Zitat von "andi.bt"also ich grins grad nur vor ich hin - das Projekt kommt mir bekannt vor. Es geht hier um eine Schulübung eines Veranstaltungskaufmanns der eine Produktpräsentation organisieren soll und dafür eben realistische Angebote benötigt. Das gleiche muss unser Azubi nämlich auch grad machen..
Das kann ich aus eigener Ausbildungserfahrung zum Veranstaltungskaufmann nur Bestätigen, allein welche Berufsschule man besucht hat gravierende Auswirkungen. Ich hatte die Wahl zwischen Köln und Mainz, hab es am Schulprojekt dann entschieden. Köln macht das Schulprojekt in der Paxis, also die Veranstaltung findet tatsächlich statt. Mainz macht das Schulprojekt in der Theorie, also die Planung einer Veranstaltung die nie statt findet aber alle Faktoren einer realen Veranstaltung haben soll (sprich reale Angebote einholen).
Es ist erschreckend, dass in der gesamten Schulklasse es außer mir nur eine einzige Person gab, welche wusste was eine "Kanne" ist. Gespräch nach (!) der schriftlichen Abschlussprüfung mit einigen: "Da war doch eine Ankreuzaufgabe das auf ner Bühnenanweisung was mit "mind. PA 3 KW" steht was issn das? Ich verkauf Beamer der Rest interressiert mich doch nicht"
DAS ist das Fachpersonal der Agenturen der Zukunft :twisted:
Eins hab ich aber auch gelernt: Die Veranstaltungstechnik ist nur einer der Gewerke einer Veranstaltung und wegen dem übersättigten Markt nur ein (in der Summe kleiner bis mittlerer) Kostenpunkt in der Kalkulation, wo man mit am meisten sparen kann. Wie manchmal sich dann Techniker als Götter der VA-Branche hinstellen ist es dann ein Wunder, das die überhaupt noch Jobs haben, weil bei der damaligen Ausbildungskonzertagentur wurden die FIRMEN mit dem Personal als erstes nicht mehr angerufen egal wie gut der Job war. Nebenbei war der Chef glücklich mich zu haben weil ich konnte auf den Lautsprecher und die Kanne genau sagen was da war und was in der Rechnung stand aber nie vor Ort war......