Moin liebes Forum,
angeregt durch einen alten, aber immer noch sehr guten, Thread von guma...:
Betreff: Erfahrungsberichte Q1, jetzt wirds wahr !
...wollte ich versuchen etwas ähnliches für das, noch immer, recht neuen "T"-System zu starten.
Ich bin wahnsinnig neugierig auf dieses System, gerade weil es noch flexibler, kleiner, leichter und günstiger ist als ein "Q" und würde gerne mehr darüber erfahren und bin damit sicherlich nicht alleine.
Natürlich gibt es in diesem Forum schon ein paar Berichte, nur leider keine die ähnlich umfangreich, praxisorientiert und informativ sind wie der oben genannte... ist ja auch mit Arbeit verbunden. :wink:
Was ich an dem von guma toll finde ist die...:
- reale Beschallungssituation
- reale Problemstellung
- reale Überlegung
- reale Lösung
- reale Praxisbeschreibung
Beim Lesen hatte ich parallel ArrayCalc offen und habe mir seine beschrieben Setups nachgebaut um nachvollziehen zu können, wieso sie sich für diese oder jene Variante + Winkelung entschieden haben und ob ich es anders gemacht hätte.
Erstens war das für mich unheimlich lehrreich und zweitens hat es wirklich spaß gemacht weiter in die "Gehirnwindungen" realer Techniker einzutauchen.
Leider wurde dieser Thread mit dem gleichen Schemata nicht weiter geführt und er ist recht schnell ganz hinten im Register verschwunden.
Natürlich ist so etwas sehr umfangreich, aber ich denke, dass ein guter Bericht viele Fragen von vornherein beantwortet und den einen oder anderen Techniker zu neuen Denkanstößen und/oder Arbeitsweisen anregt.
Natürlich muss damit gerechnet werden, dass jemand eine vorgestellte Lösung kritisiert. Das sollte aber nicht in Beleidigungen ausarten, sondern i konstruktive Gespräche.
Gerne auch mit Hilfe von guma, der unsachliche und unnötige Beiträge kommentarlos löscht. ![]()
Mir schwebt in etwa folgender Aufbau vor (an Gunthers orientiert):
Beschreibung der Location:
- Größe der zu beschallenden Fläche
- Situation der Umgebung (Open Air, Turnhalle, Konferenzraum, Saal etc.)
- Möglichkeiten des Hängens, Deckenhöhe, etc.
Beschreibung der Anforderung:
- Reine Sprache, R'n'R, Jazz, Industrie...
Equipment:
- wie viele Ts, T-Subs, Q-Subs, B2er, Endstufen, etc.
Durchführung:
- Länge des Aufbaus
- Position, Höhe, Länge des Arrays...
- ...mit horizontaler Drehung und Basisbreite
- Nearfills?
- Geflogene und/oder gestellte Subs
- Simulationsdaten mit allen Winkeln und wieso diese gewählt wurden
- Auf was für ein Ergebnis wird „hinsimuliert“ (Möglichst gerade bei 4k und/oder 8k, etc.)
- Wie wurden die Endstufenkanäle aufgeteilt und wieso
Einmessen und EQing:
- Erster Höreindruck
- wie stark musste im EQ eingegriffen werden um brauchbare Ergebnisse zu erzielen
- Änderungen die durchgeführt werden mussten, da es entweder die Simulation nicht hergegeben hat, oder es in der Location nicht anders ging.
- Schallverteilung
Soundcheck und Veranstaltung:
- Was sagen die Künstler / Fremdtechniker / Kunden
- Wie gut...
...hat es "Gerockt"
...war die Sprachverständlichkeit
...konnte es sich gegenüber der Menge durchsetzen
...war der "Gain Before Feedback"
...war die Rückwärtige Dämpfung (Stichwort "Lowmidkeule" :wink: )
...war der headroom
Finale:
- was sagt das Publikum/Kunde/Künstler
- Würde man hinterher etwas anders machen?
Ich freue mich auf euren Input ![]()
Gruß,
Moritz