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  5. Boxen und Amps

Limiter mit Multimeter einstellen

  • uchris
  • 5. März 2010 um 22:46
  • uchris
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    • 5. März 2010 um 22:46
    • #1

    Hallo, mal ne Frage, die mir heute bei der Veranstaltung gekommen ist:

    Kann ich meinen Limiter mit einem normalen Multimeter einstellen?

    Beispiel: Die Endstufe soll max. 400 Watt abgeben an 8 Ohm -> sind ca. 55 Volt
    Wenn ich jetzt einen Sinuston (50 Hz) durch Controller und Endstufe schicke, und am Ausgang dann mit nem normalen Wechselspannungs-Voltmeter 55 Volt messe, wenn der Limiter gerade einsetzt. Ist das dann richtig eingestellt?

    Hab ich irgendwas übersehen/vergessen?

  • simonstpauli
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    • 5. März 2010 um 22:52
    • #2
    Zitat von "christoph urbanietz"

    Hab ich irgendwas übersehen/vergessen?


    Leider ja, Impedanz <> Widerstand, weil frequenzabhängig.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • uchris
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    • 5. März 2010 um 22:54
    • #3

    Ja okay, aber das ist ja ein generelles Problem bei der Limiter Einstellung..... Die Box hat ja auch nicht überall 400 Watt Belastbarkeit. (Hochton)

    Aber mir gehts darum ob diese Einstellung so passend ist, oder ob ich irgendwo Wurzel 2 übersehen habe oder so.

  • simonstpauli
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    • 5. März 2010 um 23:13
    • #4

    Wenn man die "Schwachstelle" der Lautsprecherbox nimmt und den Impedanzverlauf kennt kann man das so machen.

    Also, 50Hz, Impedanz bei 50Hz = 8 Ohm, 400W bei 50Hz = knapp über 55V, da liegst Du richtig.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Jens Droessler
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    • 6. März 2010 um 04:39
    • #5

    Was ich schon lange vermisse bei den frei programmierbaren Controllern wäre einer, der intern mehr Ausgangskanäle als extern hat, die sich zusammenfassen, in manchen Bereichen linken und auf einen Ausgang routen lassen. Dann könnte man die Limiter auch bei Passivboxen an die einzelnen Wege anpassen. Natürlich sollte es RMS- und Peaklimiter getrennt geben.

    Man darf aber auch nicht übersehen, dass der Hochtöner in einer Passivbox üblicherweise um min. 6dB abgesenkt ist und bei "ordentlichen" Boxen auch mindestens 60W Musikleistung abkann. Wenn es jetzt nicht gerade um Rückkopplungen geht, dann bekommt man dank spektraler Energieverteilung den Hochtöner eh nicht kaputt.

  • Kracky
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    • 6. März 2010 um 04:54
    • #6

    Problem ist meistens das der Risikobereich einer Anlage eben nicht bei 50 Hz liegt. Der Lautsprecher in diesem Bereich ist meißt sehr genügsam so das es weitaus sinnvoller ist das System bei höheren Frequenzen mit True RMS Multimeter zu testen um wirklich sinnvolle Limiterwerte zu setzen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Holti
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    • 6. März 2010 um 12:52
    • #7

    Ich war auf einem Lehrgang, wo auch genau dieses Thema besprochen wurde. Die Limter die dort gestellt wurde nicht mit irgendeinem Sinuston eingestellt, sondern man hatte dafür ein Rosarauschen benutzt. Mann sagte uns, damit hätte man den gesamten Frequnzbereich abgedeckt. Sonst alles wie hier schon beschrieben.

    Mfg Marc

  • Kracky
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    • 6. März 2010 um 15:40
    • #8
    Zitat von &quot;Holti&quot;

    Ich war auf einem Lehrgang, wo auch genau dieses Thema besprochen wurde. Die Limter die dort gestellt wurde nicht mit irgendeinem Sinuston eingestellt, sondern man hatte dafür ein Rosarauschen benutzt. Mann sagte uns, damit hätte man den gesamten Frequnzbereich abgedeckt. Sonst alles wie hier schon beschrieben.

    Mfg Marc

    Siehe hierzu meine Erweiterte Ausführung zum selben Thema im PPA. Genau so ist das. Sicher ist das keine Amtliche Methode limiterwerte für ein System zu erstellen aber es ist doch weit sinnvoller als dieses auf verdacht oder mit dem Ohr zu tun.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
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  • Jens Droessler
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    • 6. März 2010 um 23:44
    • #9

    Rosa Rauschen ist eben breitbandig, aber welchen Einfluss soll das auf das Ansprechen des Limiters haben? Wenn der Schwellwert überschritten wird, dann spielt es doch keine Rolle, ob das nur eine Frequenz oder etwas breitbandiges ist. Es geht doch hier um Leistungsbegrenzung, die ja einfach nach Datenblatt gesetzt wird. Da steht ja nicht drin "100- 1200Hz 1kW, 1200-20000Hz 400W" oder so. Und selbst wenn es so wäre, mit den gegebenen Limitern kann man sich dann entweder für das kleine Risiko entscheiden, bei 1kW zu begrenzen oder eben auf Nummer sicher zu gehen, den Laden bei 400W dichtmachen, aber eben damit leben, dass nicht rauskommt, was rauskommen kann...

  • uchris
    Verifiziert
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    • 7. März 2010 um 00:55
    • #10

    Danke, du hast das präzise rübergebracht, was ich meinte !

    Also die Tops haben trotz Limiter-Greifens gut überstanden.

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