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Beiträge von Sound-Klinik

  • Sub irgendwie wiederbeleben?

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2006 um 15:24
    Zitat von "Ravemaster"

    ... wenn der hamster anfängt daran zu knappern geht er drauf weil schlechtes Holz,...

    ... was dann allerdings ein Grund wäre, die Kiste (mit zuviel geknabberten Hamster ...) zu vergraben ... :cry:

  • EDEL PS 12 von Strassacker MF 2544_606

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2006 um 15:21
    Zitat von "Kracky"

    ... und das geht nur wenn der mischer samt seiner PA diesem Wilen entsprechen kann und möchte.

    ... vermutlich KÖNNEN nicht alle dem entsprechen. :wink:

    Zitat von "Kracky"

    Boom Car Philosophie würde ich das jetzt mal freundlich umschreiben ...

    ... Hauptsache möglichst viel "tiefe Bässe" ... denn: wer interessiert sich schon für gesungene Texte bei einem Konzert ... :grin:

  • Soffitten sicherung!?

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2006 um 13:37
    Zitat von "cry"

    ... jbl frequenzweiche mit stage line lautsprecher, sollte aber kein problem sein, oder?

    ... heißt das, daß Du einen Hochtöner mit einer Weiche betreibst, die für diesen gar nicht "von Haus aus" ausgelegt wurde ??? :?

  • Physik von Pressluft-Tröten (Tiefbass-Mini-Hörnchen)

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2006 um 13:26
    Zitat von "Hörnli"

    ... wenn der Grundton zwar wiedergegeben wird aber in seinem zeitlichen Verlauf nicht dem Original entspricht und somit nicht mehr zu den Obertönen passt?? (Einschwingvorgang, Phasenlage, Gruppenlaufzeit) Dann ist das ein neuer Ton, mit seinen eigenen (Klirr-) Harmonischen. welche wiederum nichts mit dem zeitlichen Verlauf der Original- Harmonischen zu tun haben?

    ... mit "isoliert" meintest Du also "nicht gleichzeitig" ?

    Das hängt dann sicher von der Größe des "zeitlichen Versatzes" (bei tiefen Frequenzen ist die Toleranzschwelle dann sicher auch größer) ab.

    In eingeschwungenem Zustand dürfte dies weniger stark hörbar sein als beim "Toneinsatz" (d.h. beim Anschlagen einer Saite, oder beim Anblasen eines Blechblasinstrumentes ...).

    Wenn obertonreiche Klänge eines Instrumentes nicht zeitgleich wiedergegeben werden (z.B. bei einer Orchesteraufnahme), kann die Ortbarkeit des Instrumentes leiden.

  • Sub irgendwie wiederbeleben?

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2006 um 12:29
    Zitat von "-Schrecki-"

    ... im GArten verbuddeln und neu bauen, das Hamsterkäfig Gehäuse taugt nämlich nicht.

    ... sind denn die Gehäuse nicht einmal Hamster-"Pipi"-resistent ??? :o

  • LA für Anfänger

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2006 um 12:22

    ... gehts nicht mehr weiter ?

    Hier gibts etwas "Fleisch" zum weitermachen ... :wink:

    Vorschlag 1:
    Wie sieht es mit der Übertragungsqualität von LAs im Vergleich zu - qualitativ gut abgestimmten - konventionellen (d.h. tendenziell "etwas mehr" Punktstrahler-) PA-Systemen ... so oberhalb von z.B. 8 kHz ... aus ?

    Vorschlag 2:
    Unterhalb welcher Grössenordnung (Veranstaltungsgröße ...) ... und in welchen Locations (Hallen ...) ... könnte der Einsatz von LAs weniger sinnvoll bis unsinnig sein ?

    Vorschlag 3:
    Wie häufig und wieso werden Bässe "am Boden" eingesetzt ... und inwieweit führt diese Aufstellung (aufgrund der anderen Abstrahlbedingungen ...) beim Zusammenspiel mit einem LA - je nach Hördistanz - zu einer ungleichmässigen Versorgung ?

    Vorschlag 4:
    WER braucht WIRKLICH für seine Arbeit ein LA ?

    Vorschlag 5:
    Könnte es sein, daß die Anzahl verkaufter LAs bzw. die Anzahl der einzelnen LA-Module gegenüber qualitativ vergleichbaren höherpreisigen "konventionellen" Systemen eher verschwindend gering ist (und sich - wirtschaftlich betrachtet - NICHT lohnen würde) ... und daß das in letzter Zeit häufigere Anbieten solcher Systeme mehr aus Prestigegründen geschieht ?

    Traut Euch ! :D

  • EDEL PS 12 von Strassacker MF 2544_606

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2006 um 12:06
    Zitat von "N-Dee"

    FF: das ganze ist eine recht interessante Problematik, und es gibts sicherlich viele verschiedene Ansätze. Ich denke aber, dass eine PA mit Eigenklang den/die Künstler durchaus nervt, kommen doch die Tracks nicht so zur Geltung, wie es dieser gerne hätte. Mit einer neutralen PA hat er zumindest noch die Möglichkeit, den klang in die gewünschte Richtung zu 'drehen'.

    ... bei Bands könnte sowas ja noch funktionieren (Beispiel: Volksmusiker spielen seit hundert Jahren über "Dröhnerbord" ... und die Hip-Hoppler werden sicher auch ihre bevorzugten "Lieblingshersteller" haben ... :) ).

    Die immer wieder gern gezogene A...-Karte hätten dann alle die Verleiher, welche nicht nur Volksmusik ... nicht nur Techno ... nicht nur Top40 ... nicht nur Sprachbeschallung ... nicht nur Jazz ... etc. ... versorgen müssen.
    Die bedauernswerten armen Schweine müßten sich dann in der Tat eine möglichst neutral abgestimmte und damit universell einsetzbare PA zulegen (... und brauchen dann auch noch einen - womöglich höherbezahlten - Reglerschieber, der klangliche Tendenzen am Mischpult unter Mitwirkung einiger FXs im Siderack - je nach Mucke des zu betreuenden Künstler - verwirklichen kann ...).

  • EDEL PS 12 von Strassacker MF 2544_606

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2006 um 10:23
    Zitat von "Manuela"

    Ich glaube fest daran daß wieder musikalisch bessere Zeiten kommen.

    Die Musik ist immer ein Spiegelbild seiner Zeit. Und das ist nicht erst in den 50er (Rock'n'Roll) ... 60er und 70er (Beat ... Rock) Jahren so gewesen, sondern war schon vor mehr als hundert Jahren so.

    Hektische und unsichere Zeiten können - wenn es "ehrlich" bleibt - auch nur eine dazu passende Musik hervorbringen ... "andersklingende" Musik kommt dann auch häufig aus der "Retro"-Ecke (... z.B. versuchen einige dann, NDW-Elemente aus den 80ern wiederzubeleben und als "neu" zu verkaufen ...).

    Oder es wird krampfhaft "Altbewährtes" immer wieder recycled (z.B. diese dümmliche "volkstümliche Popmusik", dto. "Metal" - was oft nur noch eine kuriose Karrikatur seiner Hard-Rock-Vorbilder aus den 70ern ist ... da hilft auch keine - zumeist - schwarze Kleidung zum "bedrohlich Aussehen" ...).

  • EDEL PS 12 von Strassacker MF 2544_606

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2006 um 09:16
    Zitat von "Mechwerkandi"

    ... andererseits aber der Tonträger als erstes Glied in der Kette offenbar immer schlechter wird.

    ... vermutlich wächst auch eine neue Generation von "Toningenieuren" heran, die ihr Gehör täglich mehrstündig an Kinderzimmer-"HiFi"-Anlagen von WALDI, FRIDL oder SCHÄBIGA-MARKT "trainiert" haben ... wäre wenigstens eine plausible Erklärung ... :grin:

    ... und ob zukünftig verständliche Sprachübertragungen über LS-Systeme überhaupt noch eine Bedeutung haben, darf wenigstens angezweifelt werden - denn: Zukünftige Generationen werden aufgrund verschärfter Hörgewohnheiten (... schon im Kinderzimmer immer mit max. SPL !!!) gezwungenermaßen zunehmend auf Induktionsschleifenübertragung setzen (... es gibt da am Hörgerät diesen Schalter ... :lol: ).

    Wer braucht schon eine authentische Wiedergabe :P ... es soll schließlich "kesseln", solange es noch Trommelfelle gibt (... bei einem "Konzert" in Tthorstens Pavillon habe ich übrigens mal - Abstand von den Boxen ca. 3 m - 128 dBA gemessen. Ratet mal, wer die Regler am Mischer bediente ... :wink: ).

  • Soffitten sicherung!?

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2006 um 09:05
    Zitat von "cry"

    so, die boxen haben die erste probe hinter sich gebracht (mit sicherung) doch die sicherungen haben nie gelüht obwohl die hochtöner schon hart an der grenze waren.

    ... entweder ist alles soweit o.k. - oder die Dimensionierung des Hochtonschutzes ist schlicht und einfach nicht angemessen.

  • EDEL PS 12 von Strassacker MF 2544_606

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2006 um 08:11

    ... und spätestens jetzt sollte sich doch niemand mehr wundern, daß viele junge DJs - aufgrund ihrer "Hörerfahrungen" - teilweise mit dem letzten Klangschrott zufriedenzustellen sind (... sofern die Lautsprecher nicht zu häufig kaputt gehen - aber "zum Glück" gibts ja Sofitten, und die Pegelreduzierung bei Dauerlicht hört "man" ja sowieso nicht ... und: Sofitten sollen sogar - wie man schon in einigen hat Foren gelesen hat :!: - "klangliche Vorteile" bringen :? ...).

    Ein kleiner PA-Witz (der vermutlich keiner ist ...):

    DJ: "Ich habe bei Ihnen letzte Woche zwei PA-Boxen gekauft, und ich ... äh ..."
    Versandhaus: "Wieviele Ersatzschwingspulen brauchen Sie ?"

    Die Ansprüche an PA-Lautsprecher reduzieren sich aufgrund gemachter Hörerfahrungen mit "preiswerten" Kinderzimmeranlagen (aus Komfirmationsbudget) bei vielen Newbies auf "möglichst tiefe, fette" Bässe und "maximalen SPL" ... :roll: ... Kostenrahmen: aber bitte nur max. EUR 150,-

    ... und wenn die "verwöhnten" Ohren dann doch mal neutral abgestimmte Lautsprechersysteme hören (wo man sogar den Text verstehen kann ...), wird das im Laufe der Jahre so liebgewonnene "Bumm und Zisch" vermisst.

    Ich hoffe nur, daß ich mit einer Band nie auf einer Veranstaltung von solchen "Ohren" gemischt werde ...

  • Physik von Pressluft-Tröten (Tiefbass-Mini-Hörnchen)

    • Sound-Klinik
    • 6. Februar 2006 um 07:57
    Zitat von "Hörnli"

    Dann wäre ja nur noch zu klären, unter welchen Bedingungen das Residuumhören klappt und wann nicht. Bei BR und BP? Horn/einseitig geschlossener Rohrresonator? Bei CB <0,7? Beim URPS? Wann wird der Grundton durch seine Harmonischen verstärkt? Wann entsteht ein Ton, der isoliert von den Obertönen des Originalsignals, als eigener Ton mit eigenen Harmonischen wahrgenommen wird? Siehe auch:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Akustische_Täuschung#Verdeckung
    als Folge... (Link kopieren)

    Dröhnt weiter Eure Meßapparaturen voll :D

    Gruß

    Die Antwort steht dort schon - Zitat: "Zwar ist beim Residualklang die Grundfrequenz im Spektrum des Signals nicht vorhanden, aus dem Zeitsignal kann man die Grundfrequenz aber sehr wohl erkennen: Lässt man von einem obertonreichen Ton die Grundfrequenz fort (und ggf. noch die ersten Obertöne), so entsteht trotzdem ein Zeitsignal, dessen Kurvenform sich mit der Periode der Grundfrequenz wiederholt."

    Stell Dir vor, der (unterschlagene) Grundton wäre 100 Hz.
    Nun übertrage (natürlich mit fallender Amplitude) die Frequenzen 200 Hz, 300 Hz, 400 Hz ... und schau Dir mal das Zeitsignal an ... :wink:

    300 Hz ist z.B. kein Oberton von 200 Hz (aber von 100 Hz !).

  • Physik von Pressluft-Tröten (Tiefbass-Mini-Hörnchen)

    • Sound-Klinik
    • 5. Februar 2006 um 15:55
    Zitat von &quot;F.A.Bi.A.N.&quot;

    [http://de.wikipedia.org/wiki/Akustisch…g#Residualklang

    und das funktioniert auch im bass-bereich, wo man tiefe frequenzen ja auch deutlich zu fühlen bekommt/ bekommen müsste?

    ... z.B. beim E-Bass (bei 4-Saitern: tiefste Ton ca. 41 Hz ... bei 5-Saitern: tiefste Ton ca. 30 Hz ...). Funktioniert z.B. bei Ghettoblastern, Home-HiFi-Böxchen, ...

  • Physik von Pressluft-Tröten (Tiefbass-Mini-Hörnchen)

    • Sound-Klinik
    • 5. Februar 2006 um 14:26

    ... Stichwort: Residuumhören !

    Man "hört" einen tiefen Ton, auch wenn er nicht von den Lautsprechern selbst übertragen werden kann, sofern die Obertöne dieses Tons übertragen werden. Mit einem "passenden" Klirrspektrum funktionierte das schon in alten Röhrenradios (und - vermutlich - auch tadellos bei einem "Örps", von denen es darum keine Messungen geben darf ... :D ) ... :)

  • EDEL PS 12 von Strassacker MF 2544_606

    • Sound-Klinik
    • 5. Februar 2006 um 14:13
    Zitat von &quot;tthorsten&quot;

    können mir den thread nicht splitten in z.b Philosophie des entwickelnt von boxen ...

    ... könnte vieleicht gerade ersteres besonders für DICH mal ganz interessant sein ?

    Nur mal als Anregung für Deine künftigen Entwicklungsprojekte ...

  • EDEL PS 12 von Strassacker MF 2544_606

    • Sound-Klinik
    • 4. Februar 2006 um 10:43
    Zitat von &quot;FF&quot;

    Mmmh, also deine Unterscheidung von 1.-3. ist mir jetzt ehrlich zu trivial formuliert. Nach 1. kommt meiner Meinung nach noch eine ganze Menge an LS-Systemen mit voller Existenzberechtigung, bevor man dann zu deinen Punkten 2. u. 3. übergehen kann.

    Das ist sicher richtig ... nur: Wieviel Text soll ich denn hier schreiben, um jede Eventualität zu berücksichtigen ?
    Manchmal lassen sich mit drastischen Vereinfachungen die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale deutlicher herausstellen - und: Thorsten war der Text ja schon jetzt viel zu umfangreich ... :wink:

    Zitat von &quot;FF&quot;

    Bei Hifi gilt ebenso wie bei PA, dass jedes LS-System nur ein Kompromis sein kann.

    Richtig - und die "Kunst" beim LS-entwickeln ist dabei, für die jeweilige Anwendung die richtigen Prioritäten zu setzen.

    Zitat von &quot;FF&quot;

    KEIN LS-System kann Musik wirklich realistisch reproduzieren, da herrscht ja wohl Einigkeit - sprich, ich kann mir die Berliner Philharmonie auch mit dem anspruchsvollsten System nicht "ins WoZi holen". Es geht also darum, das daheim zu reproduzieren, was das Wesentliche der Musik ausmacht, die man auflegt.

    ... eine räumliche Wiedergabe wie in einem Konzersaal kann mit zwei Boxen (auch mit vier - d.h. Quadrofonie ...) NICHT authentisch wiedergegeben werden ... von den prinzipiellen Grenzen auf der Aufnahmeseite (Mikrofonierung ...) will ich gar nicht erst reden ...

    Zitat von &quot;FF&quot;

    Ich bin selbst klassischer Geiger, und eben deshalb kann ich klassische Streicher-Musik über Lautsprecher eigentlich nicht anhören - ich habe noch KEIN LS-System gefunden, dass diese Instrumente für mich überzeugend wiedergeben kann (Tonalität), ...

    ... wobei das Problem nicht erst bei den Lautsprechern, sondern schon bei der Aufnahme beginnt !
    Die Aufzeichnungstechnik ist heute dagegen (anders als bis in die 70er Jahre ...) eher nicht mehr DAS Problem.

    Und selbst wer das optimale Lautsprechersystem hätte, könnte diese nur mit sehr wenigen - aufnahmetechnisch - GUT gemachten Aufnahmen geniessen, weil immer mehr CD-Produktion einfach schlecht produziert sind (... und daher nur auf "Weichspülboxen" zu ertragen sind ...).

  • EDEL PS 12 von Strassacker MF 2544_606

    • Sound-Klinik
    • 3. Februar 2006 um 19:31
    Zitat von &quot;FF&quot;

    ... rein interessehalber... :wink: D.h., hältst du eine Verwendung, wie Haha es macht, nur FÜR DICH nicht für geeignet, FÜR ANDERE aber u.U. schon, oder hältst du es GENERELL nciht für geeignet?

    1. Für mich wäre sowas eher nicht geeignet, weil ich in meinem Job Schwächen eines LS-Systems HÖREN (bzw. erkennen...) will.
    Mit Messequipment wird dann die (technische) Ursache genauer verifiziert und - wenn möglich - behoben ... oder wenigstens abgeschwächt.
    Ich höre immer mal wieder Naturinstrumente (z.B. bei Demoaufnahmen von Chören oder kleinen Ensembles ... manchmal spiele ich mit Kollegen was mit akustischen Gitarren und Gesang ...). Wenn ich Musikaufnahmen aus der Konserve höre, dann nur über neutrale Abhörsysteme.

    2. Wer einfach Spaß und "Party" haben will, ist ggf. sogar schon mit einer Krawallbox von Tschibo oder Aldi für EUR 55,- zufrieden (Hauptsache "Bumm und Zisch" :) ).

    3. Und wer es einfach "lauter" haben will, stellt sich eine kleine Einstiegs-PA ins Kinder- oder Jugendzimmer und freut sich, daß er mehr Dampf als seine Schulkameraden oder Kumpels machen kann ... es muß halt jeder wissen, worauf es ihm primär ankommt - Spaßgesellschaft eben.

    4. Professionelle Beschaller wollen sicher nicht für jede Art von Mucke eine andere (spezialisierte) Sound-Anlage in ihrer Halle einlagern. Vielmehr sind dann Systeme (finde ich jedenfalls ...) sinnvoll, die möglichst - quellenmaterialunabhängig - den jeweiligen Kunden zufriedenstellen (... am besten gleichermaßen bei "zeitgenössischer" bzw. derzeit "angesagter" Musik und ebenso bei Klassik, Jazz, Folklore, Oldies etc. ...).

  • EDEL PS 12 von Strassacker MF 2544_606

    • Sound-Klinik
    • 3. Februar 2006 um 19:03
    Zitat von &quot;FF&quot;

    Was die Frage aufwerfen würde, was eine möglichst naturgetreue Wiedergabe denn ausmacht. Und bereits diese Frage lässt sich nicht allgemeingültig beantworten. Der eine schwört auf Zeitrichtigkeit und bevorzugt deshalb Breitbänder. Das schmeckt Nr.2 wegen Fehler bei der Tonalität nicht. Nr.3 setzt auf Coaxe, doch Nr.4 hat da Probleme mit dem Ausschwingverhalten. Nr.5 will 3 Wege, weil er IM-Verzerrungen gräßlich findet und Nr.6 (z.B. Hahasetzt PA-Komponenten oder generell Hörner ein, weil im die Dynamik wichtiger ist als perfekte Tonalität, usw. usw.

    ... es kommt auf das Quellenmaterial an: Bei sehr komplexen - und obertonreichen - Klangkörpern spielt das Zeitverhalten eine größere Rolle, weil die Ortbarkeit der einzelnen Instrumente (besonders wenn sie aufgrund ihres Spektrums praktisch nicht IN EINEM STÜCK von EINEM Lautsprecherchassis wiedergegeben werden können !) leidet.

    Gerade bei M/S-Stereoaufnahmen oder Aufnahmen mit der Jecklin-Scheibe (OSS) von Orchestern wird dies schnell zum Problem und hörbar.

    Bei Pop-Aufnahmen mit Phantomschallquellen (keine "richtige" räumliche Tiefe sondern nur künstlicher Nachhall ... und nur Links-/Rechts-Ortbarkeit) sind solche Probleme dann kaum oder gar nicht vorhanden.

    Und auf Defizite im Amplitudenfrequenzgang hören sich viele dann auch "ein". :wink:

  • EDEL PS 12 von Strassacker MF 2544_606

    • Sound-Klinik
    • 3. Februar 2006 um 18:52
    Zitat von &quot;Mechwerkandi&quot;

    Würdest Du unterschreiben, das Hörgewohnheiten wie: >> Tekkno-Mp3 Files über ein paar Aktiv-Boxen am PC konsumieren <<, sich auf die Meinungsbildung zum Thema: >> Klangeindruck<< auswirken?

    Aber sicher. Die Hörgewohnheiten spielen bei der - subjektiven - Bewertung eines Klangeindrucks eine gravierende Rolle.

    Wer nie ein Symphonieorchester oder eine Konzertgitarre "live" gehört hat, wird gewisse Schwächen bei einem LS-System nicht bemerken, weil der Bewertungsmaßstab (Vergleich) einfach fehlt.

    Wie soll denn jemand beurteilen, ob eine akustische Gitarre (oder eine Geige ... oder ein Cello ... oder ein Flügel ...) wirklich neutral oder authentisch von einem LS-System übertragen wird, wenn er noch nie eine Gitarre (oder das andere "Zeug" ... :wink: ) jemals "direkt" gehört hat ?

    Oder ein Beispiel aus einer "anderen Branche": Wie soll jemand, der nur McDuck oder WörgerKing kennt, andere Speisen geschmacklich richtig einordnen (... zunehmend viele Kinder hassen Gemüse !) ? :?

  • EDEL PS 12 von Strassacker MF 2544_606

    • Sound-Klinik
    • 3. Februar 2006 um 15:40
    Zitat von &quot;HaHa&quot;

    ... und gottseidank ist hören ja subjektiv ...

    ... ob man den "Klang" einer Box - subjektiv - gut findet, ist eine Sache ... ob diese Box aber auch eine Aufnahme möglichst authentisch (neutral, unverfärbt ...) wiedergibt, eine andere Sache. :wink:

    Glaub mir: Je länger man sich mit Musik beschäftigt (d.h. auch "livehaftige" Klassikkonzerte anhören !), desto mehr werden sich Deine Vorlieben für "richtigen" Klang einer Box im Laufe der Jahre ändern.

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