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Brauche Hilfe bei Gehäusewahl und Berechnung für 21" Subbass

  • dj.slin
  • 12. September 2009 um 20:18
  • dj.slin
    Verifiziert
    Beiträge
    5
    • 12. September 2009 um 20:18
    • #1

    Hallo, ich bin ein Neuling hier im Forum, mache aber schon länger etwas mit PA.

    Meine Bisherige PA:

    Ich habe mir vor 10 Jahren eine PA bei http://www.lautsprechershop.de berechnen lassen, welche ich dann in einer Schreinerei eines Bekannten gebaut habe. Diese besteht Pro Seite aus zwei 18-Zoll W-Bin Hörnern mit Eminence Omega Pro 18 Bestückung.

    Die Tops sind 2 Wege mit zwei 8 Zoll Craaft 8/250 PCD pro Seite und einem IMG-Stageline MHD180/RD Hochtöner. Die Tops an sich sind 2 Wege-Passiv, die Tops werden aktiv an die Bässe gekoppelt!


    Als Amps werden eine Peavy Cs800 für die Tops und eine HK VC 2400 für die Bässe verwendet


    Die PA an sich macht einen guten und auch schon ziemlich satten weichen Sound für Hornbestückung.


    Da ich aber mehr brauchte hab ich mir vor 4 Jahren vier E-Voice TL 4025 oder auch Jumbos genannt besorgt und ich habe noch einen Weiteren Satz Tops, die man mit einer Camco PS15 vergleichen kann, allerdings mit Doppel 12er Eminence Delta Bestückung statt einem 15er.


    Da man bei Veranstaltungen wo viel Druck in doch relativ kleinen oder kurzen räumen benötigt wird die E-Voice nicht einsetzten kann habe ich mir selber zwei 21-Zoll Bandpässe 6th-Ordnung berechnet und gebaut!

    Diese sind echt richtig Tief, weich und klingen als Subbässe unter den 18er Hörnern echt super. Die Anbindung an die Hörner passt echt gut.


    Nun zu meinem Problem:

    Ich würde auch gern noch was Subbassartiges für Großraumbeschallung bauen.

    Ich selber kann aber nur Bandpässe oder Bassreflex berechnen (Und selbst das würde ich höchstens als Semiprofessionell bezeichnen, wenn überhaupt),

    von Hybriden oder Hörnern hab ich leider keine Ahnung.

    Ich selber würde gern so was wie die TSE-Infras von Seeburg bauen, oder ich hab auf Mayday mal die MTL-2 gehört von denen ich auch schwer angetan war.

    Um erst mal bezahlbar Erfahrungen auf dem Gebiet zu sammeln und weil ich vom EXTREMEN Tiefgang und der Lässigkeit der 21er-Bandpässe so beeindruckt war, habe ich mir noch mal zwei 21er Chassis besorgt.

    Es handelt sich um zwei GBS-3422. Ich weiß das die TSP nicht stimmen hab aber gehört das die Chassis an sich für das Geld ganz ok sein sollen und die TSP kann man doch ermitteln.

    Jetzt meine Frage: kennt jemand eine gute Gehäuseart für mein Vorhaben???

    Im Internet hab ich bisher nur zwei Bauarten gefunden die ich Interessant finde:


    den 21" Super Scooper http://www.speakerplans.com/index.php?id=21superscooper

    und den X1 http://www.speakerplans.com/index.php?id=x1


    , beides auf Speakterplans.com. Ich bin Grundsätzlich für alles offen, ob Horn, Hybrid, Bandpass, Infra , Mischformen aus all dem oder ähnliches ist mir erst mal egal, Hauptsache es passt :-),

    allerdings bevorzuge ich Gehäuse in denen das Chassis versteckt, also geschützt verbaut ist!


    Größe und Gewicht sind bei mir auch zweitrangig, da ich für guten, tiefen, weichen Klang auch gerne große schwere Boxen schleppe.


    Ich hoffe meine Angaben sind nicht zu ungenau und Ihr könnt mir weiterhelfen... Kann mir irgend jemand bei der Berechnung und Auswahl einer Gehäuseart helfen?

    Der Bau kann gern auch aufwendiger sein, da ich die Möglichkeit habe in eine Schreinerei zu kommen...


    MFG und schon mal vielen Dank für eure Hilfe!!


    PS: Berechnungen hab ich sonst nur für Car-Hifi gemacht, der 21"-Bandpass war das einzige für PA

  • dj.slin
    Verifiziert
    Beiträge
    5
    • 13. September 2009 um 23:33
    • #2

    Kann mir denn niemand helfen???

    Es haben sich doch schon genug leute den Threat angeschaut...

  • dj.slin
    Verifiziert
    Beiträge
    5
    • 8. Oktober 2009 um 23:32
    • #3

    Also ich hab das Chassis jetzt mal messen lassen und hoffe das mir nun jemand weiter helfen kann.
    Folgende Daten sind mit übermittelt worden:
    Fs: 25,6298 Hz
    Qms: 3,6783
    Bl: 31,2504 T*m
    Cms: 0,1207 mm/N
    Cas: 0,00000313 m^5/N
    Cmes: 302,0859 uF
    Rat: 7686 Ohm
    Zmin: 7,4902 Ohm
    Vas: 437,5409 L
    Qes: 0,2773
    dB: 96,2660
    Mms: 295,0128 g
    Mas: 12,31 kg/m^4
    Lces: 127,6493 H
    Rmt: 184,2466 Ohm
    Zmax: 81,3116 Ohm
    L(1khz): 5,2683 mH
    L(10khz): 1,9802 mH
    Re: 5,7 Ohm
    Qts: 0,2578
    Sd: 0,1548 m^2
    Rms: 12,9158 Ohm
    Ras: 539 Ohm
    Res: 75,6116 Ohm
    Mmd: 260,5302 g
    Z(avg): 50,8402 Ohm

  • bassbandit
    Gast
    • 9. Oktober 2009 um 11:26
    • #4

    Nicht übel nehmen, aber es wird dir niemand antworten, da offensichtlich einige Grundlagen der Beschallungstechnik hier entweder fehlen oder absichtlich mit Füssen getreten werden.

    Ich zähl mal auf was mir so auffällt:

    1. Du hast bereits drei verschiedene Bassgehäuse im Lager stehen die du nicht zusammen einsetzen kannst.->Verschwendung, noch was neues aufzubauen
    2. Nexo PS-15 = 15"/1,5" Marken-Mufubox auf Controller optimiert vergleichst du mit "Doppelzwölfer Topteil mit Emmi-Bestückung pi mal Daumen gebaut".
    Was die Boxen gemeinsam haben sollen, wirst nur du wissen.
    3. Du kaufst Chassis und suchst erst dann eine Anwendung dafür? Außerdem stimmen bei GBS nicht nur die Parameter nicht, die Serienstreuung ist so groß, das vielleicht ein Gehäuse passt, das zweite aber schon nicht mehr.


    Fazit: Viel Zeit und Geld verschenkt. Sechs oder Acht Bassreflex mit anständigem Chassis (18XB700, 18P300....) wären hier die günstigere, effizientere und vor allem transportablere Variante.


    Ich weiss, das sind ne Menge Schläge, aber viel positives ist hier nicht draus zu machen. Die meisten haben Thread sicher wegen des Unterhaltungswertes angeschaut.;-)

    mfg

  • Jens Droessler
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    9.074
    • 10. Oktober 2009 um 03:55
    • #5

    Hast du deine eigenen Bandpässe schonmal gemessen? Gerade bei solchen Konstrukten weicht die Realität sehr weit von der Simulation ab. Der "extreme Tiefgang" kann auch nur eine akustische Täuschung sein, z.B. extrem langes Ausschwingen. Das ist für das Gehör mehr als schwer zu unterscheiden. Dazu ein Beispiel: Vor einigen Jahren war ich mit meinen Basshörnern auf einem PA-Treffen, wo auch noch zwei selbstgebaute Doppel-18er Bandpässe 6. Ordnung standen. Akustisch dachte da JEDER "man, gehen die tief runter". Beim Vergleich mit den Hörnern habe ich dann ein ied eingelegt, wo ich genau wusste, dass im Refrain immer wieder ein langgezogener Ton bei 43Hz enthalten ist. Auf den Hörnern war er zu hören, auf dem Bandpass zur Überaschung aller ÜBERHAUPT NICHT!

    Weiterhin ist es für den Tiefgang im Horn überhaupt nicht und im Bandpass 6. Ordnung relativ wenig entscheidend, welchen Durchmesser der Lautsprecher hat!

  • dj.slin
    Verifiziert
    Beiträge
    5
    • 10. Oktober 2009 um 22:42
    • #6

    Jens Droessler:
    Nein gemessen hab ich sie leider nicht. Ich hab nicht die Möglichkeit. Es ist aber Interessant so etwas zu erfahren. Ich bedanke mich hiermit auch schon mal für diesen Beitrag der mir eventuelle Irrtümer aufzeigt aber der nicht so angreifend ist...(nachfolgende Kritik ist nicht für Dich zutreffend)

    @bassbandit: Ja ich hab vielleicht nicht so den Hintergrund aber das ist genau der Grund warum ich mich hier um Hilfe bemüht habe. Ich wollte nämlich extra Leute fragen die mehr Ahnung davon haben als ich. Ich konnte ja nicht wissen das man von manchen leuten nur als Vollprofi ernst genommen wird...Wenn ich alles könnte hätte ich mich nicht in diesem Forum angemeldet und um Hilfe gebeten!Dann kann ich die Dinger auch wieder verkaufen oder in unprofessionell berechnete Gehäuse verbauen, auf jeden Fall kann ich ja dann wohl nicht auf die Hilfe von solchen leuten hier aus dem Forum bauen...Schade, find ich erhlich gesagt echt arm...

  • bassbandit
    Gast
    • 11. Oktober 2009 um 13:20
    • #7

    Es ist also arm, das sich niemand daran macht und deine Daten, von denen vermutlich außer den Einbaumaßen und dem gewicht nichts stimmig ist in ein Simuprogramm hackt, zwei bis acht Stunden anpasst, wieder simuliert, interpretiert und dann hier zu Besten gibt, sich dafür zerreissen lässt und dann evtl. von dir zur Antwort kriegt "Ok, dann bau ich lieber Arls/Achenbach/LMB".

    Simuprogramme gibts wie Sand am Meer. Wenn Du selber schonmal was gerechnet hast, stell doch das erstmal zur Verfügung, dann sieht man, wie ernsthaft deine Bemühungen sind, und hilft Dir vielleicht eher.

    Das Problem ist einfach, das Du hier fast eine fertige Lösung ohne Eigenleistung möchtest, für einen Anwendungsfall, den nur sehr wenige Leute haben. Sicher, billige Bässe wollen viele, aber manchen ist auch die Klangqualität wichtig, und die ist bei Billigst-21"ern in einem Gehäuse mit eingebauter Klangverfälschung nunmal nicht zu erwarten.

    Ich würde:

    1. W-Bin und Bandpässe weg, noch vier TL 4025 her -> Tausend-Leute indoor mit crispem Bass, no Problem,
    100-Mann-Fete=noGo oder
    2. W-Bin und TL 4025 weg, noch sechs von den Bandpässen die schon da sind -> Tausend-Leute indoor evtl. machbar, Sound naja, 100-Mann-Fete mit einem oder zwei Bässen auch ok. oder
    3. Alles weggeben, sechs oder acht Bassreflexe mit wahlweise B&c 15nw100, Oberton 18xb700, RCF 18p300, oder oder oder, 1000Mann indoor kannst du alleine aufbauen, befriedigender Sound, beliebig skalierbar.
    4. so, jetzt die Anderen;-)

  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 12. Oktober 2009 um 06:53
    • #8

    Moin Herr verifizierter Teilnehmer,

    nachmessen lassen? Wie, wo, was, ...vielleicht doch Vertriebsdaten? Die Daten sind technisch allenfalls mit (Hvc-Hg)/2 = 0,00mm erreichbar. Miß doch selbst, das ist sehr einfach...

    Viele Grüße, Bernd

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

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