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DAP Soundmate 3 - wie Klang ausreichend hinbiegen?

  • PeeKay
  • 6. Februar 2010 um 13:46
  • PeeKay
    Beiträge
    487
    • 6. Februar 2010 um 13:46
    • #1

    Nächstes WE habe ich eine Faschings-Gaudi für Kids und Teens als Gig. Ablauf ist so, dass Mittags ein kleiner Umzug stattfindet den ich moderierend und musikalisch (mit meiner PA) begleite und die "Jung-Narren" danach direkt in den Tanzsaal einziehen, wo unmittelbar der Kids- und Teens Faschingsball unter Regie eines DJ-Kollegen weitergehen sollte. Leider fällt der "Indoor-DJ" nun wegen Krankheit aus und ich muss nun alles alleine durchziehen... also quasi "on the fly" vom Marktplatz mit meinem DJ-Rack mit den Gästen in den Festsaal umziehen, mich an dessen PA anstöpseln und es soll Nonstop weiter gehen. Keine Chance für einen Soundcheck, keine Chance um Mikros einzupfeifen usw. usf.

    Problem dabei:
    Im Saal ist eine veranstaltereigene "DAP-Soundmate 3" aufgebaut. Leider weiß ich nicht ob es die MK-I oder MK-II ist. Da ich also die Soundmate weder kenne, noch bisher "gutes" über sie gehört habe... eine Frage an Euch:

    Habt Ihr für mich Tipps in Sachen "Basis" Einstellungen für die Soundmate 3?
    z.B. Höhen ab 6kHz um 3dB senken, Tiefbass ab 50Hz ganz raus, Mittenbereich um 1000Hz um 2 dB hoch, usw usf. ... irgendsowas eben. (Klar das die Saalakustik stark miteingeht, aber eine gewisse allgültige Basis würde mir schon helfen)

    Mein Ziel wäre also, dass ich "blind" eine gewisse Sound-Basis einstellen kann damit die Soundmate vom Start weg zumindest einigermaßen klingt ... das Feintuning kann ich ja dann bei den ersten Songs oder Moderation erledigen.

    Musik: Party- und Faschings-Sound, Lautstärke eher moderat (überwiegend Kinder und Jugendliche mit Ihren Eltern im Saal)
    Mein Equipment: TDS-DJ-Studio, hochwertige MP3s, Soundcard Echo-Indigo-DJ, Mixer DJM-600, Mikro SM58, 2 x 15 Band EQ (+-6dB, MEQ215) im Masterkanal (gehe damit direkt an die PA).
    Saal: (Daten vom Veranstalter, habe keine Möglichkeit mir das vorab anzusehen) ca. 20x40m, Tanzfläche ca. 8x20m direkt vor der ca. 4x4m Bühne, PA steht direkt li/re. vor der Bühne auf dem Boden.
    PAX: ca. 200-300, davon mind. die Hälfte "tobende und lärmende" Kids

    Anmerkung:
    Auch wenns "nur" ein Kinder- und Jugendball ist... der Sound sollte schon einigermaßen passen... :wink:

    p.s.
    Es kann natürlich auch sein, dass die Soundmate 3 vom Start weg (zb. EQ linear) gut genug klingt ... dann hat sich meine Sorge ja in Luft aufgelöst... nur ob das wirklich so sein wird? :roll:

    Servus! Peter.

  • toadie
    Verifiziert
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    10
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    883
    Marktplatz Einträge
    1
    • 6. Februar 2010 um 15:32
    • #2

    Soundmate 3 ist nicht wirklich eine Freude *g

    Ob und wie du sie verbiegen mußt, mupt du vor Ort klären.

    Hier eine kurze Soundbeschreibung nach meinem persönlichen Eindruck - ohne jede Wertung.

    Bass: schwammig mit neigung zum Dröhnen - wenig Druck das ganze wirkt wenig kontrolliert
    Am meisten kommt zwischen 60 und 85 Hz - also durchaus für den Party Bumms zu gebrauchen - Live sehr schwierig.
    Ich hatte unter 50 Hz massiv rausgenommen undbei 80 und 120 Hz stark angehoben (gut 8db)

    Top: großes Loch im Mittenbereich, obenrum klirrt es extrem...
    kaum Sprachverständlichkeit...
    Ich hatte bei 350-400 hz gut +5 db und bei 800 - 1250 Hz +3db, bei 3,6; 6,3 bis 14 kHz zwischen 2 und 8 db Abgesenkt...

    Dies ist sicherlich keine Referenz und auch keine allgemeingültige Aussage!
    Du must probieren wo für deinen Anwendungszweck das beste Ergebnis erzielst...
    Es wird doch eine Möglichkeit geben vorher mal die PA anzutesten und dir einen EQ einzustellen...
    Ansonsten - must du halt einfach damit leben *g

    Gruß
    toadie

    Physik kann man nicht überlisten

  • PeeKay
    Beiträge
    487
    • 6. Februar 2010 um 19:46
    • #3

    Hi toadie,

    das ist doch mal ne Hausnummer mit der ich bestimmt was anfangen kann. Danke dafür!
    Sprache macht mir dann doch etwas sorgen, da ich sicher viel zu moderieren habe ... :?

    Leider komme ich vorher nicht an die PA ran. Dann wäre meine Fragerei hier ja überflüssig...

    Servus! Peter.

  • uchris
    Verifiziert
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    4
    Beiträge
    951
    • 7. Februar 2010 um 02:59
    • #4

    Vom Eindruck kann ich Toadie da zustimmen.

    Wirklich gutes wirst du damit sicherlich nicht hinbekommen, aber das kompensiert schon mal einen Teil der Schwächen. Generell: Lieber etwas leiser fahren als du es mit einer besseren PA machen würdest. Die Verzerrungen im Hochton bereiten sonst wirklich Kopfschmerzen.

    Und wahrscheinlich kommen gleich wieder genügend Leute, die als einzigen Vergleich eine 40 Euro Conrad Box haben und erzählen, wie geil doch die DAP Soundmate 3 klingt ^^

  • PeeKay
    Beiträge
    487
    • 13. Februar 2010 um 20:40
    • #5

    Kurzes UpDate:
    Danke für die Tipps! Sub-Bass runter was geht, Bass ab 125Hz bis 400Hz um ca. 4dB hoch, Mitten von 1kHz bis 4kHz glockenförmig bis 4dB nach oben, Höhen ab 6kHz bis 16kHz gleichmäßig bis 6dB runter. So gings zumindest mit der Musik einigermaßen. Moderation war aber ein Grauß... egal was ich da am Mixer oder EQ rumgeschrubt habe... es klang einfach gräßlich. (jedenfalls für meine Ansprüche). Nunja ... es hat für den Zweck gereicht... aber ... einmal und nie wieder mit dieser PA. :shock:

    Nun eine Stunde durchschnaufen und relaxen, ab 22 Uhr gehts in den heutigen Endspurt ... dann aber an einer "amtlichen" PA.

    HELAU!!!!!!!!!!!!!!!
    :grin:

    Servus! Peter.

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