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  1. PA-Forum
  2. Sound-Klinik

Beiträge von Sound-Klinik

  • KV2 und TW-Audio, zurück in die Steinzeit ?

    • Sound-Klinik
    • 21. April 2006 um 12:28
    Zitat von "mediennutte"

    Wobei man jetzt den eindruck bekommen könnte das jedes system was einen prozessor nutzt, oder eigene "systemamps" hat schlecht abgestimmt ist, das kann man ja so auch nicht stehen lassen.

    ... gegen eine Optimierung durch Controller-Settings ist nichts einzuwenden ... ich mache das schließlich für meine Kunden auch.

    Nur habe ich häufiger Systeme zum Optimieren hier, bei denen die Entwicklung m.E. nicht erfolgreich abgeschlossen wurde. :(

    Zitat von "mediennutte"

    es gibt ja auch noch den mittelweg, ein gut abgestimtes holzkistchen mit lautsprechern drinn, das mittels prozessorleistung nochmal optimiert wird ...

    Grundsätzlich völlig richtig.

    Problematisch wird es nur, wenn im Übernahmebereich eines Systems ein schmalbandiger Einbruch auftritt, der dann per Controller NICHT "behoben" werden kann (... destruktive Interferenz ist schon ein blöde Sache ...). :wink:

    Und wenn ein System unterhalb von 200 ... 250 Hz stark abfällt, kann ich auch nicht auf "Teufel komm raus" diesen Bereich beliebig per Controller "hochziehen" (zumal eine Pegelanhebung gleichbedeutend ist mit einer erhöhten Leistungszufuhr ... "nur" +3 dB bedeutet doppelte Leistung !!!).

  • super-pa-reiswarmhalteplatte oder Amtlicher AMP?

    • Sound-Klinik
    • 21. April 2006 um 09:34

    Everest2002
    ... nur mal nebenbei: Deine Webadresse funktioniert nicht ! :wink:

  • KV2 und TW-Audio, zurück in die Steinzeit ?

    • Sound-Klinik
    • 21. April 2006 um 09:06

    Kleiner Nachtrag:

    Wellenfront
    Ich weiß natürlich, worauf Du hinauswillst (schließlich lese ich auch redaktionelle Beiträge ...):

    1. Es gibt Systeme (sowas hatte ich schon öfter hier wg. Controllersettings erstellen ... :wink: ), wo man mit minimalen Weichenkonfigurationen arbeitet (... lediglich der Übernahmebereich muß "phasenmässig" halbwegs stimmig sein, damit man sich keine selektiven Pegeleinbrüche "einfängt" ...), bei denen gerne das Leistungsargument (keine Leistung in den Weichen verheizen ...) heruntergebetet wird und daraus dann eine "Firmen-Philosophie" (zumal: schließlich soll auch der "hauseigene" Controller verkauft werden ... :D ) gemacht wird.

    2. Wenn man dagegen schon bei der Chassisauswahl und Gehäuseabstimmung sorgfältiger vorgeht, kann die Weiche - bei deutlich besserer Performane - auch erheblich einfacher werden und es wird kaum noch nennenswerte Leistung in den Weichen verheizt (... zur Deiner Info: In der Passivweiche vom Horntop SK-210.MH ist lediglich EIN Widerstand !!!). 8)

  • BR vs. Bastelhorn

    • Sound-Klinik
    • 21. April 2006 um 07:54
    Zitat von "PeterG"

    Zuerst werd ich dem vorhandenen Teil ne größere Druckkammer spendieren ( Horn kürzen) und dann BR simulieren und rantasten..... :oops:

    ... falls Du mal hier in der Nähe unterwegs bist (ggf. dann MIT der Kiste :wink: ) spendier ich Dir gegen eine Kiste Paulaner (hell naturtrüb !) eine Messung davon.

  • Neodym 10"1"

    • Sound-Klinik
    • 21. April 2006 um 07:32
    Zitat von "Dirk Hahn"

    @ Manfred, nur wenige meiner Weichen sind bestückt mit einem R, größer 12 Ohm parallel zum Treiber. Hiermit gebe ich dem HPF eine schöne Aufgabe zum Arbeiten.

    ... und wenn Du auf den Parallelwiderstand verzichten würdest, wird sich die eine oder andere Spitze im Impedanzverlauf bei zahlreichen Mittelhochtontreibern im Wiedergabefrequenzverlauf wiederfinden ... :wink:

    Außerdem propagiere ich ja auch nicht "Leute, baut möglichst viele Widerstände in Eure Weichen ein" ... :D

    Meine Philosophie dazu: Soviel wie nötig ... wo wenig wie möglich ...

  • Vorschläge wanted: Wie beschalle ich diesen Saal?

    • Sound-Klinik
    • 21. April 2006 um 07:20
    Zitat von "starstage"

    Das kenn' ich auch. Da sind wir vielleicht doch nicht so weit auseinander... :wink:

    ... ich mache seit etwa Mitte der 70er Jahre Live-Mucke und Ton (z.T. Mixer mit Headset auf der Bühne neben meinen Gitarrenamp, wenn fähige Tonleute vom Veranstalter budgetmässig nicht vorgesehen waren ... :cry: ).

    Und wirkliche Meinungsdifferenzen habe ich eher sporadisch mal mit Kollegen, die sowas erst wenige Jahre machen und zuviel "Weissheiten" aus Fachmagazinen inhaliert haben und nachplappern (... oder diese Kollegen, bei denen eigene wirtschaftliche Interessen im Spiel sind ... :wink: ).

    Wer sich dieser ganzen Thematik nur theoretisch nähert, wird auf die Nase fallen ... und wer dann überhaupt keine Ahnung von Theorie hat ("ich brauch immer einen 31-Band-EQ ..."), wird sich irgendwann nicht mehr weiterentwickeln.

  • BR vs. Bastelhorn

    • Sound-Klinik
    • 21. April 2006 um 07:12
    Zitat von "PeterG"

    ... heute so humorvoll? :D immer mal was Neues!

    Aber Wiedezaungenerator ist schon Körperverletzung! Hatte gestern so ein Teil zum reparieren hier und als er wieder liefm hats durch ne "normale" Messspitze genügend im Arm gezwickt. Möchte das nicht pur erleben müssen. :twisted:

    ... darum haben meine Systeme ja auch Stahlgitter (ohne Weidezaungenerator ...). 8)

    P.S.: Was macht Dein Basshybrid ? :wink:

  • KV2 und TW-Audio, zurück in die Steinzeit ?

    • Sound-Klinik
    • 21. April 2006 um 07:02

    ... es gibt zahlreiche - in der Szene anerkannte - (d.h.) "amtliche" :? Systeme, wo es den Entwicklern nicht einmal gelungen ist, 20° ... 30° außerhalb der Hauptachse einen passablen Amplitudenverlauf ... ganz zu schweigen vom Phasenverlauf ... hinzulegen.
    Teilweise findet man diesen Sachverhalt auch in Messungen von A. Goertz in einem hinlänglich bekanntem Magazin wieder ... und zu diesen gefälligen Textkommentaren ("Der leichte Pegel-Einbruch wirkt sich gehörmässig überhaupt nicht aus ...") mag sich jeder, der Messungen halbwegs interpretieren kann, dann seine eigene Meinung bilden. :wink:

    Da ich mehrmals im Jahr für professionelle Bands und Verleihkunden LS-Systeme einmesse, werde ich mit diesen "Kunstwerken" regelmässig konfrontiert und weiß daher sehr genau, wovon ich hier rede. 8)

    Grundlegende Abstimmfehler wie Unterimpedanzen (durch mangelhafte Bedämpfung von passiven Filtern) und "Phasenprobleme" einer Passivweiche z.B. bei der Übernahmefrequenz lassen sich mit digitalen Controllern hinterher nicht wirklich beheben.

    Ich nenne sowas Abstimmfehler !

  • Vorschläge wanted: Wie beschalle ich diesen Saal?

    • Sound-Klinik
    • 20. April 2006 um 23:29
    Zitat von "starstage"

    Ich komm' selber von der Uni und meine abschätzen zu können, was universitäre Theorie und was reale Zustände sind, wo man zwischen den Welten vermitteln kann und wo eben nicht. Natürlich hat die Theorie ihre Berechtigung... aber sie hat mich doch oft enttäuscht.

    ... ich habe da weniger Probleme mit Widersprüchen - zumal: Ich hatte aufgrund meiner "Muckertätigkeit" schon jahrelange praktische Erfahrungen, bevor ich mit dem Studium begann ... und der "richtige Mix" aus Theorie und Praxiserfahrung bringt einen dann oft weiter ...

    Zitat von "starstage"

    ... ein bisschen Erfahrung und geistiges Vermögen ist denn doch auch bei unsereins verfügbar! Allerdings geb' ich ehrlich zu: solche ausgependelten Zeichnungen und Messungen hab' ich wirklich noch nie vorher gemacht.

    ... ich bin auch kein begeisterter Anhänger "repräsentativer" Simulationen ... :wink: ... aber Volkers Bilder finde ich immer wieder sehenswert ... :lol:

    Zitat von "starstage"

    Wenn ich merke, die Location klingt scheiße, dann kann ich beim Check höchstens hoffen, dass es fühlbar besser wird, wenn der Mob an seinem Platz sitzt - und dem ist ja auch meist so. Trotzdem ist's mir selten gelungen, aus Scheiße Bratkartoffeln zu machen...

    ... wenn man mit dem verfügbaren (und ggf. für die Location nicht optimalen ...) Material "vor Ort" arbeiten muß, "stirbt die Hoffnung zuletzt" (kenne ich gut von Turnhallenjobs mit an Schwachsinn grenzenden Bühnenaufstellungen durch die Aufbaukommandos der Veranstalter ...). 8)

  • KV2 und TW-Audio, zurück in die Steinzeit ?

    • Sound-Klinik
    • 20. April 2006 um 22:25
    Zitat von "Kai Reiss"

    3. Ist es nicht das erste Mal, das Du hier im Forum Beiträge verfasst, die suggerieren sollen das deine Systeme so ausgereift entwickelt wurden, das man gänzlich auf EQ`s verzichten kann.
    Ob dem so ist, kann ich nicht beurteilen - es mutet halt immer "etwas" seltsam an, wenn Hersteller / Vertriebe solche Wege beschreiten...


    1. Ich schreibe hier offen (und nicht anonym wie einige andere GEWERBLICHE Teilnehmer !!!) unter meinem richtigen Namen. 8)

    2. Die Mehrzahl meiner Beiträge befassen sich mit akustischen Grundlagen und nicht mit Product-Placement (... sowas "können" einige andere hier - die Namen kennst Du sicher - viel "besser" ...)

    Zitat von "Kai Reiss"

    Was die Formulierungen anbelangt, so achte doch zukünftig mal auf deine Eigenen!


    Aber gerne ... und Du solltest vielleicht auch mal bei einigen "anonymen" Kollegen (die z.T. unter mehreren Namen hier schreiben !) wenigstens "etwas" genauer "hinsehen", wenn hier recht offensichtlich Produktwerbung betrieben wird. :wink:

  • KV2 und TW-Audio, zurück in die Steinzeit ?

    • Sound-Klinik
    • 20. April 2006 um 22:00
    Zitat von "Kai Reiss"

    ... da deine Systeme ja kein EQ benötigen... :roll:
    Ist ja gut, wir haben es jetzt alle verstanden das Du, angeblich, ganz prima Holzkisten bastelst...!

    ... seit es erschwingliche Digitalcontroller gibt, investieren zunehmend viele Entwickler zunehmend weniger Zeit in eine passable akustische Abstimmung.

    1. Wenn ein "fertiges" LS-System nur mit massivem EQ-ing zum "Klingen" gebracht werden bzw. "erträglich gemacht" werden kann, ist an der Abstimmung etwas "faul" - zumal nicht alle Probleme bei einer halbherzigen Abstimmung per Entzerrung und Delay behoben werden können !
    Solche "Kunststücke" finden sich - inkl. Messungen - regelmässig in diversen Fachzeitschriften, wo dann im Text alles "schöngeredet" wird. :?

    2. Ich habe (und nicht erst seit diesem Threat ...) irgendwie den Eindruck, daß Du - wie an Deiner Formulierung unschwer zu erkennen ist ("angeblich" ... "bastelst" ...) - mir gegenüber voreingenommen bist. 8)

  • Vorschläge wanted: Wie beschalle ich diesen Saal?

    • Sound-Klinik
    • 20. April 2006 um 21:21
    Zitat von "starstage"

    ... unsereins ist häufig unterwegs zu völlig unbekannten Locations, wo man gerade die Anzahl der Personen gesagt bekommen hat, die im VVK eine Karte gekauft haben ("... vielleicht kommen noch 150 mehr..."). Und egal wie's vor Ort ausschaut, es wird der Ton hingebaut und der Gig gefahren, was hätte man auch sonst für eine Wahl? Irgendwie kommt mir das hier so... ich weiß nicht, oversized vor. :shock:

    ... wenn Du mit Material, welches in einem "normalen" Saal, in einem Festzelt oder auf einem Stadtfest einigermaßen funktionierst, dann mal in eine kahle Fabrikhalle (... oder in eine Kirche ... oder in einen einen Kuppelsaal mit knallharten Wänden und Böden ...) gehst, wirst Du ggf. "etwas" Probleme bekommen. :wink:

    Und da es derzeit noch keine "Antihallgeräte" gibt, ist die Auswahl und Plazierung der LS-Systeme in solchen Locations alles andere als trivial ...

  • Vorschläge wanted: Wie beschalle ich diesen Saal?

    • Sound-Klinik
    • 20. April 2006 um 19:44
    Zitat von "Frankie01"

    Das ist natürlich u.a. meine Sorge bei dem Saal - vielleicht fällt uns ja nach die eine oder andere Idee ein ???

    ... sofern der Nachhall bei tiefen Frequenzen deutlich zunimmt, könntest Du kleine Basshörner (richtige - d.h. OHNE Vent), die zu tieferen Frequenzen hin einen "Roll-off" hinlegen, verwenden.
    Wenn Du mehrere davon geschickt plazierst (ggf. liegende Bass-Zeile ?), kannst Du das Richtverhalten etwas kontrollieren.

  • BR vs. Bastelhorn

    • Sound-Klinik
    • 20. April 2006 um 18:57
    Zitat von "Waschhausernst"

    guter tipp mit den nägeln :D

    ... die verschärfte Variante wäre dann, die Nägel unauffällig mit einem Weidezaungenerator zu verbinden ... 8)

  • Messung SK Bastelhorn

    • Sound-Klinik
    • 20. April 2006 um 17:28
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Und wenn Du etwas, was nach Deiner eigenen Aussage zwangsläufig kompromissbehaftet ist, als präzise bezeichnest, dann habe ich schlicht und ergreifend eine andere Definition von präzise.

    Ich halte eine präzise Signaldarstellung mit der z.Zt. üblichen PA Technik für nicht machbar.

    ... es ist alles eine Frage des (für praktische Anwendungen sinnvollen) Maßstabs.
    Außerdem spielen auch noch psychoakustische Phänomene eine Rolle, wodurch manche (vermeintliche) "Probleme", die zwar messtechnisch auffällig sind dann aufgrund der Eigenschaften des menschlichen Gehörs weniger bemerkt/wahrgenommen bzw. "gehört" werden.

    LS-Entwicklung sollte sich daher nicht nur an Messungen, sondern auch an die menschliche Hörphysiologie orientieren, damit die Prioritäten sinnvoll gesetzt werden.

  • Vorschläge wanted: Wie beschalle ich diesen Saal?

    • Sound-Klinik
    • 20. April 2006 um 17:14
    Zitat von "Frankie01"

    Die Nachhallzeiten des Saales sind mir leider nicht bekannt. Nur die Bauart ist bekannt: Gewölbesaal, verputzte Ziegelwände, Parkettboden.

    ... wenn die Nachhallzeiten bei tiefen Frequenzen zu lang sind, wird es schwierig werden, eine passable Musikübertragung hinzubekommen ... :?

  • BR vs. Bastelhorn

    • Sound-Klinik
    • 20. April 2006 um 17:12
    Zitat von "Reini"

    ..., sondern auch mal Einer, der seine Ruhe braucht, in den Bässen zu finden (wie er dieses überlebte ist mir bis heute schleierhaft, und auch nicht mein Tinitusproblem) :D

    ... sowas kenne ich nur vom Shearer-Bass (wenn keine Nägel drin sind) ... :lol:

  • KV2 und TW-Audio, zurück in die Steinzeit ?

    • Sound-Klinik
    • 20. April 2006 um 16:20
    Zitat von "guma"

    ... Definitiv sind Trichter-Designs, die die ganze Gehäusebreite einnehmen und Trichterdesigns, die etwas von dem Hochtonbeam alter Radialhörner zulassen, im Vorteil.

    ... sehe ich auch so. :D

    Zumal: Systeme mit weitgehend gleichmässiger Directivity im Übertragungsbereich "klingen" auch noch passabel in heiklen (... kahle Wände ...) Indoor-Locations ...

    ... und wenn die Systeme dann nicht nur "EQ-bar" sondern sogar OHNE EQ schon passabel klingen (würden ...) ... :wink:

  • BR vs. Bastelhorn

    • Sound-Klinik
    • 20. April 2006 um 16:09
    Zitat von "DerNub"

    leider sparen sich viele Gaeste das Geld fuer die Gardrobe und stopfen dann ihre Textilien/Rucksaecke/etc. gerne in solche Oeffnungen... Gitter kostet ca. 10,-... das sollte zu verschmerzen sein


    ... also daß Gäste ihr Leergut auf Boxen abstellen, kenne ich ja zur Genüge ... aber Mäntel und Jacken in Horntrichtern hab ich noch nicht erlebt.

    Tipp: Von der Unterseite Nägel einschlagen, bei denen die Spitzen in den Trichter hineinragen (billiger als Gitter !) ... hilft auch gegen nistende Tauben ... :D:D:D

  • Vorschläge wanted: Wie beschalle ich diesen Saal?

    • Sound-Klinik
    • 20. April 2006 um 15:40

    frankie01
    Wie lang ist (sind) die Nachhallzeit (en) ? :wink:

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