Zitat von "Mechwerkandi"
Warum sollte er das?
Die Politik tuts doch auch nicht...
kabarettistischer feingeist mit mehreren metaebenen. entzückend.
Zitat von "Mechwerkandi"
Warum sollte er das?
Die Politik tuts doch auch nicht...
kabarettistischer feingeist mit mehreren metaebenen. entzückend.
Eben.
Wo gibt's sonst noch Kultur für lau? :wink:
UPDATE:
1ster 9400er mit 20Hz getestet: PLUS / MINUS 2CM Hub mehr oder weniger geräuschlos. Da schlagt nix an, klappert nix - perfekt. 2ter 9400 ist bereits unterwegs zu mir.
1ster soeben eingebaut. Ergebnis: Er driftet ein klein wenig ins WUMMM ab, der 18G50 hat den Bass härter angeschlagen, ansonsten OK.
Versuch: Mit Controller EQ den alten Klang wiederherstellen. Ongoing....
Es kann durchaus sein, dass dein "Wumm" näher am Original ist als das, was der 18G50 gemacht hat. Wenn mir jemand sagt, dass das alte Chassis "härter geschlagen" hat oder ähnliches, denke ich erstmal an mehr Klirr beim alten. Richtiger "Punch" ist nämlich ein Gemeinschaftsprodukt von Tops, Subs und passender Abstimmung beider aufeinander. Da würde ich erstmal ansetzen, bevor du dem Sub einen Sound per EQ aufzwingst.
"Punch" - genau das meine ich - da war der 18G50 besser. Ich hab dem 9400er jetzt ein V-förmiges Filter gegeben. Bei 42Hz und 88Hz ein paar dB boosten, bei 59Hz ein paar db absaugen. 59Hz hat nämlich der Wumm-Bass. Deutlich besser. Dazu Lowcut auf 32Hz und Tiefpass bei 124Hz. Wobei ich die 15-3er Topteile bis 105Hz runterlasse, im Überlappungsbereich addieren sich die beiden (Auslöschung bei Verpolung). Langsam klingts so wie ich es will (naja die plus 6dB mehr Druck vom 2ten 18er fehlen noch - das merkt man schon....)
Vielleicht kannst du dir den Boost um 90Hz sparen, indem du die Tops etwas tiefer runterlässt und mehr überlappst. Und denk daran: Wenn du den Bassweg EQst, ändert sich auch die Laufzeit. Was ohne EQ zeitlich noch gut an die Tops angepasst war, kann mit EQ im Ausgang schon wieder ganz anders aussehen. Auch die Pegelverhältnisse sollten nicht mehr geändert werden, wenn beide Wege gleich laut sind. Braucht man mehr Bass, sollte das in den Eingängen erledigt werden (wie eigentlich alles EQing, was Geschmack oder Raumabstimmung betrifft).
Zitat von "Mechwerkandi"
Ändert das denn was? Das Auto fährt auch mit vier verschiedenen Reifen...
Dieser Vergleich mit Autoreifen hingt ein wenig.
Bestelle ich bei verschiedene Lieferanten z.B. Pirelli Cinturato P7 245/40 R18 97Y wird sich dadurch mein Auto nicht schlechter verhalten. :wink:
TS
der Controlling ist schon wild muss ich sagen. Das man bei Überlappung noch dort boostet behaupte ich mal, dass da was mit Phase nicht stimmt.
Versuche es erstmal ohne zu überlappen (aber darfs gern Filtern mit Überhang benutzen), EQing nur am Eingang und richtig delayen.
OK, gebe zu daß das EQ die Phase im Übernahmebereich leicht verändert hat. Muss ich wohl weiter herumoptimieren...
Allerdings stellt sich mir immer mehr die Frage, was das ganze Herumgeeiere mit der Phase soll, wo doch nur 1.5m Entfernungsdifferenz zwischen Hörer <-> Topteile und Hörer <-> Subs ausreicht, die bestmöglich optimierte Phase in das genaue Gegenteil umschlagen zu lassen.... Oder anders ausgedrückt - der Hörer darf sich nur an genau einem bestimmten Punkt befinden, damit der Übernahmebereich halbwegs korrekt ist. Also jede Veranstaltung darf ab sofort nur 1 Gast haben. ![]()
Sooo genau nimmt man die Phase nicht, auf die Paar dm kommt es nicht an, aber die Phase soll schon in etwa stimmen.
Zitat von "Jonnytrance"..., auf die Paar dm kommt es nicht an, aber die Phase soll schon in etwa stimmen.
15dm entsprechen bei 110Hz einer Phasendifferenz von 180°. Da wird aus der konstruktiven Interferenz (Addition) eine destruktive (Subtraktion/Auslöschung).
Das hängt doch immer von der Aufstellung ab. Stehen die Tops auf den Subs oder mit Stange dazwischen, ändert sich die Distanz zwischen Sub und Top für den Zuhörer so gut wie gar nicht.
Stimmt, aber wenn die Subs in der Mitte aufeinander gestapelt und die 2 Topteile 2 - 3 meter davon entfernt links und rechts auf 2 Ständern stehen, dann is die Phase problematisch - da kann man den Übergangsbereich so gut optimieren wie man will - es wird positionsabhängig zu Auslöschungen kommen.
Zuerst sollte man Top an Sub über die Stange anzupassen.´
Im Falle von Monocluster mittig und Tops L/R wird man sauberes Ergebniss nur auf bestimmten positionen bekommen, das ist logisch. Und genau hier wird Überlappung viel versauen.
Besser wäre dabei, wenn man noch Subs unter die Tops stellt und dazu dann gleiche Subs in der Mitte dazu. Die Subs in der Mitte müssen aber einen einzelnen Ausgang am Controller haben, weil sie ein anderes Delay brauchen. Ideal ist das dann auch noch nicht, aber es wird besser. Wenn das nicht geht, kann Überlappung durchaus hilfreich sein, und dann muss das Delay so optimiert werden, dass ein Großteil der Zuschauer gute Bedingungen haben. Das ist machbar. Auch bei großen Systemen, die zu den Subs sehr tief trennen (60-70Hz), klappt es ganz gut, die Subs nur in die Mitte zu stellen und das Delay anzupassen, wenn es nicht gerade um 20m breite Bühnen geht.
So die Übernahmephaseproblematik knöpfe ich mir nächstes WE vor, jetzt habe ich mal den RMS limiter auf 56Vrms pro 8-Ohmer gestellt. Grund: Die 9400er sind eigentlich 6Ohmer (ziehen also deutlich mehr Strom als 18G50) und sie waren teuer genug, so daß ich mich langsam vorsichtig an die thermische Grenze vortasten will. Wer hat Vorschläge, wo das wahre Limit sein könnte (plus Sicherheitsreserve)?
Stell 400-500W an 8 Ohm ein und gut. Unter 6dB Crest kommst du mit Nutzsignalen kaum, das wären dann schon 2kW in den Spitzen. Was soll danach noch kommen?
Ok ich lasse die 56Vrms, Bursts mit bis zu 1.2kW kommen ohnehin durch wegen der langen Attack-Zeit (mehr als das bringt meine Stufe nicht), und ein höheres RMS-Limit würde nur mehr power compression bringen...
Update: Habe den 2ten 9400er erhalten. Thomann erstattet mir 4 Euro retour - falsche Preisangabe. Das nenne ich mal ein Kundenservice!
Habe soeben den 2ten 9400er eingebaut und in Betrieb genommen.
Ergebnis: Die 2 sind echte Arbeitstiere, spielen alles "locker vom Hocker", lassen sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Gut: Lieder mit viel Tiefbass, da zünden sie den Turbo (42Hz Boost) - ordentlich Hub machen können sie jedenfalls. Weniger gut: Wie schon gesagt, der "Discobass", der den Brustkorb erzittern lässt und die "Lautstärke" der Box bestimmt, könnte stärker sein bzw. war gefühlt bei 18G50 etwas druckvoller (vl. wegen des höheren fs?). Schätze mal, das ist der Bereich um 90Hz. Prinzipiell könnte ich die beiden vielleicht mit dem Gaspedal noch etwas mehr treten, ob das nochmal was bringt?...
Klar, irgendwann kommt dann der Klirr, der vermutlich das bewirkt, was du vermisst.