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Verständnisfrage zur Siebung im Netzteil

  • achim herrmann
  • 29. November 2008 um 10:41
  • achim herrmann
    Beiträge
    36
    • 29. November 2008 um 10:41
    • #1

    Hallo Leute,
    habe folgende Frage. Besitze einen Verstärker in ClassH(G) – Technik. Also zwei Versorgungspannungen. Am Trafo sind folgende Werte zu erkennen. 2x90Volt und 2mal 45Volt. Soweit so gut. Danach kommen 6 Siebkondensatoren mit jeweils 10000uF und 63Volt. Jetzt bin ich davon ausgegangen dass 2 der Kondesatoren für die 2 x 45 Volt genutzt werden. Würden 4 übrig bleiben für die 2 x 90Volt. Diese müssten nun aber da nur 63Volt typen ja in Reihe geschaltet sein. Dadurch würde sich aber meine Kapazität halbieren. Wäre das so sinvoll?

    Grüße

    Achim

    Heutzutage erlauben uns Computer und Internet Dinge viel schneller zu tun,
    die überhaupt nicht getan werden müssen !

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 29. November 2008 um 11:33
    • #2

    Hallo,

    das kann schon hinkommen, ist aber unterdimensioniert, da 45V gleichgerichtet schon 64V ergeben. Gut, noch die Flußspannung der Dioden abgezogen... aber Netzüberspannung soll das Ganze ja auch aushalten.

    MfG

    DirkB

  • achim herrmann
    Beiträge
    36
    • 29. November 2008 um 12:16
    • #3

    Ja die Frage geht eigentlich noch etwas weiter. Jetzt habe ich das gleiche Gerät nochmals hier (neu). Bei diesem sind jetzt plötzlich 2 x 10000uF drin. Dann 2 mal 15000uF und 2 mal 3900uF.

    Hier würde sich ja die Gesamtkapazität wie folgt ergeben. Cges = C1*C2/(C1+C2) . Was bedeuten würde dass ich mit dem 15000 und 3900 uf auf eine gesamtkapazität von rund 3100uF käme. Nun ist aber an der kleineren kapazität die Spannung höher was auch erklären würde warum hier jetzt ein 160Volt Typ verwendet wurde.

    Ist aber schaltungstechnich doch eigentlich quatsch 15000 und 3900 uF in Reihe zu schalten dann könnte ma z.b: doch auch 2x 6800uf verwenden??

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  • tufkasr
    Beiträge
    310
    • 29. November 2008 um 12:48
    • #4

    Hallo Achim,

    du wirst nicht umhinkommen, dir die Unterseite der Leiterplatte genauer anzuschauen, und das Schaltbild abzuzeichnen...

  • achim herrmann
    Beiträge
    36
    • 29. November 2008 um 15:16
    • #5

    genau das werde ich heut abend auch tun um zu sehen was wie wo verschaltet ist .... und ich dann hier genauere Angaben machen kann

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  • achim herrmann
    Beiträge
    36
    • 29. November 2008 um 19:56
    • #6

    So ich habe jetzt mal die Platine des Netzteils analysiert.

    Die Schaltung ist hier zu sehen:

    http://herrmann.xail.net/Technik


    Mitlerweile ist mir klar geworden das C1 und C2 parallel und nicht in Reihe geschaltet sind. Aber die ganze Funktion leuchtet mir noch nicht ganz ein vor allem nicht warum bei der neueren Version der C2 mit 3900uF 160Volt gewählt wurde.

    Hoffe ihr könnt mir hier weiterhelfen.

    Grüße

    Achim

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  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 29. November 2008 um 20:17
    • #7

    Offenbar soll die Endstufe nicht dauerhaft, sondern nur in den Spitzen mit den 90V laufen.

    MfG

    DirkB

  • achim herrmann
    Beiträge
    36
    • 29. November 2008 um 20:29
    • #8

    Ja klar ich denke das ist der Sinn von ClassH(G).

    Nur versteh ich nicht warum der Hersteller plötzlich statt überall 10000uF nun in der neueren Version einaml 15000uf für C3 und dafür in der Paralleschaltung den C2 nur mit 3900uF und dann noch mit 160Volt einbaut???

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