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Verkabelung innerhalb von Endstufen

  • Wolfpack
  • 20. April 2003 um 14:45
  • Wolfpack
    Beiträge
    905
    • 20. April 2003 um 14:45
    • #1

    Hallo zusammen!

    Ich hätte eine Frage zur Bestückung von Endstufen.

    Und zwar hab ich neulich eine StageLine STA-1600 aufgeschraubt, um XLR-Ausgänge durch Speakon-Buchsen zu ersetzen und dabei ist mir aufgefallen, dass die Kabel die von der Platine zu den Buchsen-Kontakten führten höchstens einen 0,75er bis 1,5er Querschnitt hatten.

    Dabei habe ich mich dann echt gefragt, ob sowas nicht Leistung killt?!
    Es heisst ja immer, Boxenkabel sollen einen möglichst großen Querschnitt haben, um den Widerstand gering zu halten und den Dämpfungsfaktor der Endstufe zu unterstützen.

    Wie ist es da innerhalb der Endstufe? Ist es da aufgrund der kurzen Distanzen egal oder würde es auch hier einen positiven Effekt bringen, die Kabel durch einen größeren Querschnitt zu ersetzen?

    Ich weiß, die meisten werden beim Begriff StageLine das Lachen anfangen, aber mich würde es trotzdem interessieren, auch wie bei preislich höheren Endstufen die Technik aussieht!

    Thx!

    DeejayCity.de
    Wolfgang Röhler
    Genovevaweg 23
    80689 München

  • bassaddict
    Beiträge
    659
    • 20. April 2003 um 15:32
    • #2

    Hi!

    kannst du ganz einfach ausrechnen:

    R = l / kappa * q

    l = Länge in meter, kappa ist ein leitwert (bei kupfer also 56 eintragen), q ist der querschnitt in mm²

    zb: R = 0,1m / 56 * 0,75
    R= 0,0024 Ohm

    bei1,5² wäre R=0,0012 Ohm

    Das alles war bezogen auf 10cm leitung. Bei 100V wären das bei 8ohm speaker + 0.75² =
    0,37W verlust, bei 1.5² wären es 0,19W. Die leitung zu den boxen macht da viel mehr aus... nichts desto trotz, wenn du schon mal am werkeln bist, kannst du auch 2.5² aufrüsten :)

    mfg Bassaddict

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