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Beiträge von spaceman

  • Power Soak

    • spaceman
    • 14. April 2008 um 10:39

    Nachdem ich die ganzen Beiträge besonders zu Power Soaks und Insolationsboxen gelesen habe kommt mir der Verdacht, dass wir, was den Sound angeht, an der falschen Stelle buddeln. Da steht dann sowas wie: "Kein Druck", "Keine Höhen", "fehlende" Dynamik". Kann es nicht sein, das das schlicht und ergreifend an der Lautstärke liegt? Die Empfindlichkeit des menschlichen Ohres ändert sich ganz erheblich über die Frequenzen und Lautstärken. Deshalb gibt es z.B. bei Stereoanlagen den Loudness Knopf, um leise zu hören (s.o.)

    Ich werde jetzt zumindest mal folgendes testen: Ganz Normaler Gitarrenamp (Vorstufe, Endstufe, Speaker) geilen Sound einstellen mit Mikro über PA abnehmen und im Auditorium schön laut anhöhren. - Klingt geil. Das Singnal mitschneiden und über PA schön laut abhören. - Klingt immernoch geil. So und jetzt das gleiche Signal mal mit 80dbA abhören. - Klingt Scheiße, keine Transparenz, kein Biss, keine Dynamik. Nun mal die Frequenzen im Signal über EQ so angleichen, an daß sie dem menschlichen Hörempfinden bei dieser geringen Lautstärke wieder entsprechen (Badewanne). Klingt auf einmal schon viel besser. Nur Druck ist immernoch nicht da, den muss man spüren und das geht nur laut. Auch mit der Dynamik wird es schwer. Je niedriger die maximalen Peaks, desto weniger Dynamik kann ich noch hörbar abbilden.

    Sollte es wirklich so sein, gibt es daraus nur eine Erkenntnis:
    Rock gehört live gespielt und zwar laut!!!

  • Qualität von "KMS 105, Art-Pro Channel & M-One&quot

    • spaceman
    • 13. April 2008 um 18:11

    Letzte Phase des Projektes
    Sooooo, nun habe ich es mir also geholt, das M-One. Manchmal ist der erste Gedanke doch der Richtige. Am Wochenende hatte ich Gelegenheit, mal ein wenig an den Knöpfen rumzuschrauben und habe eine Einstellung gefunden, die ich schon ganz ordentlich finde.
    Nachdem ich am Ende die Nase vom Basteln voll hatte, habe ich ein paar von meinen Songs „Live“ eingespielt. Das funktionierte so:
    1. Band: Midi
    2. Gitarre: Gibson SG Standard, Engl 530 und GMajor
    3. Gesang: KMS105, Art und M-One
    4. Alles zusammen in Line Mischer
    5. ohne weitere Klangregelung oder Effekte vom Master Out direkt auf die Platte.
    Also nix mehr dran gefummelt, keine Dynamics, kein EQ, auch nix gemischt. Ich habe das Signal original so, wie es von meinem Rack kommt aufgenommen. Genauso soll es dann live in die PA eingespeist werden.
    Wer es hören möchte folge dem Link und erwarte nicht zu viel. Denkt bitte immer dran, ich bin reiner Hobbymucker. Für Tipps bin ich sehr dankbar, wenn ihr mich aber beschimpft, muss ich bestimmt weinen.

    http://www.rocking-bear.de/live

    Viel Spaß

  • Power Soak

    • spaceman
    • 9. April 2008 um 13:58

    Tja, danke für Hinweise, da hatte ich wohl nur Schnapsideen. :oops:

    Über die IsoBox habe ich auch schon nachgedacht. Wahrscheinlich ist das doch das Beste. Ein SM57 habe ich sogar noch und wenn ich mal nicht ganz so laut spielen will, nehme ich das Teil statt der 4x12 und mache ich einfach den Deckel ab.

    Da ich ein alter Frickler bin, baue ich mir das Teil natürlich selbst, richtig schön aus MPX und so.

    Hat jemand für mich einen Tipp bezüglich des Chassis? Spiele hauptsächlich Purple, Zeppelin, ACDC und alles was rockt aber kein Ultra Gain Metal Zeug.

    Hatte schon mal an die gedacht:

    Celestion Vintage30 o. Classic Lead 12
    Emi Legend GB-12

    greetz
    Horst

  • Power Soak

    • spaceman
    • 8. April 2008 um 15:21

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich das richtige Forum gewählt habe. Wenn nicht, einfach verschieben ;)
    Als E-Gitarrist habe ich mit einem Modelling Amp begonnen, von dem aus ich direkt in den Mischer gegangen bin. Das war sehr flexibel und klang auch recht ordentlich. Auf der nicht enden wollenden Suche nach dem perfekten Gitarrensound, war ich aber schnell unzufrieden. Ich habe mir dann einen Engl530 Preamp und ein TC GMajor zugelegt und von dort direkt ins Pult. Das ist fast genauso flexibel und klingt sehr schön. Ich weiß zwar nicht warum, aber ich habe mir dann irgendwann noch eine Engl E840 Endstufe und eine 4x12 Box dazu geholt. Überraschung! Das geht noch mal viel geiler, ab nur … es ist inakzeptabel laut und es ist sehr, sehr groß und schwer.
    Um diesen Sound ohne Lärmbelästigung und LKW zu erhalten, möchte ich wieder direkt ins Pult zu spielen aber mit der Endstufe. Dazu gibt es Power Soaks, die nichts anderes machen, als Leistung zu verbrennen und einen Line Pegel bereitzustellen.
    Nun kommt endlich die erste Frage:
    Kann ich nicht einfach einen korrekt dimensionierten Lastwiderstand nehmen und die Spannung darüber mit einer DI-Box abgreifen? Wäre gleich ein paar Hunnies billiger. Wäre es evtl. für Endstufe, DI-Box oder Pult tödlich?
    Manche Hardcore Fetischisten nörgeln aber noch weiter: So ein Lastwiderstand bildet nicht das Impedanzverhalten einer Lautsprecherbox nach und deshalb klingt es schon wieder „übelst“. Es gibt mittlerweile Produkte am Markt mit eingebauter Lautsprechersimulation. Teilweise funktioniert das elektronisch, teilweise durch ein einem Lautsprecher nachempfundenes elektromagnetisches Bauteil. Mit dieser Variante bewegt man sich dann bereits im Bereich einer Kiloeurone, also sogar teurer als eine hochwertige Box.
    Nun kommt die zweite Frage:
    Könnte man als Lastwiderstand nicht einfach einen Lautsprecher nehmen, Membran und Kalotte ablösen, sodass nur Antrieb und Spinne erhalten bleiben und den Korb abflexen? Da das Teil ja nicht zu klingen braucht und es auch nicht soll, könnte man dazu einen superbilligen China Kübel nehmen. Ansonsten s.o. So käme die ganze Lösung inkl. DI-Box auf unter 50 Euro.
    Alternative, zwei kleinere Lautsprecher (z.B. 10“) mit den Membranen gegeneinander schrauben und nix stechen, schneiden, beißen, hauen, flexen.
    Blöde Idee?

  • Qualität von "KMS 105, Art-Pro Channel & M-One&quot

    • spaceman
    • 7. April 2008 um 12:06

    So, am Wochenende hatte ich die Gelegenheit M-One XL und MX 400 XL zu testen. Als erstes stellte sich die Frage: „Wie vergleiche ich die Dinger am besten?“ Ich habe also in einem Raum von ca. 50qm mein komplettes Live Setup aufgebaut und jeweils sowohl über meine kleine PA, wie auch direkt am Ausgang über Kopfhörer (AKG 240DF) mal in Echtzeit ins Mikro gequakt, mal aufgenommen und dann abgespielt. Alles sehr subjektiv und unwissenschaftlich, aber mir soll’s ja auch gefallen.
    Angefangen habe ich mit den Presets, von denen bei beiden Geräten 90% nicht für Gesang gedacht und auch nicht geeignet sind. Die anderen klangen auf beiden Geräten auf Anhieb recht gut.
    Das MX hat enorm viele Konfigurationsmöglichkeiten, bis hin zum Surround Sound. Ich brauche allerdings nur mono in auf stereo out. Von den Routings des TC ist für mich „Serial“ genau das was ich brauche, „Parallel/Serial“ ist teilweise auch ganz interessant.
    Bei der Bedienung war ich nicht objektiv, da ich bereits sehr Längerem ein G-Major für die Klampfe einsetze. Daher gefällt mit das TC aus reiner Gewohnheit natürlich besser, wobei die Menüsteuerung des MX durchaus eingängig ist.
    Nachdem der Klangvergleich der Presets ausgegangen ist wie das Hornberger Schießen, habe ich als nächstes versucht eigene Effekt-Presets zu basteln. Das ging bei beiden auf Anhieb sehr gut und auch die Ergebnisse konnten sich schneller hören lassen als befürchtet hatte. Für den letzten Schliff werde ich dann aber sicher doch ein paar Wochen / Monate brauchen. Aber auch hier wurde mir klar, es gibt so viele Einstellmöglichkeiten, dass ein direkter und realistischer A/B-Vergleich kaum möglich ist. Beide Geräte klangen um Lichtjahre besser als mein alter VC300, beide sind qualitativ nicht zu unterscheiden. Hätte ich verschiedene Presets im Doppelbindversuch abgehört, hätte ich ehrlich nicht sagen können, welches von wem ist.
    Zwei Dinge sprechen vor dem Hintergrund meiner Anforderungen und meines Kontextes für das TC: 1. Ich habe schon ein TC, macht der Gewohnheit, 2. Das MX hat einige Features mehr, die ich nicht brauche und kostet dafür 50 kleine bunte Murmeln mehr.
    Also wird es am Ende doch das TC
    HMPF: Ja ich glaube, wenn ich so ein richtige Oberklasse Teil von einem richtigen Profi konfiguriert hörte, gefielen mir die beiden womöglich nicht mehr. Aber soweit bin ich heute noch nicht und ich glaube kaum, das mein GAS in ein paar Jahren auskuriert sein wird
    :lol:

  • Qualität von "KMS 105, Art-Pro Channel & M-One&quot

    • spaceman
    • 31. März 2008 um 13:40

    Danke für die Antworten und Tipps

    johannes
    Natürlich hat das Vocal300 einen EQ und da habe ich die oberen Mitten und die Höhen recht heftig geboosted. Aber was das SM58 nicht liefert, kann man auch nicht hochziehen. Am Art ist der Effekt der gleiche, kann man zwar auch mit dem parametrischen EQ kompensieren, klingt dann aber nicht mehr schön.

    @Karel & Wora
    Ja, ich werde wohl testen müssen. M-One oder MX400? Das ist die Frage! Ich habe nur Bedenken, weil bei derart komplexen Geräten, wie es die beiden nun mal sind, sehr, sehr viel von der richtigen Einstellung abhängt. Ich habe es schon oft erlebt, das ein eher schwaches Teil nach einer sorgfäligen Justierung erheblich besser klingt als ein Top-Teil nach einem Schnellschuss. Mal sehen, wie ich da etwas Zeit und Ruhe zum Probieren bekommen kann.

    HMPF
    leider befindet sich das M2000 schon in einer Preisklasse, wo ich eingentlich nicht mehr ran wollte. So um die 500,-- für ein FX müssten für den Liveeinsatz doch reichen. Ob die TCs in dieser Region wirklich so grauselig klingen, wage ich zu bezweifeln. Ist natürlich wie oben schon beschrieben Geschmackssache.

    Naja, ich glaube je mehr ich frage, desto unsicherer werde ich. Ich gehe auf jeden Fall testen und berichte euch dann, was meine verkrüppelten Öhrchen mir signalisieren.

    Was sollte ich denn ausser M-One und MX400 noch in der 500 Euronen-Liga anhören? Ist das D-Two vielleicht noch eine Option? Oder gibts da vielleicht auch was von Ratiopharm? :lol:

  • Qualität von "KMS 105, Art-Pro Channel & M-One&quot

    • spaceman
    • 29. März 2008 um 18:55

    Hallo Werner, deinen Wurstwerner finde ich im Übrigen sehr Appetit anregend. Ich gehe mir jetzt auch mal ne anständige Wurst essen, :wink:
    Mahlzeit

  • Qualität von "KMS 105, Art-Pro Channel & M-One&quot

    • spaceman
    • 29. März 2008 um 18:48

    So, hat ein wenig gedauert. Ich habe aber noch eine ganze Menge vor allem auf US-Seiten herumgestöbert und dort sehr viele Erfahrungsberichte zum ART gefunden, fast alle positiv. Ich habe mich also entschieden und mir das Ding geholt, ein Drittel des Preises von SPL war sicher auch ein Argument.

    Der Hinweis "... wirklich guter CS, wenn man weiß, wie man damit umgehen muss... " hat sich absolut bewahrheitet. Also mal eben anklemmen und gut iss, no way. Ich habe ziemlich lange probiert, bis ich den Sound hatte, den ich wollte. Aber, es geht, das Ding klingt wirklich super. Man muss sich aber wirklich Zeit nehmen, angefangen vom Sweet Spot der Vorstufenröhre, über die Parameter für die Dynamik bis hin zum EQ. Und, ganz anders als bei meinem Vocal300 haben kleine Änderungen zum Teil erhebliche Auswirkungen auf den Klang. Jetzt hört man wirklich, was das KMS alles an Nuancen, Dynamik und Brillianz hervorbringt und die Röhren machen es richtig schön seidig und lebendig. EQ und Compressor nutze ich nur sehr sparsam, was das KMS liefert ist schon fast optimal. Die Defizite liegen da wohl eher bei meiner Stimme.

    Kurzum, mit dieser Kombination bin ich bis hierher hoch zufrieden. Ich weiß gar nicht mehr, warum ich das SM58 jahrelang so cool fand.

    Ich habe dann nochmal die Effektsektion des Vocal300 dazwischen geklemmt, weil es etwas drüsch klang. Leider merkt man dem Ding jetzt deutlich an, dass die Effekte eher einfach gestrickt sind. Transparanz geht verloren, das Ganze kling teilweise künstlich, wie durch eine Wolldecke. Beim SM58 ist das nicht weiter aufgefallen, klang halt "gefällig".

    Da ich mich wie schon angedeutet ein wenig oberhalb von gefällig positieren möchte werde ich mir wohl auch einen hochwertigen Effekt zulegen, nur welchen. Das M-One XL steht auf meiner Lister immernoch ganz oben.

    Was will ich eigentlich damit machen:
    1. Hall, eher weniger als mehr, unaufdringlich, natürlich ohne Brillianzverlust oder hörbare Artefakte.
    2. Pitch Shift, um die Stimme etwas anzufetten. Einen nach rechts, leicht nach unten verstimmt, sehr kurzes Delay, einen nach links, leicht nach oben verstimmt, kurzes aber anderes Delay. Diesen Effekt auch so dezent eingebaut, dass man nur merkt, wenn er nicht da ist.

    Diese beiden Sachen macht das M-One nach imho ganz hervorragend. Oder kann es noch einer besser oder sollte man auch ganz andere Effekte zur "Veredelung" der Stimme verwenden?

  • Qualität von "KMS 105, Art-Pro Channel & M-One&quot

    • spaceman
    • 19. März 2008 um 09:42

    Erster Schritt erledigt

    Ich habe mir gestern mal richtig Zeit genommen und verschiedene Mikros durchgetestet. Am Ende bin ich dann doch beim KMS105 geblieben. Auflösung und Dynamik sind genial. Auf einmal höre ich Dinge, die vorher beim SM58 einfach zugekleistert waren.

    Nach dem Zuschlag also Heim, Mic angeschlossen, enttäuscht! Der Preamp vom Vocal 300 kommt mit der Dynamik des KMS (132db) überhaupt nicht klar. Entweder ist es zu dünn oder es zerrt. Ich habe bestimmt zwei Stunden nächtens gefummelt, ohne Ergebnis. Fazit: Am Vocal 300 klingt das SM58 besser und funktioniert problemlos. KMS105 geht nicht. Irgendwo hat mal einer von euch sowas geschrieben wie: Ferrarimotor im Trabi. Das habe ich also jetzt auch.

    Steht Stufe zwei an: Neuer Preamp, meine Präferenz ist nach wie vor der Art Pro Channel

    Vielleicht mag ja doch noch einer von euch seinen Senf dazu geben.

  • Qualität von "KMS 105, Art-Pro Channel & M-One&quot

    • spaceman
    • 17. März 2008 um 09:28

    hier geht's weiter ...

    einen Channelstrip von Art "Pro Channel - 1CH" und ein M-One von TC-Electronics aufrüsten.

    Nun die Fragen:
    1: Passt das einigermaßen zusammen?
    2: Taugt der Art was insbesondere zusammen mit dem Neumann
    3: Was ist vom M-One für Gesang zu halten.

    Gesamtbudget ca. 1200-1500 Euronen sollte eingehalten werden also bitte keine Empfehlungen für Avalon oder andere so schöne Sachen, das kann und will ich mir nicht leisten.

    Danke für eure Hilfe
    Der Spaceman

  • Qualität von "KMS 105, Art-Pro Channel & M-One&quot

    • spaceman
    • 17. März 2008 um 09:24

    Hallo,

    ich mache ein wenig Musik als Alleinunterhalter, meist so klassische Rock- / Folksachen von Dylan/Zepplin, bisschen Blues und Jazz, Zeit 60er bis heute.

    Da ich meist alleine arbeite, Lokationen bis max 200 PAX habe ich mir ein Rack gebaut, mit dem ich alles von der Bühne aus steuern kann. Zuguterletzt läuft alles in einen 8-kanaligen 1HE Line Mixer, der ausser Lautstärke je Kanal und Master keine Regelmöglichkeit hat.

    Mit Gitarre (K+W+E) sowie Midi Playback bin ich klar, nur der Gesang gefällt mir noch nicht. Ich setze derzeit ein SM58 + einen Vocal 300 von Digitech ein. Ganz nett, aber irgendwie auch billig, muffig, leblos.

    Nun die Frage:

    Ich möchte gerne auf ein KMS105 von Neumann, ...

  • Drei-Wege Top

    • spaceman
    • 11. März 2007 um 21:45

    danke erst mal für die Antworten. ich fasse mal zusammen, was ich bisher verstanden habe:

    - BMS4550 behalten, anderes Horn, am besten Beyma TD250
    - Darunter zwei 12er (Kappa ok, besser was anderes)

    Aktiv ansteuern, trennen bei 120Hz und 1,5KHz, fertig ist die Laube ;)

    Dem Kappa stehen einige etwas skeptisch gegenüber. Welcher 12er ist denn von Klang und Wirkungsgrad in diesem Setup deutlich besser?

    Dreiweg im Top scheint sich nicht wirklich zu lohnen.

    Ich hoffe, jetzt fühlt sich keiner unverstanden

  • Drei-Wege Top

    • spaceman
    • 11. März 2007 um 11:37

    Liebe Gemeinde,

    ich denke derzeit über ein 3W-Top nach:
    Low Mid : Kappa 15 (120-500Hz, 500W aktiv)
    Hi Mid: Delta 10 (500-2000Hz, 300W aktiv)
    Hi: 4550 (2k-16k, 18db an Delta)

    Das Teil soll auf zwei Achenbach Subs spielen und entspannt mithalten.
    Bei der Chassisauswahl bin ich mir nicht so sicher.

    Eine mögliche Alternative wäre für mich noch ein 2W-Top:
    Mid: 2xKappa12 (120-1500Hz, 900 Watt)
    Hi: 4550 (1,5K-16K, 200 Watt)
    Soll auch auf den zwei Achenbachs spielen.

    Hier weis ich jedoch nicht, ob der 4550 da mithält. Er ist zwar mit 113db sehr laut, aber welches Horn läd sauber runter bis 1,5KHz?

    Kleine Einschränkung, die 4550 auf AH290F habe ich schon, daher sind die gesetzt. Die 4550 möchte ich behalten, das Horn kann ich evtl. wechseln. Die 2x12-Variante hätte auch den Vorteil, zwei Kappa 12 habe ich auch schon aber die kann ich gut loswerden.

    Budget für die beiden Tops max. 1500€.

    Ich hoffe auf ein paar gute Anregungen und bin euch für jeden Tipp dankbar.

    Grüße
    Horst

  • Viel-Chassis Boxen

    • spaceman
    • 21. Januar 2007 um 14:40

    ukw: danke das war genau die Tabelle die ich meinte. Wahrscheinlich haben die den Link weggenommen, weil sie damit ihre eigenen Angaben ad Absurdum führen. Deshalb habe ich in vermutlich auch nicht mehr gefunden. Werde ich sofort ordentlich archivieren, versprochen ;)


    FF: Was lerne ich jetzt für die Praxis aus der Tabelle bzw deiner Einschränkung? Einen 12er bis 2KHz fahren ist doch ok? Manche fahren sogar ihre 15er bis 2,5KHz

  • Viel-Chassis Boxen

    • spaceman
    • 21. Januar 2007 um 13:06

    SRAM: ja, die Wirkungsgradsteigerung interessiert mich

    @Tetzlaff: Genau die Tabelle meine ich, weisst du, wo ich die finden kann?

  • Viel-Chassis Boxen

    • spaceman
    • 20. Januar 2007 um 10:53

    Danke für die Info SRAM.

    gibt es eine Möglichkeit zu berechnen, wo die sinnvoll nutzbare obere/untere Grenzfrequenz so einer MehrChassisBox liegt, bzw. wie sie sich jeweils bei einer Verdopplung der Chassisanzahl verschiebt?

    Wie kann man berechnen, in welchem Frequenzbereich die Treiber koppeln? Möglichst in Abhängigkeit der T/S- und Gehäuseparameter.

    Etwas off topic: Ich habe vor einiger Zeit mal eine Liste gesehen (von Emminence glaube ich) wo die jeweils höchste Wiedergabefrequenz eines Chassis bezogen auf seine Größe aufgelistet war. Interessant war, das z.B. die oberen Grenzfrequenzen für 12er viel niedriger lagen, als die in den Datenblättern der hersteller angegebenen. Ich versuche schon seit Tagen, das Ding wiederzufinden, leider ohne Erfolg.

    Weiss jemand von euch wo diese Aufstellung liegt, bzw. hat jemand etwas ähnliches?

  • Viel-Chassis Boxen

    • spaceman
    • 19. Januar 2007 um 18:23

    Mechwerkandi

    genau an die Dinger hatte ich auch gedacht. Wir haben früher ein paar mal bei Grobschnitt im Vorprogramm gespielt und da hat mich die PA schwer beeindruckt, ist aber schon an die 30 Jahre her.

    Thomas
    Das HK diese Idee umsetzt war mir nicht bekannt. Deiner Meinung nach wäre die HK in einem DoppelBlindVersuch vom Sound her nicht von 18er BRs zu unterscheiden?

    Spannend finde ich, dass man solche Konzepte im PA-Bereich kaum findet, wohingegen bei Boxen für Bassisten dies das führende Konzept ist. Mit ihren 6-Saitern spielen die zum Teil ja auch ganz schön tief.


    Dazu noch eine grundlegende Frage: Wenn ich von einem Chassis mehrere in ein Gehäuse baue, spielt die Box dann höher, tiefer, weniger hoch, weniger tief. Das ist mir nicht klar.

    thx
    Horst

  • Viel-Chassis Boxen

    • spaceman
    • 19. Januar 2007 um 09:16

    ukw

    ich habe mir ein paar von den Threads angesehen. Ausser einigen hundert Beiträgen mit überwiegend pubertärem Rumgegockel habe ich leider nicht viel Substantielles gefunden. Sowas zu lesen, ist mir wirklich meine Zeit zu schade. Aus dem Kindergarten bin ich schon seit über vierzig Jahren raus.

    Auf die von mir gestellten Fragen habe ich dort leider keine Antworten gefunden. Vielleicht mag ja doch der eine oder andere noch einen sachlichen und kompententen Beitrag zum Thema schreiben. Ich würde mich sehr darüber freuen.

    Falls unsere Soap-Akteure mit dem Gedanken spielen, sich hier wieder zu kaprizieren und ihre Glaubenkriege auszutragen, ... machts bitte woanders.

    Grüße an alle, die das Forum noch ernst nehmen

    Horst

  • Viel-Chassis Boxen

    • spaceman
    • 16. Januar 2007 um 19:46

    Hallo Freunde der gepflegten Föhnfrisur,

    ich hab mal wieder schlecht geträumt. Und zwar träumte ich von einer geschlossenen Bassbox mit 9 (in Worten: neun) 10" Treibern. Frontfläche so ca. 80x80cm Tiefe evtl 30-40cm. Also nicht viel größer als manche Bassreflexkiste und schon gar nicht als manches Horn.

    Dann kamen Zweifel ... huhu ...

    Es gibt zwar schöne 10er mit BL an die 20, Hub bis 6mm, über 250 Watt. Aber wie wirken sich so viele Chassis parallel in einem Gehäuse (wären dann 8 Ohm mit über 2000 Watt RMS) aus?

    Was passiert mit der unteren, was mit der oberen Grenzfrequenz? Von wo bis wo spielt so eine Kiste vernünftig. Steigert sich der Wirkungsgrad tatsächlich bei jeder Verdopplung der Chassis um 6db

    2=+6; 4=+12; 8=+18 und noch einen für die Kanne?
    Würde bei 250Watt und 94db pro Chassis rechnerisch 94+24+18=136db machen. Ganz schön viel Krach für so einen kleinen Poltergeist. Und die CB-Fetischisten müssten jubeln ob des gelungenen Designs.

    So genug geträumt ...
    War das ein Albtraum oder vielleicht doch überlegenswert

    Grüße
    Horst

  • Vier-Wege-System: Sinn oder Unsinn?

    • spaceman
    • 22. Dezember 2006 um 19:01

    Für eine Kombination 15",10",2",1" scheint es eine klare Präferenz zu geben.

    Was spricht gegen 18",15",2",1"?

    Erzeugt das nicht mehr Fundament? Wenn man den 18er unter 100Hz trennt, sollte der unproblematisch sein. Gleiches gilt doch auch für den 15er wenn der ab 800Hz an der 2er abgibt. Oder seht ihr das anders?


    Welcher 15er würde sich für einen solchen Einsatz eignen. Gibt es einen, der sich für diese Kombination eignet und er gegen zwei 18er-BR und einen 2er+1er als Einzelchassis mithält?

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