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Auslagern der Analog digital Diskussion aus dem FOH Lern Tre

  • tufkaklto
  • 11. Juli 2008 um 16:42
  • ThomasL
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    • 11. Juli 2008 um 21:16
    • #21

    Naja, abstürzende Sequenzen hab ich auch schon erlebt...wesentlich öfter aber kaputte Fußmaschinen, brennende Verstärker, brummende Bässe, verstimmte Instrumente im allgemeinen. Und auch hier muss man einfach nur für Redundanz sorgen. Nur weil's digital ist, heisst das ja nicht, dass das Problem "Mucker" geringer wird...und JA ich weiss, dass Du auch gemeinhin als Musikant unterwegs bist Manfred und deshalb nehm ich Dich mal explizit aus :)

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • Sound-Klinik
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    • 11. Juli 2008 um 21:31
    • #22
    Zitat von "ThomasL"

    Nur weil's digital ist, heisst das ja nicht, dass das Problem "Mucker" geringer wird...und JA ich weiss, dass Du auch gemeinhin als Musikant unterwegs bist Manfred und deshalb nehm ich Dich mal explizit aus :)


    Da ich mein Equipment sehr gut pflege/warte/kenne ... und bei Zelten mich niemals auf Zeltelektriker und die Zuverlässigkeit der verlegten Spannungsversorgung verlasse (habe u.a. Furman Powerconditioner mit automatischer Spannungsanpassung, magnetischen BLOCK-Spannungskonstanthalter ... und Meßequipment in der Kabeltasche), hab ich in 30 Jahren - wenigstens mit meinem Zeug - noch nie einen Super-GAU erlebt.
    Viele Mucker (und auch Verleihbuden !) haben oft selbst Schuld, wenn ihre Geräte (inkl. versiffter Endstufen und Mixer) auf einem Job ausfallen. :wink:

    P.S.: Die Mucker, mit denen ich spiele, dürften dir als Tech sehr gefallen (total stressfrei, diszipliniert ...). Du könntest dich nach dem Soundcheck aufs Ohr legen und müßtest erst beim Abbau wiederkommen. :D

  • ThomasL
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    • 11. Juli 2008 um 21:51
    • #23

    :D

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • simonstpauli
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    • 12. Juli 2008 um 02:36
    • #24

    Da kommt mir glatt in den Sinn, noch einen Analog/Digital-Zweig aufzumachen, wegen der Redundanz.

    Hatten wir das alles nicht schon? Ich hatte jedenfalls schon halbwegs redundante Baustellen, vom Mikro bis zum Lautsprecher alles doppelt, Video alles doppelt, Personal doppelt, Generator-Twinpack, nur die Stromzuleitung war "single". Kann man machen, kostet Geld.

    Hand aufs Herz: wer hält sich noch an die gute alte Regel "pro Funkmikrofon ein Kabelmikrofon, fertig verkabelt und gecheckt auf der Bühne" und "trotz in-ear Wedges in Reserve, gecheckt und auf der Bühne"
    Im HF-Bereich sehe ich wesentlich mehr Problempotential als bei Pulten, seien sie analog oder digital. OT, ins Bett, tschüß

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Sound-Klinik
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    • 12. Juli 2008 um 09:09
    • #25
    Zitat von "simonstpauli"

    ... wegen der Redundanz.

    Hatten wir das alles nicht schon? Ich hatte jedenfalls schon halbwegs redundante Baustellen, vom Mikro bis zum Lautsprecher alles doppelt, Video alles doppelt, Personal doppelt, Generator-Twinpack, nur die Stromzuleitung war "single". Kann man machen, kostet Geld.


    Bei Konzerten erfolgt die Redundanz heute durch rechtzeitiges Einkalkulieren eines Ausweichkonzertermins. :D

    Wenig Akzeptanz bzw. Verständnis findet sowas dann bei Hochzeiten und Jubiläen. :wink:

  • tufkaklto
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    • 12. Juli 2008 um 09:57
    • #26
    Zitat

    simonstpauli hat Folgendes geschrieben:
    ... wegen der Redundanz.

    Hatten wir das alles nicht schon? Ich hatte jedenfalls schon halbwegs redundante Baustellen, vom Mikro bis zum Lautsprecher alles doppelt, Video alles doppelt, Personal doppelt, Generator-Twinpack, nur die Stromzuleitung war "single". Kann man machen, kostet Geld.

    Stimmt.

    Deswegen ist für mich die Frage nach Rendundanz auch eine, über die man nachdenken muß.

    Eines ist klar, wenn man Broadcast, hauptversammlungen von AG's usw macht, dann ist Rendundanz ein Überthema, aber es ist zweitrangig, ob man den Job Analog oder Digital macht.

    Die Frage nach der Rendundanz hat nämlich andere Gründe.

    Un wenn man es wirklich Ernst nimmt, dann hat man eine 2. Stromversorgung.
    Es gibt genug Geräte, die schon mit 2 unabhängigen Netzteilen ausgestattet sind.
    Hat zwar dann wenig sinn, wenn man beide auf den Selben Strom hängt :D

    Und was auch schön ist, wenn man USV hat ( was ja toll ist )

    Aber ich finde es auch ungeheuer wichtig, wenn man nur Über USV redet, denn es ist sicher toll, wenn die PA und Monitoring / Backline aus ist, aber die Pulte weiterlaufen :oops: :D :oops:

    Nebenbei interessiert es mich auch wenig, ob Mucker diszipliniert sind oder Keyboards weiterlaufen. ( und speziell Keys sieht man oft abstürzen )

    Mich interessiert eine Diskussion über Vor/Nachteile von Analog / Digital.

    Und ich glaube mal, das die Vor / Nachteile SEHR aus den persönlichen Vorlieben für jeden Einzelnen Subjektiv entstehen.

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  • Micromann
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    • 12. Juli 2008 um 10:12
    • #27

    ich finde das schon interressant an nem digital pult ne USV zu haben. Somit hat man dann im Falle des Falles eines Stromausfalls die Möglichkeit den aktuellen Zustand des Pultes zu speichern und kann genau mit den selben Einstellungen wenn der Strom wieder da ist weitermachen.

    Gleichzeitig nimmt man so den Analog fetischisten eben jenes Argument.


    Man kann nicht nicht kommunizieren :D

  • tufkadib
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    • 12. Juli 2008 um 10:15
    • #28
    Zitat von "ThomasL"

    Ich arbeite ja inzwischen auch wesentlich lieber mit Digital als mit Analog, gerade wenns in Bereiche geht, wo eben nicht nur das Signal selbst, sondern die Ruhe zwischen den Signalen gefragt ist. Bei unseren Digitalen brummt nix, fiept nix, die Ausgänge sind stumm, einzig das leise Rauschen der PA ist zu vernehmen.

    Tja. Das ist aber kein Novum der Digitaltechnik. Auch für die gilt die auf den Eingang bezogene physikalische Rauschgrenze von ca. -122dB.
    Mischpulte, die den Pflichtenheften des IRT genügen, liegen da sehr nahe dran und sind auch im Hinblick auf Brummen oder HF-Einstreuungen unkritisch.
    Ruhe in der Anlage war schon 1960 kein Fremdwort.

    Zitat von "ThomasL"

    Bei analogen Plätzen macht die Summe der Geräte das ganze zwar redundanter ... nur fallen hier kleine Fehler in der anfälligen Verkabelung, dem anfälligen Pult, den anfälligen Effekten wesentlich mehr auf. Wie ein Kollege neulich schon mal so schön sagte..."Naja, ist halt analog, da musste halt manchmal auch dreimal rein und raus mit der Klinke bevor der Insert wieder tut..." Musst ich bei Digital noch nie.

    Das Problem der mangelhaften Kontaktgabe wird auch über die Digitalkisten noch hereinbrechen, wenn sie in die Jahre kommen. Und Klinkenstecker (ich beziehe mich jetzt auf die 6,3mm Rundklinken und nicht auf die 5poligen Trennklinken des Rundfunks mit selbstreinigenden Kontakten) sind nun in jedem Anwendungsfall eine vorprogrammierte Störstelle.

    MfG

    DirkB

  • tufkaklto
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    • 12. Juli 2008 um 10:30
    • #29

    Pule Analoger Technik, die dem IRT entsprechen, sind im Regelfall aber eher Teuer.

    Zitat

    ich finde das schon interressant an nem digital pult ne USV zu haben. Somit hat man dann im Falle des Falles eines Stromausfalls die Möglichkeit den aktuellen Zustand des Pultes zu speichern und kann genau mit den selben Einstellungen wenn der Strom wieder da ist weitermachen.

    Gleichzeitig nimmt man so den Analog fetischisten eben jenes Argument.

    Ich find ja ne USV auch toll, aber ganz ehrlich:

    Die Pulte kommen beim Stromausfall auch nachher wieder in den davor gewesenen Einstellungen.

    Zumindest bei Soundcraft und Yamaha weiß ich das ganz sicher.

    Und:
    Ich habe letztens ein Digitalpult upgedatet, wo mitten im Updaten der FI flog.

    Das schräge daran war, es war eine gute Online USV im System, aber beim Fallen des FI müßen trotzdem kurz Stromschwankungen gewesen sein, die Probleme beim updaten verursacht haben.

    Jedenfalls hatte ich dann kurz mal Stress, das System wieder ganz rauszulöschen und neu aufzuspielen.

    Ging aber auch.

    Aber ich habe gesehen, das auch gute USV nicht unbedingt ein Wundermittel sind.

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  • Sound-Klinik
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    • 12. Juli 2008 um 11:27
    • #30
    Zitat von "klauston"

    Mich interessiert eine Diskussion über Vor/Nachteile von Analog / Digital.


    ... wobei du hier differenzieren solltest, ob es um den Signalflow, den verfügbaren Möglichkeiten (Speichermöglichkeit, interne FXs ...) oder die Bedienung (wie und wie schnell) geht. Auch ist digital nicht gleich digital, zumal preiswerte Digitalpulte bezüglich ihrer Bedienung schon durchwachsen sein können.

    Ein erschwingliches Digitalpult, welches in der Bedienung umständlicher und damit stressiger als ein durchdachtes Analogpult ist, würde mich z.B. bei einem Oldiejob wenig reizen.

    Zitat von "klauston"

    Und ich glaube mal, das die Vor / Nachteile SEHR aus den persönlichen Vorlieben für jeden Einzelnen Subjektiv entstehen.


    Es geht nicht so sehr um Vorlieben - es kommt auf die Situation an. Jeder wird Situationen konstruieren können, wo eine professionelle Digitalkonsole (um 20.000,- oder erheblich darüber) erhebliche Vorteile hat ... ebenso sind Jobs denkbar, wo so ein Ding völlig unwirtschaftlich ist.

    Was mich angeht: Ich setzte eine Technologie dann ein, wenn sie mir Vorteile bringt. Wenn ich zeit- (und kosten-) sparend Studioaufnahmen von Deppen machen soll, arbeite ich mit Cubase, weil ich Daddelfehler einfach leicht wegputzen kann. Die Anschaffungskosten beim Harddiskrecording liegen heute unter denen von professioneller Analogaufnahmetechnik.

    Wenn mir 2 bis 4 Moniwege reichen, brauche ich kein Digitalpult mit zig AUX-Wegen ... wenn ich eine Theater- oder Musicalproduktion machen müßte, sieht die Sache ggf. ganz anders aus.

    Es gibt bei Analogpulten heute eine Art Bedien-Standard, den jeder halbwegs erfahrene Tech kennt und beherrscht ... und selbst bei Analogpulten gibt es verschiedene Meinungen (Rider ...).
    Bei Digitalkonsolen scheint sich ja eine Bedienphilosophie herauszukristallisieren. Ich beobachte die Entwicklung, aber stehe als beta-Tester (ebenso wie bei neuen Betriebssystemen für Computer) ungern zur Verfügung.

    Sofern mir ein Digitalpult über den Weg läuft, welches gut durchdacht ist, sich weitgehend intuitiv bedienen läßt, mit der Software stabil läuft und durch eine gewisse Verbreitung in der Szene einen Bedienstandard gesetzt hat, könnte sowas interessant werden.

    Und die Preise werden in den nächsten Jahren noch ganz schön nach untern purzeln ... ich kann mit meinem derzeitigen Equipment gut arbeiten und kann daher abwarten. :wink:

  • oton
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    • 12. Juli 2008 um 12:33
    • #31
    Zitat von "Sound-Klinik"


    ... wobei du hier differenzieren solltest, ob es um den Signalflow, den verfügbaren Möglichkeiten (Speichermöglichkeit, interne FXs ...) oder die Bedienung (wie und wie schnell) geht. Auch ist digital nicht gleich digital, zumal preiswerte Digitalpulte bezüglich ihrer Bedienung schon durchwachsen sein können.
    Ein erschwingliches Digitalpult, welches in der Bedienung umständlicher und damit stressiger als ein durchdachtes Analogpult ist, würde mich z.B. bei einem Oldiejob wenig reizen.
    .

    Ganz ehrlich Mannfred, ich habe den Eindruck, das du kleinere Digitalpulte der Liga 01V96 oder LSß nur vom Hörensagen kennst, aber nie damit gearbeitet hast. Weil "komplex" oder "stressig" sind die schon lange nicht mehr, und der klassische VA-Lehrling der den typischen Kleinebeschallungsjob fährt hat komischerweise auch nie Probleme damit ... und die durchschnittliche Coverband in der der Keyboarder nebenamtlich von der Bühne mischt auch nicht ... da scheint dich die Realität unbemerkt rechts überholt zu haben ...


    Zitat von "Sound-Klinik"

    Es geht nicht so sehr um Vorlieben - es kommt auf die Situation an. Jeder wird Situationen konstruieren können, wo eine professionelle Digitalkonsole (um 20.000,- oder erheblich darüber) erhebliche Vorteile hat ... ebenso sind Jobs denkbar, wo so ein Ding völlig unwirtschaftlich ist..

    Dann nimmt man ein kleineres Digitalpult. Wirtschaftlich lässt sich eine analoge Neuanschaffung eh kaum noch darstellen. Ich hatte gerade zwei Anfragen von kleineren Verleihern, die einen 32er FOH Platz brauchten und vor der Entscheidung analog/digital standen. Beide hatten noch kaum Erfahrungen mit digital, beide tendierten eher Richtung analog, mit den üblichen Verdächtigen Soundcraft, A&H etc.
    Und beide haben sich interessanterweise nach einem Tag rechen für das subjektiv teurere LS9 Entschieden, einfach wg. Features, Transport etc. Und beide waren nach ein paar Jobs auch wirklich glücklich mit ihrer Entscheidung.

    Anderes Beispiel für Groß, ich hatte vor einer Woche einen grösseren Job, da ging es darum, GLEICHZEITIG 9 Wege In-Ear zu fahren, einen Stereomix für eine Mithörmatrix zu erstellen und gleichzeitig 20 Kanäle Einzelsignale/Gruppen vorgemischt an einen Ü-Wagen und an den FOH weiterzugeben.
    Analog hätte ich den Job so abgelehnt, einfach aus Übersichtsgründen, bei mehreren Regieleitungen die ständig plärren wäre mir die Sache auf z.B. einer Heritage 4000 (wg. 32 Ausspielwege) definitiv zu unübersichtlich und stressig geworden, d.H. zusätzliches Pult/Mischer/Splitter etc.

    Auf dem VI6, auf dem ich den Job dann gemacht habe, war die Sache viel übersichtlicher und ohne Probleme lösbar, da die Übersicht über viele Gruppen/Auxe/Auspielwege auf einem Digitalpult um Längen besser ist. Von Platzgründen mal ganz angesehen, in der engen Bühnensituation hätte ich mit einem Analogpult incl Racks keine Chance gehabt.
    und wenn ich einmal die Vorteile erkannt habe, dann kenne ich auch niemanden, der dann noch einmal zurück will, alleine die Verkabelung eines "normalen" Frontplatzes geht mir inzwischen schon echt massiv auf den Wecker, trotz Siemens & Multipin ....

    Zitat von "Sound-Klinik"

    Was mich angeht: Ich setzte eine Technologie dann ein, wenn sie mir Vorteile bringt. Wenn ich zeit- (und kosten-) sparend Studioaufnahmen von Deppen machen soll, arbeite ich mit Cubase, weil ich Daddelfehler einfach leicht wegputzen kann. Die Anschaffungskosten beim Harddiskrecording liegen heute unter denen von professioneller Analogaufnahmetechnik..

    etwas OT: Und mit was arbeitest du dann wenn du "Profiaufnahmen" machst? Mit einer A800 ???
    Es gibt heute keine "professionelle" Aufnahmetechnik ausser HD mehr, oder was meinst du mit deinen Aussagen. Ich kann dir da echt nicht folgen, erklär das doch bitte mal genauer.

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  • tufkaklto
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    • 12. Juli 2008 um 12:40
    • #32

    Genau da, wo ich viele Eingänge und Auspielwege auf einem Fleck habe, finde auch ich persönlich die Übersichtlichkeit auf einer Digitalkonsole um Ecken besser.

    DA kann man gemütlich davorsitzen und sieht mit einem tastendruck alles, was man will.

    Man brauchzt definitiv nichzt mehr den typischen "Wackeldackel" mehr machen. ( Links Rechts, rauf / Runter, hat man was übersehen )

    Und ich bleibe dabei, vieles ist Subjektive Einschätzung.

    Denn die von Manfred gebrachten Argumente kann ich für MICH subjektiv alle widerlegen.

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  • Sound-Klinik
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    • 12. Juli 2008 um 13:10
    • #33
    Zitat von "oTon"

    Ganz ehrlich Mannfred, ich habe den Eindruck, das du kleinere Digitalpulte der Liga 01V96 oder LSß nur vom Hörensagen kennst, aber nie damit gearbeitet hast.


    01V und ältere Modelle von Yamaha kenne ich ... aber ich fand die Bedienung nicht so toll.

    Zitat von "oTon"


    Dann nimmt man ein kleineres Digitalpult. Wirtschaftlich lässt sich eine analoge Neuanschaffung eh kaum noch darstellen.


    Nur welches, bei dem die Bedienung kompatibel (quasi "Standard") zu größeren Systemen ist. Ich habe keine Lust, mich mit Insellösungen zu befassen. Als Harddiskrecording losging, gab es auch viele Insellösungen verschiedener Hersteller (und noch NICHT PC-basierend !).
    Heutige PC-basierende Firewirelösungen mit Cubase finde ich dagegen praktikabel.

    Zitat von "oTon"

    ... ich hatte vor einer Woche einen grösseren Job, da ging es darum, GLEICHZEITIG 9 Wege In-Ear zu fahren, einen Stereomix für eine Mithörmatrix zu erstellen und gleichzeitig 20 Kanäle Einzelsignale/Gruppen vorgemischt an einen Ü-Wagen und an den FOH weiterzugeben.
    Analog hätte ich den Job so abgelehnt, einfach aus Übersichtsgründen...


    Ich sagte ja bereits, daß bei Theater- oder Musicalproduktion mit etlichen AUXen sowas sicher sinnvoll sein mag.

    Zitat von "oTon"


    etwas OT: Und mit was arbeitest du dann wenn du "Profiaufnahmen" machst? Mit einer A800 ???
    Es gibt heute keine "professionelle" Aufnahmetechnik ausser HD mehr.


    Aufgrund des bequemeren Arbeitens hab ich in letzter Zeit nur noch digital recorded. Einen digitalen Livemixer, der mir zusagt, hab ich allerdings noch nicht gefunden ... allerdings suche ich auch nicht täglich danach. Ich kaufe Geräte, wenn sie mir nützlich erscheinen und muß nicht immer das Neueste haben.
    Ich bin im Moment nicht davon überzeugt, daß die Technologie digitaler Mischpulte schon an einem Punkt angelangt ist, wie dies heute im Recordingbereich bereits der Fall ist.

  • Sound-Klinik
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    • 12. Juli 2008 um 13:16
    • #34
    Zitat von "klauston"

    Genau da, wo ich viele Eingänge und Auspielwege auf einem Fleck habe, finde auch ich persönlich die Übersichtlichkeit auf einer Digitalkonsole um Ecken besser.


    Bei analogen Mischern ist die Bedienung vom Einstiegsmixer mit 4 Monokanälen bis hin zu großen Konsolen durchgängig.

    Wie schaut es da bei digitalen Mixern in der Einstiegsklasse aus ... zeichnet sich hier ein Standard ab ?
    Welche kleineren Digitalmixer (z.B. für Bands) sind von der Bedienbarkeit vergleichbar mit M7CL ?

  • LC2412
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    • 12. Juli 2008 um 13:20
    • #35

    Bisher teile ich die Ansicht von Manfred, das hat aber damit zu tun, dass ich bisher nur 2-3x mit irgendwelchen Digipulten zu tun gehabt habe. Und ich für mich nicht abschätzen kann, wie man da die Übersicht behalten soll.
    Kannst Du bei Deinen Digitalpulten per Übersicht sehen, wie es in etwa auf dem Monitor aussieht? Also, wer in etwa wie laut ist? Oder wo noch eine Lücke im Frequenzbereich zwischen Bass und BD ist, weil der Keyboarder da noch irgendwie rein muss? Bisher habe ich nur Digipulte erlebt, die mir das pro Kanal, aber nicht ein Parameter über alle Kanäle angezeigt haben. Aber wie auch schon von ThomasL geschrieben, geht es mir auch so, dass ich ein Digipult nicht unbedingt das erste Mal auf einer Veranstaltung sehen muss.

    Carsten

  • tufkaklto
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    • 12. Juli 2008 um 14:46
    • #36
    Zitat von "LC2412"

    Bisher teile ich die Ansicht von Manfred, das hat aber damit zu tun, dass ich bisher nur 2-3x mit irgendwelchen Digipulten zu tun gehabt habe. Und ich für mich nicht abschätzen kann, wie man da die Übersicht behalten soll.
    Kannst Du bei Deinen Digitalpulten per Übersicht sehen, wie es in etwa auf dem Monitor aussieht? Also, wer in etwa wie laut ist? Oder wo noch eine Lücke im Frequenzbereich zwischen Bass und BD ist, weil der Keyboarder da noch irgendwie rein muss? Bisher habe ich nur Digipulte erlebt, die mir das pro Kanal, aber nicht ein Parameter über alle Kanäle angezeigt haben. Aber wie auch schon von ThomasL geschrieben, geht es mir auch so, dass ich ein Digipult nicht unbedingt das erste Mal auf einer Veranstaltung sehen muss.

    Carsten

    Gerade mit der Sends on Fader Methode finde ich die Übersicht sogar extrem gut.

    Und welchen Frequenz bereich was hat, hängt entschiedend davon ab, wie was klingt.
    Eine EQ Einstellung sagt ja noch nix über den Wirklichen Klang aus.

    Und das man ein Digitalpult nicht erst am Job kennenlernen möchte, kann ich verstehen, aber auch da kann das Pult nix dafür.

    Ich nempfehle da jedem, im Vorfeld doie Pulte mal bei einem Verleiher des Vertrauens zu probieren.
    Das nimmt die Einstiegsängste.

    Ich hab die Pulte übrigens am Job "on the fly " kennengelernt.

    und Anfangs mit O2R und O3D :D

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  • oton
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    • 12. Juli 2008 um 15:16
    • #37
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Wie schaut es da bei digitalen Mixern in der Einstiegsklasse aus ... zeichnet sich hier ein Standard ab ?
    Welche kleineren Digitalmixer (z.B. für Bands) sind von der Bedienbarkeit vergleichbar mit M7CL ?

    Naja, den Standart gibt es eigentlich jetzt schon seit vielen Jahren und der heisst Yamaha. Wenn du eines bedienen kannst kannst du alle bedienen oder dich jedenfalls schnell reinfinden. Auch alle anderen wie Tascam, Roland etc. haben die Bedienung doch ziemlich kopiert, was ja aber auch nichts Schlimmes ist, so fand man sich auch da schnell zurecht.

    Erst so langsam gibt es jetzt neue Ansätze wie Midas, Studer/Soundcraft oder Allen & Heathl, die versuchen neue Wege zu gehen, und das ja auch mit Erfolg. Und selbst Yamaha ist ja mit dem M7CL einen neuen Weg gegangen, und ja auch hier mit Erfolg.

    Du müsstest dir mal das LS9 ansehen, das ist für mich ein Zwitter zwischen 01V und M7CL, da muss man abwägen ob man die etwas langsamere Bedienung ob des Grössen/Gewichtsvorteil verschmerzen kann.

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  • ThomasL
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    • 12. Juli 2008 um 15:21
    • #38

    @ Sound-Klinik
    01v oder 01V96 und älter? Die beiden Pulte haben ausser dem Namen nicht wirklich viel miteinander gemeinsam. Erst seitdem das 01V96 & das DM1000 auf dem Markt sind, sind für uns diese Art von Pulten interessant geworden. Und ja, es gibt einen Standard bei kleinen Digitalen - diese heissen eben genau so 01V96 und DM1000. Ich kenne kaum eine Verleihbude mehr, die für kleinere Sachen bis rauf zum 28-Kanal-Stadtfest FoH nicht so ein Ding (oder halt gleich LS9) in der Halle hat. Wenn sies nicht haben machen sie meist eh "nur" Messe und Licht und weniger RocknRoll. Ohne Mist. Das 01V96 ist bei uns das meistgebuchte Digitale, ein kleines Pult für so gut wie alles was Geld verdient.

    Auch teile ich Klaustons Meinung, dass Sends on Fader ein Gottesgeschenk, grad im Monitorbereich ist. Ich machs halt lieber mit Fadern als mit Knöppes :)

    Viele Grüße,

    Thomas

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  • oton
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    • 12. Juli 2008 um 15:24
    • #39
    Zitat von "LC2412"


    Kannst Du bei Deinen Digitalpulten per Übersicht sehen, wie es in etwa auf dem Monitor aussieht? Also, wer in etwa wie laut ist?

    ja, wie Klaus schon erwähnte gibt es bei fast allen Digitalpulten eine Funktion, über die alle Fader zu Reglern für den gewählten Aux/Gruppe werden, so das man mit einem Tastendruck eine genaue Übersicht bekommt, welche Signale z.B. wie laut auf einen Monitor laufen.

    Zitat von "LC2412"

    Oder wo noch eine Lücke im Frequenzbereich zwischen Bass und BD ist, weil der Keyboarder da noch irgendwie rein muss?

    Das gibt es jetzt bis jetzt leider nur im EAW UMX, ein Pult das leider noch nicht richtig in Europa angekommen ist, hier läuft praktisch ein Smaart im Pult mit, und du kannst den Frequenzgang direkt im EQ Fenster anzeigen lassen. Solche Ideen werden bestimmt auch Einzug in die Pulte anderer Hersteller finden.

    ZUM ANSEHEN:

    http://mixonline.com/video/mixtv/dave-rat-eaw/

    Aber Dave Rat hat es auch nicht mit Digitalpulten ... :wink:

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  • tufkadib
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    • 13. Juli 2008 um 11:07
    • #40
    Zitat von "klauston"

    Pule Analoger Technik, die dem IRT entsprechen, sind im Regelfall aber eher Teuer.


    Das ist wohl wahr. Nur ich würde ehrlich gesagt lieber zu einem ausgesonderten, aber überholten Rundfunkpult greifen als zu irgendwas mit einem "amtlichen" britischen oder amerikanischen Namen drauf.
    Selbst wenn es etwas schwerer und unhandlicher sein sollte: was der Hersteller in den Daten angibt, stimmt auch.

    Zitat von "klauston"

    Das schräge daran war, es war eine gute Online USV im System, aber beim Fallen des FI müßen trotzdem kurz Stromschwankungen gewesen sein, die Probleme beim updaten verursacht haben.
    ...
    Aber ich habe gesehen, das auch gute USV nicht unbedingt ein Wundermittel sind.


    Das ist schlecht, sollte eigentlich nicht passieren. Für Online-USV ist das Verhalten auch untypisch.

    MfG

    DirkB

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    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026
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