@ Johnny - die Impedanzmessung ist schnell und unkompliziert solange man nur relative Impedanzen messen muss. Die Abstimmfrequenz ist gleich der Frequenz, fuer die die Phase des Impedanzfrequenzganges null ist. Diese Frequenz stimmt nicht mit dem absoluten Impedanzminimum ueberein, liegt aber meist recht nah. D'Appolito erlaeutert die Zusammenhaenge ganz ausgezeichnet.
@ Jens - Zwei Konjunktive im ersten Satz. Die Realitaet sieht wohl eher so aus, dass ungenaue Eingangswerte (TSP) mit fragwuerdigen Abstimmungen kombiniert, und Gehaeusedimensionen und Bauteilpositionen nach Belieben gewaehlt werden. Vom physikalischen Konstrukt wird schliesslich erwartet, dass es klingt wie das Kleinsignalverhalten aussieht. Den Mehraufwand fuer ein Testgehaeuse und die Impedanzmessung sieht die breite Masse der Selbstbauer nicht als gerechtfertigt. Aber - davon lebt ein Teil des Mittelstandes.
Ich stimme dir voellig zu - ich moechte nur darauf hinweisen, dass die Einbausituation eines Tunnels drastischen Einfluss auf dessen Funktionsweise hat. Der Ansatz der Korrekturfaktoren kann allenfalls die erste, ueberschlaegige Dimensionierung erleichtern, erspart aber nicht die eigentliche Abstimmung des Gehaeuses.