Zitat von "mringhoff"Also: bis dato steht ja noch nichtmal ein Versteigerungstermin fest....
Wer noch keine Frequenz ersteigert hat, der wird bis dato auch noch nicht tätig werden.
Und dann bin ich mal gespannt, ob das politisch so gehypte Funkbreitband auf dem Markt seine Abnehmer findet....
...
Was natürlich nicht heißen soll, daß wir nicht um den (Teil-)Erhalt unserer Frequenzen kämpfen sollten...
Dies bedeutet, dass zunächst Versorgungslücken in ländli-
chen Bereichen und danach in anderen Regionen geschlossen werden sollen und
dass nicht zunächst eine Planung für nichtländliche Bereiche erfolgen darf.
Die Frage bei "zunächst" ist ja u.a., wie denn die neuen Endgeräte auf der Teilnehmerseite für den breitbandigen Internet Zugang aussehen werden.
Versorgt die Funklösung nur neue DSLAMs und ab da werden die Kupferkabel zum Teilnehmer verwendet, oder wird es eine komplett kabellose Lösung incl. der per Funk angebundenen Gegenstelle beim Teilnehmer sein?
Empfangen die Endgeräte direkt und werden auch mobile Lösungen für die Walachei angeboten, dürfte es zeitnah zu erwarten sein, das der Endkunde sein mobiles DSL Modem (oder wie immer man es nennen möchte) nicht nur in der Walachei benutzen möchte, sondern auch in Ballungsgebieten.
Ich würde auf jeden Fall keine zwei Systeme (mit den damit verbundenen zwei Verträgen und doppelten Kosten) anschaffen wollen, um sowohl zuhause als auch unterwegs per Breitbandzugang online gehen zu können.
Insofern bleibt es abzuwarten, wieweit "zunächst" ländlich von dann überall nutzbar zeitlich auseinander liegen wird.
Eine zumindest theoretische interessante Geschichte ist "cognitives Radio", das sich selbst organisiert und sich anhand von GPS und Datenbanken mit seiner Umgebung verständigt und für die Übertragung optimiert:
http://www.fitt-for-innovation.eu/fileadmin/_hei…_29_11_2005.pdf
Als Doktorarbeit:
http://digbib.ubka.uni-karlsruhe.de/volltexte/documents/600974