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Line-Splitter erforderlich?

  • nils dornblut
  • 9. November 2007 um 16:04
  • nils dornblut
    Beiträge
    2
    • 9. November 2007 um 16:04
    • #1

    Hallo,

    wir möchten drei Räume über drei Musikanlagen beschallen. Hierfür werden wir vier Verstärker einsetzen. Da man die Räume durch Trennwände entsprechend auch kombinieren kann, ist es erforderlich die Anlagen zusammenzuschalten. Die Verstärker sind alle an einem Platz und sollen über ein Patchpanel entsprechend angesteuert werden. Dies ist erforderlich, da das absolute Laien machen können müssen.

    Bei der Zusammenschaltung wäre es erforderlich, dass eine Signalquelle vom Mischpult an vier Verstärker verteilt wird. Kann man jetzt die XLR-Verbindungen einfach so aufsplitten und verteilen oder würdet Ihr dringend zur Nutzung von Line-Splittern raten? Z.B. Behringer Ultralink Pro MX 882. Praktische Erfahrungen wären hilfreich. Kommt es zu Brummen oder wird der Eingangswiderstand dadurch zu sehr herabgesetzt?

    Viele Grüße

    Nils

  • simonstpauli
    Profi
    Reaktionen
    767
    Beiträge
    6.590
    • 9. November 2007 um 16:10
    • #2

    bei der Anzahl sollte das noch ohne Zubehör funktionieren.

    Ich nehme an, das Patchpanel ist jeweils XLR in/out von den Endstufen?

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • nils dornblut
    Beiträge
    2
    • 9. November 2007 um 20:13
    • #3
    Zitat

    Ich nehme an, das Patchpanel ist jeweils XLR in/out von den Endstufen?

    Nein, wir würden das entsprechend nach vorne auf eine Platte führen und die Zuleitungen von den Mischpulten ebenfalls. Die dann halt vierfach teilen (4 Buchsen pro Pult). Dann kann man wie man will hin und her patchen und jede Anlage überall drauflegen.

  • martin.riesch
    Verifiziert
    Beiträge
    286
    • 9. November 2007 um 20:46
    • #4

    Hallo,
    ich habe für so eine "einfache Singnalaufteilung" auch schon mit dem Ultralink gearbeitet (1 Signalquelle -> Mischpult -> Ultralink -> 4 PAs in verschiedenen Räumen).
    Du kannst dann am Ultralink die Lautstärke für die verschiedenen Räume unterschiedlich einstellen oder Räume "stummschalten".
    Aber wenn du die Räume mit verschiedenen Signalen versorgen willst, bist du mit dem Ultralink schon am Ende.

    Die von Dir beschriebene Situation kann der Ultralink bedienen - du hättest sogar noch 1 "Kanal" frei, da die beiden Verstärker des einen Raumes auf einen Ultralink-Kanal zusammen gelegt werden sollten (mit XLR-Y-Kabel).

    Gruß,
    Martin

  • simonstpauli
    Profi
    Reaktionen
    767
    Beiträge
    6.590
    • 9. November 2007 um 20:47
    • #5
    Zitat von "Nils Dornblut"

    Nein, wir würden das entsprechend nach vorne auf eine Platte führen und die Zuleitungen von den Mischpulten ebenfalls. Die dann halt vierfach teilen (4 Buchsen pro Pult). Dann kann man wie man will hin und her patchen und jede Anlage überall drauflegen.


    Also nur die XLR In + die Pultausgänge 4-fach gesplittet.
    Pegelverlust wird es geben, wenn mehr als eine Endstufe gepatcht wird, ansonsten sehe ich da keinen großen Streß...
    Sollte der Pegelverlust störend sein, kannst Du immer noch einen aktiven Splitter nachrüsten, ich würde das optional vorsehen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • sven adelaide
    Beiträge
    60
    • 13. November 2007 um 07:57
    • #6

    Hallo ,
    wenn man alle Zwischenwände öffnet,wird man bei dieser Lösung laufzeiten unterschiede feststellen und somit ein "delayeffekt"sogar hören?
    Sven

    Nach laut kommt taub!

  • erik
    Beiträge
    1.408
    • 13. November 2007 um 08:40
    • #7
    Zitat von "simonstpauli"

    Also nur die XLR In + die Pultausgänge 4-fach gesplittet.
    Pegelverlust wird es geben, wenn mehr als eine Endstufe gepatcht wird, ansonsten sehe ich da keinen großen Streß...

    Warum sollte es bei einer simplen Parallelschaltung Pegelverlust geben? normalerweise sind die Eingänge der Amps hochohmig genug, sodass die Spannung am Output des Pultes nicht sofort in die Knie geht. Also bei 4 Amps seh ich da absolut kein Problem.

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