... wobei eine "echte Herausforderung" dann eine passive Lösung (d.h. ohne DSPs ...) wäre ... :wink:
Beiträge von Sound-Klinik
-
-
... wie sieht denn jetzt der "goldene Weg" aus, wenn man den Fremdtech samt Band nicht kennt ? :lol:
Irgendwie gibt es da wohl kein Patentrezept.

Erfahrene Soundleute wollen sicher nicht "gegängelt" werden - aber woran erkennt ein Tonverleiher, welche Spezies er letztendlich vor sich hat ?
Und "im Zweifelsfall" davon ausgehen, daß er es wohl mit einem wirklichen Profi zu tun hat, wird in der Mehrzahl der Fälle (bis zu einer gewissen Größenordnung ...) wohl "daneben" gehen.
-
... interessante Reaktionen.

Mich würde mal interessieren, wie eine "amtliche Verleihfirma" reagieren würde, wenn ein chaotischer "Soundtech" - mit einem optimal eingemessenes LS-System - per 31-Band-EQ einen schweinemässigen Sound abliefert und dadurch ggf. ein schlechtes Licht auf die Verleihcompany fällt (... und der Verleiher beim Veranstalter ggf. im nächsten Jahr "draussen" ist ...).
Bei wirklich professionellen Produktionen wird kein Anbieter der Tonanlage irgendwelche "Gimmicks" einbauen ... bei viertklassigen Bands mit ebenso "talentierten" Tontechs könnte man die Sache - ggf. als Schadensbegrenzung - anders sehen.
Ebenso sinnvoll ist das Einschleifen eines Brickwall-Limiters bei tauben oder durchgeknallten DJs, die - unabhängig von der verfügbaren Leistung - das Amping grundsätzlich in den roten Bereich fahren (würden ...).
Wie ich bereits sagte: Man muß immer beide Seiten sehen, da es eine allgemeingültige Antwort nicht geben kann.
Und wer einem Chaoten am Pult vollen Zugriff (vielleicht auch noch auf den Systemcontroller ... :wink: ) ermöglicht, wird dann sicher gewisse (ggf. unangenehme ...) Erfahrungen mit der Haltbarkeit seines Materials machen ... -
Zitat von "mischpultschorsch"
Wie oft erlebe ich es, daß zu ner Blaskapelle in böhmischer Besetzung eine Metallica-like Kickdrum und ne 80er Rocksnare inklusive SPX90-Hall dazugedreht wird. :roll:
:lol: :cry:
... noch ein (... bereits von einigen Kollegen gemachter ... :wink: ) "Tontech"-Test:
Summen-EQ nicht in den Signalweg einschleifen und "mal sehen", ob er es überhaupt merkt ... :lol: -
Zitat von "Steffen"
Das Problem in unserer Branche, der Werbung mehr zu trauen als den eigenen Ohren (oder Augen, siehe Lichtbereich) und das Problem, daß einfach zu viele inkompetente Leute einfach irgendwas nachbrabbeln, ...
... diese Problematik wird sich aber nicht ändern, denn es gab immer und wird immer Leute geben, die bei einem LS-System genaus das hören, was sie sehen.
Beispiel:
Zeig von einem (gut abgestimten und ggf. ordentlich eingemessenem) LS-System eine (gefakte ...) Messung mit ... sagen wir mal: einer Überhöhung bei 2 kHz ... dann werden "es" viele Techs auch "hören" (... denn : man hat ja schließlich "goldene Ohren" und hört sowieso "alles" ...

).
Ich hab dieses "Spiel" übrigens schon gemacht (... ich weiß: es ist eigentlich irgendwie "gemein" ... :cry: ).Bei einigen besonders ausgefuchsten "Experten" funktioniert es sogar umgekehrt - d.h.: Eine "nicht so gute" PA mit einer gezeigten "glatten Messung" wird dann für "gut" bzw. äußerst "neutral" befunden ...

Es fehlt vielen "Tontechs" einfach an Hörerfahrung ... d.h. viele wissen gar nicht, wie bestimmte Musikinstrumente "in natura" (richtig ...) klingen.
Nicht wenige dieser "Tontechs" scheitern kläglich, wenn z.B. Holzbläser oder ein Kontrabassist auf die Bühne stapfen ... :? ... es wird dann viel zu viel "gekurbelt", anstatt auf eine vernünftige Mikrofonierung zu achten. -
Zitat von "mediennutte"
genau um solche effekte geht es ja, und darum ob das bei dem ein oder anderen monitor mehr oder weniger auftritt.
... bei "sehr tiefen" Frequenzen wüßte der Moni dann schon "sehr groß" sein, um sowas gänzlich auszuschließen ... :wink:
-
... es gibt - gerade bei hohen Bühnen (1,5 ... 2 m Höhe) und mit DÜNNEN Bodenplatten - den Effekt, daß die Tiefenwiedergabe (wg. Schalldurchgang durch den Boden !) massiv abfällt.
Meist wird dieser Tiefenabfall nicht bemerkt, weil die PA noch genug Bassanteile "zurückwirft".Auf einem Stadtfest habe ich (... wir mußten nur ca. eine Stunde spielen ...) E-Bass mal - um Auf- und Abbauzeit zu "sparen" - lediglich über einen Pre-Amp gespielt (d.h. Kontrolle über Floormoni ...) - und es war bezüglich der Kontrolle schon etwas "anstrengend".
-
... ihr werdet keine Lösung für diese "Problematik" finden, weil auf der einen Seite (auch berechtigterweise ...) Künstler nicht über halbgare Selbstbaukisten (von denen es nicht wenige gibt ...) spielen möchten.
Auf der anderen Seite haben Industrieanbieter aus wirtschaftlichen Gründen ein großes Interesse, daß IHR System einen gewissen Status in der Szene bekommt, damit es denn auch bei "amtlichen" Produktionen konkret angefordert wird.
Hat eine Verleihfirma mittlerer Grössenordnung in der "Szene" einen guten Ruf, kann diese dann ggf. auch mal weniger bekanntere LS-Systeme einsetzen (... auch wenn es dann vielleicht nur "andere" Bässe sind ...).
Eigene Erfahrung: Auf einem Stadtfest sollte ich mit meiner Oldieband spielen (wir hatten unsere PA dabei ...).
Auf der "Bühne" (LKW-Anhänger) standen vier EV-12"-Plastik-Kisten, ein 18"-Dynacord-BR-Bass und unter der "Bühne" dann nicht zu identifizierende Hornbässe. Wir sollten nach den Vorstellungen des "Verleihers" mit unserem Pult uns an deren "preiswerten" DJ-Mixer "hängen" (mit ständig wechselnder 5-Band-EQ-Einstellung in der Summe durch das "technische Personal" ...).
Der Klang war auch bei Konserve - gelinde gesagt - absolute sch... - wir haben uns geweigert, darüber zu spielen und bestanden darauf, über unsere Anlage zu spielen (... was dann nach über einstündiger Diskussion mit Veranstalter und "Verleiher" - der seine Anlage nicht "beiseite rücken" wollte - dann irgendwann klappte).Man muß bei dieser Thematik wohl den Standpunkt beider "Seiten" berücksichtigen und ggf. verstehen ...
-
Zitat von "cyberlight"
Sind Hornbässe vom Volumen und Transport wirklich so viel nachteiliger als entsprechend viele BR-Bässe mit mehr amping?
... sicher nachdenkenswert. Ab einer gewissen Anzahle würde ich (vernünftig konstruierte und bestückte !) Bass-Hörner mehreren BR (und BP sowieso ... :wink: ) vorziehen.
Aber: Jedem "seine" Philosophie zur ultimativen Glückseligkeit ... -
Zitat von "SRAM"
SK: eine Schallführung, die mit einer wie immer gearteten Mundfläche endet, die deutlich kleiner als lambda/4 ist (für die exakten: ja, ich meine die zugehörige Fläche; Dimensionsanalyse ist mir sehr wohl vertraut), wird IMMER den Wirkungsgrad unter Erhöhung der Güte vergrößern :wink:
... Du möchtest also - zugunsten eines besseren Zeitverhaltens - mit entsprechenden Chassis aus einer kleinen Kiste mehr akustische Leistung herausholen ... allerdings unter Aufbietung von mehr Verstärkerleistung.
Ich zweifel überhaupt nicht, daß sowas konstruktiv geht.
Meine Bedenken gegen diesen Weg hatte ich ja bereits dargelegt (Ampleistung gibts auch nicht zum Nultarif, Materialermüdung bei größeren Auslenkungen etc.).Am Ende dieser Denkweise wäre man dann womöglich irgendwann sogar (Zeitverhalten !) bei einer geschlossenen Kiste, dessen Chassis elektrisch und mechanisch sehr hoch belastbar wäre ... ob das wirklich der richtige Weg ist ?
Die LS-Systeme werden insgesamt gesehen sicher kleiner werden (ist ja schon heute "trendy" ...) - ob man den akustischen Output allerdings nun besser mit Ampleistung oder mit akustischen Klimmzügen vergrössert, ist eine Frage der Praxisrelevanz - denn: Ich denke, daß dieses letzte Quentchen "besseres Zeitverhalten" auf realen Veranstaltungen von den Zuhörern gar nicht bemerkt wird (... einige sind sehr "leidensfähig" und tolerieren noch ganz andere "Bass-Sounds" ... :wink: ).
-
Zitat von "SRAM"
... Magnetmaterialien mit extrem hoher Volumenspezifischer Leistung sind günstig verfügbar, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Chassis verfügbar sind, die Wirkungsgrade zwischen 10 und 20% ohne besondere Schallführung haben (BL 40...60)
... ohne eine optimierte Schallführungen wirst Du aber bei tiefen Frequenzen (... etwa mit einem 18"er in CB oder BR ???) keine Effizienz über 10 % erreichen, weil wirksame Schall-Leistung nicht nur Luftbewegung sondern auch Druckschwankungen (Fläche !) erfordert.
Und wenn aufgrund geringer Gehäuseabmessungen bzw. ohne eine effiziente Schallführung (... welche auch immer ...) kein ausreichender Wechseldruck aufgebaut werden kann, verfügst Du auch mit langhubigen Chassis mehr über eine "Luftpumpe" als über einen effizienten Lautsprecher (... der sicher - zugegebenermaßen - mehr Pegel bringen wird als ein "normaler" LS in vergleichbaren Gehäusen ...).
Und auch ein hohes B*l bringt Dir, wenn das Chassis am Medium Luft aufgrund eines zu geringen Strahlungswiderstandes nicht viel Arbeit verrichten kann, kaum Vorteile.Außerdem: Effizientere Chassis würden in einer ausgefuchsten Schallführung dann wiederum "die Nase vorn" haben ...

-
Zitat von "MasterMatze"
... immer viel Kompetenz steckt aber nicht jedes Thema eignet sich für Werbung aus eigener Überzeugung....
Ich kann keinen Hybriden Bauen und Hörner sind mir zu Groß also versuche ich mit normalen Handwerkzeugs zum optimum zu tendieren und da kommt mir der vorschlag von Sram schon sehr genehm...
... eine LS-Box kein Mysterium, sondern bloß ein Werkzeug, mit dem Anwender Musik und Sprache übertragen können.
Da ich selbst die harte Praxis (.. schwere Kisten schleppen, aufbauen, abbauen ...) aus jahrelanger Muckerei kenne, strebe ich bei meinen Systemen immer einen Kompromiss aus Größe, Gewicht und Performance UND Kosten an ... Freakprojekte haben mich ernsthaft im Teeniealter und bis etwa "Mitte 20" interessiert. :wink:
Ich bin fest davon überzeugt, daß immer mehr Hersteller in den nächsten Jahren - aus praxisbezogenen Erwägungen - hybride Bass-Systeme anbieten werden.
"Klassische" (Bass-) Hörner werden vermutlich noch weniger werden ... BR wird dagegen immer - besonders im Selbstbau und HomeHiFi - seine Existenzberechtigung behalten - insofern will ich auch keinen davon abhalten, BR-Kisten zu bauen.Nur: Wenn BR, dann versucht auch, das Optimum herauszuholen (und dies ist NICHT eine möglichst tiefe Abstimmung ...).

-
Zitat von "TBF"
... ich bin kein Freund von längsthupern, diese unter Sachgemässer Anwendung (gute, dicke Amps) und!! unter Berücksichtigung der zu erzielenden mindest Gewinne eingesetzt das ist ok -mehr nicht .
...
... da ich "billige" lösungen die am problem nur herumdoktorn statt zu lösen ablehne haben "meine" bassprinzipien grundsätzlich eine Nullagenfindung durch Luftfeder - die verschleisst nicht und harte steife leichte membranen ...... und manchmal liegt der richtige Kompromiss - wenn neben Performance auch Gewicht und Kosten berücksichtigt werden - (ggf. sogar ohne das "Null-Lagen-Problem" ...) dann "irgendwo" dazwischen ... :wink:
-
Zitat von "tomstull"
... und das mit der spielweise ist sowieso klar, aber um das zu besprechen sind wir im falschen forum....
... es ist - ähnlich wie schlecht gestimmte Schlagzeuge ... oder leise singende Sängerinnen - eines von vielen Problemen, die manchmal dann auch der PA (die eigentlich nichts "dafür" kann ...) angelastet wird.
Ebenso spielen mehrere Faktoren eine maßgebliche Rolle, wenn Du eine Bass-Instrumentalbox - einigermaßen "objektiv" :wink: - bewerten willst.
-
TBF
... ist ja mal ein nett geschriebener Beitrag von Dir (... neue Tastatur gekauft ?
).Wenn ich Dich richtig verstehe, bist Du eher kein Befürworter ("preiswerter") ineffizienterer Systeme mit höherem Ampingbewdarf - richtig ?
Ansonsten: Weiter so ! :wink:
-
Zitat von "tomstull"
... ich tendiere eher zu chassis die saumäßig tief gehen und dafür halt ned hoch und dann lass ich das von einem hochtöner übernehmen. der muss ja eh ned besonders sein, hauptsache dass die frequenzen da sind...
... ich hatte im zarten Teeniealter mal eine - riesengroße - 18"-Bassbox (FANE ...), die ich irgendwann mit einem "Quietschie" bestückte.
Das Ergebnis war nicht berauschend, weil es zwar "rumpelte" und die Anschlag-"Knackser" hörbar waren ... aber der eigentliche Basston war irgendwie "nicht da".Irgendwann spielte ich über einen 15"er ... und als dann das "Slappen" populärer wurde, wechselte ich auf 2x10" (hab ich bis heute ...).
Aber alle Basser sollten daran denken, daß der "Ton" nicht in erster Linie von der Basbox und dem Verstärker "gemacht" wird, sondern a. vom Instrument und b. einer präzisen (kontrollierten) Spielweise.
Zu a.: Wenn ein Instrument, das - ohne dabei am Verstärker angeschlossen zu sein - angeschlagen irgendwie wie ein nasses Handtuck "klingt" (wenig Sustain, kaum "Ton-Substanz" ...), wird auch mit der besten Technik nicht klingen, während ein gutes Instrument (z.B. Music Man Stingray ...) auch an einem preiswerten Bassamp schon recht passabel klingt.
Zu b.: Ich kenne (nicht nur einen ... :? ) Basser, der sich häufig mal einen neuen Bass und neues Amping kauft, um endlich seinen druckvollen "Traum"-Sound zu bekommen.
Als ich mal über eine seiner Bass-Anlagen mit meinem Bass spielte, sprang er auf und fragte mich, was das für ein "toller" Bass wäre ("würde ja richtig g... klingen ... es war ein alter Yamaha-Bass ...). Als er dann mit dem Bass selbst spielte, klang es wieder "nach ihm" ... :wink: -
Zitat von "SRAM"
Größe etwa Deinem SK-15" entsprechend, aber deutlich mehr Tiefgang und output bei tieferen Frequenzen. Klanglich sicherlich außerhalb jedes Zweifels :wink:
... Ich denke, Du meinst das 15"-Horn (SK-15.BH), welches sehr flach (43 cm) ist. In Räumen mit einigen hundert Personen geht damit Top40 auch mit einem Bass pro Seite ... bei Zelten und Outdoor sollte man besser zwei nehmen.
Ich überlege daher auch schon einige Zeit, ob es sinnvoll ist, mit diesen Proportionen ggf. einen Basshybrid (... nach dem "Strickmuster" vom 18-BRH) zu entwickeln, da die Effizienz - im Einzelbetrieb - "untenrum" dann erheblich effizienter wäre. Und da diese Hybride gegenüber BR-Kisten nicht nur effizienter, sondern auch "trockener" klingen, ginge das ja - klanglich gesehen - in Deine Richtung.
Allerdings würde ich versuchen, den maximalen Hub (durch die Schallführung !) im Betrieb schon etwas einzuschränken, um die Lebensdauer der Chassis nicht unnötig zu verkürzen.
Ich hab da meine Zweifel, ob der Weg "viel Leistung auf Langhuber" wirklich richtig ist (... obwohl: es gibt im HiFi-Bereich Systeme, die so arbeiten ...). -
Zitat von "EDE-WOLF"
was verstehst du unter rutschenmäßig?
zu tief?... es gab mal von Music Man Instrumental-Bassboxen, die etwa die Form eines "Rearloaders" hatten - allerdings waren das wohl Doppel-10"er bzw. 12"er ... soweit ich mich richtig erinnere.
Aber wenn es eine 4x10" ist, wird es wohl eine "normale" Basskiste sein ...
-
Zitat von "EDE-WOLF"
hehe hab die enstrechende box: muman HD410

... waren das die Kisten mit einer "rutschenmässigen" BR-Abstimmung ?
-
Zitat von "flyingbeats"
Ja, es gibt leider sehr wenige Hersteller, die noch Hornbässe anbieten. Das musste ich schon feststellen. Der Hauptgrund ist wohl, dass mehr Entwicklungszeit benötigt wird, die Kisten vom Schreiner mehr kosten uvm. Somit können die Hersteller nicht mehr so viel Gewinn machen, wie sie es an Br machen.
... ich biete (als eher kleiner Hersteller ...
) überhaupt keine BR-Bässe an (und Bandpässe sowieso nicht :? ), weil ich grundsätzlich nur das mache, was ich für die Praxis auch als sinnvoll (... zumal ich auch selbst noch gelegentlich "mucke" ...) ansehe.Ich kann mir aber irgendwie nicht vorstellen, daß sonst niemand Hörner anbietet ... :roll: