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Der richtige Schritt in die Selbstständigkeit

  • Patrick Krause
  • 4. November 2009 um 23:06
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    • 5. Dezember 2009 um 22:52
    • #21

    also, da ich auch nen kleingewerbe habe antworte ich mal wie es aus meiner Sicht stimmt, aber natürlich keine gewährleistung für richtigkeit.....
    ich habe die kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen....

    ich achte drauf unter 17xxx (genaue zahl weiss ich nicht) umsatz (einnahmen) und unter 7xxx Gewinn zu bleiben. So muss ich für dieses Gewerbe (also solange man keine sonstigen einkünfte hat, also z.B. student) keine Umsatz-und Einkommenssteuern zahlen.
    Wenn man jetzt woanders noch einkommen hat (angestellter etc) adiert sich meines wissens der Gewinn aus dem Gewerbe zu dem sonstigen einkommen, und man muss auch darauf einkommenssteuer zahlen....

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • mringhoff
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    • 5. Dezember 2009 um 23:01
    • #22
    Zitat von "Patrick Krause"


    Sehe ich das richtig, dass ich im Jahr mit meinem Kleingewerbe 17.500€ verdienen darf und keine Umsatzsteuer zahlen muss.
    Darin inbegriffen ist dann, dass ich auch nichts steuerlich geltend machenkann, richtig?

    Was kommen denn dann für Steuern auf mich zu?

    Wenn Du mit "verdienen" den Umsatz meinst, dann ja. (eigentlich versteht man beim "verdienen" eher den Gewinn, aber der ist damit nicht gemeint!)

    Aber wir sprechen hier nur von der Umsatzsteuer, die Einkommenssteuer ist ein anderes Thema! Und zahlen musst Du sie schon (also die MWSt. bei den Einkäufen/Ausgaben), Dein Kunde muss sie nicht zahlen - und Du somit nicht ans Finanzamt weiterleiten....

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  • fladdi
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    • 11. Februar 2010 um 20:40
    • #23

    Hallo allerseits,

    auch ihc habe ein ähnliches Anliegen: 2011 ist die Ausbildung zur Fachkraft, hoffentlich erfolgreich, zu Ende.

    Daraus ergeben sich nun folgende Fragen:

    Was mache ich danach?

    ->Um eine Festanstellung im Ausbildungsbetrieb "bewerben"?

    pro: festes Gehalt, klare Arbeitszeiten ( meistens), KV,etc pp.
    kontra: immer gleichen Leute,

    ->Um eine Festanstellung in einem anderen Betrieb bewerben?

    pro: festes gehalt, arbeitszeiten
    kontra: unbekannte kollegen, unbekanntes betriebsklima

    ->Freelancer werden?

    pro: eigener Chef, meistens, eigene Zeiteinteilung
    kontra: abhängig von anderen Firman, als Neuling mit meißt gedrückten Gagen...

    ->Material anschaffen und vermieten, Full Service, Dry Hire oder hin und wieder doch nur als Techniker unterwegs sein?

    pro: eigener Chef, eigene Zeiteinteilung
    kontra: als neuer keine referenzen, keine / kaum kunden, bürokratie, etc

    ->Wenn man Eigenständig ist, wie an Kunden kommen?

    Vom Ausbilder abwerben? Gibtsn ich, dazu hab ich zu viel Anstand.
    Klinkenputzen: mit welchen argumenten? "Ich bin billiger!"? Sinnlos. Ich will auch von was leben.... "Ich bin besser!"?: wie sollte man das begründen, ohne sichs mit den einen zu verderben und vor allem an welchen masstäben gemessen?

    Es gibt zu jeder Frage mehrere Antworten, pro und kontra beinhaltend, nun interessiert es mich, was ihr dazu denkt.

    Für michsteht nur eins fest: Ich liebe es Kisten zu schubsen, mal Knöpfe zu drehen, die meist lockere und kollegiale Atmosphäre. Lange Arbeiten, auch mal härter, (im moment, wer weiß, was die Zukunft bringt?) ist für mich vollkommen ok. Ob Rock n Roll oder Messe, ob Gala oder Industrie: es macht einfach Spass mit Technik welten zu schaffen. Klar kann es streßig werden, und? Das Leben wird dadurch meistens Interessanter :)

    Vielen Dank fürs Lesen

    Daniel (Azubi 2.LehrJahr)

  • mringhoff
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    • 11. Februar 2010 um 20:55
    • #24

    Ob selbständig oder angestellt, das ist erstmal eine persönliche Einstellungssache.

    In unserer Branche sind aber verhältnismässig wenig fest angestellt.

    Du kannst ja mal Deinen Ausbildungsbetrieb fragen, inwieweit die Dich denn als Techniker buchen wollen/können, dann hast schon mal eine Grundlage. Neu irgendwo reinzukommen ist schwer. Als Vermietbetrieb noch viel mehr. Dazu braucht man erstmal ordentlich Kapital und Beziehungen - oder man wächst langsam rein aber dazu braucht es auch viel Zeit, die man nicht hat, weil man ja auch möglichst bald was verdienen möchte....

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  • tufkadib
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    • 12. Februar 2010 um 13:03
    • #25

    Hallo,

    frag Dich doch einfach, ob Du das:

    Zitat von "fladdi"

    pro: eigener Chef, meistens, eigene Zeiteinteilung
    kontra: abhängig von anderen Firman, als Neuling mit meißt gedrückten Gagen...
    ...
    pro: eigener Chef, eigene Zeiteinteilung
    kontra: als neuer keine referenzen, keine / kaum kunden, bürokratie, etc

    und auch das:

    Zitat von "fladdi"

    Ich liebe es Kisten zu schubsen, mal Knöpfe zu drehen, die meist lockere und kollegiale Atmosphäre. Lange Arbeiten, auch mal härter, (im moment, wer weiß, was die Zukunft bringt?) ist für mich vollkommen ok. Ob Rock n Roll oder Messe, ob Gala oder Industrie: es macht einfach Spass mit Technik welten zu schaffen. Klar kann es streßig werden, und? Das Leben wird dadurch meistens Interessanter :)


    mit 40 oder 50 Jahren immer noch so sehen würdest.
    Wenn nicht jetzt, dann arbeite halt 3 Jahre und frag Dich das dann nochmal.
    Man sollte vielleicht generell alle etwa 10 Jahre mit sich in Klausur gehen und darüber nachdenken, ob das was man bisher getan hat, erfüllend und sinnstiftend war und ob man nicht evtl. etwas an seinem Leben ändern sollte.

    MfG
    DirkB

  • mringhoff
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    • 12. Februar 2010 um 15:28
    • #26
    Zitat von "DirkB"


    frag Dich doch einfach, ob Du das:
    (...)
    mit 40 oder 50 Jahren immer noch so sehen würdest.


    der Job in der VT-Branche ist extrem vielfältig und wenn man mit der Zeit eine gewisse Erfahrung bietet, sein Netzwerk vergrößert und sozial kompetent bleibt, werden immer viele Gelegenheiten und Angebote kommen, wo man sich mit der Zeit die Rosinen rauspicken kann. Heute ist es vielleicht das Arbeiten auf der Baustelle, in 10 Jahren vielleicht doch mehr Projektleitung oder Pulttechniker. Wenn man dann keine Lust mehr auf die ganze Spontanität hat, bewirbt sich dann nach 20 Jahren als Techniker bei einem Theater oder einer Kultureinrichtung...
    Oder wird Star-Lichtdesigner mit 4-stelligem Tagessatz...

    Zitat von "DirkB"


    Man sollte vielleicht generell alle etwa 10 Jahre mit sich in Klausur gehen und darüber nachdenken, ob das was man bisher getan hat, erfüllend und sinnstiftend war und ob man nicht evtl. etwas an seinem Leben ändern sollte.


    Das sollte man eigentlich immer - gerne auch alle 5 Jahre... - egal welchen Berufs- und Lebensweg man eingeschlagen hat....

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    • 12. Februar 2010 um 16:54
    • #27

    fladdi
    als gerade ausgelernter sich Material anzuschaffen und hoffen davon leben zu können ist utopie!
    Zum einen brauch man m.M. nach mindestens einen Materialbstand von 200-300T € um überhaupt etwas zu verdienen.
    Das Matariel muss ja nicht nur seine eigene Anschaffung, sondern auch Unterhalt, Lagerung, Transport, laufende Kosten...erwirtschaffen.
    Zum anderen brauchst du viele Jahre um dir einen brauchbaren Kundenstamm aufzubauen.
    Und außerdem gibts eh schon zu viele Firmen und zu viel Material auf dem Markt.

    Und wenn du glaubst als Freelancer kannst du dir deine Zeit frei einteilen, mußt du schon ein richtig Guter sein, der sich seine Jobs aussuchen kann. Ansonsten arbeitest immer dann wenn arbeit da ist und nicht wann du möchtest.

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