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15" er Karlson Basskiste

  • tufkawila
  • 29. Januar 2010 um 19:05
  • Wolf
    Beiträge
    260
    • 2. Februar 2010 um 01:53
    • #21

    Also, um es jetzt nochmal ganz klar zu machen: So sieht eine Karlson aus (hier K15, gabs auch als K12, K18...):

    Tapped horn findest Du hier gut erklärt:
    http://www.cowanaudio.com/th.html

    oder hier:
    http://www.visaton.de/vb/showthread.php?t=18417

    Mit google findest Du ganz schnell was....

    Schönen Gruß
    Wolf

  • matthias falke
    Beiträge
    1.844
    • 2. Februar 2010 um 07:47
    • #22

    So was in der Art habe ich auch für meine Heimkino, präzise spielt das Teil nicht gerade, aber laut und sehr tief. Für PA- Sachen glaube ich eher nicht geeignet. Aber sieht vielleicht mit anderen Lautsprechern und anderer Abstimmung anders aus.
    Gruß Matthias
    http://www.visaton.de/de/bauvorschla…/583/index.html

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 2. Februar 2010 um 08:21
    • #23

    Ein Hybrid zwischen Horn und Laufzeitleitung.
    Anderndorts hab' ich mal so ein Teil gesehen, da sass das Chassis nicht am Ende, sondern so etwa auf 1/3 der Leitungslänge.

  • Jens Droessler
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    • 2. Februar 2010 um 13:55
    • #24

    @ matthias falke: Was du zeigst, ist ein Transmissionline-Sub. Das hat mit Horn an sich nichts zu tun. Dabei handelt es sich um reine "Orgelpfeifen", die entweder garkeine oder sogar negative Aufweitung des Schallpfads haben, also entweder bleibt der Querschnitt gleich oder er wird Richtung "Ausgang" sogar kleiner. Die TML muss dabei ein Viertel der Wellenlänge der angestrebte Frequenz haben.
    Im Prinzip nutzt jedes lange Horn, wenn die Mundfläche zu klein für die angestrebte Frequenz ist, im unteresten Frequenzbereich diesen Effekt, woraus der Tiefbassoutput trotz mangelnder Mundfläche resultiert, der natürlich nicht so präzise ist wie bei ordnungsgemäßer Ladung durch ausreichend Mundfläche.

    @ Mechwerkandi: Ob es wirklich etwas mit Laufzeitleitung (also Transmissionline) zu tun hat, ist nicht leicht zu beantworten. Es sieht in jedem Fall so aus. Allerdings wird dieser Effekt im allgemeinen durch kräftige Ladung reduziert bis außer Kraft gesetzt (weswegen in der TML nicht allzuviele Chassis gut funktionieren), und laut Danleys Erklärungen wird das beim Tapped Horn durch die Chassispositionierung erreicht. Sie ist so gestaltet, dass der Schall in der Line das Chassis bei den "nötigen" Frequenzen belastet, also lädt (was auch als Erklärung für den Output im Tiefbassbereich trotz relativ geringer Abmessung herhalten muss).
    Es dürfte allerdings auch messtechnisch noch schwerfallen, die Effekte zu unterscheiden... Allerdings gilt eine TML ja nicht gerade als Präzisionswunder, aber das Tapped Horn wird immer als sehr präzise beschrieben. Natürlich kann es auch sein, dass Tom die Katze nicht recht aus dem Sack lassen wollte ;)

  • jbl_alex
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    280
    • 10. Februar 2010 um 20:40
    • #25

    Hallo,

    ein Karlson ist genau das, was der User Wolf auf seinem Foto gezeigt hat.

    Bei uns hier in der Nähe gibt es eine kleinere Disko (Fassungsvermögen ca. 200 Leute), in der 2 dieser Bässe als Subwoofer in Betrieb sind.

    Da ich hier die Instandhaltung mache, weis ich einiges darüber: Es sind in der einen Box ein 15er Eminence Magnum LF mit 650W an 8 Ohm und in der anderen ein 15er EV DL 15W mit 400W an 8 Ohm verbaut.

    Das ganze in Verbindung mit 2 JBL 12 Zoll+1Zoll Tops.

    Amping wurde vor kurzem erneuert, da die alten Amps abgeschrieben waren, kam eine Crown Itech 4000 ins Haus.

    Die Karlsons hängen parallel an einem Kanal, Limiter auf 1200W RMS average und 110Volt Peak Voltage gestellt.

    Sie laufen von 44-90hz und bei 68 hz ein Pusch von 2db bei q=5.

    Und das ganze geht richtig geil ab, sehr präzise und trocken, Tiefgang eher nicht, unter 50hz tut sich nicht mehr viel, bei Black Musik kennt man es, dass es unten rum fehlt.

    Die Chassis sind seit fast 10 Jahren verbaut und auch vorher mit den analogen Amps in dieser Leistungsklasse angesteuert worden, und noch nie einen Ausfall gehabt, obwohl doch 2mal die Woche geöffnet auch bei harten Disko-Material.

    Subjektiv lauter als die meisten 15 Zoll Bassreflex die ich kenne.

    Grüße
    Alex

  • klangbad
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    • 15. Februar 2010 um 12:45
    • #26

    Das von Wolff auf dem Foto gezeigte Teil ist der einzig mir bekannte gebaute KK im Bassbereich wobei er erst ab höheren Frequenzen koppelt. Im TB ist er eine reine Reflexbox. Daher klingts auch dünner, da der Wirkungsgrad gegenüber einer normalen Reflkiste im oberen Bereich höher ist.
    Sehr interessantes Prinzip, hab damit auch in den Mitten und Höhen experimentiert. Mehr WG als direkt, wesentlich besserer Klang als Horn(kein Geplärre). Allerdings ist das Abstrahlverhalten etwas undurchschaubar und auch eher was für den Nahbereich.
    Ein echter KK für den Bass wäre wirklich mal ein Hit und Hut ab für jeden, der sich an die Entwicklung wagt.
    Problem:langer Weg für den Schall (wie halt auch bei einem Horn, welches tief gehensoll)
    Vorteil: kein grösser werdender Querschnitt, also weniger Platzbedarf
    und klanglich dürfte es richtig gut werden!
    Wäre toll, wenn sich der Entwickler des gehörten Teils hier im Forum outen würde!

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 15. Februar 2010 um 14:53
    • #27
    Zitat von "Wolf"

    Tapped horn findest Du hier gut erklärt:
    http://www.cowanaudio.com/th.html

    oder hier:
    http://www.visaton.de/vb/showthread.php?t=18417


    Wieviel Horn soll denn da "drin" sein ? :D

    Zitat von "heartcore"

    ... wesentlich besserer Klang als Horn(kein Geplärre).


    Eine sehr allgemeine und unhaltbare Behauptung. Zumal: Es gibt eine Vielzahl verschiedener Hörner (bezügl. Größe, Konstruktionsvariante, erzielbares Übertragungsverhalten und Effizienz).

    Zitat von "heartcore"

    Allerdings ist das Abstrahlverhalten etwas undurchschaubar und auch eher was für den Nahbereich.
    Welches Richtverhalten erwartest du von einer Kiste dieser Größenordnung denn ??


    Und schon wieder die Mär vom "Nahbereich" (etwa weil "etwas Horn drin ist/drin sein könnte" ?) :?

    Zitat von "heartcore"

    Ein echter KK für den Bass wäre wirklich mal ein Hit und Hut ab für jeden, der sich an die Entwicklung wagt.


    Es gab bereits vor 30 Jahren etliche Versuche. Ich denke: Es lohnt - wenigstens in dieser Form - nicht wirklich. Eine andere Eigenschaft (bzw. ein Merkmal dieser Kisten) ist dagegen ggf. reizvoll. :wink:

  • Jens Droessler
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    • 15. Februar 2010 um 16:34
    • #28

    Im Tiefbass ist es wohl mehr ein serieller Bandpass, da beim "normalen" KK der BR-Port in die Koppelkammer geführt wird und nicht an die "freie Luft".

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 15. Februar 2010 um 17:24
    • #29
    Zitat von "Jens Droessler"

    Im Tiefbass ist es wohl mehr ein serieller Bandpass, da beim "normalen" KK der BR-Port in die Koppelkammer geführt wird ...


    ... und bei sehr tiefen Frequenzen vermutlich nicht einmal mehr das. :(

  • klangbad
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    441
    • 16. Februar 2010 um 13:40
    • #30

    Nahbereich war eher auf MT/HT bezogen da es sehr breit streut- meines Wissens über 100°
    Ab einer gewissen Lautstärke fangen die mir bekannten MT/HT Hörner zu plärren an, zumindest mehr als ohne, diesen Effekt hat der KK nicht -klingt sehr natürlich und offen.
    Ich glaub BEC hat sowas mal gebaut (mit TAD 1") und ich hab das auch mal aus Holz gnachgebaut- allerdings WG niedriger als mit Horn.

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