Hi Leute,
Ich hab mir als Zweit-PA ein JBL-System um kein Geld geschossen.
Das System besteht aus dem MR225-Aktivsub und den MR822-Tops.
Einer der Hochtöner ist messtechnisch auffällig, verbaut ist ein 2416H-1 an einem 2373 Horn.
Das äußert sich in einem breitbandigen Einbruch bei 3,4 kHz und schmalbandigen Einbrüchen bis auf ca 15kHz.
Ebenso in der Impendanz-Messung, bei 3,4kHz ist die Impendanz breitbandig höher und die Ripples finden sich da auch wieder.
Gemessen wurde natürlich nur die Horn/Treiber-Kombi, ohne Frequenzweiche, Gehäuse usw...
Bisher durchgeführte Arbeiten zur Fehlerbehebung:
- optische Überprüfung der Membran im auffälligen HT > mit starker Vergrößerung keine Risse in Membran/Aufhängung
- Überprüfung des Luftspalt des auffälligen HT > keine Fremdkörper, kein Dreck drin
- optische Prüfung der "Schallschlitze" im auffälligen HT > sauber, schaut auch unverzogen aus
- Tausch der Membranen gegen ein Nachbaumodell in beiden HT > Fehlerbild exakt gleich, liegt also nicht an der Membran
- Zentrierung der Schwingspule im Spalt mit Signalgenerator und Klirrmessung
Somit bleiben als logische Fehlerquellen noch:
- Treiber-Magnet-Einheit
- Horn
- Kombination Treiber-Horn
Leider krieg ich das Treiberlein nicht vom Horn runter, sonst könnte ich den Fehler eventuell auf Treiber/Magnet ODER Horn eingrenzen.
Und ich trau mich (noch) nicht mit Grobwerkzeug ran...
Rein äusserlich sieht das Horn unbeschädigt aus, keine Sprünge oder Risse zu finden...
Hat da jemand einen Geheimtip, woher der Fehler kommen könnte?
Magnet vielleicht verschoben, sind die 2416 dafür anfällig?
Haarriss im Horn möglich?
Das Zeug ist gute 15 jahre alt, spielt aber brav.
Notfalls würd ich halt die Treiber gegen zB Selenium tauschen, die haben imho noch Treiber mit Schraubanschluß...
Wer baut denn (außer Emi) noch Schraubtreiber, für Adapter hab ich aufgrund der geringen Gehäusetiefe kaum Platz.
Danke, lg Alex