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  2. Sound-Klinik

Beiträge von Sound-Klinik

  • Erneut die 2- vs. 3-Wege Frage bei Tops...

    • Sound-Klinik
    • 25. März 2010 um 15:39

    ... ein weiteres Argument wäre noch die Belastbarkeit kleiner (im Impulsverhalten schnellerer, die Höhen "zerperlend auflösendender" ...) Hochtonquitschen.

    Solange alles im grünen Bereich bleibt, freuen sich alle.
    Wenn dann ein Depp (oder eine "auf-der-Tanzfläche-Show-machende-Sängerin-mit-Mikro-in-der-Hand") für eine kurze und schmerzhafte Rückkopplung sorgt, raucht der Hochtöner mal eben ab und der Mitteltöner mußte (dem früher obligatorischen 31-Band sei Dank ...) retten, was noch zu retten war* ... oder die Monitorboxen wurden dann - bis zum nächsten GAU am Abend - wenigstens zeitweilig - zu FOHs "befördert". :)

    Früher war sowas bei 15-3ern (oder gar 18-3ern) ein häufig anzutreffendes Phänomen bei Cover-/Tanzmuckerbands ("... wer bestellt denn diese Woche zwei neue Schwingspulen ?") ... also wie heute noch bei DJs mit "Preiswert"-2-Wege-Boxen mit 26 mm-VC-Möchtegern-1"ern gängige Praxis. :D


    *die Frequenzweichen mit zerschmolzenen Spulen und verbrannten Widerständen waren das i.d.R. am Abend nicht ... :)

  • Erneut die 2- vs. 3-Wege Frage bei Tops...

    • Sound-Klinik
    • 25. März 2010 um 13:57

    Wenn der Abhörbereich bzw. die Hörzone nicht zu groß ist (Wohnzimmercouch :D ) kann man mit 3-Wege klanglich mehr erreichen als mit einer 2-Wege-Kiste.

    Wenn ich eine größere Hörzone abdecken will/muß sind hohe Trennfrequenzen (also zwischen Mittel-/Hochton) etwas heikel.
    Beispiel: Ich plaziere ein Hochtonsystem auf einer Schallwand oberhalb von einem Mitteltonsystem. Das vertikale Richtverhalten wird im Übernahmebereich mit steigender Frequenz nicht optimal sein. Naheliegend: Eine koaxiale Anordnung könnte DIES EINE Problem (theoretisch) minimieren, aber dann treten wieder ganz andere - durch das koaxiale Prinzip bedingte (z.B. zeitlicher Versatz ... Beugungsdeffekte etc.) - Probleme auf.

    Bei einer 2-Wege-Box mit großem Mittelhochtonhorn und vergleichsweise niedriger Trennfrequenz zum (TT-) Konus-Chassis (zwischen 1 ... 2 kHz) sind die Probleme beim vertikalen Richtverhalten weniger ausgeprägt.

    Die ideale Box wird es wohl nicht geben (höchstens in Werbeanzeigen und gekauften Testberichten :D :( 2-Wege-Kisten haben Vor- und Nachteile - aber 3-Wege-Kisten eben auch. :wink:

  • Unglaubliches aus Fernost

    • Sound-Klinik
    • 24. März 2010 um 12:03
    Zitat von "Fritz Führmann"

    Nicht nur im PA-Sektor - kein Mensch braucht Autos wie den Porsche Cayenne oder den BMW X5 ...

    Natürlich gibt es auch am oberen Ende der Preisskala Dinge, die niemand braucht. Ich sprach jedoch vom unteren "Geiz-ist-Geil"-Ende. :wink:

    Zitat von "Fritz Führmann"

    Solange sich Leute finden, die sowas wollen, hat alles seine Daseinsberechtigung, ob sinnvoll oder nicht.

    Das ist die Frage ... nur: Wer profitiert kurz- und mittelfristig von dieser Entwicklung (Kleine Hilfe: deutsche Hersteller/Arbeitsplätze* sind es wohl eher nicht ...) ?
    Ich zweifel daher mal, ob sich "Daseinsberechtigung" durch (geweckte !) Nachfrage so einfach rechtfertigt.
    Je mehr angeboten wird, desto mehr verschwimmt bei "manchen" (Tendenz offenbar steigend :grin: ) der Maßstab dafür, was sinnvoll ist. Die Müllkippen und eBay sprechen da eine klare Sprache.

    Dabei fällt mir ein: Wer kennt den Film "Die Götter müssen verrückt sein" ? :)


    *mit Ausnahme von BMW und Porsche ...

  • Unglaubliches aus Fernost

    • Sound-Klinik
    • 24. März 2010 um 09:29
    Zitat von "BERND SIEGRITZ"

    Der Markt für solche Teile ist, wie wir alle wissen eben da.


    Es gibt viele Dinge "im Markt", die eigentlich unsinnig sind. Immer mehr Anbieter produzieren zunehmend für Kunden, die sich dem kollektiven Verblöden hingeben (stumpfsinnige TV-Formate ... Online-Spiele, um der "harten Realität" zu entfliehen ... u.v.m.). Und wer schon mal eine Bedienungsanleitung eines Gerätes für den U.S.-amerikanischen Markt gesehen hat, bekommt eine Ahnung, wohin die Entwicklung geht, die auch den PA-Sektor (am unteren Ende der Preisskala - "geiz ist geil") längst erfaßt hat.
    Und viele Jugendliche können sich (lt. durchgeführten Umfragen !) als Alternative zu "Hartz IV" auch eine Karriere als "Superstar bei DSDS" vorstellen. Schule und Studium haben (besonders auffällig bei männlichen Jugendlichen !) eine abnehmende Bedeutung. :roll:

    Sehr gut wird diese Entwicklung (= gesellschaftliche Verblödung) im Film "Idiocracy" persifliert (... lief vor einigen Wochen im Fernsehen) - Infos unter http://de.wikipedia.org/wiki/Idiocracy - die Dummen pflanzen sich darin stärker fort als die klugen Köpfe in unserer Gesellschaft - und um 2500 laufen nur noch Beknackte auf unserem Planeten herum. Der Film ist zwar auf den ersten Blick recht lustig - aber: Es gibt Wissenschaftler, die behaupten, dass der IQ seit Mitte der 90er Jahre stetig abgenommen habe.
    Fakt ist, dass es immer weniger Schulabgänger gibt, die Mathe, Physik oder Ingenieursfächer studieren (könnten) ... vielleicht holen wir uns demnächst Leute aus Indien und Afrika für derart geistig anspruchsvollere Tätigkeiten.

    Ich lese gerade (passenderweise :) ) das Buch "Generation Doof" und erkenne auch zahlreiche (nicht nur "gelbe") Politiker darin wieder. :wink:

  • Bauteiltoleranz ?

    • Sound-Klinik
    • 21. März 2010 um 17:21
    Zitat von "ometa"

    PS: Nicht nur die Chassis, oder Boxen auf "normale" Temperatur bringen - auch ans Messequipment denken!

    ... etwa Meßequipment in den Backofen ? :wink:

  • Limiter mit Multimeter einstellen

    • Sound-Klinik
    • 6. März 2010 um 08:42
    Zitat von "Jonnytrance"

    Wegen Impedanzminimum.


    Du willst also ein Sinussignal mit nahezu voller Leistung "zum Einstellen" auf die Lautsprecher geben ?
    Wie schnell bist du denn beim Einstellen ? :wink:

    Zitat von "Kracky"

    Sinvoller Weise am besten auf zwei Messungen, einmal die Endstufe für den Breich ab 130 Hz abwärts, einmal die Endstufe am 130 Hz aufwärts.


    Genaugenommen müßte man die Belastbarkeit der Lautsprecher auch frequenzabhängig kennen (EIN Beispiel: Wo liegt die Belastbarkeit eines Tops, wenn Mittelhochtonhörner "einsetzen" ?). Ein Weg wäre frequenzabhängige Klirrmessungen bei verschiedenen Leistungen durchzuführen.
    Und auch Bässe haben bekanntlich nicht über den kompletten Widergabebereich konstante (z.B. mechanische !) Belastbarkeiten.

    Anmerkung zu Verstärkern: Einige "moderne" Amps können ihre max. Nennleistung zeitlich nur eingeschränkt abgeben (wg. "ökonomisch", auf den "Praxisbetrieb" ausgelegter Netzteile). :wink:

  • Theoretische Frage zur Auswirkung der Länge bei Line Arrays

    • Sound-Klinik
    • 5. März 2010 um 20:14
    Zitat von "wora"

    ich denke dieser trend ist kein trend, sondern eher die logische erweiterung der produktpalette nach unten.


    DAS hast du absolut richtig erkannt und gut auf den Punkt gebracht ... denn: wer* braucht schon Low-Mids oder eine neutrale/ausgewogene Stimmenwiedergabe ?
    Hauptsache es ist BILLIG. :wink:


    *wer heutzutage mit Handy-"Lautsprechern" seine/ihre Musik hört, merkt sowieso nix mehr ... :wink:

  • DBX Driverack 260 und Alternativen dazu

    • Sound-Klinik
    • 5. März 2010 um 20:04
    Zitat von "KurtSchuster"

    ... das der Xilica 4080 in der Performance-Bewertung auf Platz 2 hinter einem LA Audio DLX-260 liegt.
    ...
    Außerdem ist er ca. 800 € teurer. Aber angeblich klingt er gaaanz toll. Sagt der Hersteller. :lol:


    Ob man auf einer realen Veranstaltung (d.h. inkl. Umgebungslärm/Gegröle der Besucher, raumakustischen Einflüssen wie Resonanzen, Wand-/Deckenreflexionen etc.) und einer wie auch immer gearteten Abnahme mit einschlägig bekannten/"geliebten" Mikros und geschmacksorientierter Filterung eines Tonkünstlers an irgendeiner Konsole (ggf. noch digital nach "Durchlauf" zusätzlicher AD-/DA-Wandler) weltbewegende Unterschiede hört, mag jeder für sich selbst entscheiden.

    Zitat von "KurtSchuster"

    Den Behringer haben sie ernsthaft auf Platz drei gelegt. ...


    Ich hab schon die unterschiedlichsten Controller hier gehabt, um Settings für PAs zu "bauen".
    Auch Behringer war schon dabei (... wenn hier mal ein neues Gerät aufschlägt, messe ich manchmal interessehalber Übertragungseigenschaften - darunter F-Verlauf, Klirr, Rauschen etc.).
    Fazit: Es gibt von den Übertragunseigenschaften her viel schlechtere Geräte als die von Behringer. Und ob "bessere", (im Volksmund:) "amtlichere" Geräte dann wirklich notwendigerweise zu einer gigantischen Klangverbesserung führen, liegt sicher häufiger am Blick ins Rack (teures Gerät: "oh, das klingt aber professionell" ... bzw. preiswertes Gerät: "klingt irgendwie harsch und löst nicht so gut auf ..."). :grin:

    Mir ist es zunächst mal egal, was auf einem Gerät draufsteht (... diese Markendiskussionen "guter Hersteller - böser Hersteller" sind meistens nachgeplappert ...).
    ABER: Die Performance muß stimmen (DIE messe ich lieber selbst !) UND die Betriebssicherheit !!
    Und für die meisten Jobs reicht ein "normaler" IIR-Controler voll aus (bitte auf genügende Filteranzahl und Frequenzauflösung* achten !).


    *ältere Geräte arbeiten da z.T. recht "grob" :wink:

  • DBX Driverack 260 und Alternativen dazu

    • Sound-Klinik
    • 3. März 2010 um 18:33
    Zitat von "KurtSchuster"

    Wieso weiteres FOH ? Bei dem "sowohl als auch", gings nur um die Größe der Bühne. Ist sie zu breit kommt ein Short-Throw Top nicht mehr in Frage. Schließlich gibt es auch noch sowas wie Drumfill und Monitoring.

    Ich ging aufgrund deiner Schilderungen davon aus, daß du bei bestimmten Amlässen mit zwei unterschiedlichen Tops ("medium-/long-throw" ...) "nach vorn" - d.h. nicht infill und front - bläst.

    Zitat von "KurtSchuster"

    Aus einem Short wird ein Long, wenn man nur genug hinstellt.

    Also gleiche Basskisten ?

    Zitat von "KurtSchuster"

    Idealerweise sind es Hörner.

    Diese Ansicht wird hier sehr kontrovers bewertet ... :grin:

  • DBX Driverack 260 und Alternativen dazu

    • Sound-Klinik
    • 3. März 2010 um 17:14
    Zitat von "KurtSchuster"

    Das erste Top ist FOH und ein Mid/Long-Throw-Top, das zweite Top ist ein Short-Throw und damit, wer hätte es gedacht, das Infill-Top. Das dritte Top ist das Sidefill, das ist dann mal sowohl als auch, je nach Anwendung.

    Sehr ehrgeiziges Setup. Beim "sowohl-als-auch" (konkret: als weiteres FOH) könnte es im Zusammenspiel mit deinem FOH-System zu Problemen (Phasing) führen. :wink:

    Zitat von "KurtSchuster"

    Unter jedem Top stehen entsprechende ( Long- bzw- Short- Throw ) Sub`s.

    Wie groß sind denn eigentlich diese "Long-Throw-Subs" ??

    Ansonsten: Xilica baut gute Geräte (hab auch einige davon), sind recht klangneutral und haben (wenigstens für meine Ansprüche) eine ausreichende Anzahl an Filtern verfügbar. :wink:

  • Erfahrungsberichte zur Low Budget PA

    • Sound-Klinik
    • 21. Februar 2010 um 12:56
    Zitat von "Timo Blößer"

    Was mir noch eingefallen ist: Würde es was bringen Bedämpfungsmaterial (Noppenschaum, Bedämpfungswolle) in die Subs zu stopfen, klingen sie dann trockener, Nein oder?


    Sofern die Kisten nicht komplett gefüllt und letztendlich "totgestopft" werden, ist die Wirkung begrenzt und senkt ggf. die thermische Belastbarkeit (Hitzestau).
    Auch das Anbringen von Noppenschaum oder wenige Lagen Polyesterwatte macht (in Bass-Systemen) wenig Sinn.
    Besser wäre es dagegen, ein LS-System korrekt/sorgfältiger abzustimmen (d.h. auch Gehäuseabstimmung :wink: ), was aber gerade bei preiswerten Kisten nicht immer konsequent gemacht wird.

  • Theoretische Frage zur Auswirkung der Länge bei Line Arrays

    • Sound-Klinik
    • 15. Februar 2010 um 21:09
    Zitat von "klauston"

    Je länger eine Banane ist, umso gerichteter werden die Frequenzen im Mid / Low Bereich.


    Vertikal !

    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    ... findet aber in Richtung der Aufreihung der Lautsprecher eine Auslöschung statt - bei übereinander angeordneten Lautsprechern also darüber und darunter.


    = im "Volksmund" also größere Richtwirkung in vertikaler Richtung.

    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Das es aber tatsächlich auf der Bühne leiser wird, liegt nun daran, dass man sich auf der Bühne eben nicht direkt hinter dem Array sondern etwas unterhalb dessen befindet.


    Genau. Es gibt eine (wg. endlicher Zeilenlänge) tendenziell "scheibenförmige" Richtquarakteristik - die Mucker befinden sich (glücklicherweise werden die Dinger ja hochgezogen/"geflogen" ... :D ) unterhalb* der "Scheibe". :wink:


    *sollte ein Witzbolzen während der Show das Array "absacken" lassen, käme der Mischpultfuzzi ins Schwitzen. :D:D:D

  • Theoretische Frage zur Auswirkung der Länge bei Line Arrays

    • Sound-Klinik
    • 15. Februar 2010 um 17:34
    Zitat

    Interessant in diesem Zusammenhang noch dass die akustische Koppelung im Mitten und Lobereich mit der Länge des Arrays zunimmt. Je mehr Systeme in einem Cluster zusammen sind, desto mehr Lo-Energie wird nach vorne abgegeben (an den Amps gibt es da entsprechende Presets, die das ausgleichen). Wenn mehr nach vorne abgegeben wird heisst das gleichzeitig dass weniger nach hinten entweicht.


    Sofern die Breite der Elemente deutlich kleiner als die Länge ist, erfolgt bei tieferen Frequenzen auch "nach hinten" eine Schallabstrahlung (d.h. die Bündelung erfolgt primär - je nach Frequenz und Zeilenlänge - in vertikaler Abstrahlrichtung ... horizontal aber "rundum" :) ).

    Und: Den Begriff "Entweichen" würde ich nicht verwenden. :wink:

  • 15" er Karlson Basskiste

    • Sound-Klinik
    • 15. Februar 2010 um 17:24
    Zitat von "Jens Droessler"

    Im Tiefbass ist es wohl mehr ein serieller Bandpass, da beim "normalen" KK der BR-Port in die Koppelkammer geführt wird ...


    ... und bei sehr tiefen Frequenzen vermutlich nicht einmal mehr das. :(

  • Wirkungsgradsteigerung Hörner durch Strahlungswiderstand ...

    • Sound-Klinik
    • 15. Februar 2010 um 17:21
    Zitat von "Jens Droessler"

    Das ist ohne Zweifel richtig, nur nicht ganz so leicht zu erklären :)


    Das ist eben das schwere Los der Physiker: Man wird einfach nicht verstanden. :wink:

  • die kompakten Dynamischen, eine Bestandsaufnahme

    • Sound-Klinik
    • 15. Februar 2010 um 15:51
    Zitat von "simonstpauli"

    ... alle vor verschiedene Gitarrenamps, Snares, Toms, Congas etc. Das kann sehr schnell sehr komplex werden.


    ... und womöglich ZU komplex.
    Hinzu kommen persönliche Geschmacksnuancen (der Hörer/Juroren)... unterschiedliche "Hörpositionen" und Quellensounds (Drums WIE gestimmt ... wie/wo abgenommen) ... und auch Gitarrenamps klingen SEHR unterschiedlich (dto. die verwendeten Gitarren !) ... ebenso die (von "reinen" Technikern häufig unterschätzten) Einflüsse der Spieltechnik des Gitarristen auf den "Klang" !

    Ergo: Eine "wasserdichte", von allen akzeptierte (d.h. "objektive") Beurteilung halte ich für utopisch, zumal schon Reihenfolge beim Hören und die "Tagesform" der Juroren zu starken Schwankungen führen.

  • 15" er Karlson Basskiste

    • Sound-Klinik
    • 15. Februar 2010 um 14:53
    Zitat von "Wolf"

    Tapped horn findest Du hier gut erklärt:
    http://www.cowanaudio.com/th.html

    oder hier:
    http://www.visaton.de/vb/showthread.php?t=18417


    Wieviel Horn soll denn da "drin" sein ? :D

    Zitat von "heartcore"

    ... wesentlich besserer Klang als Horn(kein Geplärre).


    Eine sehr allgemeine und unhaltbare Behauptung. Zumal: Es gibt eine Vielzahl verschiedener Hörner (bezügl. Größe, Konstruktionsvariante, erzielbares Übertragungsverhalten und Effizienz).

    Zitat von "heartcore"

    Allerdings ist das Abstrahlverhalten etwas undurchschaubar und auch eher was für den Nahbereich.
    Welches Richtverhalten erwartest du von einer Kiste dieser Größenordnung denn ??


    Und schon wieder die Mär vom "Nahbereich" (etwa weil "etwas Horn drin ist/drin sein könnte" ?) :?

    Zitat von "heartcore"

    Ein echter KK für den Bass wäre wirklich mal ein Hit und Hut ab für jeden, der sich an die Entwicklung wagt.


    Es gab bereits vor 30 Jahren etliche Versuche. Ich denke: Es lohnt - wenigstens in dieser Form - nicht wirklich. Eine andere Eigenschaft (bzw. ein Merkmal dieser Kisten) ist dagegen ggf. reizvoll. :wink:

  • Wirkungsgradsteigerung Hörner durch Strahlungswiderstand ...

    • Sound-Klinik
    • 15. Februar 2010 um 05:47
    Zitat von "Jens Droessler"

    Durch den Pfad und die stetige Aufweitung wird der hohe Druck am Hornhals auf die Mundfläche verteilt.


    Der höhere Druck beim Treiber entsteht hierbei erst durch die größere (Abstrahl-) Fläche bei der Mundöffnung, da die Luft in der Umgebung des Treibers (quasi "rückwirkend" durch die Mundfläche) dadurch nicht nur verschoben, sondern stärker komprimiert (bzw. expandiert) wird. Die Schnelle wird dadurch geringer ... der Wechseldruck größer ... wirklich entscheidend (!) ist dann das Produkt aus Schnelle und Wechseldruck (d.h. ein "Unterladen" führt zu großer Schnelle und wenig Wechseldruck ... ein maßloses "Überladen" zu sehr wenig Schnelle und hohem Wechseldruck - ggf. auch erhöhtem Klirr).
    Es handelt sich hierbei also um eine akustische Leistungsanpassung in einem vorher festgelegten Frequenzband !

    Und jede ernstzunehmende (PA-) Lautsprecherentwickung SOLLTE (neben klanglichen Eigenschaften) genau dieses Ziel verfolgen. Eine laute Kiste in einem lediglich schmalen F-Band ist keine große (Entwickler-) Kunst und erst recht kein Klangwunder ...... letzteres wird aber nicht von allen bemerkt (bzw. gehört). :wink:

  • was verbaut jbl

    • Sound-Klinik
    • 14. Februar 2010 um 12:45
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern ist bei JBL in jedem Datenblatt angegeben, welche Wandler verbaut sind.


    Was ist denn in der Control-1 eigentlich drin ?? :D

  • Wirkungsgradsteigerung Hörner durch Strahlungswiderstand ...

    • Sound-Klinik
    • 14. Februar 2010 um 11:42

    Es geht - simpel gesagt - einfach darum, daß der Lautsprecher Arbeit verrichtet (Im Vakuum würde der Antrieb nur wenig Widerstand spüren ... in Luft (PLUS Federwirkung der Luft ... PLUS Masse der Luft ...) schon mehr ... in Wasser (GANZ VIEL "Federwirkung" und Masse) - wenn er nicht durchweicht :D - noch mehr).
    Ich hab häufig den Eindruck (auch bei "Profis"), daß viele gar nicht wissen, was "Schall" eigentlich ist. :?

    Wenn also nur Luft verschoben wird, ohne daß dabei nennenswerte Dichteschwankungen im Medium (Luft) auftreten (z.B. bei tiefen Frequenzen und zu kleinen Membranflächen), so ist der Anteil von (akustischer/mechanischer) Wirkleistung gering. Eine Hornkonstruktion ist dabei EINE Möglichkeit, diesen Anteil zu vergrössern.

    Die Bündelung bei einem Hörnchen (und nicht nur hier !) ist ein weiteres* Thema (Schall auf einen kleineren Raumwinkel - Vorsicht: frequenzabhängig - "konzentrieren" ...). :wink:


    * d.h. wir haben hier ZWEI Phänomene !

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