Zitatwenn man br so tief tunt, dass daraus eine qb7-charakteristik wird, ist das so dumm nicht, weil sich das groupdelay im wichtigen bereich rapide verbessert.
...bingo :wink:
SK: gut, dann sind wir ja beim Punkt. Doch in Deiner Betrachtung fehlt, dass sich gerade die Randbedingungen dauernd ändern, und damit auch die jeweils am besten angepaßte Lösung.
In der Entwicklung ist Systematik: zuerst hatten die Verstärker maximal 10 Watt, ein Wirkungsgrad von >40% der LS Pflicht, was damals nur mit Hörnern ging. Mit dem Preisverfall pro Watt, der gerade in eine neue Runde geht, wurden ineffizientere Systeme wirtschaftlich. Nun stehen wir vor zwei, sich ergänzenden Umwälzungen:
a) Magnetmaterialien mit extrem hoher Volumenspezifischer Leistung sind günstig verfügbar, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Chassis verfügbar sind, die Wirkungsgrade zwischen 10 und 20% ohne besondere Schallführung haben (BL 40...60)
b) programmierbare digitale Leistungs-Steuerungen werden so schnell, leicht und günstig, dass der Unterschied zwischen einer Steuereinheit für einen 10 oder 100 kwatt Pumpenmotor und einem PA-Verstärker nur noch in der software liegt (und natürlich im Marketing :wink: )
Beides zusammen wird zu Systemen führen, die klein, leicht und skalierbar sind --> fangen wir schonmal damit an.
MasterMatzes Sytem ist ein gutes Beispiel dafür (das Ganze noch in Neodym ist nur eine Frage des Preises und der Verfügbarkeit)
Gruß SRAM