Mittlerweile setzten sich die Verfahren zur Sprachverständlichkeit vielfach durch. Schwerpunkt sind (Notfall)-Durchsagesystem. Aber es gibt immer mehr Bereiche wo eine solche standardisierte Messung verlangt wird.
Wie aber auch hier schon viel diskutiert wurde, Sprachverständlichkeit ist nicht Klangqualität einer Anlage. Allerdings liefern Sie bessere Informationen als klassische Verfahren wie Frequenzgang, Klirrfaktor etc. Praktisch ist, das alle Störeinflüsse (Frequenzgang, Nachhall, Hintergrundgeräusche etc.) durch ein standardisiertes Verfahren erfaßt werden.
Weitere Information gibt es hier
http://www.dr-jordan-design.de/german/STI_german.htm
Fast alle Programme in disem Bereich (Easera, Smaart, SATlive, ARTA etc.) verwenden dafür die Raumimpulsantwort, die mit MLS oder Chirp gemessen wird.
Allerdings erfordert eien solche Messung eine gewisse Einarbeitungszeit.
Interresant ist jezt die STI-PA Methode, die breitbandig (100 bis 10kHz) arbeitet, allerdings weniger Modulationsfrequenzen verwenden als bei STI
aber deutlich mehr als bei RASTI. Zwar kann man STI-PA auch auch aus der Impulsantwort berechnen (EASERA) aber es ist einfacher dies mit den speziell modulierten Signalen zu tun und mit einer völlig anderen Berechnung. Der Aufbau ist kinderleicht, CD Abspielen und mit einem Mic das Signal aufnehmen und analysieren. Diese Umsetzung ist auch im NTI-Acoustilyzer mit der STI-PA Option enthalten aber für deutlich mehr als 1500€ Euro.
WinAudioMLS kann jetzt beide Meßverfahren und auch für die Profis ist es hilfreich ein alternatives Verfahren zu verwenden um Fehler zu minimieren.
Wer die STI-PA Signale noch nicht kennt sollte mal
bei
http://www.dr-jordan-design.de/Download/stipa_male5s.wav
probehören, klingt etwas wie bei "Contact"
Sinnvoll sind solche Messungen bei PA wo Srachverständlichkeit im Vordergrund steht (Vorträge, Schulungen, Theater, Kirchen etc.)
Mit diesen Verfahren kann die Sprachverständlichkeit objektiv erfaßt und dokumentiert werden.
docjordan