Könnte man für die Front - wenn's (finanziell) schnell gehen muß - auch mal einen EQ vom 'großen Ohr' nehmen? Eigentlich hatte ich mindestens etwas in Richtung der Marke dbx vor...
CU!
-Mike
Könnte man für die Front - wenn's (finanziell) schnell gehen muß - auch mal einen EQ vom 'großen Ohr' nehmen? Eigentlich hatte ich mindestens etwas in Richtung der Marke dbx vor...
CU!
-Mike
Ich habe einen 31er in der Monitoranlage - auch um damit Einpfeifen zu verhindern. In der Front ist nur der mixerinterne 5-Band-EQ vorhanden. Sieht wohl so aus, als müsse ich da noch mal investieren...
CU!
-Mike
... ja, eben, drum! Ich will ja genau das, was ins Mikro geht, auch wiedergeben, so daß alle sagen: 'Mensch, da singt ja Inge!!!'. Ich habe gefragt, weil's bei mir/uns eben IMHO (noch) nicht so ist!
CU!
-Mike
Zitat von "niggles"... Erst wenn du quasi als zusätzliches Bandmitglied agierst...
Wenn ich alle Instrumente von 0 bis 100% am Pult kontrollieren könnte, sähe es evtl. schon um einiges besser aus. Aber beim Sax und Drum habe ich keine Eingriffsmöglichkeit... :o( Kann nur hoffen, daß mein Reden irgendwann ankommt.
CU!
-Mike
Hi!
Vielen Dank für die zahlreichen Hinweise.
Also, erst mal muß ich einwerfen, daß ich mit 'Piepsstimme' keinesfalls die Qualität der Stimmen unserer Singdrosseln :o))) (ist lieb gemeint) meine (sorry, Mädels, falls ihr hier mitlest und euch/mich erkannt habt - ich muß mich jetzt irgendwie 'rausreden...), das ist eigentlich schon mehr als nur okay, was sie zu bieten haben - die trauen sich einfach immer nicht am Anfang der Probe, wenn ge-sound-checkt ;o) wird...
Zitat von "glässing"... ich denke als allererstes sollte der Stimme genügend Platz im Frequenzraster gelassen werden. Dann wie bereits meine Vorredner erwähnt hatten, kommt es dann in erster Linie darauf an, wie ist die Stimmer des Sängers, der Sängerin.
Wie gesagt, das Rohmaterial ist okay. Beim Jammen mit z. B. einer Akustikgitarre klingt das alles echt cool. Aber da habe ich auch Vox und Gitarre am Pult voll unter Kontrolle.
Zitat von "glässing"Bringt diese Stimme genug Pegel, um sich über laute Instrumente hinweg zu setzten. Klar, ganz ohne elektronische Hilfe klappt das nicht.
Ja, genug Pegel ist da. Der Gain steht auf ca. 13.00 Uhr und die Clip-Lumi bekommt sporadisch mal 'n leicht rotes Funzeln...
Zitat von "glässing"Versucht doch einmal im Proberaum so zu spielen, dass der Sänger im normalen Bereich singen kann, auf dem Pult 0db eingepegelt, dann alle Instrumente nach und nach dazu gedreht.
Das größte 'Problem' ('schuldigung!) ist der Schlagzeuger. Bei ihm wär's gut, ich hätte am Gain noch einen Minusbereich... ;o)
Zitat von "glässing"Und du wirst sehr schnell feststellen, wann und wo die verdopplungseffekte dann kommen. Nun mußt du diese auf den Grund gehen, es könnte auf einmal ein Feedback zu erzeugen, obwohl das Gesangesmikro nicht lauter geworden ist, es könnte auch sein, dass der Gesang verschwindet.
Aha, das kommt mir bekannt vor, daß auf einmal die Stimme aus dem 'Mix' verschwindet obwohl Vox auf nahezu Vollgas läuft.
Zitat von "glässing"Nun versuche mal die Frequenzen zu orden, die verdecken, ...
Okay, da muß ich wohl noch mehr aufpassen. Was aber, wenn nun mal der verdeckende Frequenzbereich wichtig ist? Dann muß wohl der Song umarrangiert werden...
Zitat von "glässing"Am Schluß kann man dann immer noch Compressoren, FX ...
Also nicht gleich mit Kanonen auf kleine Vögel schießen und mit EQing und etwas Vernunft erst mal probieren, was grundsätzlich möglich ist. Gut. Was wäre denn jetzt eine günstige EQ-Einstellung für's Voice-Mikro? Baß weg, damit's nicht mulmt, den semiparametrischen Mitten-EQ auf 6~8kHz und etwas anheben für die Präsenz, anschließend das Ganze noch mit dem Höhen'regler' etwas schärfen bzw. entschärfen. Seh' ich das erst mal so grundsätzlich richtig oder gibt's dabei generell keinen 'einheitlichen' Fahrplan? Sicher, man muß hören und entscheiden, wie es am besten rüberkommt...
Achso, es werden mehrere Stück SM58 verwendet.
CU!
-Mike
Danke, das muß ich mir mal genauer bei der nächsten Probe anschauen.
Zitat von "Kracky"Kompressor halte ich jetzt für den falschen Ansatz, dieser macht für mich ehr Sinn wenn ich den Dynamikumfang einer Stimme eingrenzen muß, soll heißen die Sänger singen mal sehr laut, mal sehr leise usw. ...
... das ist leider der Fall - besonders beim Soundcheck, da sag' ich immer: "... gib' mal bitte Vollgas..." und, was kommt? Ein eher dünnes "Piep", obwohl eigentlich Stimme und Volumen vorhanden sind. Auch ein zweiter Versuch bringt meist nicht wesentlich mehr Erfolg. Ich laß' dann schon immer etwas Reserve, aber wenn alle voll dabei sind und im Eifer des Gefechts auch noch mal mehr oder weniger nah am Mikro stehen, dann ist's mit der Ausgewogenheit des Sounds gleich ganz vorbei... da kann ich reden was ich will... Egal, aber das hat ja erst mal weniger mit der Fragestellung zu tun.
CU!
-Mike
Hi!
Zu Beginn muß ich mal jemanden auszugsweise zitieren; darauf bin ich beim Suchen nach $SUBJECT gestoßen:
Zitat von "jemand"... Ich hoffe das Thema wurde nicht schon 1000mal durchgekaut, ... Ihr dürft mich auch gerne auf schon existierende Threads verweisen.
Dem muß ich mich erst mal anschließen...
Was ich aber bereits gelernt habe:
1. Da hatte auch mal ein anderer Jemand sinngemäß geschrieben: "... versuch' mal den Sound eines Radiosprechers hinzubekommen - ohne Kompressor geht da nix... so, compress like hell!!!" Also, dann will ich das mal tun, nur, wie macht man das jetzt richtig? Wir haben in unserer Band Keyboard / Gesang , Gitarre / Gesang, Bass, Schlagzeug, 2x Bläser und 3 Vocalisten (also insgesamt 5x Vox). Die Mics sind alle auf zwei Subgruppen zusammengefaßt. Komprimiert man jetzt das Vox-Subgruppensignal oder evtl. besser jeden Mikrokanal einzeln (klar, ist wesentlich teurer, aber macht das auch Sinn?)? Was sollte/muß man denn weiterhin außer dem Gesang noch komprimieren? Oder ist die ganze Komprimiererei nur Aushilfe, weil mit dem Spiel und/oder der Anlage etwas nicht stimmt?
2. Einsatz eines Duckers: Das Vox-Subgruppensignal steuert einen Ducker, der alles andere mehr oder weniger mikrosignalabhängig absenkt. Aber wie? Main zu beeinflussen, fällt aus, da ja sonst der Gesang ebenfalls mit weggedrückt wird. Man müßte dazu wohl alles außer dem Gesang auf die verbleibenden zwei Subgruppen routen und dort den Ducker einschleifen. Ich habe jedoch nur vier Subs, 1/2 -> Vox und 3/4 -> Drums.
Also, wie nu'? Ich steh' da jetzt irgendwie halt ein bißchen auf dem Schlauch...
CU!
-Mike
Zitat von "lotronic"... (zu schwach und drucklos in den Mitten), ...
??? - Die hatten so ein Stück dabei, das von einem Sirtaki eingeleitet wird (okay, genug gelacht - ihr könnt jetzt weiterlesen... ;o) ) - und danach ging's mit Rumpelbumms weiter. Das Mandolinenthema stand meiner Meinung nach mit 'eindrucksvoller Vehemenz' im Raum. So crisp und eindrucksvoll haste das nich'mal auf 'ner griechischen Spezialitäten-CD...
Ansonsten, danke für die Hinweise - die werde ich erst mal abklappern...
CU!
-Mike
... gibt's offenbar nicht mehr!
Hi!
Ich habe letztes Wochenende die RCF event 6000 auf einer Veranstaltung erlebt. Die wurden an einem "interM S3000" Amp (habe dazu leider nichts finden können - kennt das Teil jemand?) betrieben (lt. Typenschild: 3400W Leistungsaufnahme aus dem Netz - denke mal, daß es sich passend zu den RCF Boxen um 2x 1kW Output handelt).
Bei den RCF hat mir die Baßwiedergabe eigentlich sehr gut gefallen: Druckvoll - hat man sogar ordentlich in der Magengegend gespürt, knackig und überhaupt so, wie man sich das (in diesem Rahmen) vorstellt. Daß geschrieben wurde, daß die Teile im Baß 'wummerig' und insgesamt besch*** klingen, kann ich nicht nachvollziehen. Okay, die Mucke kam aus der Konserve und hatte Dance/House-Charakter. Im 'ernsten' Liveeinsatz habe ich die Boxen jedoch noch nicht gehört.
Nun zu den Fragen: Eignen sich diese Teile wirklich nur für besagtes Genre? Da diese Teile wohl nicht mehr neu erhältlich sind, was wären den adäquate Nachfolger?
CU!
-Mike
Hi!
Zitat von "Michael D"... ich würde aber Lautstärke durch Ausgangsspannung ersetzten. ...
Hab' ich ja eigentlich auch so geschrieben. Die Änderung des Tv führt zu einer Änderung der Ausgangsspannung und diese (Änderung) wiederum ist der Lautstärke proportional. Je stärker die Änderung, umso höher die Lautstärke (Membranauslenkung).
Zitat von "Michael D"Das Problem ergibt sich, wenn man versucht ein PWM Signal zu generieren, welches die gleiche Auflösung und Samplerate wie das gesampelte NF Signal besitzt. Genau dann kommt man nämlich zu diesen THz Frequenzen.
Wie müßte man denn es dann machen, wenn man nicht den Weg des Sigma/Delta-Wandlers beschreitet? Geht das überhaupt anders, ohne daß man THz (come on!) in kauf nimmt?
Zitat von "Michael D"
Verstehe ich jetzt nicht ganz. Eine Rückkopplung das analogen Ausgangs macht man bei PWM eigentlich nicht, bei Delta-Sigma schon ehr.
PWM ist eigentlich ein Delta-Sigma Modulator 0. Ordnung. ...
Stimmt das wirklich? Okay, ich muß zugeben, daß ich ursprünglich auch so gedacht habe. Aber Manuelas Argumente waren irgendwie sehr überzeugend... ;o)
CU!
-Mike
Hi!
Zunächst mal vielen Dank für die zahlreichen und interessanten Wortmeldungen. Es ist ziemlich spannend gewesen zu lesen, was alles an Beiträgen hier in letzter Zeit aufgelaufen ist. Für "... hatten wir schon mal ..." bestand ja wohl vielerseits doch noch sehr viel Diskussions- und Klärungsbedarf! ;o)
Okay, dann will ich mal in kompakter Form zusammenfassen, was ich bisher gelernt bzw. gewußt und dies bestätigt bekommen habe.
Fall1, Voraussetzung: Klasse-D-Verstärker, PWM-Gewinnung mittels Komparator aus analogem Signal und analoger Rampe
1. Die maximal mögliche Variation des Tastverhältnisses (Tv) bestimmt den maximalen Lautstärkeunterschied zwischen leisester und lautester Passage im Musiksignal, die mit diesem System übertragbar ist (Dynamik).
2. Die Stärke der Änderung des Tv ist der Lautstärke proportional.
3. Die Geschwindigkeit der Änderung des Tv ist der momentanen Signalfrequenz proportional.
4. Die erzeugte PWM ist zeit- und wertekontinuierlich, denn das Tv kann in dem unter 1. ~ 3. genannten Rahmen unendlich fein 'gestuft' variieren, da das zu vergleichende (NF-) und das Vergleichssignal (Rampe) jeweils rein analoger Natur ist.
Fall 2, Voraussetzung: Klasse-D-Verstärker, PWM-Gewinnung mittels DSP aus PCM-Sample (Samples sind vorzeichenlose Werte von 0..2^Auflösung-1, wobei 0 == max. negativ, 2^(Auflösung-1) == 0 und 2^Auflösung-1 == max. positiv ist)
Punkte 1. ~ 3. gelten auch hier:
1. Die maximal mögliche Variation des Tastverhältnisses (Tv) bestimmt den maximalen Lautstärkeunterschied zwischen leisester und lautester Passage im Musiksignal, die mit diesem System übertragbar ist (Dynamik).
2. Die Stärke der Änderung des Tv ist der Lautstärke proportional.
3. Die Geschwindigkeit der Änderung des Tv ist der momentanen Signalfrequenz proportional.
4. Die erzeugte PWM ist zeit- und wertediskret, da das NF-Signal bereits mit fsample abgetastet und in 2^Auflösung Stufen quantisiert wurde und somit keinesfalls mehr in kontinuierlicher Form vorliegt.
5. Die Auflösung des Tv beschränkt sich damit auf 2^Auflösung mögliche Stufen.
6. Der 'PWM-Modulator' müßte für mehrere Samplingfrequenzen und Auflösungsbreiten unterschiedlich ausgelegt werden bzw. schaltbar sein (evtl. automatische Erkennung), bspw. von 16bit/44.1kHz bis 24bit/96kHz.
Und jetzt kommt's *HEUL*:
7. Es ist ein ADC am Ausgang des Amps nötig, um die Rückkopplung zu realisieren. Der rückgekoppelte Wert wird dann mit dem Eingangssignal rechentechnisch (bspw. per DSP) subtraktiv verknüpft. Der ADC muß (verdammt) schnell sein, um eine sinnvolle Verknüpfung des Ausgangs- mit dem Eingangssignal herstellen zu können. Das (korrigierte) PCM-Sample wird in den PWM-'Zähler' geladen und runtergezählt. Bei count==0 geht der Ausgang von +Urail auf -Urail. Der Zähltakt für die PWM liegt dann also demzufolge bei mindestens fpcm,sample*2^Auflösung und damit bei rund 2.9 GHz im Falle von 16bit/44.1kHz und wird noch 'schlimmer', je höher die Auflösung und Signalsamplefrequenz wird (1.6 THz (!!!) bei 24bit/96kHz -- N-Dee: Alles klar, war wohl damals noch zu früh am Morgen!!!). Der Amp müßte jedes angelegtes PCM Sample zweimal umsetzen, um im 2. Durchlauf die Gegenkopplung für das aktuelle Sample wirksam werden zu lassen, die in 'Pass 1' ermittelt wurde. Dadurch steigt der Zähltakt der PWM nochmals auf das Doppelte (falls dieser Ansatz überhaupt sinnvoll ist - so wie's sich anhört eher nicht; klingt so, als sei eine vernünftige Gegenkopplung auf diesem Wege nicht realisierbar).
Wie's aussieht, kann ich meinen 'Digitalansatz' begraben. Ohne Umsetzung des PCM Signals in ein analoges werden die Anforderungen an den PWM-Generator immens. Einzige Ausweichmöglichkeit: Sigma/Delta-'Wandler' -- Habe ich das erstmal so richtig verstanden oder total am Inhalt der Antworten vorbeigelesen?
CU!
-Mike
Stimmt, PWM=Pulsweitenmodulation, so hab' ich das auch gelernt...
CU!
-Mike
Hi!
Zum Verständnis: Die Schaltung ist also dazu da, um ein Signal mit einem Pegel von ... bis ... immer denselben (verstärkten) Ausgangspegel zuzuordnen? Also ein Compressor mit extremem Verhalten... Interessant, ich glaube, die paar Bastelminuten sollte ich opfern und experimentieren.
Noch 'was: Können statt der Ge- auch Shottky-Dioden Verwendung finden?
CU!
-Mike
Hi!
Naja, was von der CD kommt, ist ja auch schon zeit- (44100/sec) und wertediskret (64K), selbst wenn man den Analog-R/L-Output eines CD-Players betrachtet. Und, mal ganz offen, wer mehr zu hören glaubt, als die Standard-CD bietet, der hat's nicht so ganz mit der Wahrheit. Mag sein, daß einige Klassikfreaks im Zusammenspiel mit einer DVD-Audio im heimischen Bereich das ultimative Hörerlebnis haben, aber auf einer Veranstaltung, wo es doch einen ganzen Haufen Nebengeräusche hat oder i. allg. sehr laut zugeht, macht mir keiner weis, daß die ganz feinen Nuancen eine Rolle spielen.
Aber prinzipiell hast Du recht. Sigma/Delta-Wandler sind da schon vorzuziehen. Ich komm' nur nicht ganz mit, wie N-Dee auf 10GHz kommt. Die Rechnung mit dem Ansatz, wesentlich höher als fsignal,max abzutasten ist seit Shannon/Nyquist klar. Trotzdem scheint mir das way over the top zu sein...
CU!
-Mike
Okay, ich seh's ein, nehme den letzten Post mal als würdigen Schlußgag und betrachte das Thema damit als beendet. Normalerweise geht's ab jetzt von hier aus ziemlich bald nur noch in Richtung OT. ;o)
CU!
-Mike
Hi!
Gute Argumente. Nicht falschverstehen: Ich will der Analogtechnik nicht das Wort reden.
manuela: Ich würde einen Flashwandler (mit 64K Komp.-Fenstern) einsetzen, der ohne große Zählerei (jaja, ich hör's schon, '... die sind aber verdammt teuer...' - mag sein) und damit mit Latenzen auskommt. Lediglich das Abtasten und halten des gesnifften Wertes am Ausgang bestimmt die max. Signalfrequenz, die das System übertragen könnte. -- Anyway, die Rückkopplung könnte so funktionieren: Der 'Sniffer' meldet: Der abgetastete Wert liegt jetzt gültig in seiner digitalen Form vor (das Interface wäre also ein 16bit Wort und ein Handshake). Daraufhin wird der Nullpunkt 'korrigiert' und nun in der Verknüpfung mit dem Eingangs-PCM-Sample und dem Handshake (Gültigkeitssignal) das bislang 'gehaltene' Tv geändert. Somit hätte man auch den Eingangsdifferenzverstärker 'emuliert'.
N-Dee: Du beschreibst den Vorgang einer A/D-Wandlung. Bei mir liegen ja bereits die Audiosignale digital vor. Wenn ich jetzt das mit der PCM-Signalübertragung richtig verstanden habe, dann ist bei 16bit Auflösung pro Kanal ein Wertebereich von 0..65535 möglich. 0 (-32768) wäre dann max. negativ, 32K (0) 0mV und 64K-1 (32767) max. positiv im vergleichbaren (ursächlichen) analogen Audiosignal zugeordnet, je nachdem, ob man signed oder unsigned verwendet. Findet der PCM-nach-Tv*-Modulator eine Null (bzw. 32K) im Sample vor bleibt's bei 1:1, bei immer 'positiveren' Samples geht das gegen 'Ausgang ist meistens auf pos. Rail' und bei 'negativen' Samples eben umgekehrt. Da sehe ich nichts mit 5GHz Taktfrequenz.
* - Tv = Tastverhältnis :o)
Wie gesagt, das Ganze ist erst mal nur ein Gedankenexperiment. Spinner muß es geben, sonst würden wir wahrscheinlich heute immer noch abends unsere Wohnhöhlen mit großen Steinbrocken verschließen... ;o)
CU!
-Mike
Ich hatte auch eher an DSP gedacht, der für eine 'Rechtecktschwingung' eine bestimmte Anzahl an 'Timeslots' zur Verfügung hat. Die runde 1. Hälfte ist der Trs. an der pos. Rail durchgeschaltet, die runde 2. Hälfte der an der neg. Rail. Dazwischen gibt es eine 'Sicherheitszeit', in der definitv keiner der beiden Trs. leitend ist. Ob das die Wiedergabe 'versaut', wäre noch zu untersuchen, da ja in dem Moment die TP-Drossel verstärkerseitig floating ist. Aber wahrscheinlich erdet die Impulsantwort eine der beiden Freilaufdioden. Jedenfalls könnte man nun die Digitaltonsamples direkt dazu heranziehen, die Timeslotmenge für 'AN' und 'AUS' der Endstufentrs. zu bestimmen. Das war mein Gedanke...
Aber ich seh' schon, einige unterziehen ihre Konzepte einem echten Praxistest, da kann ich neben Beruf und Familie zeitlich nicht mithalten... :o( Trotzdem hat's hier bereits 'ne Menge interessanter Ideen zum Thema!
CU!
-Mike
Danke! -- Wow, da hat's ja 'nen Haufen zu lesen! Ich kuck' mir das bei Gelegenheit mal an. Dachte gar nicht, daß sich so mit der Materie beschäftigt wird, weil's ja immer heißt: "D-Amp? Klingt eh' nich'...". Nun, der Meinung bin ich nicht. Wenn's richtig gemacht wird, kann auch so eine Endstufen ordentlich Druck machen und dabei auch ganz vernünftig klingen.
CU!
-Mike
Hi!
Es gab ja schon mal einen Thread zum Thema 'Class-D-Amp'.
Was mich interessiert (weiß nicht, ob's das schon gibt) ist, ob man nicht den D-Verstärker 'vollständig digital' machen könnte.
Der Gedanke ist, dem Amp direkt ein S/P-DIF / AES-EBU Signal anzubieten. In diesem Signal werden ja eigentlich nur 'WAV'-Samples ohne jegliche Komprimierung oder Verformung übetragen, wenn ich nicht irre. Was wäre, wenn man jetzt diese Samples direkt mittels DSP oder µCon auf die Schaltzeiten der End-Trs mappen würde? Dann ist die gesamte Strecke digital, analog wird's erst im Lautsprecher...
Bitte nicht gleich hauen, wenn das hier nicht reinpaßt... ;o)
CU!
-Mike
Ich weiß nich', ob so etwas ähnliches schon mal jemand berichtet hat, mir ist das jedenfalls so letzten Freitag passiert:
Wir tragen grad unser Zeugs rein und ich (Toni) hab' das Multicore auf'm Arm. Der Kneiper sieht's, bekommt große Augen und meint ganz ehrfürchtig: 'Ich hab' aber nur 1x16A...' - ??? - *BRÜLLLL* Habe ihn dann aber aufgeklärt... *WeiterGrins*...
CU!
-Mike