1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Signalquellen

ermitteln der Feedback Schwelle Quelle->Mikro>PA

  • myteron
  • 8. Januar 2010 um 17:11
  • myteron
    Verifiziert
    Beiträge
    46
    • 8. Januar 2010 um 17:11
    • #1

    Tach,

    bestimmt kein neues Thema konnte aber nichts im Forum finden.

    Frage mich gerade ob es so wie bei dB zu Abstandsverdoppelung ein Augenmass (rule of thumb) gibt um ab zu schaetzen wie warscheinlich es ist das es zur Rueckkoppelung kommt.

    Gehirnsturm:

    Habe einen Chor der in ca 5m Entfernung max 40 Grad zur Box die 5m Hoch angebracht ist.
    Anzahl der Saenger wechselt (Festinstallation).
    Ich moechte den Chor Moeglichst in 1m Entfernung mit 2 Mikros abnehmen.

    +----------------------
    I Gesang
    I
    I 2 Mikros
    I
    I
    Lautsprecher 7m von der Wand
    5m hoch 90x60 Grad horn 8Grad gekippt
    I
    I
    I

    Der Pegel der PA ist bei hauptsachlich Spachbeschallung bei ungefaehr 100dB max kann aber 132 Spitze.
    Ich habe auch Wireless Mikros unter den Lautsprechern rumlaufen nur um es interressant zu machen.

    Frage die ich mir stelle ist: kann man abschaetzen in wieweit ich den Chor gesammt und ohne grosses Feedbackrisiko oder Geschraube abnehmen kann?

    Relativ ungeuebte Saenger bei ca 70dB min (hoffendlich)
    Distanz zum Mikro 1m macht ca 64dB
    Mikro hat bei 90 Grad ca -6dB
    Lautprecher verhaelt sich unterschiedlich je nach Frequenz

    Saenger-->->Luft->Mikro->Verstaerkung-Lautsprecher->Luft----->Mikro
    70dB 64dB 100dB 86dB 80dB bei 90 Grad

    Hinkt natuerlich Kreaftig da das Abstrahlverhalten vom Lautprecher Frequenzabhaenig ist
    Also ohne Simulation nicht zu erschaetzen oder?

    Helge Wehder

    Crystal Sound & Light Ireland
    Audio Visual Live Sound and Recording
    http://www.audio-visual-ireland.eu

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 8. Januar 2010 um 17:56
    • #2

    Ja, als Faußtformel kann man hier optisch sagen, wenn der Abstand Mikrofon - Lautsprecher ein vielfaches ist wie das Abstand Mikrofon - Quelle ist das ok. In deinem Fall wären Abstand Mikrofon - Lautsprecher ca. 6,5m, und Abstand Mikrofon - Quelle 1m, das ist doch ganz passabel wenn keine üblen Reflektionen im Raum den Schall sofort wieder auf die Bühne werfen.

    Man müßte an dieser Stelle aus den Erfahrungen aller herraus mal ausarbeiten wieviel das minimum an vielfachen Abstand ist bei dem man schon von Auge sagen kann, das läuft.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • billbo
    Profi
    Reaktionen
    1.128
    Beiträge
    3.671
    • 8. Januar 2010 um 19:56
    • #3

    Das geht leider nicht so einfach wie Du denkst – weil die Verhältnisse viel komplizierter sind als nur einen simplen Zusammenhang zwischen Vektorrechnung, Richtdiagrammen von Wandlern und dem Verstärkungsfaktor einer Übertragungskette herzustellen.

    Ausrechnen (ich hab's noch nicht probiert) ließe sich das für einen Laboraufbau im Freifeld (bei totaler Windstille!) oder im schalltoten Messraum; und auch dort kämest Du wegen der Unvollkommenheiten der Wandler für jede Frequenz zu einem anderen Ergebnis. Im wirklichen Leben sind die wesentlichen Faktoren für das Zustandekommen von Rückkopplungen in den Eigenschaften des Raumes zu suchen, in dem die Übertragungskette arbeiten soll.
    Rückkopplung = Resonanz eines schwingenden Systems. Wann es dazu kommt hängt außer von Wandlereigenschaften, Entfernugsverhältnissen und Verstärkungsfaktoren wesentlich von Raumresonanzen, Reflektionen, Luftbewegungen, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Füllungsgrad durch Absorptionsmaterial (Publikum) usw. ab; Faktoren, die sich zu allem Übel auch noch sekündlich ändern.

    Mit anderen Worten: vergiss es. Ausprobieren; richtig viel und oft. Oder die Sache dem Erfahrungsschatz und Fingerspitzengefühl eines Livetonmenschen anvertrauen, der das seit Jahrzehnten macht.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • myteron
    Verifiziert
    Beiträge
    46
    • 8. Januar 2010 um 20:20
    • #4
    Zitat von "Kracky"

    Ja, als Faußtformel kann man hier optisch sagen, wenn der Abstand Mikrofon - Lautsprecher ein vielfaches ist wie das Abstand Mikrofon - Quelle ist das ok. In deinem Fall wären Abstand Mikrofon - Lautsprecher ca. 6,5m, und Abstand Mikrofon - Quelle 1m


    Also rein Theotechnisch brauch ich ja in meinem Fall garnicht mehr Verstärken als die Quelle abgibt. Ist ja kein Rock Konzert und Monitor gibts in meinem Fall nicht. Hab im Uebrigen ganz vergessen das Delay von 15ms bei ca 5m zwischen Lautsprecher und Mikrofon mit ein zu beziehen.

    Da stell ich mir doch gleich die Frage ab wann sich ein Delay aufschwingt?

    Wenn am Mikro die Quelle 64dB und das Lautprechersignal im Schlimmsten Fall 80dB hat hab ich 16dB Überschuss :D
    In wieweit wird jetzt die Laufzeit vom Schall eine Rückkopplung unterdrücken?

    Mal abgesehen davon wie gerade der Frequenzgang vom Mikro und Lautversprecher ist.....

    Dennoch wär ne Faustregel praktisch.

    Helge Wehder

    Crystal Sound & Light Ireland
    Audio Visual Live Sound and Recording
    http://www.audio-visual-ireland.eu

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 8. Januar 2010 um 21:39
    • #5

    Ich dachte du suchst ne augenscheinliche Faustformel um zu bestimmen ob der Aufbau offensichtlich ehr zum Feedback neigt oder nicht, aber jetzt habe ich doch schwer den Verdacht ihr möchtet hier eine Abhandlung eine Doktorarbeit erstellen, aber dafür finden sich hier bestimmt noch ein paar Spezialisten.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • billbo
    Profi
    Reaktionen
    1.128
    Beiträge
    3.671
    • 9. Januar 2010 um 00:35
    • #6

    Die Faustregel ist ganz einfach: es koppelt (= schwingt), wenn die Verstärkung Deines Gesamtsystems größer als 1 ist.
    Wenn Du einen Weg findest die gegen unendlich gehende Zahl der Variablen, die im Sonderfall ‚gemischter luftgekoppelter elektromechanischer Schwingkreis in Raum mit undefinierten Eigenschaften‘ darauf Einfluss nehmen, in eine Formel zu packen kannst Du auch ausrechnen, wie hoch genau dafür das Maß der (elektronischen) Verstärkung sein muss.

    Findest Du aber nicht.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • simonstpauli
    Profi
    Reaktionen
    767
    Beiträge
    6.590
    • 9. Januar 2010 um 01:02
    • #7

    Ich würde es 1. empirisch ermitteln und mich 2. auf die Schwächen der Gleichung konzentrieren:

    - die Quelle (der Chor muß gut singen und genug Nutzpegel liefern)
    - die Mikrofone
    - die Lautsprecher (im Besonderen, Aufbrechen der Richtwirkung und Nachschwingen bei Problemfrequenzen)

    Jetzt die Lautsprecher in die Zeit bringen, also das Signal auf den Direktschall verzögern. (Damit steigt die Verzögerung zurück zum Mikrofon auf fast das Doppelte)

    Danach geht es an den Raum, gibt es Wände, die ungünstig reflektieren und damit Feedback erzeugen?

    Zum Schluß kann man einen EQ anwenden.

    Das Ganze kann man mit einer Test-Schallquelle ausprobieren, damit kein Künstler diesen Prozeß miterleben muß. Die sind immer so schnell verunsichert oder genervt.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Volker Holtmeyer
    Profi
    Reaktionen
    57
    Beiträge
    3.792
    Termine
    13
    • 9. Januar 2010 um 02:00
    • #8

    Das, was Helge berechnen möchte, wird in der Literatur als Potential Acoustic Gain bezeichnet. Und da möchte ich BillBo widersprechen - sowas lässt sich schon recht einfach betrachten.*
    Im [url=http://www.volkerholtmeyer.de/Daten/Sound%20…nual,%20JBL.pdf]Sound System Design Reference Manual[/url] von JBL wird das im Kapitel 6 (pdf S.59ff) recht anschaulich beschrieben.

    * Das Geheimnis liegt hier darin, dass sich das Mikrofon in der Regel im Diffusfeld (außerhalb der Critical Distance) befindet. Somit kann einfach mit den Bündelungsgraden von Lautsprecher und Mikrofon gerechnet werden (die tatsächliche Ausrichtung von LS und Mic zueinander ist irrelevant). Wichtig ist indes, dass sich der Sprecher respektive Sänger on axis vom Mic befindet und der zu betrachtende Punkt im Publikum on axis vom Lautsprecher ist. Letzteres ist übrigens ein ganz wichtiger Aspekt - war in der bisherigen Diskussion hier zwar subversiv irgendwie vorhanden, aber nicht artikuliert.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • billbo
    Profi
    Reaktionen
    1.128
    Beiträge
    3.671
    • 9. Januar 2010 um 11:57
    • #9

    Wie eigentlich immer ein hervorragendes Arbeitspapier aus der JBL – Schmiede, in welchem die Komplexität des Problems sehr anschaulich darstellt wird. Aber auch die darin durchgerechneten Musterfälle müssen zwangsläufig viele für die Praxis maßgeblichen Parameter außen vor lassen; so etwa die erwähnten unidealen Wandlereigenschaften (gemalte ‚Nieren‘ sind immer viel hübscher als die Realität) oder sich dynamisch mit dem Füllungsgrad ändernde Raumeigenschaften. Außerdem gilt jede der Musterrechnungen natürlich nur für genau eine Mikrofonposition, eine Schallquellenposition, eine Lautsprecherposition, eine Zuhörerposition. Und wohlweislich blendet der Autor Probleme im energiereichen tiefen Frequenzspektrum elegant aus, indem er die Angelegenheit bewusst auf den Sprachbereich eingrenzt („Below 500 Hz the response of the system can be gradually shelved, or attenuated, without seriously degrading the quality of speech.“)

    Am besten gefällt mir natürlich nachfolgender Satz; den würde ich als Fazit bedenkenlos unterschreiben:

    Zitat

    The practice of narrow-band equalization is complex, and it is best left to those who have been trained in it.

    M. a. W.: Probieren geht über studieren. Sag' ich doch :D.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • simonstpauli
    Profi
    Reaktionen
    767
    Beiträge
    6.590
    • 9. Januar 2010 um 12:28
    • #10

    Volker, danke für den informativen Link.

    Die off-axis-Betrachtungen sind hier allerdings sehr wichtig, der Großteil des Chores wird off-axis stehen, der Großteil des Publikums auch. Also 2x 90% für die eine einfache Gleichung nicht passt.

    Für mich heisst das: man kann den PAG berechnen, es bringt nur nicht viel (siehe meine obigen Einwände zur Welligkeit von Frequenz- und Zeitgängen),

    Wohl aber kann man ausrechnen, ob sich das Aufhängen der Mikrofone überhaupt lohnt.

    Trotzdem gibt es zu viele Unbekannte, selbst wenn der PAG hoch ist, was kommt dabei heraus? Ist der Chor verständlich (ALCons), merkt der Chor, daß er verstärkt wird und singt daraufhin leiser (beliebtes psychologisches Spiel bei ungeübten Chören und Sprechern), dann bricht die ganze Gleichung in sich zusammen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • myteron
    Verifiziert
    Beiträge
    46
    • 9. Januar 2010 um 12:33
    • #11
    Zitat von "Kracky"

    Ich dachte du suchst ne augenscheinliche Faustformel um zu bestimmen ob der Aufbau offensichtlich ehr zum Feedback neigt oder nicht, aber jetzt habe ich doch schwer den Verdacht ihr möchtet hier eine Abhandlung eine Doktorarbeit erstellen, aber dafür finden sich hier bestimmt noch ein paar Spezialisten.


    Na das Problem ist doch nicht neu. Meine Frau will halt nicht mit mir darüber reden darum stell ich das hier in Forum :D

    PAG = Potential Acoustic Gain

    Dank an Volker das war ein gutes Stichwort.
    Die JBL docu werd ich mir auch mal zu Gemüte ziehen.

    Kann man sogar online ausrechnen lassen brauch man nur noch internet auf der VA :shock: .

    http://hyperphysics.phy-astr.gsu.edu/Hbase/audio/pag.html

    Helge Wehder

    Crystal Sound & Light Ireland
    Audio Visual Live Sound and Recording
    http://www.audio-visual-ireland.eu

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  2. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  3. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  4. Welche DI-Box/Line-Übertrager für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  5. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  6. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  7. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  8. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  9. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  10. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™