Hallo.
Ich habe ein Messmic. mit folgenden Frequenzgang. Wie mache ich es am dümmsten den Frequenzgangfehler bei Arta zu kompensieren, und ist das überhaupt nötig?
Wie Frequenzgangfehler kompensieren?
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Welches Messmic ist es??
Hast Du das gerade gemessen??
Sonst probier mal 90° off Axys, was es dann sagt -
hallo matthias,
der fehler ist natürlich überschaubar, aber für entwicklungsaufgaben würde ich es kompensieren.
um den verlauf z.b. für ARTA verwertbar zu machen, gibt´s zwei möglichkeiten:
1.) übertragen der kurve mit SPL-trace --> http://www.pvconsultants.com/audio/utility/spl.htm
2.) kurve in einem einfachen, zweispaltigen txt-dokument mit frequenz und abweichung in groben schritten (also alle paar khz) "abschreiben", die zwischenschritte werden von ARTA interpoliert.wie klaus schon geschrieben hat:
ab ~8khz zeigen viele mikros (vor allem die mit 1/2"-kopfdurchmesser und elektretkapsel) eine gewisse richtwirkung und sind keine echten kugeln mehr.gruß,
fabian -
Das Messmic. ist vom Clio, das Mic-02.
file:///C:/Dokumente%20und%20Einstellungen/Matthias%20Falke/Eigene%20Dateien/mic_010_203.pdf
Gemessen ist der Frequenzgang nicht sondern von der PDF übernommen, ist also so wie ich das da raus lese eine gemittelte Kurve. Bei dem Mic. sieht es in Sachen Richtwirkung eigentlich gut aus.Bei der Gelegenheit mal eine andere Frage. Das Mic. habe ich jetzt seit ca. acht Jahren. Kann sich in diesem Zeitraum dramatischen was im Frequenzgang geändert haben?
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hi,
wenn es nur der "typische" f-gang ist, dann sagt es leider noch nicht allzu viel über das tatsächliche verhalten aus. ein vergleich zu einem hochwertigen, extern polarisierten mikro macht sinn.
richtwirkung: stimmt, denn es hat einen deutlich kleineren kopfdurchmesser als die ganzen "behringer lookalikes", womit die kugelcharakteristik zu höheren frequenzen erhalten bleibt.
zur alterung: nunja, über die jahre ändert sich die empfindlichkeit (vor allem in abhängigkeit von luftfeuchtigkeit oder bei hohen temperaturen), so dass man beim messen von absoluten pegeln ohne regelmäßiges kalibrieren (per schallpegelkalibrator) keine korrekten werte mehr erhält.
der f-gang kann sich theoretisch auch ändern. dafür ist allerdings schon ziemliche mechanische gewalt nötig, damit sich bei einem entsprechenden schlag auf das gehäuse auch tatsächlich teile der kapsel "bewegen" - das ist mir in der praxis bisher noch nicht untergekommen. eher geht da der impedanzwandler im mikrofon kaputt (platinenbruch oder sowas).gruß,
fabian