und habe sogar auf dem Schirm, daß die MAK-Werte eigentlich abgeschafft sind...

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • tufkacaho
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    • 27. Juli 2007 um 21:53
    • #28

    dann führ sie doch nicht an ;)

    mfg

  • manuela
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    • 27. Juli 2007 um 22:25
    • #29

    das A steht eh für Arbeitsplatz, wenn juckt das überhaupt ?
    Maßgeblich = fürs Publikum. So ist es in der VT üblich.

    lG Manuela

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • yamaha4711
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    • 28. Juli 2007 um 00:38
    • #30

    Meine Güte noch eins... es gibt echt Personen die ziemlich schwer von Begriff sind und es wohl erst merken, wenn sie 2,5m tiefer liegen.

    Also noch mal ganz langsam für die Landwirtschaft und alle Nichtchemiker:
    Glycole zersetzen sich unter diesen Bedingungen oxidativ (durch Wärme beschleunigt) und thermolytisch. Die Zersetzungsprodukte sind Aldehyde (z.B. Formaldehyd), z.T. Ketone die weiter zerfallen oder mit dem Luftsauerstoff abreagieren. Je nach vorhandener Stöchimetrie entsteht dabei mehr oder weniger CO - nicht zu verwechseln mit CO2.
    Mitunter kann es auch zu Furan- oder Dioxanbildung kommen (durch katalytisch aktive Oberflächen) - das ist aber eher unwahrscheinlich, da diese auch thermolytisch gespalten werden.

    Nebelfluid (zertifiziertes) besteht aus Wasser und längerkettigen, mehrwertigen Alkoholen (z.B. Glycerin)
    Je länger die Kette des verwendeten Alkohols desto höher ist der Siedepunkt und desto stabiler ist das Moleküle auch gegenüber Wärme.

    carlo im speziellen
    CO2 und H2O entsteht nur bei einer vollständigen Verbrennung, d.h. es muß ausreichend Sauerstoff vorhanden (gebunden oder frei) sein bei entsprechender Temperatur.

    Bei einer Nebelmaschine hat der Heizblock zw. 200 und 250 °C, der natürlich beim Verdampfen der Flüssigkeit abkühlt. Je nach Maschine fällt die Temperatur dabei recht schnell ab... aber dann nebelt es ja auch nicht mehr.
    Ethylenglycol ist nun ein sehr kurzkettiger zweiwertiger Alkohol. Die Temperatur reicht aus, um das Ethylenglycol einer Thermolyse bzw. einer Oxidation zu unterziehen. Dabei reagieren die Hydroxylgruppen (-OH) nacheinander ab. Als Produkt entsteht wie schon oben beschrieben vornehmlich Formaldehyd. Dieser ist äußerst leichtflüchtig und haut zum Teil ab. Dabei entsteht auch CO und nicht CO2.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • tufkacaho
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    • 28. Juli 2007 um 13:44
    • #31

    na dann danke :) bleibt es denn trotzdem beim vereinbarten konsens?

    mfg

  • Tobias Zw.
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    • 30. Juli 2007 um 10:07
    • #32

    Konsens?!?

    Es bleibt dabei, daß das Handeln des Threadstarters unverantwortlich und unprofessionell ist, und alle Beschwichtigungsversuche seitens mancher Mitglieder pädagogisch wenig sinnvoll sind. Bitte bedenkt, daß hier auch viele jüngere Proto-Kollegen mitlesen, die vieles glauben, nur weil es hier irgendjemand schreibt.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • tufkacaho
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    418
    • 30. Juli 2007 um 12:59
    • #33

    wenn bzw FALLS du mal nachlesen solltest, könnte dir und anderen als geneigtem betrachter auffallen, dass konsens schon seit dem vierten post herrscht. zumindest darüber, dass man es nicht verwenden sollte. ob und was hier pädagogisch sinnvoll ist, lasse ich jetzt mal offen, genauso wer hier qualifiziert ist sowas festzustellen. aber hör nicht auf mit der musik ;)

    mfg

  • Jim
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    883
    • 31. Juli 2007 um 23:58
    • #34

    Und, was haben wir daraus glernt, hä ?

    Wenn der Flüssigkeitstand zu niedrig ist, kann man auch Nebelfuid in den Motorkühler kippen !

    so long Jim

  • tufkacaho
    Beiträge
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    • 1. August 2007 um 11:24
    • #35

    röchtöch ;)

    mfg

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