Hej Forum.
Weiss jemand, was sich hinter dem Verseilverlust verbirgt? Im Normtext steht: "Der Verseilfaktor ist ein Erfahrungswert, der den Verseilverlust berücksichtigt" und in irgendwelchen Glossaren irgendwelcher Seilhersteller stehen dann Dinge wie "im Wesentlichen von der Konstruktion des Seiles, der Verseilungsart der Litzen und der Festigkeit der Drähte abhängig."
Also kommt der Verseilverlust nicht von der Ausführung des Seilendes, d.h. der Verpressung. Für die aber wird in der BGI 810-3 ein Wirkungsgrad von 0,9 aufgerufen.
Muss ich demnach in der Rechnung
F min = k * f * d^2 * pi / 4
auch noch mit 0,9 (oder u.U. je nach Verpressung sogar nur 0,85) multiplizieren? Und falls ja, warum wird das anscheinend nirgends gemacht? Also für ein 5mm 6x19 Standard mit Fasereinlage komme ich auf 1770 N/mm2 * 0,455 * 0,86 * 25 * pi / 4 = 13599 N , macht bei 1/10 der Bruchlast 130 Kilo (laut BGI 810-3) und eben nicht 122 Kilo.
Danke!